Reden analysieren: Obama

David Crystal analysiert Obamas Rede zur gewonnenen Wahl.

Liest sich so spannend wie Sportberichterstattung. (Stelle ich mir vor.) In der Welt der Thursday Next-Romane sehen so die Zeitungen aus.

(Tipp von Wolfgang aus enpaed. Jetzt habe ich den David Crystal aber auch endlich abonniert.)

4 Gedanken zu “Reden analysieren: Obama

  1. Eine andere Art der Redenanalyse findet sich im Global Language Monitor. Da werden Readability Measures (hierzublog erst letztlich erwähnt) und ähnlicher Voodoo benutzt. Der Nutzen ist fragwürdig, lustig ist es allemal: http://www.languagemonitor.com/ – Obama und McMcain sind mit von der Partie.

  2. Markus on 12.11.2008 at 13:49 sagte:

    Was man eher analysieren sollte als Reden von Obama sind die Fragen, wie der Mann es schafft, junge Wähler an die Urnen zu bringen und für Politik zu begeistern… siehe unter anderem auch hier: http://www.welt.de/politik/article2657010/Die-zehn-Erfolgsstrategien-des-Barack-Obama.html

  3. becks on 12.11.2008 at 16:42 sagte:

    Klasse.
    Ich habe die Rede morgens beim Frühstücken in ganz winzigen Ausschnitten gehört, bin sofort an meinen PC geflitzt und habe sie mir als Lektüre für meine erste Stunde mitgenommen. Ich war ziemlich begeistert und fragte mich, warum klingt das so elegant und beeindruckend. Jetzt habe ich eine Erklärung. Danke ;-)

  4. “Was man eher analysieren sollte als Reden von Obama sind die Fragen, wie der Mann es schafft, junge Wähler an die Urnen zu bringen und für Politik zu begeistern”

    Mit immer gleicher Change-Rhetorik, die so schön schwammig bleibt, daß jeder alles in sie hineinprojizieren kann; eben so ein bißchen der Freie-Wähler-Effekt. Nur mehr als eine Wahl kann man damit schwer gewinnen.

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