Nach der 6. Stunde

Samstag, 19. März 2005

Nach der 6. Stunde verschwinden viele Lehrer ganz schnell nach Hause. Ja, Familie, Arbeit, ja, ja, ja. Aber da wäre ein bisschen Zeit, mit den Kollegen zu plaudern. Wir haben ja sonst keine Brotzeit, oder Kaffeepause, oder anderen Kontakt zu den Kollegen wie in einem Büro. Unsere Pausen sind hektisch, wir kopieren, werden von Schülern gesucht, jagen einzelnen Lehrern hinterher.
Wenigstens vor den Ferien (Osterferien! Osterferien!) wär’s doch eh schon egal, wenn man noch eine halbe Stunde Kaffee trinkt, oder gar Essen geht.


3 Reaktionen auf “Nach der 6. Stunde”

  1. Xenon sagt:

    Egal? Wieviel Lehrer stehen am letzten Schultag mit gepacktem Auto auf dem Lehrerparkplatz? Viel!!
    Wir haben eine nette Tradition: Bevor es in die Ferien geht, versammelt sich alles bei der Sekretärin – der Seele der Schule – und es wird Kaffe getrunken, Kuchen gegessen, geplauscht und getratscht.
    Gute Nacht und schöne, erholsame Ferien!!

  2. A. Gohlke sagt:

    Ich stimme uneingeschränkt zu …und muss ergänzen:
    Die Pausen sind zu knapp bemessen!!! Für uns und unsere Schüler gleichermaßen:
    In unserem Gymnasium (ca. 1250 Schülern, zwei Pausen (je 15 Min.) und zwei Verkäuferinnen am Pausenstand) hat z. B. nur ein Teil der Schüler eine Chance die meterlange Warteschlange am Pausenverkauf zu bewältigen, um noch vor(!) Beginn der nächsten Stunde sein Pausenbrot gekauf und(!) verzehrt zu haben.

  3. leasa sagt:

    warum kann man seinen apfel nicht von daheim mitbringen?

Kommentar hinterlassen

Einen Kommentar, der nur als Werbung für Ihre Seite gedacht ist, weil Ihnen Ihre Agentur das so aufgeschwatzt hat, lasse ich manchmal durchgehen - aber auch nur wenn er zeigt, dass Sie den Artikel wenigstens gelesen haben. Und auch dann nur vielleicht.