Kopfhörer: Virtuelle Welt

Mittwoch, 6. Februar 2008 | Herr Rau

Heute habe ich zum ersten Mal Skype ausprobiert, gleich mal mit meinem Vater telefoniert, der das seit Jahren macht. Ich bin aber auch so kein großer Telefonierer, und das Instant Messaging liegt mir auch nicht – ich mag asynchrone Kommunikation. Aber das war schon ganz praktisch heute, muss ich zugeben.
Jedenfalls hatte ich Kopfhörer auf. Und dann in der Küche, Spülmaschine ausräumen, auch mit Kopfhörer, diesmal vom iPod. Im Wohnzimmer gewesen, Kopfhörer im Ohr, habe überlegt, wie es wäre, jetzt den Fernseher anzumachen und das auch gleich alles auf den Kopfhörer gefunkt zu kriegen.

Und da hatte ich eine Vision für die Zukunft: Nur noch per Kopfhörer herumlaufen, Fernseher, Radio, iPod, Computer senden nur noch drahtlos an diesen Kopfhörer. Auch draußen in der Straße Vogelgezwitscher aus dem Archiv auf den Kopfhörer – vielleicht sogar den passenden Sound zur jeweiligen Umgebung, die Kopfhörer sind selbstverständlich an GPS angeschlossen. Auch private Gespräche in der S-Bahn sind gut möglich dank Kehlkopfmikrophon (kenne ich aus meiner Bundeswehrzeit, funktioniert tatsächlich auch im Panzer).

Das fand ich dann doch ein bisschen gruslig.

Kategorien: Fundstücke

2 Reaktionen auf “Kopfhörer: Virtuelle Welt”

  1. Klingt man nicht völlig anders durch ein Kehlkopfmikrofon? Wenn das so ist wie vermute, dann prophezeihe ich ein Akzeptanzproblem auf den Gegenseiten.

  2. Herr Rau sagt:

    Ich glaube ja auch nicht wirklich an diese Vision… an die Qualität von Kehlkopfmikros kann ich mich nciht erinnern, ich war nur fasziniert davon, dass das überhaupt geht. Aber bis dahin gibt’s ohnehin auch Stimm-Avatare, die man statt der eigenen Stimme verwenden kann. :-)

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