Noch ein paar Sagen

Interessant an folgender Sage finde ich die Logik: Wenn man im Himmel stirbt, wird man auf der Erde wiedergeboren.
(Alle Fehler unkorrigiert. Vor allem Kommas fehlen.)

Warum der H. so viel spricht!

Jeder Schüler des Graf-Rasso-Gymnasium kennt den Herrn H. und jeder weiß dass er im Unterrricht spricht wie ein Wasserfall. Doch das war nicht immer so. Denn in seinem früheren Leben…

Der Herr H. war in seinem früheren Leben nämlich Lehrer im Himmel. Er hat in seinem Unterricht so viel geredet dass die Worte die Schüler förmlich zu zerdrücken schienen. Eines Tages beschwerte sich ein Schüler darüber, dass der H. so viel redet, beim lieben Gott.

Der liebe Gott wollte testen ob das stimmte was der Schüler ihm berichtete und schickte einen Schüler in den Unterricht, der testen sollte ob der H. wirklich so viel redet. Falls das stimmte, das der H. so viel redet sollte er vom lieben Gott, einen Kopf kürzer gemacht werden, damit der H. nicht mehr reden konnte.

Als der Schüler in den Unterricht vom H. kam wurde er von den Worten fast erschlagen. Als der Unterricht beendet war, kam der Schüler mit blauen Flecken, die ihm die Worte verpasst hatten vor den lieben Gott. Dieser sah woher die blauen Flecken kamen und damit war die Entscheidung gefallen: “Der H. wird geköpft.”

Einen Tag später wurde er zum Verhör vor den lieben Gott geschleppt. Der liebe Gott kannte keine Gnade und schlug den H. einen Kopf kürzer. Damit glaubte man die Wörtergefahr gebannt zu haben. Doch das war falsch.

Denn im Himmel wächst alles nach und so bekam der H. einen neuen Kopf mit einem größeren Mund und größeren Stimmbänder. Doch der liebe Gott köpfte ihn nicht noch einmal sondern lies sich etwas anderes einfallen.

Er erteilte dem H. Redeverbot bis zum Ende seinen Lebens im Himmel. Falls er das Redeverbot nicht einhalten täte würde er für immer in die Hölle verbannt werden. Das wollte der H. nicht und so sagte er kein Wort mehr bis er im Himmel starb.

Als er wieder auf die Welt kam wurde er Lehrer beim Graf-Rasso-Gymnasium. Weil er im Himmer so wenig geredet gatte musste er die Worte die er im Himmel nicht sagen durfte, auf der Erde herausplappern.
So kommt es das der H. so viel redet.

Vor allem die blauen Flecken gefallen mir gut. Wir haben im Unterricht verschiedene Sagen gelesen, der Schüler hat sich sicher daran oder an eigener Lektüre orientiert. Fürs Ende der Geschichte habe ich einen Verbesserungsvorschlag. Wenn es heißt: “Falls er das Redeverbot nicht einhalten täte würde er für immer in die Hölle verbannt werden,” dann sollte das genau so kommen, und die Hölle, das ist dann der Unterricht auf der Erde. (Zu böse?)

Zum Abschluss noch eine ganz kurze Sage, die Satzbaufehler leicht verbessert. Viele Rechtschreibfehler, wenig Erzählung, aber eine nette Idee:

Warum der Tageslichtprojektor immer ausgeht

Vor ungefähr 200 Jahren gab es einen Schüler am Graf-Rasso-Gymnasium, der gemein und hinterlistig war. Er war zu allen seinen Mitschülern gemein weil sie ihn wegen seinem Aussehen auslachten. Er war klein und sein Gesicht war eingedrückt und er hatte Segelohren. Eines Tages ergerte er einen kleineren Schüler der in wirklichkeit ein Zauberer war. Als er den Schüler baht aufzuhören und er es nicht tat verbande [verbannte] der Zauberer den bösen Schüler in einen Tageslichtprojektor wo er noch heute ist. Und wenn der Tageslichtprojektor ausgeht versucht der Schüler zu entkommen, doch vergebens.

2 Gedanken zu “Noch ein paar Sagen

  1. Tatsächlich “beichtete” und nicht “berichtete”?

  2. Mein Fehler, danke. Ich hab’s geändert.

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Manchmal sollte man anderen das letzte Wort lassen, selbst wenn sie eine andere Meinung haben als man selber.

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