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	<title>Kommentare zu: Lehrerjobs</title>
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	<description>Herr Rau erzählt von sich und der Schule. Ein Lehrerblog.</description>
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		<title>Von: Lehrerin X</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2005/06/lehrerjobs.htm#comment-11120</link>
		<dc:creator>Lehrerin X</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2006 12:35:53 +0000</pubDate>
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		<description>herrje, ich lese hier die kommentare zum lehrerjob und schüttle teilweise nur den kopf. erstmal vielen dank an herrn rau, dass er die &quot;kleinen zusatzaufgaben&quot; des lehrers mal anspricht. Obwohl ich nicht wirklich zeit habe, da ich in arbeit ertrinke, muss ich auf mein mittag verzichten und doch mal einen Kommentar zum beitrag geneva information delta vom 21.06.05 abgeben.
Liebe zum Beruf - natürlich, wer die nicht hat, kann im lehrerberuf nicht überleben. aber leider tendiert der lehrberuf zu einer dienstleistung und orientiert sich nicht mehr am schüler. deshalb einen kleinen einblick in den alltag einer lehrerin in mecklenburg vorpommern.

ich unterrichte seit 11 jahren am gymnasium mathematik und chemie. ich war die ersten 5 jahre befristet eingestellt und habe bereits mehrmals die schule wechslen müssen, je nach bedarf halt. na okay, damit muss man leben. kommen wir zu all den netten nebentätigkeiten des lehrers. wir sind alle auf teilzeit eingestellt, d.h. 18 von 27 h. eigentlich ja okay, wenn man familie und kinder hat. Tja, leider hat meine woche trotzdem 50 h. Warum? weil alles mal so nebenbei gemacht wird. fangen wir mit der klassenleitertätigkeit an, für die es keine abminderungsstunden gibt. da werden klassen- und notenbücher eingerichtet und gepflegt, elterngespräche geführt, lernentwicklungsberichte geschrieben, förderanträge ausgefüllt, klassenfahrten und exkursionen geplant und durchgeführt, zeugnisse geschrieben etc. nebenbei natürlich, aus liebe zum beruf. in der fachschaft gehts dann weiter. wissenschaftstage werden vorbereitet und durchgeführt, matheolympiaden werden korrigiert, neue fachpläne geschrieben, schulinterne lehrpläne aufgestellt (man will jetzt eigenverantwortlich sein!), abi-bewertungsmaßstäbe festgelegt etc. natürlich nebenbei, klar. dann werden lehrer- und fachkonferenzen durchgeführt, weiterbildungen absolviert, zeugniskonferenzen zu jeder klasse durchgeführt etc. und dann kommt die geliebte abiturzeit, in der man neben dem laufenden unterricht mal schnell noch 20 abiarbeiten durchschaut (in einer woche!) und gutachten schreibt. und natürlich ist man nicht nur erstkorrektor, sondern auch zweitkorrektor.
und dazu kommen dann noch ca. 600 Arbeiten im Halbjahr, die man korrigiert, da man ja noten braucht. 

und nun frag ich euch, wann soll ich die liebe zu meinem beruf ausleben? wann soll ich meine ideen der unterrichtsgestaltung umsetzen? wann soll ich mir zeit für den einzelnen schüler nehmen?
und wo bitte schön wird denn die liebe zu meinem beruf honoriert? im angestelltenverhältnis mit 67% lohn? grins

zum schluss sei angemerkt, dass ich &quot;nebenbei&quot; selbst 2 kinder habe, die meine aufmerksamkeit brauchen.

also ihr da draussen, die so gern und aktiv am schulleben teilnehmen, ich warte auf eure hinweise und tipps, um meine liebe zu meinem beruf nicht gänzlich zu verlieren und doch noch in der psychiatrie  zu landen...vielen dank!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>herrje, ich lese hier die kommentare zum lehrerjob und schüttle teilweise nur den kopf. erstmal vielen dank an herrn rau, dass er die &#8220;kleinen zusatzaufgaben&#8221; des lehrers mal anspricht. Obwohl ich nicht wirklich zeit habe, da ich in arbeit ertrinke, muss ich auf mein mittag verzichten und doch mal einen Kommentar zum beitrag geneva information delta vom 21.06.05 abgeben.<br />
Liebe zum Beruf &#8211; natürlich, wer die nicht hat, kann im lehrerberuf nicht überleben. aber leider tendiert der lehrberuf zu einer dienstleistung und orientiert sich nicht mehr am schüler. deshalb einen kleinen einblick in den alltag einer lehrerin in mecklenburg vorpommern.</p>
<p>ich unterrichte seit 11 jahren am gymnasium mathematik und chemie. ich war die ersten 5 jahre befristet eingestellt und habe bereits mehrmals die schule wechslen müssen, je nach bedarf halt. na okay, damit muss man leben. kommen wir zu all den netten nebentätigkeiten des lehrers. wir sind alle auf teilzeit eingestellt, d.h. 18 von 27 h. eigentlich ja okay, wenn man familie und kinder hat. Tja, leider hat meine woche trotzdem 50 h. Warum? weil alles mal so nebenbei gemacht wird. fangen wir mit der klassenleitertätigkeit an, für die es keine abminderungsstunden gibt. da werden klassen- und notenbücher eingerichtet und gepflegt, elterngespräche geführt, lernentwicklungsberichte geschrieben, förderanträge ausgefüllt, klassenfahrten und exkursionen geplant und durchgeführt, zeugnisse geschrieben etc. nebenbei natürlich, aus liebe zum beruf. in der fachschaft gehts dann weiter. wissenschaftstage werden vorbereitet und durchgeführt, matheolympiaden werden korrigiert, neue fachpläne geschrieben, schulinterne lehrpläne aufgestellt (man will jetzt eigenverantwortlich sein!), abi-bewertungsmaßstäbe festgelegt etc. natürlich nebenbei, klar. dann werden lehrer- und fachkonferenzen durchgeführt, weiterbildungen absolviert, zeugniskonferenzen zu jeder klasse durchgeführt etc. und dann kommt die geliebte abiturzeit, in der man neben dem laufenden unterricht mal schnell noch 20 abiarbeiten durchschaut (in einer woche!) und gutachten schreibt. und natürlich ist man nicht nur erstkorrektor, sondern auch zweitkorrektor.<br />
und dazu kommen dann noch ca. 600 Arbeiten im Halbjahr, die man korrigiert, da man ja noten braucht. </p>
<p>und nun frag ich euch, wann soll ich die liebe zu meinem beruf ausleben? wann soll ich meine ideen der unterrichtsgestaltung umsetzen? wann soll ich mir zeit für den einzelnen schüler nehmen?<br />
und wo bitte schön wird denn die liebe zu meinem beruf honoriert? im angestelltenverhältnis mit 67% lohn? grins</p>
<p>zum schluss sei angemerkt, dass ich &#8220;nebenbei&#8221; selbst 2 kinder habe, die meine aufmerksamkeit brauchen.</p>
<p>also ihr da draussen, die so gern und aktiv am schulleben teilnehmen, ich warte auf eure hinweise und tipps, um meine liebe zu meinem beruf nicht gänzlich zu verlieren und doch noch in der psychiatrie  zu landen&#8230;vielen dank!</p>
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	<item>
		<title>Von: jonny</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2005/06/lehrerjobs.htm#comment-2403</link>
		<dc:creator>jonny</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2005 12:06:09 +0000</pubDate>
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		<description>hey sorry ich denke immer noch das die sportlehrer den anspruchsvollsten job haben, denn nirgends ist der leistungsunterschied so gross wie im sport.....und die schüler sitzen nicht brav in einer reihe. bitte mehr respeckt von der schönsten nebenssache der welt.
:-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hey sorry ich denke immer noch das die sportlehrer den anspruchsvollsten job haben, denn nirgends ist der leistungsunterschied so gross wie im sport&#8230;..und die schüler sitzen nicht brav in einer reihe. bitte mehr respeckt von der schönsten nebenssache der welt.<br />
:-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: fwolf</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2005/06/lehrerjobs.htm#comment-1604</link>
		<dc:creator>fwolf</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2005 05:02:09 +0000</pubDate>
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		<description>Zensur? Aus diesem Grund habe ich damals (1998 - 2001) eine unabhängige Schülerzeitung namens &#039;Coronary&#039; (Medizinerspeak für &#039;Herzkasperl&#039;) herausgebracht. Anfang 2001 hatte ich dann die Schnauze voll vom ewigen Hinterhergerenne und hab dann einfach damit aufgehört. Gibt ja noch andere Dinge, die man sich als Schüler anzutun hat, z.B. Abschlüsse machen und sonstiger Blödfug. ;)

cu, w0lf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zensur? Aus diesem Grund habe ich damals (1998 &#8211; 2001) eine unabhängige Schülerzeitung namens &#8216;Coronary&#8217; (Medizinerspeak für &#8216;Herzkasperl&#8217;) herausgebracht. Anfang 2001 hatte ich dann die Schnauze voll vom ewigen Hinterhergerenne und hab dann einfach damit aufgehört. Gibt ja noch andere Dinge, die man sich als Schüler anzutun hat, z.B. Abschlüsse machen und sonstiger Blödfug. ;)</p>
<p>cu, w0lf.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Geneva Information Delta</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2005/06/lehrerjobs.htm#comment-1545</link>
		<dc:creator>Geneva Information Delta</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2005 14:04:57 +0000</pubDate>
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		<description>

Die Vergütung im öffentlichen Dienst ist kein leistungsbezogenes Entgeld, sondern ergibt sich aus der Treuverpflichtung (zumindes bei Beamten). Der Beamte(te) gibt seine &quot;Treue&quot; und erhält dafür &quot;Fürsorge&quot;. Zur Fürsorge gehört auch eine dem Beamten eine seiner Dienststellung angemessene Lebensführung ermöglichende Alimentierung. Die Einstufung in diese Gehaltsgruppen spiegelt damit auch die (hohe) Einschätzung des Lehrerberufes durch den Dienstherren wieder.
Für Angestellte Lehrer gilt dies tatsächlich nur bedingt.
&lt;strong&gt;Die &quot;Zusatztätigkeiten&quot; haben wenig mit der direkten Ausbildung zu tun - wohl aber mit der Indirekten: Engagement und Leistungsbereitschaft (Liebe zum Beruf) sind Schlüsselkriterien für den Erfolg im späteren Leben - egal was man macht. Daß LehrerInnen sich außerhalb des Stundenplanes engagieren ist deshalb Teil der Aufgabenerfüllung und somit der Dienstpflicht.&lt;/strong&gt;
Die rein administrativen Zusatztätigkeiten können aber vielleicht auch durch Schüler (man würde ihnen zeigen, daß man ihre Kenntnisse anerkennt) oder durch Stabsstellen wahrgenommen werden. Andere große Ausbildungsorganisationen arbeiten mit einem entsprechenden Ansatz.
Das Schlüsselproblem ist aber, daß die Motivation und Einsatzbereitschaft aufgrund der leistungsunabhängigen Entlohnung &quot;über alles&quot; bei einer &lt;em&gt;Minimalmotivation&lt;/em&gt; enden (&quot;Da sein und nichts kaputt machen&quot;).
Der Lösungsansatz ist das Aufbrechen dieses Prinzipes und die Einführung eines Leistungs-/Kompetenzgebundenen Entlohnungssystemes sowie einer wirksamen Leistungsbeurteilung.
&lt;strong&gt;Genau das&lt;/strong&gt; wird aber durch die Besitzstandswahrer in den Kreisen der Betroffenen verhindert.


Zusammengefaßt: Der Treueanspruch des Dienstherren reicht auch über den &quot;Dienst nach Vorschrift&quot; hinaus, und zwar wesentlich. Nicht jede Zusatzarbeit macht Sinn, denn es ist nicht die Kernkompetenz eines Lehrers, Netzwerke zu warten (zum Beispiel). Das dem Klagen zugrunde liegende Problem der unterschiedlichen Dienstauffassung kann nur durch eine Veränderung der Entlohnung angegangen werden. Das wollen aber die Betroffenen selber nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vergütung im öffentlichen Dienst ist kein leistungsbezogenes Entgeld, sondern ergibt sich aus der Treuverpflichtung (zumindes bei Beamten). Der Beamte(te) gibt seine &#8220;Treue&#8221; und erhält dafür &#8220;Fürsorge&#8221;. Zur Fürsorge gehört auch eine dem Beamten eine seiner Dienststellung angemessene Lebensführung ermöglichende Alimentierung. Die Einstufung in diese Gehaltsgruppen spiegelt damit auch die (hohe) Einschätzung des Lehrerberufes durch den Dienstherren wieder.<br />
Für Angestellte Lehrer gilt dies tatsächlich nur bedingt.<br />
<strong>Die &#8220;Zusatztätigkeiten&#8221; haben wenig mit der direkten Ausbildung zu tun &#8211; wohl aber mit der Indirekten: Engagement und Leistungsbereitschaft (Liebe zum Beruf) sind Schlüsselkriterien für den Erfolg im späteren Leben &#8211; egal was man macht. Daß LehrerInnen sich außerhalb des Stundenplanes engagieren ist deshalb Teil der Aufgabenerfüllung und somit der Dienstpflicht.</strong><br />
Die rein administrativen Zusatztätigkeiten können aber vielleicht auch durch Schüler (man würde ihnen zeigen, daß man ihre Kenntnisse anerkennt) oder durch Stabsstellen wahrgenommen werden. Andere große Ausbildungsorganisationen arbeiten mit einem entsprechenden Ansatz.<br />
Das Schlüsselproblem ist aber, daß die Motivation und Einsatzbereitschaft aufgrund der leistungsunabhängigen Entlohnung &#8220;über alles&#8221; bei einer <em>Minimalmotivation</em> enden (&#8220;Da sein und nichts kaputt machen&#8221;).<br />
Der Lösungsansatz ist das Aufbrechen dieses Prinzipes und die Einführung eines Leistungs-/Kompetenzgebundenen Entlohnungssystemes sowie einer wirksamen Leistungsbeurteilung.<br />
<strong>Genau das</strong> wird aber durch die Besitzstandswahrer in den Kreisen der Betroffenen verhindert.</p>
<p>Zusammengefaßt: Der Treueanspruch des Dienstherren reicht auch über den &#8220;Dienst nach Vorschrift&#8221; hinaus, und zwar wesentlich. Nicht jede Zusatzarbeit macht Sinn, denn es ist nicht die Kernkompetenz eines Lehrers, Netzwerke zu warten (zum Beispiel). Das dem Klagen zugrunde liegende Problem der unterschiedlichen Dienstauffassung kann nur durch eine Veränderung der Entlohnung angegangen werden. Das wollen aber die Betroffenen selber nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Herr Rau</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2005/06/lehrerjobs.htm#comment-1542</link>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2005 04:21:13 +0000</pubDate>
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		<description>Offiziell ist der Grund für die Besoldung von A13 und darüber aber ein völlig anderer und hat mit dieser Verwaltungsarbeit nichts zu tun. (A16 wird übrigens ein Mensch pro Schule, A15 nicht viel mehr - die Realität heißt A14 und A13. Dass ich die Bezahlung an den unterschiedlichen Schularten nicht für sinnvoll halte, ist ein anderes Thema.)

Bin ich als Lehrer denn moralisch dazu verpflichtet, den Erwartungen gerecht zu werden? Das ließe sich vielleicht sogar argumentieren. Laut Dienstordnung und historisch bin ich das jedenfalls nicht.

(Ich gestünde sie ihm unter anderen Bedingungen aber durchaus zu.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Offiziell ist der Grund für die Besoldung von A13 und darüber aber ein völlig anderer und hat mit dieser Verwaltungsarbeit nichts zu tun. (A16 wird übrigens ein Mensch pro Schule, A15 nicht viel mehr &#8211; die Realität heißt A14 und A13. Dass ich die Bezahlung an den unterschiedlichen Schularten nicht für sinnvoll halte, ist ein anderes Thema.)</p>
<p>Bin ich als Lehrer denn moralisch dazu verpflichtet, den Erwartungen gerecht zu werden? Das ließe sich vielleicht sogar argumentieren. Laut Dienstordnung und historisch bin ich das jedenfalls nicht.</p>
<p>(Ich gestünde sie ihm unter anderen Bedingungen aber durchaus zu.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Geneva Information Charly</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2005/06/lehrerjobs.htm#comment-1539</link>
		<dc:creator>Geneva Information Charly</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2005 22:25:59 +0000</pubDate>
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		<description>Die Realitäten nicht aus dem Auge verlieren: Dafür verdient ein Oberstudienrat A14, ein Oberstudiendirektor A16.

Dieses Gehalt geht mit einer entsprechenden Erwartungshaltung des Dienstherren (dem Land oder &quot;dem Volk&quot;) einher - Lehrer haben nicht frei, um Blau zu machen, sondern um der an sie gestellten Erwartung gerecht zu werden (unter anderem durch die ebenda genannten Tätigkeiten). Die guten Lehrer tun dies und zeichnen sich entsprechend aus - die schlechten werden leider nicht sanktioniert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Realitäten nicht aus dem Auge verlieren: Dafür verdient ein Oberstudienrat A14, ein Oberstudiendirektor A16.</p>
<p>Dieses Gehalt geht mit einer entsprechenden Erwartungshaltung des Dienstherren (dem Land oder &#8220;dem Volk&#8221;) einher &#8211; Lehrer haben nicht frei, um Blau zu machen, sondern um der an sie gestellten Erwartung gerecht zu werden (unter anderem durch die ebenda genannten Tätigkeiten). Die guten Lehrer tun dies und zeichnen sich entsprechend aus &#8211; die schlechten werden leider nicht sanktioniert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Yola</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2005/06/lehrerjobs.htm#comment-1515</link>
		<dc:creator>Yola</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2005 18:36:24 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich an all&#039; diese Sonderaufgaben und an gerechte Arbeitsverteilung denke, schwirrt mir der Kopf und mir wird schwindelig. Man kann leider nicht leugnen, dass Arbeitszeitstudien (z.B. Mummert &amp; Partner) ergeben haben, dass die Verteilung von Arbeit sehr ungerecht ist und das führt mittlerweile zu Unmut. Lehrer, die nur Hauptfächer unterrichten, sind inzwischen überproportional belastet im Vergleich zu denen, die z.B. Sport und Religion haben. Manche &#039;gehen auf dem Zahnfleisch&#039; ... und alles was neu kommt wie Vergleichsarbeiten und Lernstandserhebungen, trifft immer nur diese. Dazu kommt, dass Hauptfachlehrer fast immer auch Klassenlehrer sein müssen. Also ne ... so geht das nicht weiter. Aber das &#039;Bandbreitenmodell&#039; ist ja so ein heißes Eisen, es ist schon verpönt, auch nur daran zu denken. Und ich hör jetzt lieber auf, sonst verbrenn&#039; ich mir noch was.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich an all&#8217; diese Sonderaufgaben und an gerechte Arbeitsverteilung denke, schwirrt mir der Kopf und mir wird schwindelig. Man kann leider nicht leugnen, dass Arbeitszeitstudien (z.B. Mummert &amp; Partner) ergeben haben, dass die Verteilung von Arbeit sehr ungerecht ist und das führt mittlerweile zu Unmut. Lehrer, die nur Hauptfächer unterrichten, sind inzwischen überproportional belastet im Vergleich zu denen, die z.B. Sport und Religion haben. Manche &#8216;gehen auf dem Zahnfleisch&#8217; &#8230; und alles was neu kommt wie Vergleichsarbeiten und Lernstandserhebungen, trifft immer nur diese. Dazu kommt, dass Hauptfachlehrer fast immer auch Klassenlehrer sein müssen. Also ne &#8230; so geht das nicht weiter. Aber das &#8216;Bandbreitenmodell&#8217; ist ja so ein heißes Eisen, es ist schon verpönt, auch nur daran zu denken. Und ich hör jetzt lieber auf, sonst verbrenn&#8217; ich mir noch was.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stolle</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2005/06/lehrerjobs.htm#comment-1514</link>
		<dc:creator>Stolle</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2005 16:01:08 +0000</pubDate>
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		<description>Jemand muss jemand anderen beraten, der gerade nicht weiß, wie er mit den aus dem Internet kopierten Arbeiten umgehen soll.
Jemand organisiert den Sponsorenlauf.
Jemand fädelt einen Austausch mit einer Schule in den USA ein.
Jemand macht sich Gedanken und schreibt ein Konzept zum Fachraumprinzip.

Und was machen manche Kollegen?
Andere rund für ihr Engagement.
Da wirds besonders lustig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jemand muss jemand anderen beraten, der gerade nicht weiß, wie er mit den aus dem Internet kopierten Arbeiten umgehen soll.<br />
Jemand organisiert den Sponsorenlauf.<br />
Jemand fädelt einen Austausch mit einer Schule in den USA ein.<br />
Jemand macht sich Gedanken und schreibt ein Konzept zum Fachraumprinzip.</p>
<p>Und was machen manche Kollegen?<br />
Andere rund für ihr Engagement.<br />
Da wirds besonders lustig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sven</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2005/06/lehrerjobs.htm#comment-1507</link>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2005 23:41:16 +0000</pubDate>
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		<description>Zu meiner Zeit haben wir es öfters &quot;geschafft&quot;, &quot;zensiert&quot; zu werden. Naja, da waren dann aber auch &quot;Stoppt Strauß&quot;-Plaketten in den Schlagzeilen (*ächz* ich werd&#039; alt...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu meiner Zeit haben wir es öfters &#8220;geschafft&#8221;, &#8220;zensiert&#8221; zu werden. Naja, da waren dann aber auch &#8220;Stoppt Strauß&#8221;-Plaketten in den Schlagzeilen (*ächz* ich werd&#8217; alt&#8230;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tanja</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2005/06/lehrerjobs.htm#comment-1506</link>
		<dc:creator>Tanja</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2005 22:33:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/2005/05/lehrerjobs.htm#comment-1506</guid>
		<description>Vielen Dank, Herr Rau, ich sehe das auch so, das ist  strenggenommen keine Zensur, meist richten sich die Einwände ja gegen Subjektivität (1 Schüler findet 1en Lehrer blöd und schreibt darüber 1e Seite) oder Übertreibungen die dann doch keine Polemik hermachen, ist bei uns auch so. Einmal gabs Diskussionen wegen einer Sprechblase bei einer Karikatur und die Schülerinnen haben &quot;gewonnen&quot;.

Danke, Benni, das ist schön zu hören. Übrigens sind deutsche Schülerzeitungen in der Schweiz als superprofessionell bekannt, viele schielen neidvoll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank, Herr Rau, ich sehe das auch so, das ist  strenggenommen keine Zensur, meist richten sich die Einwände ja gegen Subjektivität (1 Schüler findet 1en Lehrer blöd und schreibt darüber 1e Seite) oder Übertreibungen die dann doch keine Polemik hermachen, ist bei uns auch so. Einmal gabs Diskussionen wegen einer Sprechblase bei einer Karikatur und die Schülerinnen haben &#8220;gewonnen&#8221;.</p>
<p>Danke, Benni, das ist schön zu hören. Übrigens sind deutsche Schülerzeitungen in der Schweiz als superprofessionell bekannt, viele schielen neidvoll.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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