Archive nach Jahr: 2008

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Farben am Computer, HDR, Belichtungsreihen

(Aus der Reihe: Alles muss raus. Angefangene Blogbeiträge des Jahrs 2008 aufräumen.)

Wenn man mit der Digitalkamera ein Foto macht und sich das auf dem Bildschirm anschaut oder ausdruckt, dann kann man aus einer Palette von über 16 Millionen Farbtönen auswählen. So viel verschiedene gibt es dabei nämlich. Dabei setzen sich die Farben wie beim Fernseher auch aus unterschiedlichen Anteilen dreier Grundfarben zusammen: Rot, Grün und Blau.
Wir erinnern uns an den Kunstunterricht in der Schule: Bei der subtraktiven Farbmischung mit dem Wasserkasten sind die Grundfarben Rot, Gelb und Blau, und wenn man sie alle mischt, kriegt man, hm, sagen wir mal einfach Schwarz dazu. (Ergänzung, Dank an Reinhard: Eigentlich sind die Farben Cyan, Magenta und Gelb. Und seit zwanzig Jahren gibt es diese Farben auch im Malkasten. Zu meiner Schulzeit allerdings noch nicht. Wenn man Magenta und Gelb mischt, kommt unser Rot heraus.)
Bei der additiven Mischung von Lichtstrahlen sind die Grundfarben Rot, Grün und Blau, wenn man sie alle mischt, kriegt man Weiß.

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“Weitere Highlights” auf der DVD (eklektisch)

Wenn nach den reichlichen, wenn auch unkommentiert zusammengetragen Extras auf der DVD noch eine Extraseite Weitere Highlights anpreist und sich diese entpuppen als Trailer zu den folgenden DVDs (die vermutlich beim gleichen Vertrieb erhältlich sind):

  • Koloss von Konga (japanischer Monsterfilm, King-Kong)
  • Xaver und sein außerirdischer Freund (“verbindet Elemente des Heimatfilms und der Science-Fiction miteinander”)
  • Crazy Zombies – Ein Sprung in der Schüssel (US: “Hysterical”, mir damals von Michael Schw. empfohlen worden, seitdem nie wieder davon gehört)
  • Car-Napping (deutsche Komödie von 1980)
  • Daniel der Zauberer (Daniel Küblböck)
  • Onkel Otto (das hr-Trickfilmmännnchen)
  • Neues aus Uhlenbusch

- um welche DVD handelt es sich dann ursprünglich? Klar, “Invasion aus dem Innern der Erde/The Infra Superman“, ein Hongkong-Klassiker von 1975. Inhalt: Monster aus dem Innern der Erde bedrohen die Welt, ein Wissenschaftler macht einen anderen zum Infra-Superman – der hat dann eine Rüstung an, kann springen, hüpfen und fliegen und diverse Strahlen (und seine Handschuhe) verschießen. Aber die Krönung sind die extrem bunte Mischung an Monstern, angeführt von einer peitschendschwingenen “Dämona”. Zum Großteil Menschen in Gummianzügen, mit Tentakeln und Scheren und Federn, aber auch runde, eckige, längliche Monster-Muppets, viel wirkungsvoller als in Return of the Jedi.

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Warum müssen wir das lernen?

Weil’s da drin steht: Stichwort “Allgemeinbildung” bei Amazon.

Ich hielt neulich so ein Buch in der Hand. Wenn man Schülern das Buch vor die Nase hält, dann akzeptieren die das, und dem Buch glauben sie mehr als dem Lehrer, fürchte ich. (Und wenn sie dem Buch misstrauen: auch nicht schlecht.)

Dumm ist nur, dass tatsächlich auch in einem dicken Buch dieser Art nicht viel drinsteht. Ich habe mir mal das Kapitel für Literatur und Deutsch angeschaut, und wenn man Fachmann für ein Gebiet ist, entdeckt man, dass die Schüler schon viel mehr lernen sollen als in einem solchen Buch steht.

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Weihnachten bei den Raus

Es gab eine Gans. Ich wollte zuerst eine gefüllte Gans machen, weihnachtlich gefüllt, also nicht mit Äpfeln und Kastanien, sondern mit Backpflaumen und Nelken und solchem Zeug. Vielleicht sogar richtig lebkuchig? Aber dann bin ich auf diese Suche nach der perfekten Weihnachtsgans aufmerksam gemacht worden und habe mich erst mal für eine ungefüllte Gans entschieden. Lediglich ein Sträußchen Beifuß habe ich ihr zusätzlich in den Bauch gegeben, und draußenrum viel Salz. Das mit dem Beifuß halte ich für Aberglauben. Schmeckt nach nichts. Die Gans ist gut geworden. Beim nächsten Mal dann ein gefüllte, und danach die Gans mit Hefeteig-Füllung, von der in dem Blogeintrag die Rede ist.

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Letzte Schulwoche, Ferien

Die letzten Tage waren sehr anstregend für mich, deshalb hatte ich auch keine Kraft übrig zum Bloggen. Am letzten Wochenende waren meine LK-Schüler zum Frühstücken bei mir, Kurstreffen. Das war schön, hätten wir schon früher machen sollen, aber es war ohnehin schwer, einen Termin auszumachen. Ich war vor allem erfreut, dass die Schüler auch die exotischeren Sachen gegessen haben – Hummus, Baclava, Fladenbrot.

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Eine neue Idee aus Schule und wir und andere Verkündungen

Aus meine Schulzeit kenne ich das als “Schule und wir”, ein Magazin des Kultusministeriums, das ein paar Mal im Jahr über die Schüler an die Eltern verteilt wird. Seit vielenvielen Jahren heißt es anders, nämlich “EZ”, was wohl für “Elternzeitschrift” steht, aber wer will sich denn so etwas merken.

Interessant daran waren und sind darin eigentlich nur die Briefe mit rechtlichen Anfragen von Eltern. “Darf der das” lautet das Thema. In der letzten Ausgabe (hier gibt’s viele als pdf) geht es unter anderem darum, ob ein Schüler eine verpflichtende Schulaufgabe (Leistungsnachweis) nachschreiben muss, wenn er das schon einmal getan hat, der Lehrer sie aber vor der Korrektur und Herausgabe verloren hat.

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Computerliches

Mann, der Computer. In der letzten Woche wieder mal richtig viel Zeit mit ihm verbracht, und damit meine ich: ohne Internetnutzung.

Zum Ersten: Nach vielen Jahren der Ruhe hatte ich wieder regelmäßig den Blue screen of death. Mehrfach so, dass mein Windows nicht mehr starten wollte. Glücklicherweise habe ich parallel auch Linux installiert (auf einer zweiten internen Festplatte, sicher ist sicher), mit dem ich ebenfalls booten kann und so wenigstens an meine Daten und auch Windows wieder reparieren konnte. Woran es lag, war für mich als Laien auch nicht leicht herauszukriegen: Erst vor kurzem hatte ich den Arbeitsspeicher erweitert (von 512 MB auf 2 GB), meine Windows-Festplatte ist betagt; aber am Ende war es wohl doch die Grafikkarte. — Der Großteil meiner Daten ist ohnehin auf einer externen Festplatte. Ich bin jetzt auch mit meinen Profil-Ordnern von Thunderbird und Firefox dorthin umgezogen, und auch “Eigene Dateien” ist jetzt nicht mehr “C:\Dokumente und Einstellungen\Benutzername\Eigene Dateien”, sondern in einem anderen Verzeichnis auf der anderen Festplatte. So ist alles, an das ich beim Backup denken muss, an einer Stelle.

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