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	<title>Kommentare zu: Vom Jambischen</title>
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	<description>Herr Rau erzählt von sich und der Schule. Ein Lehrerblog.</description>
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		<title>Von: Lehrerzimmer &#187; Archiv &#187; Trochäische Vier- und Dreiheber</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2007/09/vom-jambischen.htm#comment-85879</link>
		<dc:creator>Lehrerzimmer &#187; Archiv &#187; Trochäische Vier- und Dreiheber</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 15:13:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] es da so etwas wie &#8220;Jambus&#8221; gibt. Dann führe ich auch die wichtigsten Versfüße ein (Jambus, Trochäus, Daktylus); ansonsten kann das gerne noch ein halbes Jahr [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] es da so etwas wie &#8220;Jambus&#8221; gibt. Dann führe ich auch die wichtigsten Versfüße ein (Jambus, Trochäus, Daktylus); ansonsten kann das gerne noch ein halbes Jahr [...]</p>
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		<title>Von: Herr Rau</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2007/09/vom-jambischen.htm#comment-78441</link>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 16:20:32 +0000</pubDate>
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		<description>Soweit ich sehe, stimmt die Prämisse. Jambus ist überall, wo ich geschaut habe, nur als Versfuß erklärt. Und herzlich willkommen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Soweit ich sehe, stimmt die Prämisse. Jambus ist überall, wo ich geschaut habe, nur als Versfuß erklärt. Und herzlich willkommen!</p>
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		<title>Von: nitehawk</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2007/09/vom-jambischen.htm#comment-78363</link>
		<dc:creator>nitehawk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 03:13:05 +0000</pubDate>
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		<description>Stimmt denn die Prämisse? Bezeichnet Jambus notwendigerweise und ausschließlich den *Versfuß*? Kann Jambus nicht auch den gesamten Vers bezeichnen, wenn er sich nur aus jambischen Versfüßen zusammensetzt? In diesem Falle hätte ich mit einem &quot;fünfhebigen Jambus&quot; kein Problem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt denn die Prämisse? Bezeichnet Jambus notwendigerweise und ausschließlich den *Versfuß*? Kann Jambus nicht auch den gesamten Vers bezeichnen, wenn er sich nur aus jambischen Versfüßen zusammensetzt? In diesem Falle hätte ich mit einem &#8220;fünfhebigen Jambus&#8221; kein Problem.</p>
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		<title>Von: Hokey</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2007/09/vom-jambischen.htm#comment-33587</link>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Sep 2007 18:57:54 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin ja jetzt beruhigt, dass hier ziemliche Einigkeit herrscht, denn ich bin mir verflixt sicher, es in der Schule genau so (also falsch) gelernt zu haben! Und es ist nicht einfach, sich davon zu trennen. Ich ziehe mich also jetzt mit ein entsprechender Literatur bewaffnet zurück und prüfe das Ganze noch einmal - immerhin steht bei mir in einer Woche der Beginn einer Lyrik-Reihe an...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja jetzt beruhigt, dass hier ziemliche Einigkeit herrscht, denn ich bin mir verflixt sicher, es in der Schule genau so (also falsch) gelernt zu haben! Und es ist nicht einfach, sich davon zu trennen. Ich ziehe mich also jetzt mit ein entsprechender Literatur bewaffnet zurück und prüfe das Ganze noch einmal &#8211; immerhin steht bei mir in einer Woche der Beginn einer Lyrik-Reihe an&#8230;</p>
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		<title>Von: rip</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2007/09/vom-jambischen.htm#comment-33510</link>
		<dc:creator>rip</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Sep 2007 22:02:03 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn man sich mal beinahe verquatscht hat und ist schon bis &quot;fünfhebiger Jamb-&quot; gekommen, dann kann man&#039;s noch zurechtbiegen als &quot;fünfhebiger jambischer Vers&quot; ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich mal beinahe verquatscht hat und ist schon bis &#8220;fünfhebiger Jamb-&#8221; gekommen, dann kann man&#8217;s noch zurechtbiegen als &#8220;fünfhebiger jambischer Vers&#8221; ;-)</p>
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		<title>Von: lülü</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2007/09/vom-jambischen.htm#comment-33323</link>
		<dc:creator>lülü</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Sep 2007 15:31:33 +0000</pubDate>
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		<description>Ui, das werd ich mir merken, die Erklärung überzeugt mich nämlich. 
Gelernt habe ich es in der Schule aber auch mit dem fünfhebingen Jambus, von einem Lehrer, der durch seine Kompetenz überzeugte.

Ich erinnere mich an meine damalige Schwierigkeit, hebig von häbig zu unterscheiden. Jetzte gefiele mir so ein behäbiger Jambus ganz gut, glaube ich ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ui, das werd ich mir merken, die Erklärung überzeugt mich nämlich.<br />
Gelernt habe ich es in der Schule aber auch mit dem fünfhebingen Jambus, von einem Lehrer, der durch seine Kompetenz überzeugte.</p>
<p>Ich erinnere mich an meine damalige Schwierigkeit, hebig von häbig zu unterscheiden. Jetzte gefiele mir so ein behäbiger Jambus ganz gut, glaube ich ;)</p>
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		<title>Von: Beelzebub Bruck</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2007/09/vom-jambischen.htm#comment-33236</link>
		<dc:creator>Beelzebub Bruck</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2007 21:43:49 +0000</pubDate>
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		<description>Wie mir aus gewöhnlich gut unterrichteten Quellen übermittelt wurde, sagt Kollge Z., dass man in der deutschen Lyrik für gewöhnlich Volksliedverse einerseits und an klassischen Mustern orientierte Verse (die mit den Versfüßen!) unterscheiden kann. Volkslieder und ihnen nachempfundene Verse, zum Beispiel aus der Romantik, weisen häufig einen Auftakt auf. Bei denen gibt es dann auch freie Füllungen, d.h. Fünfheber (daher der Ausdruck&quot;fünfhebig&quot;), die aber nicht streng alternierend gehalten sind, sondern auch mal zwei aufeinanderfolgende unbetonte Silben aufweisen können.  Der Ausdruck fünfhebiger Jambus ist also tatsächlich Schmarrn, weil er zwei völlig unterschiedliche metrische Systeme  durcheinanderwirft.  
Bei Versen nach klassischem Vorbild (Hexameter, Odenstrophen usw.) oder über die romanische Welt vermittelten Versen (Terzinen? Endecasillabo?) gibt es keine Auftakte oder freien Füllungen. Ein Verstoß gegen diese metrischen Regeln deutet, anders als bei volksliedartigen Versen auf mehr oder weniger gewollte, demnach interpretationsbedürftige (?) Betonungen, Spannungseffekte usw. hin. 
Zur Erinnerung: Vor dem alten Klopstock gab es außer den alternierenden Versen z.B. dem Alexandriner in der Barockzeit, keine neuhochdeutsche Lyrik, die antike Muster übernehmen konnte, weil es im Mittelhochdeutschen zum Zusammenbruch der Vokalquantität gekommen war. In den Kultursprachen des antiken Mittelmeeraums wurden aber nicht betonte bzw. unbetonte Silben, sondern lange und kurze Silben unterschieden.  Einen Daktylus (lang-kurz-kurz) überführte man erst im 18. Jhdt. in betont-unbetont-unbetont.  

Pretty gelahrt, puh!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie mir aus gewöhnlich gut unterrichteten Quellen übermittelt wurde, sagt Kollge Z., dass man in der deutschen Lyrik für gewöhnlich Volksliedverse einerseits und an klassischen Mustern orientierte Verse (die mit den Versfüßen!) unterscheiden kann. Volkslieder und ihnen nachempfundene Verse, zum Beispiel aus der Romantik, weisen häufig einen Auftakt auf. Bei denen gibt es dann auch freie Füllungen, d.h. Fünfheber (daher der Ausdruck&#8221;fünfhebig&#8221;), die aber nicht streng alternierend gehalten sind, sondern auch mal zwei aufeinanderfolgende unbetonte Silben aufweisen können.  Der Ausdruck fünfhebiger Jambus ist also tatsächlich Schmarrn, weil er zwei völlig unterschiedliche metrische Systeme  durcheinanderwirft.<br />
Bei Versen nach klassischem Vorbild (Hexameter, Odenstrophen usw.) oder über die romanische Welt vermittelten Versen (Terzinen? Endecasillabo?) gibt es keine Auftakte oder freien Füllungen. Ein Verstoß gegen diese metrischen Regeln deutet, anders als bei volksliedartigen Versen auf mehr oder weniger gewollte, demnach interpretationsbedürftige (?) Betonungen, Spannungseffekte usw. hin.<br />
Zur Erinnerung: Vor dem alten Klopstock gab es außer den alternierenden Versen z.B. dem Alexandriner in der Barockzeit, keine neuhochdeutsche Lyrik, die antike Muster übernehmen konnte, weil es im Mittelhochdeutschen zum Zusammenbruch der Vokalquantität gekommen war. In den Kultursprachen des antiken Mittelmeeraums wurden aber nicht betonte bzw. unbetonte Silben, sondern lange und kurze Silben unterschieden.  Einen Daktylus (lang-kurz-kurz) überführte man erst im 18. Jhdt. in betont-unbetont-unbetont.  </p>
<p>Pretty gelahrt, puh!</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Hokey</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2007/09/vom-jambischen.htm#comment-33166</link>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2007 05:27:57 +0000</pubDate>
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		<description>Ha! Großartig und vielen Dank für die amüsante Aufklärung, ich muss zugeben, über die sprachlichen Ungenauigkeiten des &quot;fünfhebigen Jambus&quot; noch nicht nachgedacht zu haben. Auch an der Uni hat mich niemand darauf hingewiesen.

Der letzte Punkt hat allerdings in meiner Examensvorbereitung für Schwitzen gesorgt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ha! Großartig und vielen Dank für die amüsante Aufklärung, ich muss zugeben, über die sprachlichen Ungenauigkeiten des &#8220;fünfhebigen Jambus&#8221; noch nicht nachgedacht zu haben. Auch an der Uni hat mich niemand darauf hingewiesen.</p>
<p>Der letzte Punkt hat allerdings in meiner Examensvorbereitung für Schwitzen gesorgt.</p>
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