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	<title>Kommentare zu: Woran merkt man, dass ein Gedicht lustig ist?</title>
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	<description>Herr Rau erzählt von sich und der Schule. Ein Lehrerblog.</description>
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		<title>Von: Lisa Rosa</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/05/woran-merkt-man-dass-ein-gedicht-lustig-ist.htm#comment-82736</link>
		<dc:creator>Lisa Rosa</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 15:39:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, dieses Beispiel (Heine) und die Erfahrung, dass Schüler heute den satirischen Charakter nicht erkennen können, zeigt, dass Bildung nicht bloß formale sein kann. Diesen Heine kann man nur verstehen mit einer historischen Bildung - die ja z.B. an diesem Gedicht und anlässlich diesen Gedichts erworben werden kann. Denn dass es &quot;lustig&quot; ist, ist nicht objektiv in der Sprache &quot;an sich&quot; enthalten, sondern nur im Zusammenhang mit seiner kulturhistorischen gesellschaftlichen Bedeutung. Aber Geschichte - als Fach, in dem eigentlich historisches Denken (analog dem mathematischen Denken im Fach Mathematik) erworben werden sollte, ist ja kein wichtiges Pisa-Fach, sondern ein Nebenfach, das in Hamburg weniger Stunden bekommt als das Fach Religion, welches offenbar die ungeheuer wichtige religiöse Kompetenz &quot;religiöses Denken&quot; entwickelt. (Kein Wunder, dass Heines &quot;Aus Krähwinkels Schreckenstagen&quot; unter diesen Bedingungen Ernst genommen wird!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, dieses Beispiel (Heine) und die Erfahrung, dass Schüler heute den satirischen Charakter nicht erkennen können, zeigt, dass Bildung nicht bloß formale sein kann. Diesen Heine kann man nur verstehen mit einer historischen Bildung &#8211; die ja z.B. an diesem Gedicht und anlässlich diesen Gedichts erworben werden kann. Denn dass es &#8220;lustig&#8221; ist, ist nicht objektiv in der Sprache &#8220;an sich&#8221; enthalten, sondern nur im Zusammenhang mit seiner kulturhistorischen gesellschaftlichen Bedeutung. Aber Geschichte &#8211; als Fach, in dem eigentlich historisches Denken (analog dem mathematischen Denken im Fach Mathematik) erworben werden sollte, ist ja kein wichtiges Pisa-Fach, sondern ein Nebenfach, das in Hamburg weniger Stunden bekommt als das Fach Religion, welches offenbar die ungeheuer wichtige religiöse Kompetenz &#8220;religiöses Denken&#8221; entwickelt. (Kein Wunder, dass Heines &#8220;Aus Krähwinkels Schreckenstagen&#8221; unter diesen Bedingungen Ernst genommen wird!</p>
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