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Lovecraft und Wodehouse

Teil I: Lovecraft

Wir gratulieren zur Gemeinfreiheit im Jahr 2008: Edith Wharton, J.M. Barrie (der von Peter Pan) und H. P. Lovecraft.

Ah, Lovecraft! Meine LK-Facharbeit damals ging um “The Influence Of Edgar Allan Poe On Howard Phillips Lovecraft”. Immer noch stolz bin ich auf die Formulierung: “the Red Death crashing Prince Prospero’s party”. (Es ging um die Poe-Geschichte “The Masque of the Red Death”.) Einen sehr schönen Überblick zu Lovecraft gibt Wikipedia.

lovecraft1934.jpg

Die Kurzfassung für diejenigen, die Lovecraft nicht kennen: Seine Horror-Kurzgeschichten aus den 1920er und 1930er Jahren sind stilprägendes Vorbild für Generationen von Autoren nach ihm. Ein typisches Beispiel für Lovecrafts Geschichten ist “The Call of Cthulhu”:

The most merciful thing in the world, I think, is the inability of the human mind to correlate all its contents. We live on a placid island of ignorance in the midst of black seas of infinity, and it was not meant that we should voyage far. The sciences, each straining in its own direction, have hitherto harmed us little; but some day the piecing together of dissociated knowledge will open up such terrifying vistas of reality, and of our frightful position therein, that we shall either go mad from the revelation or flee from the light into the peace and safety of a new dark age.

Bei Lovecraft ist die Welt ein ungemütlicher Ort, und wer die Zusammenhänge wirklich erkennt, wer um den großen Cthulhu weiß oder Nyarlathotep, oder Shub-Niggurath und Azathoth – wer um diese außerirdischen Wesen oder Monster weiß, aus anderen, nicht-euklidischen Dimensionen (Lovecrafts Worte, nicht meine), gewaltig, unförmig, so böse und so fremd, dass sie eher Naturgewalten gleichen als Individuen – wer um das alles weiß, kann fast nicht anders als wahnsinnig zu werden. Und wenn man nicht gerade die Hauptfigur der Geschichte ist, dann schließt man sich mit irr leuchtenden Augen dem einen oder anderen geheimnisvollen Kult an, der versucht, diese Wesen (wieder) auf die Erde zu lotsen. Wenn man die Hauptperson ist, wird man von diesen Kultisten umgebracht, stürzt sich aus dem Fenster, oder wird am nächsten Morgen von unirdischen Klauen zerrissen von der Polizei gefunden. Manchmal bleibt ein Manuspript zurück, dass dann dem nächsten Opfer den Weg in den Irrsinn weist.

Auf die Spur der unheimlichen Realität werden Lovecrafts Helden gebracht durch Manuskripte ihrer Vorgänger oder durch die Lektüre von unheimlichen, bösen, verdorbenen Büchern, allen voran das Necronomicon. (Eine Ausgabe ist, im tiefsten Tresor verschlossen, in der Bibliothek der Miskatonic University von Arkham zu finden. Universitäts-T-Shirts gibt’s zum Beispiel hier.) Oder man erbt vom Onkel einen Schuhkarton voller Briefe, Tagebucheinträge, einer kleinen Tonstatue, aus Zeitungen herausgerissenen, scheinbar ohne Zusammenhang stehenden Artikeln, setzt all das zusammen und wird am Schluss von Kultisten umgebracht, stürzt sich aus dem Fenster oder wird am nächsten Morgen etc. etc.

Lovecrafts Lieblingsadjektiv war “blasphemisch”, sein Stil nicht sehr subtil, aber wirkungsvoll. Ich habe noch immer eine Mappe voller Notizen zu einem Lovecraft’schen Schuhkarton, den Udo und ich vor mehr als zwanzig Jahren schreiben wollten. Tatsächlich wäre es kein Schuhkarton gewesen, sondern ein Umschlag voller Dokumente, den eine Journalistin schnell loswerden und in den nächsten besten Briefkasten gestopft haben sollte – Dokumente, die nach und nach eine gewaltige Verschwörung enthüllen sollten. “Stahl ist unvergänglich” war der Arbeitstitel, nach einer ominösen Werbekampagne. Lange Geschichte.

Lovecrafts Geschichten bin ich schon früh begegnet, aber er spielte vor allem eine Rolle für uns durch das Rollenspiel Call of Cthulhu von Chaosium, mit dem wir viele, viele Abenteuer erlebt haben. Die Frage: “Was ist ein Rollenspiel?” habe ich schon einmal beantwortet.

Call of Cthulhu spielt in den 1920er Jahren; die Helden sind Bibliothekare, Privatdetektive, Schauspieler, Ärchäologen, Schriftsteller, Piloten. Sie stoßen auf Ungereimtheiten in alten Büchern, auf Zeitungsartikel zu merkwürdigen Vorfällen in der Nachbarschaft, sie kaufen kleine Statuen im Trödelladen und finden nach und nach immer mehr heraus: Meistens sind wieder irgendwelche Kultisten dabei, das Kommen der Großen Alten herbeizuführen. Anders als bei vielen anderen Rollenspielen wird wenig gekämpft, und wenn, dann erst spät in der Kampagne und gegen einfache Unterlinge. Denn die wirklichen Schurken und Kreaturen sind einfach zu mächtig, als dass man sich mit ihnen anlegen könnte.
Besonders reizvoll an Call of Cthulhu ist ein Schicksal, schlimmer als der Tod: der Wahnsinn. Wann immer man etwas Grusliges oder Grausliches sieht, verliert man mehr oder weniger an Sanity Points; verliert man zuviel auf einmal, sucht sich der Spielleiter eine passende Störung aus, die nur die Zeit oder der Aufenthalt in einem Sanatorium heilen kann. Gerät die Gesamtzahl an Sanity Points auf Null, ist man unrettbar wahnsinnig. Und je mehr man über den Chtulhu-Mythos weiß, desto geringer ist die maximal mögliche Zahl an Sanity Points, die man überhaupt haben kann – und desto weniger leicht kann man weitere Schocks wegstecken. Je mehr man spielt und je mehr Folianten man liest, desto mehr Mythoswissen erlangt man. Am weitesten brachte es bei uns Roger “Ace” Nightside, heldenhafter Stummfilm-Schauspieler, der mit einem Stand von aktuellen 25 Sanity-Punkten (auf einer Skala von 0-100) und einem Mythoswissen von 62% (=> maximal 38 Sanity-Punkte möglich) in den wohlverdienten Ruhestand ging.
Irgendwann richte ich mal eine Online-Ruhmeshalle für die Rollenspiel-Charaktere meiner Spielerrunden ein. Vor zehn Jahren habe ich mal einen Anfang gemacht, bin aber nie wirklich weit gekommen. Dabei habe ich noch eine große Zahl an Spielerbögen, manche arg zerknüllt und wütend in eine Ecke geworfen.

Dem Rollenspiel Call of Cthulhu geht es gut. Wem die 1920er Jahre nicht liegen, der kann im Wilden Westen Frontier Cthulhu spielen, oder viktorianisches Cthulhu by Gaslight oder natürlich auch in der Gegenwart. Und für die Regionalspieler gibt’s die Box Cthulhu in Deutschland – und natürlich noch jede Menge Material daneben.

cthulhu_deutsch.jpg

Wer möchte, kann sich bei Chaosium die englischsprachigen Regeln in einer Kurzfassung herunterladen. (pdf, 2,16 MB).

Allerletzte Fußnote: Von Lovecraft und dem Rollenspielen kam natürlich auch mein spezialisierter englischer Wortschatz in der Oberstufe. Elder, eldritch, blasphemous, tendril, shriek, to shamble, abyss, void.
Ach ja, die fröhlichen Spiele der Kindheit.


Teil II: Wodehouse

Viel, viel, viel heiterer ist P.G. Wodehouse (ausgesprochen [ˈwʊdhaʊs]). Geboren 1881 in England, verbrachte den Großteil seines Lebens in den USA, schrieb aber vor allem über liebenswerte Tölpel in einem immerwährenden edwardianischen England vor dem ersten Weltkrieg. Wodehouse verfasste über 90 Bücher und starb 1975, seine Werke sind in der Regel also noch nicht gemeinfrei. (Faustregel: Die meisten Länder rechnen 70 Jahre nach dem Tod des Autors.) Allerdings ist unabhängig davon in den USA – von wenigen Ausnahmen abgesehen – alles gemeinfrei, was vor 1923 in den USA veröffentlicht wurde. Also ist zum Beispiel beim Projekt Gutenberg auch viel Wodehouse zu finden. Meistens geht man davon aus, dass ein Werk, das in seinem Ursprungsland gemeinfrei ist, auch in anderen Ländern als gemeinfrei behandelt werden kann.

Wodehouse ist in Deutschland nur wenig bekannt, ist aber der Spitzenkandidat, wenn man nach dem größten englischen komischen Schriftsteller sucht. Dabei sind seine Geschichten durchaus formelhaft, aber man kann sie immer und immer wieder lesen. Die Romane um Blandings Castle sind meine Favoriten, aber am bekanntesten sind die auch vielmals verfilmten (zum letzten Mal mit Hugh Laurie und Stephen Fry) Geschichten um Jeeves und Wooster. Bertie Wooster ist ein Mitglied der upper class, liebenswert, ein bisschen dämlich, hat seine Zeit in Oxford abgesessen und verbringt seine Tage in Müßiggang, auf Flucht vor Tanten, die ihm irgendwelche Aufträge erteilen. Er ist fast komplett lebensuntüchtig und bringt sich immer wieder in Schwierigkeiten, aus denen ihn sein manservant Jeeves herausholt. Jeeves verlangt dafür meist nicht mehr, als dass Bertie seine jüngste modische Schrecklichkeit aufgibt – ein violettes Jackett oder eine karierte Krawatte.

Als Beispiel für Wodehouse’ Stil ist hier der Anfang von Right Ho, Jeeves:

“Jeeves,” I said, “may I speak frankly?”

“Certainly, sir.”

“What I have to say may wound you.”

“Not at all, sir.”

“Well, then–”

No-wait. Hold the line a minute. I’ve gone off the rails.

I don’t know if you have had the same experience, but the snag I always come up against when I’m telling a story is this dashed difficult problem of where to begin it. It’s a thing you don’t want to go wrong over, because one false step and you’re sunk. I mean, if you fool about too long at the start, trying to establish atmosphere, as they call it, and all that sort of rot, you fail to grip and the customers walk out on you.

Get off the mark, on the other hand, like a scalded cat, and your public is at a loss. It simply raises its eyebrows, and can’t make out what you’re talking about.

And in opening my report of the complex case of Gussie Fink-Nottle, Madeline Bassett, my Cousin Angela, my Aunt Dahlia, my Uncle Thomas, young Tuppy Glossop and the cook, Anatole, with the above spot of dialogue, I see that I have made the second of these two floaters.

I shall have to hark back a bit. And taking it for all in all and weighing this against that, I suppose the affair may be said to have had its inception, if inception is the word I want, with that visit of mine to Cannes. If I hadn’t gone to Cannes, I shouldn’t have met the Bassett or bought that white mess jacket, and Angela wouldn’t have met her shark, and Aunt Dahlia wouldn’t have played baccarat.

Teil III: Lovecraft und Wodehouse

Was läge nach all dem näher, als Lovecraft und Wodehouse zu verbinden?

Es gibt zwei Bände mit Lovecraft-Parodien von P.H. Cannon. Zum einen Pulptime. Being a Singular Adventure of Sherlock Holmes, H. P. Lovecraft, and the Kalem Club, As if Narrated by Frank Belknap Long, Jr. (New York: Weirdbook Press 1984).
Weitere Holmes-Lovecraft-Kombinationen gibt es zum Beispiel in der Anthologie Shadows Over Baker Street.

Noch interessanter ist der zweite Band, Scream For Jeeves (New York: Wodecraft Press 1994). Es ist genau das, was man sich vorstellt: Bertie Wooster und Jeeves stoßen auf cthulhoide Monster, und Jeeves löst wieder mal alle Probleme. Die Handlung beginnt mit einem Telegramm, das Bertie beim Frühstück überrascht.

“I say Bertie old man help. I am stuck here in this newly restored mediaeval monstrosity trying to buck up this gloomy old American bird progenitor of my late comrade at arms Alf Melmoth Delapore. Pop Delapore or de la Poer as he now styles himself you know how these Americans like to affect ancestral spellings Bertie has been having dreams of the queerest sort. All the cats have been acting rum as well. Come here at once and bring Jeeves. Jeeves is the only one who can get to the bottom of this mystery Bertie.”

“What do you make of it, Jeeves?”
“Most sinister, sir.”

Most sinister indeed.

Jetzt will ich aber aufhören, das ist eh schon viel länger geworden als geplant.

Ihr geistiges Alter entspricht…

Im Fernsehen ist mir mehrfach die Werbung für ein elektronisches Quizteil aufgestoßen, das einem am Schluss verkündet: “Ihr geistiges Alter entspricht 25 Jahren” oder: “Ihr geistiges Alter entspricht 45 Jahren”. Die Leute freuen sich dabei mehr, wenn das Alter jünger ist, und kucken bedröpselt, je älter es ist. Ich habe mal danach gesucht und festgestellt, dass das Spiel “Dr Kawashimas Gehirnjogging” heißt und so funktioniert:

Basierend auf der Annahme, dass das Gehirn mit 20 Jahren die bestmögliche Reife erreicht hat und von da an kontinuierlich abbaut, wäre ein geistiges Alter von 20 die absolute Bestmarke, wobei Anfänger häufig in Rentnerregionen angesiedelt sind.

Gibt es für diese Annahme eigentlich irgendeine Grundlage? Und was soll bitteschön “Reife” in diesem Zusammenhang bedeuten? (Kann man auch eine geringeres geistiges Alter als 20 haben? Soll es ja auch geben.)

Ich meine ja nur. Schließlich habe ich beruflich ja viel mit Leuten im Alter von 20 Jahren zu tun und… hm, wie sage ich es delikat…

Fröhliche und besinnliche Weihnachten zusammen!

Gestern nachmittag war ich ganz ohne Korrektur- und Vorbereitungsdruck. Auch die Geschenke für die Sekretärinnen waren gekauft und verpackt (das macht bei uns der Personalrat). Gestern nachmittag hing ich müde in den Seilen, will heißen auf der Couch vor dem Fernseher. Keine dringenden Arbeiten für den folgenden Tag. Eigentlich hatte ich ja schon mit fröhlichem jahreszeitlichem Werkeln beginnen wollen, aber das hat wohl warten müssen.

Heute war der letzte Schultag in diesem Jahr. Zuerst war ich mit den Schüler im Computerraum, habe sie sich bei einem Blog für die Klasse anmelden lassen, auf dem sie im Januar Material veröffentlichen sollen. Inzwischen können sie dort Fragen an mich stellen, Fragen zur Schule vor allem, die ich dann ausführlicher beantworten kann als in der Schule.
Danach gab es Plätzchen und eine Weihnachtsgeschichte. “Ich wünsche euch viele Geschenke und ich hoffe, ihr macht auch gute Geschenke. Macht euren Eltern doch das schönste Geschenk und schenkt ihnen: brave Kinder.” Richtig gelacht hat keiner, aber wenigstens haben ein paar freundlich die Augen verdreht.

Auf dem Tisch im Lehrerzimmer lag ein Stapel kopierter Arbeitsblätter mit einem Weihnachtsdomino zum Ausschneiden: In zwanzig Sprachen stand da “Frohe Weihnachten”, die Lautschrift war darunter notiert, und man musste zuordnen, welche Botschaft zu welchem Land gehörte. Dank meine Bing-Crosby-Weihnachts-CD wusste ich schon, dass man “Mele Kalikimaka” auf Hawaii sagt. Das singt Bing Crosby nämlich zusammen mit den Andrew Sisters.

Jetzt bin ich viel munterer, habe den ordentlichen Schreibtisch noch ordentlicher gemacht, ein bisschen Post erledigt, aufgeräumt. Für die Ferien habe ich tatsächlich nur wenig zu korrigieren. Dafür wird mein Januar grauslich. Aber ich habe mir viel andere Arbeit mitgenommen: Pläne. Weil ja im neuen Jahr alles besser wird. Immer noch.

In diesem Sinn erst einmal. Frohes Fest allesamt!

Schultag heute

Warum bis zum Schuljahresende warten? Heute habe ich in der 6. Klasse, der letzten meiner Informatikstunden vor den Ferien, den Evaluationsbogen ausfüllen lassen, den Hokey hier empfohlen hatte. In den nächsten Tagen mache ich das noch mit zwei anderen Klassen, wenn ich mich traue. Mit dem einen Kollegen zusammen habe ich mir Mut gemacht.
Die Ergebnisse sind auch, soweit ich das beim ersten Blick gemerkt habe, gut. Aber es gibt noch durchaus Einiges zu verbessern. Wenn ich damit erst einmal Erfahrung gesammelt habe, kann ich das den Kollegen meiner Schule demonstrieren.

Das Auswerten der Bögen ist entweder mühsam oder stichpunktartig. Alsooo…. muss das Web her. Es gibt einige Dienste, die Fragebögen anbieten, aber am meisten Spielraum habe ich doch, wenn ich die Software auf einem eigenen Server laufen lasse. An Open-Source-Programmen habe ich gefunden: LimeSurvey und opensurveypilot. Das ist was für die Weihnachtsferien: Die Software installieren und dann den Test von oben (wenn ich das denn darf) dafür umwandeln. Oder hat jemand schon eine andere Quelle?

Dann der Englisch-LK: In der Woche vor Weihnachten macht man nichts sehr Anstrengendes mehr. Heute in der Doppelstunde zuerst eine Art Mindmap-Tafelbild zu The Martian Chronicles, um zum Abschluss der Sequenz noch einmal das Wichtigste zu sammeln.
Danach eine Kopie aus einem Bildwörterbuch zu Baseball, um ein paar Vokabel-Grundlagen zu schaffen für Who’s On First. (First base, infield, outfield, pitcher…) Einmal Vorspielen, dann in Paaren üben lassen, danach vortragen lassen.

Zum Schluss noch “Hu’s in China” angehört. Kursiert als Text seit mindestens sieben Jahren im Web, hier ist eine mit Bildern unterlegte Youtube-Fassung:

In der 9. Klasse ging es mit Lektüre weiter: Der Herr der Fliegen. Gestern war es um das Menschenbild gegangen und darum, dass die Menschen doch gar nicht so böse sind… ein Schüler hatte auch schon vom Standford-Experiment gehört, aber keine Details mehr im Kopf. Also referierte er heute kurz der Klasse darüber. Und als Bonus gab’s auch noch das Milgram-Experiment. Sehr spannend.

Zuschauen bei Wikipedia

Bei WikipediaVision kann man zuschauen, wo in der Welt gerade an welcher Wikipediaseite gebastelt wird. Bin heute vormittag minutenlang mit dem Erdkundekollegen davor gesessen, einfach zuschauend. Man sieht, wo gerade Nacht ist, nämlich da, wo wenig gewerkelt wird.

(Heute gefunden bei ats20.de.)

Die Inspiration dazu war laut Seite flickrvision. Auch sehr schön, man sieht, welches Bild von wo aus eingestellt wird.

Der Vollständigkeit halber will ich auch noch twittervision nennen.

Neues vom Beamer (stufenlos verstellbar)

Neues von unserem Beamer:

beamer_stufenlos.jpg

Ein Kollege hat’s herausgefunden: Stufenlos verstellbar in der Höhe.

(Mehr geht gerade nicht, heute war lange Konferenz, und insgesamt bin ich jetzt doch langsam ein wenig weihnachtsfertig.)

Kollegstufenzimmer als Übung fürs spätere WG-Leben

Ich sage nur: Verschimmelte Kühlschränke und regelmäßiger Putzdienst. Leute, die ihn einhalten und Leute, die das nicht tun. So wird man richtig auf das Studentenleben vorbereitet!

Kollegstufenzimmer sind extraterritorialer Raum; selbst die verbotenen digitalen Speichermedien (Teufelszeug!) würde ich dort weniger monieren als anderswo. Für die Kollegstufenzimmer sind die Kollegiaten verantwortlicher, als Schüler es für ein Klassenzimmer sind. Das führt erst einmal zu Zuständen dort, mit denen vielleicht nicht alle zufrieden sind, so dass die Schüler irgendwann dazu gezwungen sind, sich selber zu organisieren. Mit der neuen Oberstufe im G8 wird dieses bisschen Selbstverantwortung leider verschwinden.

Über Lehrerzimmer-Kühlschränke schreibe ich hier lieber nichts. Da sind die Unterschiede zu den Schülern geringer, als man meint.