Topic Generator/Composition-Themen

Sonntag, 18. November 2007

Ich mag die Comments nicht, die unsere armen Schüler schreiben müssen. “‘Big Brother is watching us.’ – Is our privacy endangered by permanent surveillance?” In den USA kennt man zwar auch den grässlichen five paragraph essay, aber dafür klingen die typischen Themen so, als kämen individuellere und interessanter zu lesende Texte heraus: Auf der Topic Generator Page kann man eine lange Liste solcher Themen lesen.

Nachtrag:


6 Reaktionen auf “Topic Generator/Composition-Themen”

  1. Jochen sagt:

    > grässlichen five paragraph essay

    Warum ist der “grässlich”? Zugegeben, das Ergebnis ist meistens nicht gerade ein eleganter Essay, aber als Gerüst gerade für schlechtere Schüler finde ich die Struktur sehr nützlich.

    > individuellere und interessanter zu lesende Texte

    Nun ja, es geht halt weniger ums ARGUMENTIEREN bei Themen wie: Do you have a pet; what silly thing does it do? Favorite thing to do on a date? Have you ever fallen in love in a library?

  2. Herr Rau sagt:

    Grässlich, weil das, was herauskommt, langweilig ist. Zugegeben, das liegt nicht an den five paragraphs – die sind als Struktur schon sinnvoll. Müssen die Schüler denn wirklich im Englischunterricht argumentieren lernen, in 250-300 Wörtern? Könnten wir die Erörterung im Deutschunterricht dann nicht auch bitte auf diese Wortzahl reduzieren? (An der Erörterung habe ich übrigens auch viel auszusetzen.)

  3. Jochen sagt:

    > Müssen die Schüler denn wirklich im Englischunterricht argumentieren lernen, in 250-300 Wörtern?

    Ich interpretiere das mal so, dass du den Umfang dieser “Aufsätze” auch als lachhaft empfindest, vgl. http://www.jochenenglish.de/?p=503 (letzter Absatz)

  4. Herr Rau sagt:

    Den Umfang finde ich in Ordnung – aber eben nicht, wenn ich differenzierte Argumente erwarte. Und da verzichte ich lieber auf letztere.

  5. Smilla sagt:

    Ein Problem der grässlichen Themen ist, dass es den Schülern meist herzlich egal ist, was sie an geballter, gut argumentierter Weisheit zu diversen abstrakten Themen ausspucken sollten. Deshalb sind die Argumente meist banal und die Struktur…verbesserungswürdig.
    Da könnte man mit THemen wie “Did you ever fall in love in a library” wesentlich mehr Lust am Schreiben wecken; ich erzähle auch lieber spannende Ereignisse aus meinem Leben, als ein Thema durchzuargumentieren, das mich nur rudimentär interessiert und von dem ich (abgesehen von drei Handouts) keine Ahnung habe.

  6. Jochen sagt:

    > Da könnte man mit THemen wie “Did you ever fall in love in a library” wesentlich mehr Lust am Schreiben wecken

    Da kann man natürlich etwas frei erfinden. Grundsätzlich habe ich es als Schüler gehasst, wenn Lehrer irgendwas Persönliches von mir hören oder lesen wollten.

    Abgesehen davon ist Erzählen etwas anderes als Argumentieren. Beides hat seine Berechtigung. Fürs Erzählen gibt’s “creative writing”, fürs Argumentieren “compositons”.

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