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	<title>Kommentare zu: Bildungs-Stöckchen</title>
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	<description>Herr Rau erzählt von sich und der Schule. Ein Lehrerblog.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 14:03:21 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Herr Rau</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2008/08/bildungs-stoeckchen.htm#comment-68769</link>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 17:55:05 +0000</pubDate>
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		<description>Re: Lehrer, die aus schlechten Schülern (im Sinne von Noten) eine persönliche Sache gemacht haben.

Ich will mal hoffen, dass das wirklich Ausnahmen sind. Ich glaube, schlechte Noten nehmen Lehrer nicht persönlich. Sicher nicht, wenn der Schüler sich bemüht und lediglich - zumindest in dieser Situation - nicht mehr leisten kann. Überhaupt nehmen Lehrer Noten nicht persönlich, sondern allenfalls Leistung und Leistungswillen.
Ich gestehe, dass ich dazu neige, es persönlich zu nehmen, wenn Schüler desinteressiert und unzuverlässig sind. Oder zumindest wohl das, was man unter persönlich versteht - ich bilde mir jedenfalls nicht ein, dass das dann mit meiner Person zusammenhängt. Vielleicht meine ich eher empfindlich als persönlich?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Re: Lehrer, die aus schlechten Schülern (im Sinne von Noten) eine persönliche Sache gemacht haben.</p>
<p>Ich will mal hoffen, dass das wirklich Ausnahmen sind. Ich glaube, schlechte Noten nehmen Lehrer nicht persönlich. Sicher nicht, wenn der Schüler sich bemüht und lediglich &#8211; zumindest in dieser Situation &#8211; nicht mehr leisten kann. Überhaupt nehmen Lehrer Noten nicht persönlich, sondern allenfalls Leistung und Leistungswillen.<br />
Ich gestehe, dass ich dazu neige, es persönlich zu nehmen, wenn Schüler desinteressiert und unzuverlässig sind. Oder zumindest wohl das, was man unter persönlich versteht &#8211; ich bilde mir jedenfalls nicht ein, dass das dann mit meiner Person zusammenhängt. Vielleicht meine ich eher empfindlich als persönlich?</p>
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		<title>Von: DrNI</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2008/08/bildungs-stoeckchen.htm#comment-68646</link>
		<dc:creator>DrNI</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 13:46:20 +0000</pubDate>
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		<description>Für mich als Ex-Schüler und niemals-Lehrer waren die schlechtesten Lehrer die, die aus schlechten Schülern (im Sinne von Noten) eine persönliche Sache gemacht haben. Aus so einer Situation kommt man als Schüler dann nicht mehr raus. Man sollte vielleicht meinen, dass die Kernkompetenz eines Lehrers beinhalten sollte, eben dies nicht zu tun, ich hatte aber dennoch mehr Lehrer dieser Art, als ich an einer Hand abzuzählen vermag.

Ich hatte fünfen in Physik, Geschichte, Französisch und Musik, in unterschiedlichen Klassenstufen, auch einmal in zwei Fächern zugleich, mit dem Resultat der Verlängerung meines Aufenthalts. Motiviert hat mich der Zwang. Gegen Ende das Abitur, das ich als inhaltlich wenig sinnvoll, als solches aber nötig für das Leben danach erachtete.

Heute stelle ich fest, dass ich trotz mittelmieser Abiturnote mehr Bildung mit davongetragen habe, als andere Mitschüler und das ich mich manche Bereiche stark interessieren, in denen ich miserable Noten hatte, andere solche Bereich mich jedoch nicht weniger interessieren könnten.

So langsam gelange ich zur Überzeugung, eine schlechte Schule besucht zu haben. An die Aussagekraft des Systems &quot;Noten&quot; wie es zu der Zeit (Abi 2001) in BaWü praktiziert wurde, glaube ich nicht mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich als Ex-Schüler und niemals-Lehrer waren die schlechtesten Lehrer die, die aus schlechten Schülern (im Sinne von Noten) eine persönliche Sache gemacht haben. Aus so einer Situation kommt man als Schüler dann nicht mehr raus. Man sollte vielleicht meinen, dass die Kernkompetenz eines Lehrers beinhalten sollte, eben dies nicht zu tun, ich hatte aber dennoch mehr Lehrer dieser Art, als ich an einer Hand abzuzählen vermag.</p>
<p>Ich hatte fünfen in Physik, Geschichte, Französisch und Musik, in unterschiedlichen Klassenstufen, auch einmal in zwei Fächern zugleich, mit dem Resultat der Verlängerung meines Aufenthalts. Motiviert hat mich der Zwang. Gegen Ende das Abitur, das ich als inhaltlich wenig sinnvoll, als solches aber nötig für das Leben danach erachtete.</p>
<p>Heute stelle ich fest, dass ich trotz mittelmieser Abiturnote mehr Bildung mit davongetragen habe, als andere Mitschüler und das ich mich manche Bereiche stark interessieren, in denen ich miserable Noten hatte, andere solche Bereich mich jedoch nicht weniger interessieren könnten.</p>
<p>So langsam gelange ich zur Überzeugung, eine schlechte Schule besucht zu haben. An die Aussagekraft des Systems &#8220;Noten&#8221; wie es zu der Zeit (Abi 2001) in BaWü praktiziert wurde, glaube ich nicht mehr.</p>
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