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04.03.05

Wenn Lehrer wie Schüler benotet werden...

Ja, ja, heut hatten wir einen Gast in unserem Lk, der wohl nur den Herrn Rau zum Schwitzen gebracht hat. Kein Wunder, denn heute war er mal dran benotet zu werden...
Aber man dürfte zufrieden sein von der Stunde: Nachdem man gestern einen Abitursachtext begonnen hatte und dessen Struktur analysiert hatte, so versuchten wir heute unsere Gedanken zu ordnen, welche Motive und Ursachen es denn gäbe, dass fremdsprachliche Einflüsse ins Deutsche einfließen und wie man diesen dann entgehen könnte.
Da ich es persönlich immer wahnsinnig langweilig finde alles hinzuschreiben, tu ich des jetzt nicht, denn:
1. hat jeder, der den Text kennt ne Mustergliederung und
2. war heut auch jeder da! (verwunderlich- scheint die Grippewelle überwunden?)
Naja, soviel zu heute.
Ach ja, witzig noch zu erwähnen: Wie ich mitbekommen habe, hat die Frau Hübler noch festgestellt gegenüber dem Herrn Rau: „Sie haben aber einen lustigen Kurs?!“

Schönes Wochenende,

Ein Beitrag von Caro am 04.03.05 15:21
Comments

Das ist jetzt zwar kein echter comment, aber anders kann ich mich ohne Passwort (...) hier nicht zu Wort melden:

Was bedeutet Kunst? Muss sie tatsächlich gefallen, um als solche anerkannt zu werden? Oder genügt das subjektive Empfinden eines "Künstlers" oder des Betrachters, damit diese Definition gilt? Lässt sich Kunst überhaupt definieren? Oder besteht die Freiheit und die Besonderheit der Kunst besonders darin, in keine Sparte gepackt zu werden, in keine Schublade zu passen? Kann man im allgemeinen überhaupt von DER Kunst sprechen? Und inwiefern lässt sich vom Begriff der Kunst das Wort "künstlich" ableiten? Kann die Natur ein Künstler sein? Oder nur im übertragenen Sinn? Ist die Kunst nicht ein Begriff, der die Eigenheiten mancher Dinge zu beschreiben versucht, die über deren üblichen und anerkannten Sinn und Zusammenhang mit anderen Dingen hinaus geht? Ist es nun als Kunst anzuerkennen, die Mona Lisa oder sonstige Gemälde exakt nachzeichnen zu können, oder sollte man dabei doch lieber vom gut beherrschten Handwerk sprechen? Sollten wir überhaupt so viel Zeit dafür aufbringen, die Kunst analysieren, zuordnen, einordnen und verstehen zu wollen, anstatt sich der scheinbar unendlichen Weite und Vielseitigkeit der Kunst hinzugeben und sie zu genießen? Sie wirken und dadurch vielleicht erst sich richtig entfalten zu lassen? Oder droht dabei schon möglicherweise Manipulation? Was wären wir ohne den Begriff der Kunst? Ärmer, da der Kunst beraubt oder würde sie durch diese Abwesenheit im Wortschatz und in der Vorstellung der Menschen eben auf andere Weise wirken?

So viele Fragen..

Posted by: Henni at 10.03.05 22:58

Übersetzungsübung, gefällig?

Haec omnia inde esse quibusdam vera,
unde in quibusdam falsa sunt. (Augustinus)
Vgl. Lessing:
"Die Erziehung des Menschengeschlechts"- lat.: "De perturbatione humani generis discipulorum - in manu Herr Rau.."

Posted by: Antoninus Secundus at 02.05.05 15:56