El Jefe

Regina

Ironico

Vroni

Thoth

Henni

Rike

Corisun

Jacqueline

Ninja

Caro

Monatliche Archive (nur Unterricht)
Mai 2005
März 2005
Februar 2005
Januar 2005
Dezember 2004
November 2004
Oktober 2004
September 2004
August 2004
Juli 2004
Juni 2004
Mai 2004
April 2004
März 2004
Februar 2004
Januar 2004
Dezember 2003
November 2003
Oktober 2003
September 2003
Kategorien
Buchkritiken
Der laufende Unterricht
Faust
Filmkritiken
Fundstücke
Herr Rau kommentiert
Iphigenie
Oedipus
Reportagen
Theaterkritiken
Wienfahrt
Zusatzaufgaben
Die letzten Einträge
Tja, das wars dann wohl
Wenn Lehrer wie Schüler benotet werden...
Dieser Satz kein Verb
Über den Tod
Oh der Dorchenanneä
Links
Lehrerzimmer
(Das Blog von Herrn Rau.)


Impressum & Rechtliches
Zur Einführungsseite

xml.jpg

Powered by
Movable Type 2.64

27.10.03

Zur Zueignung

Lesen Sie folgenden Tagebucheintrag Goethes. Fassen Sie die Gedanken des Verfassers schriftlich (gerne in Stichpunkten) zusammen und vergleichen Sie sie mit der "Zueignung".

Goethe, Italienische Reise, 2. Römischer Aufenthalt

Rom, 1. März 1788

Ich habe den Mut gehabt, meine drei letzten Bände auf einmal zu überdenken, und ich weiß nun genau, was ich machen will; gebe nun der Himmel Stimmung und Glück, es zu machen.
Es war eine reichhaltige Woche, die mir in der Erinnerung wie ein Monat vorkommt.
Zuerst ward der Plan zu Faust gemacht, und ich hoffe, diese Operation soll mir geglückt sein. Natürlich ist es ein ander Ding, das Stück jetzt oder vor funfzehn Jahren ausschreiben, ich denke, es soll nichts dabei verlieren, besonders da ich jetzt glaube, den Faden wieder gefunden zu haben. Auch was den Ton des Ganzen betrifft, bin ich getröstet; ich habe schon eine neue Szene ausgeführt, und wenn ich das Papier räuchre, so, dächt' ich, sollte sie mir niemand aus den alten herausfinden. Da ich durch die lange Ruhe und Abgeschiedenheit ganz auf das Niveau meiner eignen Existenz zurückgebracht bin, so ist es merkwürdig, wie sehr ich mir gleiche und wie wenig mein Innres durch Jahre und Begebenheiten gelitten hat. Das alte Manuskript macht mir manchmal zu denken, wenn ich es vor mir sehe. Es ist noch das erste, ja in den Hauptszenen gleich so ohne Konzept hingeschrieben, nun ist es so gelb von der Zeit, so vergriffen (die Lagen waren nie geheftet), so mürbe und an den Rändern zerstoßen, daß es wirklich wie das Fragment eines alten Kodex aussieht, so daß ich, wie ich damals in eine frühere Welt mich mit Sinnen und Ahnden versetzte, ich mich jetzt in eine selbst gelebte Vorzeit wieder versetzen muß.

Ein Beitrag von El Jefe am 27.10.03 12:02
Comments

Wo ist die Antwort?? Habe genau diese Hausaufgabe im GK Deutsch auf und da ich in Deutsch net so der Held bin bräuchte ich bis morgen die Lösung Gruß

Posted by: Eddy at 26.09.05 16:12