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	<title>Kommentare zu: The Jazz Singer II</title>
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	<description>Herr Rau erzählt von sich und der Schule. Ein Lehrerblog.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 16:35:32 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Herr Rau</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2004/09/the-jazz-singer-ii.htm#comment-86424</link>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 20:42:28 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank für den Hinweis. Wenn es noch Facharbeiten in der Schule gäbe, das wäre ein schönes Thema.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für den Hinweis. Wenn es noch Facharbeiten in der Schule gäbe, das wäre ein schönes Thema.</p>
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		<title>Von: Andreas Günther</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2004/09/the-jazz-singer-ii.htm#comment-86420</link>
		<dc:creator>Andreas Günther</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 15:16:11 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Rau,

im Zusammenhang mit dem Jazz Singer, den Sie hier aus meiner Sicht schön analysiert haben, erlaube ich mir, Ihnen die Lektüre von &quot;Blackface, white noise&quot; des amerikanischen Politikwissenschaftlers Michael Rogin ans Herz zu legen. Rogin untersucht, wie jüdische Künstler - aber auch Filmproduzenten - in einer WASP-Mehrheitsgesellschaft mit potentiell antisemitischen Zügen Fuß zu fassen versuchten. Eine ihrer komplizierten Strategien bestand darin, die Requisiten der Blackface-Kultur einzusetzen und durch das Färben des Gesichts zu suggerieren: &#039;Ich tue das, weil ich eigentlich weiß bin&#039;, ergo: ich bin wie Ihr, Ihr Christen.  
Rogin verfolgt mit sozialhistorischem Scharfblick und interpretatorischer Verve die Emanzipationsstrategie des Blackface vom englischen Königshof um 1600 über die frühen Verfilmungen von &quot;Onkel Tom´s Hütte&quot; und natürlich &quot;The Jazz Singer&quot; bis zu &quot;Holiday Inn&quot; mit Astaire/Cosby/Rogers und dem Song &quot;White Christmas&quot; und natürlich auch &quot;Singin´in the rain&quot;...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Rau,</p>
<p>im Zusammenhang mit dem Jazz Singer, den Sie hier aus meiner Sicht schön analysiert haben, erlaube ich mir, Ihnen die Lektüre von &#8220;Blackface, white noise&#8221; des amerikanischen Politikwissenschaftlers Michael Rogin ans Herz zu legen. Rogin untersucht, wie jüdische Künstler &#8211; aber auch Filmproduzenten &#8211; in einer WASP-Mehrheitsgesellschaft mit potentiell antisemitischen Zügen Fuß zu fassen versuchten. Eine ihrer komplizierten Strategien bestand darin, die Requisiten der Blackface-Kultur einzusetzen und durch das Färben des Gesichts zu suggerieren: &#8216;Ich tue das, weil ich eigentlich weiß bin&#8217;, ergo: ich bin wie Ihr, Ihr Christen.<br />
Rogin verfolgt mit sozialhistorischem Scharfblick und interpretatorischer Verve die Emanzipationsstrategie des Blackface vom englischen Königshof um 1600 über die frühen Verfilmungen von &#8220;Onkel Tom´s Hütte&#8221; und natürlich &#8220;The Jazz Singer&#8221; bis zu &#8220;Holiday Inn&#8221; mit Astaire/Cosby/Rogers und dem Song &#8220;White Christmas&#8221; und natürlich auch &#8220;Singin´in the rain&#8221;&#8230;</p>
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		<title>Von: Konzert Hopper</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2004/09/the-jazz-singer-ii.htm#comment-85523</link>
		<dc:creator>Konzert Hopper</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 14:25:24 +0000</pubDate>
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		<description>Schön, dass sich noch ein paar Leute damit auseinander setzen. Habe den Film damals auch auf Arte gesehen. Was würden wir nur ohne Arte machen?? Allein das Charlie Chaplin Special zur Weihnachtszeit! Endlich mal wieder fernsehen, ohne sich gleich schlecht zu fühlen. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schön, dass sich noch ein paar Leute damit auseinander setzen. Habe den Film damals auch auf Arte gesehen. Was würden wir nur ohne Arte machen?? Allein das Charlie Chaplin Special zur Weihnachtszeit! Endlich mal wieder fernsehen, ohne sich gleich schlecht zu fühlen. ;)</p>
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		<title>Von: Herr Rau</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2004/09/the-jazz-singer-ii.htm#comment-77405</link>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 13:28:30 +0000</pubDate>
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		<description>Gerade gesehen, dass in Edinburgh diese Tage ein Al-Jolson-Musical eröffnet. Der Produzent verzichtet dabei auf Blackface, aus Korrektheitsgründen. (&lt;a href=&quot;http://www.guardian.co.uk/stage/theatreblog/2009/feb/20/blackface-musical-al-jolson&quot;&gt;Guardian&lt;/a&gt;.)

Der Guardian-Artikel enthält außerdem den interessanten Gedanken, dass die Gangsta-Imitationen weißer Rapper nicht so weit entfernt von Blackface sind - in beidem ging es darum, das Schwarzsein als cool betrachtet wird.

Dass man Blackface bei Al Jolson nicht weglassen darf, sollte eigentlich jedem klar sein, der Al Jolson kennt - aber das sind nun mal nicht mehr so viele.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade gesehen, dass in Edinburgh diese Tage ein Al-Jolson-Musical eröffnet. Der Produzent verzichtet dabei auf Blackface, aus Korrektheitsgründen. (<a href="http://www.guardian.co.uk/stage/theatreblog/2009/feb/20/blackface-musical-al-jolson">Guardian</a>.)</p>
<p>Der Guardian-Artikel enthält außerdem den interessanten Gedanken, dass die Gangsta-Imitationen weißer Rapper nicht so weit entfernt von Blackface sind &#8211; in beidem ging es darum, das Schwarzsein als cool betrachtet wird.</p>
<p>Dass man Blackface bei Al Jolson nicht weglassen darf, sollte eigentlich jedem klar sein, der Al Jolson kennt &#8211; aber das sind nun mal nicht mehr so viele.</p>
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