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	<title>Kommentare zu: Benotung von Deutschaufsätzen</title>
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	<description>Herr Rau erzählt von sich und der Schule. Ein Lehrerblog.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 18:04:57 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Herr Rau</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/05/benotung-von-deutschaufsaetzen.htm#comment-81595</link>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 16:30:05 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;[E]ine gewisse Willkür einfach nicht auszurotten&quot;. Das hört man zwar sehr oft, aber ich glaube, es stimmt trotzdem nicht. Dass die Schüler das in Mathematik anders sehen, liegt daran, dass sie die Punkte zusammenzählen, aber nicht hinterfragen, wie es zu den Punkten kommt und wie deren Gewichtung die Note beeinflusst. 
Mir hilft diese Einteilung tatsächlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;[E]ine gewisse Willkür einfach nicht auszurotten&#8221;. Das hört man zwar sehr oft, aber ich glaube, es stimmt trotzdem nicht. Dass die Schüler das in Mathematik anders sehen, liegt daran, dass sie die Punkte zusammenzählen, aber nicht hinterfragen, wie es zu den Punkten kommt und wie deren Gewichtung die Note beeinflusst.<br />
Mir hilft diese Einteilung tatsächlich.</p>
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		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/05/benotung-von-deutschaufsaetzen.htm#comment-81588</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 10:11:22 +0000</pubDate>
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		<description>Und hilft diese Einteilung jetzt wirklich weiter? Wie stellt man fest, ob den Anforderungen nun &quot;im besonderen Maße&quot; entsprochen wurde? Und wann sind Vorzüge der Arbeit eindeutig genug, um kleinere Mängel auszugleichen?

Gerade bei Deutsch ist eine gewisse Willkür einfach nicht auszurotten. (Das mein ich jetzt gar nicht negativ, diese &quot;Willkür&quot; hat mir 15 Punkte im Deutsch-LK-Abitur eingebracht...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und hilft diese Einteilung jetzt wirklich weiter? Wie stellt man fest, ob den Anforderungen nun &#8220;im besonderen Maße&#8221; entsprochen wurde? Und wann sind Vorzüge der Arbeit eindeutig genug, um kleinere Mängel auszugleichen?</p>
<p>Gerade bei Deutsch ist eine gewisse Willkür einfach nicht auszurotten. (Das mein ich jetzt gar nicht negativ, diese &#8220;Willkür&#8221; hat mir 15 Punkte im Deutsch-LK-Abitur eingebracht&#8230;)</p>
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	<item>
		<title>Von: Nils</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/05/benotung-von-deutschaufsaetzen.htm#comment-81407</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 18:02:37 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Aber bei den Übungskorrekturen radikal zu kürzen, das bringen die Deutschlehrer noch nicht so recht übers Herz&quot;

Wenn ich mir ansehe, wie wenig die Schüler durch meine Korrekturen an ihren Aufsätzen lernen... Das Aufwand/Nutzen-Verhältnis könnte kaum schlechter sein.

Aber wenn die Vergleichsarbeiten einen Trend setzen (Ankreuzaufgaben), könnte man die Korrektur in Zukunft dem Computer überlassen. Dann gebe ich auch gerne eine Stunde mehr. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Aber bei den Übungskorrekturen radikal zu kürzen, das bringen die Deutschlehrer noch nicht so recht übers Herz&#8221;</p>
<p>Wenn ich mir ansehe, wie wenig die Schüler durch meine Korrekturen an ihren Aufsätzen lernen&#8230; Das Aufwand/Nutzen-Verhältnis könnte kaum schlechter sein.</p>
<p>Aber wenn die Vergleichsarbeiten einen Trend setzen (Ankreuzaufgaben), könnte man die Korrektur in Zukunft dem Computer überlassen. Dann gebe ich auch gerne eine Stunde mehr. ;-)</p>
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	<item>
		<title>Von: Herr Rau</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/05/benotung-von-deutschaufsaetzen.htm#comment-81401</link>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 16:02:01 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;Merkwürdig ist es doch schon, dass die Naturwissenschaftslehrer in den Pausen selten im Lehrerzimmer zu sehen sind

Unsere spielen Schafkopf.

(Gut, das war letztes Jahr. Kam nicht so gut an.)

Aufsätze: Ja, das liegt auch an Bayern. Bis zur letzten GSO-Änderung musste man 4 Aufsätze schreiben, bei jedem mindestens 1 Übungsaufsatz, bei neuen Textsorten mindestens 2. Das hatte ohnehin niemand mehr geschafft. Jetzt gibt es weniger Vorschriften - außer den den 4 Aufsätzen als Schulaufgabe. Aber bei den Übungskorrekturen radikal zu kürzen, das bringen die Deutschlehrer noch nicht so recht übers Herz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>>Merkwürdig ist es doch schon, dass die Naturwissenschaftslehrer in den Pausen selten im Lehrerzimmer zu sehen sind</p>
<p>Unsere spielen Schafkopf.</p>
<p>(Gut, das war letztes Jahr. Kam nicht so gut an.)</p>
<p>Aufsätze: Ja, das liegt auch an Bayern. Bis zur letzten GSO-Änderung musste man 4 Aufsätze schreiben, bei jedem mindestens 1 Übungsaufsatz, bei neuen Textsorten mindestens 2. Das hatte ohnehin niemand mehr geschafft. Jetzt gibt es weniger Vorschriften &#8211; außer den den 4 Aufsätzen als Schulaufgabe. Aber bei den Übungskorrekturen radikal zu kürzen, das bringen die Deutschlehrer noch nicht so recht übers Herz.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nils</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/05/benotung-von-deutschaufsaetzen.htm#comment-81395</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 13:18:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2370#comment-81395</guid>
		<description>@Herr Rau:
&quot;Ich bin da etwas skeptisch, trotz deiner persönlichen Erfahrung, die ich nicht anzweifle. Aber wieso sollte das sonst so wenig perfekt arbeitende Kultusministerium es ausgerechnet bei der Arbeitsbelastung der einzelnen Fächer geschafft haben, dass dort die Gesamtbelastung keine Unterschiede erkennen lässt?&quot;

Natürlich gibt es Unterschiede. Ich denke mir (evtl. ein Vorurteil), dass Mathe- oder Sportlehrer deutlich weniger belastet sind. In Deutsch ist es immer gleich ein großer Berg an Klassenarbeiten, das ist dann entsprechend anstrengend und bleibt im Gedächtnis. Nur wenn ich die kleinen (5-30 Minuten) Vorbereitungen, die ich in Bio regelmäßig extra habe, zusammenzähle, komme ich eben auch auf viele Stunden, es fällt nur nicht so auf. Merkwürdig ist es doch schon, dass die Naturwissenschaftslehrer in den Pausen selten im Lehrerzimmer zu sehen sind...

Ich stimme dir grundsätzlich zu, dass man in Deutsch weniger Chancen hat, auf aufwändige Korrekturen zu verzichten. In Bio kann man schon auf Experimentalunterricht verzichten und Arbeitsblätter in die Klasse werfen. Aber nachlässige Lehrer sollten nicht der Maßstab sein, sondern die Zeit, die man eben für guten Unterricht benötigt.

@rip:
Das mit den vielen Aufsätzen hört sich nach einem Problem mit den Bestimmungen eures Bundeslandes an. In Niedersachsen sind mit dem G12 z.B. noch 3 Aufsätze in Klasse 6 zu korrigieren. Zwei eingesammelte und vom Lehrer korrigierte Übungsaufsätze pro Aufsatz halte ich aus mehreren Gründen für nicht sinnvoll und sind bei uns auch nicht üblich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Herr Rau:<br />
&#8220;Ich bin da etwas skeptisch, trotz deiner persönlichen Erfahrung, die ich nicht anzweifle. Aber wieso sollte das sonst so wenig perfekt arbeitende Kultusministerium es ausgerechnet bei der Arbeitsbelastung der einzelnen Fächer geschafft haben, dass dort die Gesamtbelastung keine Unterschiede erkennen lässt?&#8221;</p>
<p>Natürlich gibt es Unterschiede. Ich denke mir (evtl. ein Vorurteil), dass Mathe- oder Sportlehrer deutlich weniger belastet sind. In Deutsch ist es immer gleich ein großer Berg an Klassenarbeiten, das ist dann entsprechend anstrengend und bleibt im Gedächtnis. Nur wenn ich die kleinen (5-30 Minuten) Vorbereitungen, die ich in Bio regelmäßig extra habe, zusammenzähle, komme ich eben auch auf viele Stunden, es fällt nur nicht so auf. Merkwürdig ist es doch schon, dass die Naturwissenschaftslehrer in den Pausen selten im Lehrerzimmer zu sehen sind&#8230;</p>
<p>Ich stimme dir grundsätzlich zu, dass man in Deutsch weniger Chancen hat, auf aufwändige Korrekturen zu verzichten. In Bio kann man schon auf Experimentalunterricht verzichten und Arbeitsblätter in die Klasse werfen. Aber nachlässige Lehrer sollten nicht der Maßstab sein, sondern die Zeit, die man eben für guten Unterricht benötigt.</p>
<p>@rip:<br />
Das mit den vielen Aufsätzen hört sich nach einem Problem mit den Bestimmungen eures Bundeslandes an. In Niedersachsen sind mit dem G12 z.B. noch 3 Aufsätze in Klasse 6 zu korrigieren. Zwei eingesammelte und vom Lehrer korrigierte Übungsaufsätze pro Aufsatz halte ich aus mehreren Gründen für nicht sinnvoll und sind bei uns auch nicht üblich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rip</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/05/benotung-von-deutschaufsaetzen.htm#comment-81392</link>
		<dc:creator>rip</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 09:03:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2370#comment-81392</guid>
		<description>@ Herr Rau: &quot;weniger Aufsatz-Schulaufgaben&quot; - ganz genau! Es ist durch kein vernünftiges Argument zu begründen, warum ein Schüler der 5. Jahrgangsstufe viermal im Jahr einen Aufsatz als Schulaufgabe zu schreiben habe, wobei diesen Aufsätzen jeweils mindestens eine Runde (manchmal zwei) an Übungsaufsätzen vorauszugehen hat, denn ohne Übung ist eine Prüfung nicht sinnvoll. Dass der Aufsatz wohl ohnehin als Kern des Deutschunterrichts ausgedient hat, sieht man u. a. daran, dass im ach so wertvollen Jahrgangsstufentest natürlich kein bisschen Aufsatz vorkommt.
Man könnte in Jgst. 5 ohne weiteres mit drei Schulaufgaben auskommen, davon eine Erlebniserzählung, ein Bericht und ein Sprachlehre- und Leseverständnistest. Ähnliche Reduktionen der Korrekturflut sind für alle anderen Jahrgangsstufen ebenfalls möglich. 

Zum Stundenkontingent: Selbstverständlich ist kein Deutschlehrer scharf darauf, dass die Kollegen anderer Fächer *mehr* arbeiten sollen. Aber wenn die Deutschlehrer vielleicht ein Stündchen *weniger* unterrichten müssten als jetzt, wenn sie schon ungezählte Stunden am heimischen Schreibtisch sitzen, um die Übungs- und Prüfungsaufsätze zu korrigieren, wäre das schon nett. Dabei wäre es natürlich dann auch sinnvoll, wenn wenigstens stichprobenweise kontrolliert würde, ob der Deutschlehrer auch wirklich Übungsaufsätze schreiben lässt oder ob er sich&#039;s bequem macht und die Schüler ohne Übung in die Prüfung schickt ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Herr Rau: &#8220;weniger Aufsatz-Schulaufgaben&#8221; &#8211; ganz genau! Es ist durch kein vernünftiges Argument zu begründen, warum ein Schüler der 5. Jahrgangsstufe viermal im Jahr einen Aufsatz als Schulaufgabe zu schreiben habe, wobei diesen Aufsätzen jeweils mindestens eine Runde (manchmal zwei) an Übungsaufsätzen vorauszugehen hat, denn ohne Übung ist eine Prüfung nicht sinnvoll. Dass der Aufsatz wohl ohnehin als Kern des Deutschunterrichts ausgedient hat, sieht man u. a. daran, dass im ach so wertvollen Jahrgangsstufentest natürlich kein bisschen Aufsatz vorkommt.<br />
Man könnte in Jgst. 5 ohne weiteres mit drei Schulaufgaben auskommen, davon eine Erlebniserzählung, ein Bericht und ein Sprachlehre- und Leseverständnistest. Ähnliche Reduktionen der Korrekturflut sind für alle anderen Jahrgangsstufen ebenfalls möglich. </p>
<p>Zum Stundenkontingent: Selbstverständlich ist kein Deutschlehrer scharf darauf, dass die Kollegen anderer Fächer *mehr* arbeiten sollen. Aber wenn die Deutschlehrer vielleicht ein Stündchen *weniger* unterrichten müssten als jetzt, wenn sie schon ungezählte Stunden am heimischen Schreibtisch sitzen, um die Übungs- und Prüfungsaufsätze zu korrigieren, wäre das schon nett. Dabei wäre es natürlich dann auch sinnvoll, wenn wenigstens stichprobenweise kontrolliert würde, ob der Deutschlehrer auch wirklich Übungsaufsätze schreiben lässt oder ob er sich&#8217;s bequem macht und die Schüler ohne Übung in die Prüfung schickt &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herr Rau</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/05/benotung-von-deutschaufsaetzen.htm#comment-81391</link>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 07:08:58 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Ich bin Deutsch und Biologielehrer und kann keine Unterschiede in der Gesamtbelastung erkennen.&quot;

Ich bin da etwas skeptisch, trotz deiner persönlichen Erfahrung, die ich nicht anzweifle. Aber wieso sollte das sonst so wenig perfekt arbeitende Kultusministerium es ausgerechnet bei der Arbeitsbelastung der einzelnen Fächer geschafft haben, dass dort die Gesamtbelastung keine Unterschiede erkennen lässt?

Klar kann sich jede Lehrkraft in jedem Fach so viel Arbeit machen, wie sie will - in Deutsch, Bio, Englisch, Sport. (Also, bis auf Deutsch, da ist der Spielraum vielleicht tatsächlich geringer.) Und trotzdem gebe ich hier für meine drei Fächer zu: Deutsch macht deutlich mehr Arbeit als Englisch oder Informatik. Was nicht unbedingt heißt, dass es mehr oder weniger Spaß macht; dass ich mir deswegen mehr Arbeit für andere Fächer wünsche; oder dass es unbedingt mehr Arbeit machen &lt;em&gt;muss&lt;/em&gt;. Im Prinzip kann ich mir auch einen Deutschunterricht vorstellen, der zu einem Drittel aus Lesestunden der Schüler besteht, während derer die Lehrer korrigieren. Und weniger Aufsatz-Schulaufgaben, mehr gegenseitige Korrektur, andere Notenfindung, die die Lehrer nicht so viel Kraft kostet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich bin Deutsch und Biologielehrer und kann keine Unterschiede in der Gesamtbelastung erkennen.&#8221;</p>
<p>Ich bin da etwas skeptisch, trotz deiner persönlichen Erfahrung, die ich nicht anzweifle. Aber wieso sollte das sonst so wenig perfekt arbeitende Kultusministerium es ausgerechnet bei der Arbeitsbelastung der einzelnen Fächer geschafft haben, dass dort die Gesamtbelastung keine Unterschiede erkennen lässt?</p>
<p>Klar kann sich jede Lehrkraft in jedem Fach so viel Arbeit machen, wie sie will &#8211; in Deutsch, Bio, Englisch, Sport. (Also, bis auf Deutsch, da ist der Spielraum vielleicht tatsächlich geringer.) Und trotzdem gebe ich hier für meine drei Fächer zu: Deutsch macht deutlich mehr Arbeit als Englisch oder Informatik. Was nicht unbedingt heißt, dass es mehr oder weniger Spaß macht; dass ich mir deswegen mehr Arbeit für andere Fächer wünsche; oder dass es unbedingt mehr Arbeit machen <em>muss</em>. Im Prinzip kann ich mir auch einen Deutschunterricht vorstellen, der zu einem Drittel aus Lesestunden der Schüler besteht, während derer die Lehrer korrigieren. Und weniger Aufsatz-Schulaufgaben, mehr gegenseitige Korrektur, andere Notenfindung, die die Lehrer nicht so viel Kraft kostet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nils</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/05/benotung-von-deutschaufsaetzen.htm#comment-81389</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 05:42:14 +0000</pubDate>
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		<description>@Dirk:

&quot;Aber wehe, jemand bringt die Idee auf, dass ein Biolehrer vielleicht eine Stunde Deputat mehr bei gleichem Arbeitsaufwand leisten könnte&quot;

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie wenig Wissen bei Kollegen vorherrscht, was die Belastung durch nicht selbst unterrichtete Fächer angeht.

Ich bin Deutsch und Biologielehrer und kann keine Unterschiede in der Gesamtbelastung erkennen. Klar, ich quäle mich am Schreibtisch mit den Korrekturen in Deutsch, schön wenn ich dafür eine Stunde Entlastung hätte (dabei hilft mir übrigens eine Stunde mehr für irgendeinen Kollegen auch nicht weiter, die Stunde spart höchstens dem Bundesland Geld, dann muss man nicht mehr so viele junge Lehrer einstellen, wenn die alten mehr arbeiten).

Dafür habe ich in Bio regelmäßig die umfangreiche Vorbereitung: Gerätschaften für Experimente finden (oder morgens Schweinelungen vom Schlachthof holen), für die Gruppen zusammenstellen, danach Reagenzgläser spülen, etc. Und das wohlgemerkt bei gleichem Vorbereitungsaufwand zu Hause und Kopieraufwand in der Schule.

Ich muss allerdings zugeben, dass die Vor- und Nachbereitung in Bio mehr Spaß macht als ein Klassensatz Aufsätze, aber der Zeitaufwand ist aufs Jahr gerechnet bei mir ziemlich ähnlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dirk:</p>
<p>&#8220;Aber wehe, jemand bringt die Idee auf, dass ein Biolehrer vielleicht eine Stunde Deputat mehr bei gleichem Arbeitsaufwand leisten könnte&#8221;</p>
<p>Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie wenig Wissen bei Kollegen vorherrscht, was die Belastung durch nicht selbst unterrichtete Fächer angeht.</p>
<p>Ich bin Deutsch und Biologielehrer und kann keine Unterschiede in der Gesamtbelastung erkennen. Klar, ich quäle mich am Schreibtisch mit den Korrekturen in Deutsch, schön wenn ich dafür eine Stunde Entlastung hätte (dabei hilft mir übrigens eine Stunde mehr für irgendeinen Kollegen auch nicht weiter, die Stunde spart höchstens dem Bundesland Geld, dann muss man nicht mehr so viele junge Lehrer einstellen, wenn die alten mehr arbeiten).</p>
<p>Dafür habe ich in Bio regelmäßig die umfangreiche Vorbereitung: Gerätschaften für Experimente finden (oder morgens Schweinelungen vom Schlachthof holen), für die Gruppen zusammenstellen, danach Reagenzgläser spülen, etc. Und das wohlgemerkt bei gleichem Vorbereitungsaufwand zu Hause und Kopieraufwand in der Schule.</p>
<p>Ich muss allerdings zugeben, dass die Vor- und Nachbereitung in Bio mehr Spaß macht als ein Klassensatz Aufsätze, aber der Zeitaufwand ist aufs Jahr gerechnet bei mir ziemlich ähnlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: herr larbig</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/05/benotung-von-deutschaufsaetzen.htm#comment-81326</link>
		<dc:creator>herr larbig</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 21:49:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2370#comment-81326</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Wenn die anderen Fächer Rechtschreibung und Texterstellung ernster nehmen, kriegen wir in Deutsch dafür Spielraum. Ich habs in einem Informatik-Test gemerkt: Textaufgaben zu lesen und zu beantworten fällt den Schülern schwer.&lt;/blockquote&gt;

Oh ja! Wir haben auch gerade über eine Ausdrucksoffensive nachgedacht, denn nicht nur das Lesen der Aufgaben, sondern auch der Satzbau scheint vielen Schülern schwer zu fallen. Da ist es höchste Zeit, dass auch in anderen Fächern die Lese- und Schreibfähigkeit in den Blick gelangt. Aber so lange es Fachlehrer gibt, die entsprechende Stärken und Schwächen weder diagnostizieren noch fördern können, geschweige denn konsequent auch Rechtschreib-, Grammatik- und Ausdrucksfehler korrigieren, habe ich das Gefühl, der Deutschunterricht alleine kann das Ziel nur in bestimmten Grenzen erreichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wenn die anderen Fächer Rechtschreibung und Texterstellung ernster nehmen, kriegen wir in Deutsch dafür Spielraum. Ich habs in einem Informatik-Test gemerkt: Textaufgaben zu lesen und zu beantworten fällt den Schülern schwer.</p></blockquote>
<p>Oh ja! Wir haben auch gerade über eine Ausdrucksoffensive nachgedacht, denn nicht nur das Lesen der Aufgaben, sondern auch der Satzbau scheint vielen Schülern schwer zu fallen. Da ist es höchste Zeit, dass auch in anderen Fächern die Lese- und Schreibfähigkeit in den Blick gelangt. Aber so lange es Fachlehrer gibt, die entsprechende Stärken und Schwächen weder diagnostizieren noch fördern können, geschweige denn konsequent auch Rechtschreib-, Grammatik- und Ausdrucksfehler korrigieren, habe ich das Gefühl, der Deutschunterricht alleine kann das Ziel nur in bestimmten Grenzen erreichen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: micha</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/05/benotung-von-deutschaufsaetzen.htm#comment-81316</link>
		<dc:creator>micha</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 17:42:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2370#comment-81316</guid>
		<description>ich denke es hängt auch zusammen mit den schlechten aussichten im bereich grund- und hauptschule...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich denke es hängt auch zusammen mit den schlechten aussichten im bereich grund- und hauptschule&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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