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Weihnachtskrippe

So sieht meine Krippe aus. Ursprünglich haben meine Großeltern sie in den späten 20er oder frühen 30er Jahren angeschafft. Neben dem Kamel, im Hintergrund fast verdeckt und kaum zu sehen, warten die drei Könige auf ihren Einsatz. Gefallen hat mir an der Krippe immer, dass der Stall nicht irgendwo separat in der Gegend herumsteht, sondern klar erkennbar hinten an eine Herberge angebaut ist. Meine Lieblingsfigur, der Herbergsvater, der leider keinen Platz mehr anbieten konnte, schaut aus dem Turm heraus sogar nach dem Rechten. Mindestens so wichtig wie die Krippe ist die Kiste, in der sie aufbewahrt wird. Ein paar Aufkleber […]

Chaucer zum anhören und spielen

Bei weeklyreader gibt’s eine Seite zu den Canterbury Tales. Sehr plastisch grunzen da Schweine im Hintergrund. Viel Text, liebevoll aufgemacht und für Lernende zubereitet. Ich erwähne das vor allem deshalb, weil meine Chaucer-Aufnahme da als Illustration für Middle English genommen wurde. (Natürlich auf Anfrage und mit Erlaubnis.) Gern geschehen. Dazu stellt man ja Sachen ins Web.

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Englischstunde vor Weihnachten (LK)

Statt Referat gab’s heute englischen Christmas Cake von einem Schüler, zusammen mit einer Vorstellung englischer Weihnachtsbräuche und einem gar nicht mal so leichten Quiz mit Weihnachtsfragen. Der Kuchen war lecker, auch wenn currants keine Johannisbeeren sind. Aber bei einem Kuchen, in den raisins, sultanas und currants hineinkommen, kann man schon mal zweifeln. Was auf dem Bild wie Sahne aussieht, ist übrigens beinharte Zuckerkruste. Den Rest der Stunde habe ich dann eine englische Pantomime gezeigt. Nein, das ist nicht das mit dem schweigenden Mann mit weißer Farbe im Gesicht. Hier ist der Wikipedia-Eintrag dazu, obwohl ich dem Anfang misstraue: „The performance […]

Weihnachtsmarkt in der Schule

Heute am Nachmittag und frühen Abend war Weihnachtsmarkt in der Schule. An anderen Schulen gibt es so etwas schon länger, unsere Schüler wollten das auch haben, die Schülervertreter haben es vorgeschlagen, die Schülern selbst organisiert. Die Kommunikation hat nur mäßig geklappt, weder Schülern noch Lehrern war klar genug, wer wofür verantwortlich war. (Ich bin für Lehrerpaten für SMV-Projekte, die die Schüler beraten und Kontakt zur Schulleitung und zum Kollegium halten.) Und so gab es bei allen Parteien vorher Gemurre, aber das Ergebnis war dann doch sehr schön. Es gab Schokofondue, Armschmuck, umherziehende Losverkäufer, Zuckerwatte, Plätzchendekorieren, Früchte in Schokolade, kostenlose Umarmungen, […]

Wie ich mir meine Arbeitskraft erhalte

Weil wir’s eben mit der Belastung der Lehrer hatten: Hier gestehe ich, wie ich mir meine Arbeitskraft erhalte. Erst mal habe ich einen Partner, der mir viel Zeit lässt und bei dem ich mich ausheulen kann: Frau Rau, die nicht so heißt. Dann hilft es, dass ich sehr fleißig studiert habe und noch vieles weiß. Was einem Spaß gemacht hat, kann man auch immer mal einsetzen. Auch Mittelenglisch. Dann ist spätestens zur Tagesschau Schluss. Was da nicht fertig ist, auf das muss eben verzichtet werden. Lieber schlecht improvisiert als ohne Feierabend. Gut improvisiert ist natürlich noch besser, kommt auch mal […]

Studie der Universität Potsdam zur Beanspruchung im Lehrerberuf

Lehrer als Risikogruppe Nah am Burnout 60 Prozent der Lehrer stehen kurz vor dem psychischen und physischen Kollaps. Sie verausgaben sich exzessiv oder haben schon resigniert. Mehr hier bei der Süddeutschen Zeitung. Oder auch in der Welt: Überlebenskampf im Klassenzimmer Schullehrer leiden stärker an Selbstüberforderung, Resignation und völliger Erschöpfung als vergleichbare Berufsgruppen wie Ärzte, Polizisten oder Pflegepersonal. Jeder zweite Pädagoge hat mit Symptomen von Überlastung zu kämpfen. Der tägliche Kampf im Klassenzimmer ist für viele einfach zu hart. (Beide Quellen über TeachersNews.Net) Zugegeben, die Studie ist vom Deutschen Beamtenbund in Auftrag gegeben worden. Also kann man gleich wieder sagen, dass […]

Urheberrechtsfrage im Informatikunterricht

Urheberrechtsfrage und Antwort im Informatikunterricht, Hintergrund ist ein Wiki-Projekt in der 7. Klasse mit einer selbsterschaffenen Fantasy-Welt: „Herr Rau, ich habe da eine Frage, ob das erlaubt ist. Es gibt da eine Firma, die macht so kleine Plastikfiguren, die man selber anmalen kann. Darf ich die fotographieren und online stellen?“ „Du kannst ruhig ‚Games Workshop‘ sagen.“ Und ja, ein Besuch auf deren Seite hat uns gezeigt, dass die uns das tatsächlich erlauben. Sonst wär’s natürlich nicht gegangen. Schüler einer anderen Klasse mit anderem Projekt haben Fotoarchive mit CC-Lizenz gefunden. (In dem Fantasy-Projekt sind die Bilder ja meist selbst gezeichnet und […]

E-Mails an mich

In den letzten drei Wochen habe ich einige E-Mails gekriegt von Menschen, die mein Blog lesen, und die mal Hallo sagen wollten, ein paar Fragen hatten, mich auf Fundstellen hingewiesen haben oder mich einfach nur ermuntern wollten, weiter zu machen. Das hat mich sehr gefreut; ich kriege natürlich gerne Post und Ermunterung kann ich auch brauchen. Vielleicht sollte ich mal ergänzen, dass ich auch immer wieder mal frustriert bin und unzufrieden mit vielem an meiner Arbeit, teils von mir zu verantworten, teils nicht. Aber da Lehrern eh zuviel Jammern vorgeworfen wird, halte ich mich hier damit meistens zurück. Aus diesem […]

Guter Unterricht

Bei JochenEnglish gefunden: „10 Merkmale guten Unterrichts“ von Hilbert Meyer. Immer mal wieder darüber nachdenken. Klare Strukturierung des Unterrichts (Prozess-, Ziel- und Inhaltsklarheit; Rollenklarheit, Absprache von Regeln, Ritualen und Freiräumen) Hoher Anteil echter Lernzeit (durch gutes Zeitmanagement, Pünktlichkeit; Auslagerung von Organisationskram; Rhythmisierung des Tagesablaufs) Lernförderliches Klima (durch gegenseitigen Respekt, verlässlich eingehaltene Regeln, Verantwortungsübernahme, Gerechtigkeit und Fürsorge) Inhaltliche Klarheit (durch Verständlichkeit der Aufgabenstellung, Plausibilität des thematischen Gangs, Klarheit und Verbindlichkeit der Ergebnissicherung) Sinnstiftendes Kommunizieren (durch Planungsbeteiligung, Gesprächskultur, Sinnkonferenzen, Lerntagebücher und Schüler feedback) Methodenvielfalt (Reichtum an Inszenierungstechniken; Vielfalt der Handlungsmuster; Variabilität der Verlaufsformen und Ausbalancierung der methodischen Großformen) Individuelles Fördern (durch Freiräume, […]