Alltagsbekenntnisse

By | 26.4.2017

Heute habe ich mit meiner 9. Klasse ausgemacht, dass sie in der nächsten Stunde in 7 Tagen das Thema für den Übungsaufsatz kriegen, damit sie den in 14 Tagen abgeben können (in einer Woche, in der sie nicht da sind, sondern in einem Betriebspraktikum), damit sie den in 19 Tagen zurückkriegen können (dann sehe ich sie das übernächste Mal), damit sie in 26 Tagen die Schulaufgabe (=angekündigte, größere schriftliche Prüfung; hier: Aufsatz) dazu schreiben können. So ähnlich läuft das in allen Klassen. In einem Kernfach wie Deutsch muss ich einfach sehr vorausschauend arbeiten, in Nicht-Kernfächern muss ich eine Stegreifaufgabe (=unangekündigte… Read More »

Theorie und Praxis organisierter Lehr- und Lernvorgänge (außerunterrichtlich)

By | 23.4.2017

In den Osterferien habe ich mal beim Probestudium Informatik an der LMU vorbeigeschaut und auch einen Schüler von mir getroffen. Die sechs Jahre zuvor war ich jeweils daran beteiligt gewesen, mit Workshop und so, aber es ist schön, die Osterferien auch mal mit freien Tagen beginnen zu können. Am letzten Freitag war ich an einer befreundeten Uni als Referent eingeladen, eher so als Trainer, oder Coach, oder was auch immer. Und Mensch, habe ich mich verrückt gemacht davor. Es ging darum, dass künftige Informatiktutoren – also Studierende, die die Übungen zu den Vorlesungen begleiten, die Übungsaufgaben korrigieren, Teilnehmerfragen beantworten –… Read More »

Karl May wiederlesen: Orientzyklus, Band 1-3

By | 17.4.2017

Karl May: Den habe ich in der Grundschule gelesen, ziemlich früh, und vielleicht bis in die fünfte Klasse hinein. Wenn ich in Fahrt war, schaffte ich ein Buch am Tag. Dabei haben mich die Amerika-Geschichten nie so interessiert; ich habe keinen einzigen Winnetou-Band gelesen, die Orient-Erzählungen dafür um so mehr. Vor zweieinhalb Jahren habe ich zufällig angefangen, wieder hineinzulesen, und mich jetzt an den Orientzyklus gemacht. Durch die Wüste Es beginnt damit, dass Kara Ben Nemsi und Halef eine Leiche in der Wüste finden, ein ermordeter französischer Kaufmann, wie sich herausstellt. Der Mörder wird verfolgt, aber letztlich bleibt die Tat… Read More »

1. EduMuc Stammtisch (April 2017)

By | 13.4.2017

Vor ein paar Tagen war ich auf einem Meetup in München, das Christoph Aufmhoff organisiert hat: der 1. EduMuc Stammtisch. Veranstaltungsort und Gastgeber war Google mit seinem Community Event Space am Arnulfpark – Googlebier, Häppchen, sehr feine Location. Ziel des Meetups: Kontakt zwischen allen herstellen, die sich für Digitales in der Schule interessieren. Eltern, Lehrer, Schüler, Dienstleister. Tatsächlich waren dann nur eine gute Handvoll Lehrer da, was sicher auch an dem Termin in den Osterferien lag; der Großteil waren andere Bildungsinteressierte – Anbieter von Hardware, Anbieter von Software, Anbieter von Inhalten. Zuerst stellte Kai Wörner von der Realschule am Europakanal… Read More »

Nicht-rundenbasierte Spiele

By | 9.4.2017

Mein amerikanischer Cousin Robert brachte meinem Zwillingsbruder und mir vor knapp vierzig Jahren ein Kartenspiel bei, das Spit hieß. Wikipedia erzählt einem mehr über dieses und verwandte Spiele, aber bei uns gab es zwei Varianten. Gespielt wurde von zwei bis vier Spielern; jeder Spieler hat dabei eine Reihe verschiedener Kartenstapel vor sich, mit einer offenen Karte oben und verdeckten Karten darunter, ähnlich einem Patience-Spiel. An die verdeckten Karten kommt man nur, indem man die offene Karte ausspielt; danach darf man die nächste Karte aufdecken. Die Ausspielregel ist simpel: Mann kann auf eine auf den Ablagestapeln liegende Karte ausspielen, wenn die… Read More »

Kinect mit Scratch

By | 7.4.2017

Auf dem ILTB 2017 in Passau habe ich auch einen Vortrag darüber gehört, was man mit einer Kinect machen kann. Das ist ein Zubehör der Xbox-Spielekonsole: Eine Kamera, die auf den Fernseher gestellt wird und die menschlichen Spieler davor erkennt, so dass man die Spiele mit Gesten und Bewegugn steuern kann. (Das geht mit einer Infrarotkamera, die erkennen lässt, wie nah die erfassten Bildpunkte an der Kamera sind. Aus dem so entstandenen 3D-Bild wird errechnet, wo sich Kopf, Arme, Hände, Augen und so weiter von einer je nach Kinect-Modell unterschiedlichen Anzahl von Personen befinden.) Bisher wusste ich nur, dass man… Read More »

Atari Adventure in Scratch

By | 28.3.2017

Man kann auch mal für Aufgaben erst eine Lösung präsentieren und dann die Schüler und Schülerinnen mal machen lassen und schauen, wie weit sie sich ihr nähern können. Wir hatten eigentlich vorerst schon mit Scratch aufgehört und uns Robot Karol genähert, da erinnerte ich mich an ein Computerspiel meienr Kindheit. Ich kannte dieses Spiel – Atari Adventure – aus der Reklame, hatte es aber selber nie, sondern nur so ähnliche. Und dieses Atari Adventure war berühmt für die reichhaltige Fülle der Welt, in der man sich bewegen konnte, und die ansprechende Grafik. So sah das Spiel aus: Solche Zeiten waren… Read More »

Array enaktiv

By | 23.3.2017

Seit ich das beim Kollegen Sebastian Buch gelesen habe, freue ich mich aufs Nachmachen: Wie man einsetzt, beschreibt Sebastian unter dem Link oben. Beim Deklarieren des Feldes wird der leere Kasten hingestellt. Beim Initialisieren kommen leere Schubladen in einer Anzahl hinzu, die der Feldgröße entspricht. Ab jetzt kann man die einzelnen Fächer des Feldes ansprechen, und zum Beispiel Zettelchen hineinlegen lassen, beschriftet mit „Annas Radiergummi“ und „Billys Radiergummi“, falls das ein Feld für Radiergummis ist. (Für Nichtinformatiker: Ein Feld oder Array ist eine Datenstruktur, die ein Verzeichnis ist für gleichartige Daten, also lauter Radiergummis oder ganze Zahlen oder Wörter. Die… Read More »

Storyworld – ein Java-Projekt für die 10. Klasse

By | 21.3.2017

Paket für ILTB 2017 Download, Zip, ~20 MB (enthält Präsentation, Anleitung, Code) Storyworld habe ich als Projekt für 10. Klassen am Gymnasium in Bayern im Rahmen des Fachs Informatik durchgeführt. Es geht dabei darum, dass Schülerinnen und Schüler für eine gemeinsame Fantasy-Spielwelt Geschichten schreiben, die in Form von Zustandsautomaten umgesetzt werden und die miteinander in Zusammenhang stehen können. Vorgeschichte und Hintergrund Wie ich darauf gekommen bin, Teil 1 Wie ich darauf gekommen bin, Teil 2 Eine beispielhafte Spielwelt So sieht zum Beispiel eine Welt aus, die aus 6 Location-Objekten und 5 Connections besteht. Es ist Absicht, dass La Isla Bonita… Read More »

Death Race 2000 – Frankensteins Todesrennen

By | 18.3.2017

Gestern zufällig auf ein Interview mit Roger Corman vom letzten Herbst gestoßen, das jetzt erst veröffentlicht wurde. Wie schön – ich wusste nicht, dass er noch lebt, aber mit 90 Jahre ist er auch weniger alt, als ich gedacht hätte. Anlass des Interviews war der Film Death Race 2050, der Anfang des Jahres 2017 herauskam, ein Remake von Death Race 2000 (deutsch: Frankensteins Todesrennen) aus dem Jahr 1975, produziert von Roger Corman. (2008 gab es schon mal ein Remake.) Und just diesen Originalfilm (Regie: Paul Bartel), dessen Titel ich seit frühen Jahren kenne, habe ich vor wenigen Monaten zum ersten… Read More »