<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: 5. Schulwoche 2009/10</title>
	<atom:link href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/10/5-schulwoche-200910.htm/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/10/5-schulwoche-200910.htm</link>
	<description>Herr Rau erzählt von sich und der Schule. Ein Lehrerblog.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 16:35:32 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Herr Rau</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/10/5-schulwoche-200910.htm#comment-85169</link>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 15:47:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2575#comment-85169</guid>
		<description>Das hoffe ich. Anderseits, und das ist ja einer der Stolperpunkte bei der Kafka-Parabel, auch den Schüler will ich nicht von jedem Vorwurf freisprechen. Vielleicht doch eher mal machen: Vor dem Abitur. &quot;Diese Aufgabe war nur für dich bestimmt&quot; oder so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das hoffe ich. Anderseits, und das ist ja einer der Stolperpunkte bei der Kafka-Parabel, auch den Schüler will ich nicht von jedem Vorwurf freisprechen. Vielleicht doch eher mal machen: Vor dem Abitur. &#8220;Diese Aufgabe war nur für dich bestimmt&#8221; oder so.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rip</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/10/5-schulwoche-200910.htm#comment-85166</link>
		<dc:creator>rip</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 21:14:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2575#comment-85166</guid>
		<description>&quot;Vor dem Gedicht&quot; - gefällt mir sehr. - Wir hoffen natürlich beide, dass wir nicht solche Lehrer sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Vor dem Gedicht&#8221; &#8211; gefällt mir sehr. &#8211; Wir hoffen natürlich beide, dass wir nicht solche Lehrer sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herr Rau</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/10/5-schulwoche-200910.htm#comment-85164</link>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 12:31:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2575#comment-85164</guid>
		<description>Apropos Türhüter, und völlig ohne irgendeinen Zusammenhang zum Blogeintrag ein Beitrag zur Interpretation dieser Kafka-Parabel, der mir schon lange im Kopf herumgeht:

&lt;blockquote&gt;Vor dem Gedicht

Vor dem Gedicht steht ein Lehrer. Zu diesem kommt ein Schüler und bittet um die Interpretation zu dem Gedicht. Aber der Lehrer sagt, dass er ihm er ihm jetzt die Interpretation nicht gewähren könne. Der Schüler überlegt und fragt dann, ob er also später werde eintreten dürfen. &quot;Es ist möglich,&quot; sagt der Lehrer, „jetzt aber nicht.“ Da das Tor zum Gedicht offensteht wie immer und der Lehrer beiseite tritt, bückt sich der Schüler, um durch das Tor in das Innere zu sehn. Als der Lehrer das merkt, lacht er und sagt: WWenn es dich so lockt, versuche es doch, trotz meines Verbotes hineinzugehn.&quot;

Vor seinem Abitur sammeln sich im Kopf des Schülers alle Erfahrungen der ganzen Zeit zu einer Frage, die er bisher an den Lehrer noch nicht gestellt hat. Er winkt ihm zu, da er seinen erstarrenden Körper nicht mehr aufrichten kann. &quot;Was willst du denn jetzt noch wissen?&quot;, fragt der Lehrer, „du bist unersättlich.&quot; &quot;Alle streben doch nach dem Gedicht,&quot; sagt der Schüler, &quot;wieso kommt es, dass in den vielen Jahren niemand außer mir Einlass verlangt hat?&quot; Der Lehrer erkennt, dass der Schüler schon an seinem Ende ist und, um sein vergehendes Gehör noch zu erreichen, brüllt er ihn an: &quot;Hier konnte niemand sonst Einlass erhalten, denn dieser Zugang war nur für dich bestimmt. Ich gehe jetzt und schließe ihn.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Apropos Türhüter, und völlig ohne irgendeinen Zusammenhang zum Blogeintrag ein Beitrag zur Interpretation dieser Kafka-Parabel, der mir schon lange im Kopf herumgeht:</p>
<blockquote><p>Vor dem Gedicht</p>
<p>Vor dem Gedicht steht ein Lehrer. Zu diesem kommt ein Schüler und bittet um die Interpretation zu dem Gedicht. Aber der Lehrer sagt, dass er ihm er ihm jetzt die Interpretation nicht gewähren könne. Der Schüler überlegt und fragt dann, ob er also später werde eintreten dürfen. &#8220;Es ist möglich,&#8221; sagt der Lehrer, „jetzt aber nicht.“ Da das Tor zum Gedicht offensteht wie immer und der Lehrer beiseite tritt, bückt sich der Schüler, um durch das Tor in das Innere zu sehn. Als der Lehrer das merkt, lacht er und sagt: WWenn es dich so lockt, versuche es doch, trotz meines Verbotes hineinzugehn.&#8221;</p>
<p>Vor seinem Abitur sammeln sich im Kopf des Schülers alle Erfahrungen der ganzen Zeit zu einer Frage, die er bisher an den Lehrer noch nicht gestellt hat. Er winkt ihm zu, da er seinen erstarrenden Körper nicht mehr aufrichten kann. &#8220;Was willst du denn jetzt noch wissen?&#8221;, fragt der Lehrer, „du bist unersättlich.&#8221; &#8220;Alle streben doch nach dem Gedicht,&#8221; sagt der Schüler, &#8220;wieso kommt es, dass in den vielen Jahren niemand außer mir Einlass verlangt hat?&#8221; Der Lehrer erkennt, dass der Schüler schon an seinem Ende ist und, um sein vergehendes Gehör noch zu erreichen, brüllt er ihn an: &#8220;Hier konnte niemand sonst Einlass erhalten, denn dieser Zugang war nur für dich bestimmt. Ich gehe jetzt und schließe ihn.&#8221;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: sdinkel</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/10/5-schulwoche-200910.htm#comment-85163</link>
		<dc:creator>sdinkel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 11:50:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2575#comment-85163</guid>
		<description>Wenn die Frage kommt, denk ich in der Prüfung einfach an Herr Rau und seinen Blog und dann wird das :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Frage kommt, denk ich in der Prüfung einfach an Herr Rau und seinen Blog und dann wird das :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: sdinkel</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/10/5-schulwoche-200910.htm#comment-85162</link>
		<dc:creator>sdinkel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 11:49:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2575#comment-85162</guid>
		<description>Aja danke für die Auffrischung!
Hab das vor einiger Zeit mal in Schulrecht gemacht ;-)
Muss das bald wiedergeben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aja danke für die Auffrischung!<br />
Hab das vor einiger Zeit mal in Schulrecht gemacht ;-)<br />
Muss das bald wiedergeben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mousepad</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/10/5-schulwoche-200910.htm#comment-85159</link>
		<dc:creator>Mousepad</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 17:48:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2575#comment-85159</guid>
		<description>»[...] Der Mann kommt erst zum Gesetz, der Türhüter ist schon dort. Er ist vom Gesetz zum Dienst bestellt, an seiner Würdigkeit zu zweifeln, hieße am Gesetz zweifeln.« cMit dieser Meinung stimme ich nicht überein«, sagte K. kopfschüttelnd, »denn wenn man sich ihr anschließt, muß man alles, was der Türhüter sagt, für wahr halten. Daß das aber nicht möglich ist, hast du ja selbst ausführlich begründet.« »Nein«, sagte der Geistliche, »man muß nicht alles für wahr halten, man muß es nur für notwendig halten.« ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>»[...] Der Mann kommt erst zum Gesetz, der Türhüter ist schon dort. Er ist vom Gesetz zum Dienst bestellt, an seiner Würdigkeit zu zweifeln, hieße am Gesetz zweifeln.« cMit dieser Meinung stimme ich nicht überein«, sagte K. kopfschüttelnd, »denn wenn man sich ihr anschließt, muß man alles, was der Türhüter sagt, für wahr halten. Daß das aber nicht möglich ist, hast du ja selbst ausführlich begründet.« »Nein«, sagte der Geistliche, »man muß nicht alles für wahr halten, man muß es nur für notwendig halten.« &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: beelzebub bruck</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/10/5-schulwoche-200910.htm#comment-85158</link>
		<dc:creator>beelzebub bruck</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 14:33:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2575#comment-85158</guid>
		<description>Vor dem Gesetz steht ein Türhüter. Zu diesem Türhüter kommt ein Mann vom Lande und bittet um Eintritt in das Gesetz. Aber der Türhüter sagt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem Gesetz steht ein Türhüter. Zu diesem Türhüter kommt ein Mann vom Lande und bittet um Eintritt in das Gesetz. Aber der Türhüter sagt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

