Archive nach Jahr: 2010

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Bücher 2010

Hier sind die Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe:

  1. Gottfried Keller, Die drei gerechten Kammacher
  2. Tony Horwitz, Confederates In the Attic
  3. Julian Montague, The Stray Shopping Carts of Eastern North America
  4. Wolf Haas, Das Wetter vor 15 Jahren
  5. C.S. Lewis, The Lion, the Witch and the Wardrobe
  6. C.S. Lewis, Prince Caspian
  7. Haruki Murakami, Kafka am Strand
  8. C.S. Lewis, The Voyage of the Dawn Treader
  9. Kurt Vonnegut, Slaughterhouse 5
  10. C.S. Lewis, The Silver Chair
  11. Wil Wheaton, Just a Geek
  12. C.S. Lewis, The Horse and His Boy
  13. Hartmut von Hentig, Bildung
  14. C.S. Lewis, The Magician’s Nephew
  15. Kirsten Boie, Der Prinz und der Bottelknabe
  16. C.S. Lewis, The Last Battle
  17. Michael Köhlmeier, Idylle mit ertrinkendem Hund
  18. Kenneth Grahame, Wind in the Willows
  19. Michela Murgia, Accabadora
  20. Jonathan Carroll, Bones of the Moon
  21. Stevan Paul, Monsieur, der Hummer und ich
  22. Jonathan Carroll, The Land of Laughs
  23. Jerome K. Jerome, Three Men in a Boat
  24. J.R.R. Tolkien, The Hobbit
  25. Laurie Lee, Cider with Rosie
  26. Kenneth Hite, Tour de Lovecraft
  27. Wil Wheaton, Dancing Barefoot
  28. Alan Bennett, The History Boys
  29. H.P. Lovecraft, The Annotated Lovecraft (ed. Joshi)
  30. Kenneth Hite, Nightmares of Mine
  31. Frank Richards, Billy Bunter’s Double
  32. Amy Alkon, I See Rude People
  33. Richard Burton/Ilija Trojanow, Oberammergau. A Glance at the Passion-Play
  34. Salman Rushdie, The Satanic Verses
  35. J.R.R. Tolkien, The Legend of Sigurd & Gudrún
  36. Paul Jennings, The Jenguin Pennings
  37. Jonathan Barnes, The Somnambulist
  38. Hans Ritz, Die Geschichte vom Rotkäppchen
  39. Franziska Gräfin zu Reventlow, Herrn Dames Aufzeichnungen
  40. Daniel Green, Bunter Sahib
  41. E.S. Turner, Boys will be Boys
  42. Green, Bunter by Appointment
  43. Robert Bloch, Mysteries of the Worm
  44. Frank McCourt, Teacher Man
  45. Edgar MacDonald, James Branch Cabell and Richmond-in-Virginia
  46. James Branch Cabell, Special Delivery
  47. Angela Leinen, Wie man den Bachmannpreis gewinnt
  48. Slightly Foxed No. 25
  49. James Branch Cabell, Ladies and Gentlemen
  50. Franco Moretti, Kurven, Karten, Stammbäume
  51. Markus Zusak, The Book Thief
  52. Kurt Vonnegut, Look at the Birdie
  53. Karsten Dombrowski (Hrsg.), Larp: Einblicke. Aufsatzsammlung zum MittelPunkt 2010
  54. Thomas Mann, Der Erwählte
  55. George Alex Effinger, Maureen Birnbaum, Barbarian Swordsperson
  56. Slightly Foxed No. 26
  57. Neil Pearson, Obelisk. A History of Jack Kahane and the Obelisk Press
  58. Stephen Halliday, The Great Stink of London
  59. B.B., The Little Grey Men
  60. Ilija Trojanow, Der Weltensammler
  61. DiSanto/Steele, Guidebook to Zen and the Art of Motorcycle Maintenance
  62. P.G. Wodehouse, A Wodehouse Miscellany & William Tell Told Again
  63. Garrison Keillor, Lake Wobegon Summer 1956
  64. John R. Hammond, Lost Horizon Companion
  65. Philip Roth, The Humbling
  66. B.B., Brendon Chase
  67. B. Traven, Das Totenschiff
  68. Wolfgang Hildesheimer, Lieblose Legenden
  69. Hermann Bausinger, Deutsch für Deutsche
  70. Karl Philipp Moritz, Reisen eines Deutschen in England im Jahr 1782
  71. Emily Bronte, Wuthering Heights
  72. Stella Gibbons, Cold Comfort Farm
  73. Terry Pratchett, Unseen Academicals
  74. Ben Goldacre, Bad Science
  75. Andrea Levy, The Long Song
  76. Slightly Foxed No. 27
  77. John Updike, Gertrude and Claudius
  78. Theodor Fontane, Irrungen, Wirrungen
  79. David Benioff, City of Thieves
  80. Tim Cantopher, Depressive Illness
  81. Nelson Algren, Chicago: City on the make.
  82. Ben H. Winters, Sense and Sensibility and Sea Monsters
  83. Wolfgang Herrndorf, tschick
  84. Ian McEwan, Solar
  85. Hans Zinsser, Rats, Lice and History
  86. Nick Hornby, The Complete Polysyllabic Spree
  87. Sybille Berg, Der Mann schläft
  88. P.G. Wodehouse, Damsel in Distress
  89. O. Henry, Cabbages and Kings
  90. Franco Moretti, Atlas des europäischen Romans
  91. P.G. Wodehouse, Jill the Reckless
  92. Thorne Smith, Night Life of the Gods
  93. Christopher Fowler, Uncut
  94. Michael Frayn, Spies
  95. Eric P. Nash, Manga Kamishibai
  96. Günther Hoegg, Schulrecht
  97. Slightly Foxed No. 28
  98. Graham Moore, The Holmes Affair (a.k.a. The Sherlockian)
  99. Leonie Swann, Garou
  100. Sue Townsend, Adrian Mole and the Weapons of Mass Destruction

Auf dem iPad gelesen: 4
Wiedergelesen: 14
Deutsche Literatur: 15

Das waren dieses Jahr deutlich mehr Bücher als 2009, so viele wie seit 2000 nicht mehr. Die Tradition, meine gelesenen Bücher mitzuschreiben, ist viel älter als dieses Blog (siehe allererster Blogeintrag). Und Listen aller Art mache ich, seit ich Bücher lese.

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Hans Zinsser, Rats, Lice and History: Being a Study in Biography, Which, After Twelve Preliminary Chapters Indispensable for the Preparation of the Lay Reader, Deals With the Life History of Typhus Fever

Wie anfangen? Das Buch will schon schon seit einem guten Monat verbloggt werden, ich habe ein paar gekritzelte Notizen und ein Dutzend Lesezeichen im Buch. Es stammt von 1935, ist ein Sachbuch, und laut Untertitel und Ankündigung im Vorwort die Biographie des Fleckfiebers. Gleich mal vorab und aus dem Weg gebracht: englisch typhoid (fever) heißt auf deutsch Typhus, englisch typhus (fever) ist auf deutsch das Fleckfieber, und um das geht es hier.

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John Updike, Gertrude and Claudius (or, hello James Branch Cabell)

Ich merke schon, wenn ich jetzt nichts aufschreibe, vergesse ich das meiste wieder. Also gut: In diesem Buch erzählt Updike die Vorgeschichte von Hamlet. Im ersten der drei Teile wird Gerutha (Getrude) von ihrem Vater an den plumpen Edelmann Horwendil verheiratet (den zukünftigen Vater Hamlets). Gerutha ist alles andere als begeistert, lässt die Hochzeit aber trotzdem geschehen. Am Ende des Abschnitts ist Gerutha Mitte dreißig, sie hat ihrem Mann einen Erben geboren, Amleth (Hamlet). Nur ihrem Kämmerer Corambus (Polonius) hat sie anvertraut, dass sie nicht wirklich glücklich ist mit ihrem Mann. Heimlich findet sie dessen Bruder Feng (Claudius) faszinierender, eine kühneren Kämpfer und tiefereren Denker, der sich aber meist auf Reisen befindet. Auch Feng liebt Gerutha, und hält deshalb so viel Abstand zum Hof.

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Thorne Smith, The Night Life of the Gods

Die frühen 1980er Jahre waren meine Jugendzeit. Nach Star Wars waren Science-Fiction-, nach Conan Fantasy-Filme populär, Romane nicht weniger. Ein gründlicher Blick in meine Bücherregale führt zu folgenden separaten Taschenbuchreihen:

  • Heyne: Science Fiction, Science Fiction Classics, Bibliothek der Science Fiction Literatur, Fantasy, Fantasy Classics
  • Bastei: Science Fiction Taschenbuch, Science Fiction Fantasy, Science Fiction Action, Science Fiction Special, Science Fiction Beststeller, Science Fiction Roman, Fantasy
  • Goldmann: Science Fiction, Fantasy
  • Ullstein: Ullstein 2000, Ullstein Science Fiction
  • Klett-Cotta: Hobbit-Presse
  • Fischer: Bibliothek der phantastischen Abenteuer

Man kriegte die Bücher im Bahnhofsbuchhandel, in Kaufhaus-Ramschtischen, in Buchhandlungen, auf Flohmärkten. Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, diese Menge. Die Hobbit-Presse bei Klett-Cotta (und deren Taschenbuchausgaben bei dtv) hatte den höchsten literarischen Anspruch: Tolkien, Peter S. Beagle, Lord Dunsany. Als Serie nicht so wichtig, aber am schönsten entworfen war die Bibliothek der phantastischen Abenteuer bei Fischer (ab 1986) – Papier in Eierschale, blaue Schriftfarbe, hier ein paar Titelbilder.

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Weihnachten 2010

Etwas verspätet: schöne Weihnachten zusammen, und dann bald auch noch einen schönen Rutsch. Ich habe ein bisschen Pause gemacht. In der letzten Woche vor Weihnachten war Schule, am Donnerstagmittag dann gemeinsames Mittagessen mit den Kollegen, die nicht gleich wegwollten, sondern noch etwas Zeit fürs Zusammensein aufbringen konnten.
Weihnachten und 1. Feiertag bei den Schwiegereltern, 2. Feiertag bei den Eltern, selbstgemachte Gans gestern. Eine Gans muss schon sein zu Weihnachten. Geschenke gab es wenige, und das ist gut; ich habe ja schon so ziemlich alles, was ich brauche.

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Sprachliche Bilder 1: Metaphern und Vergleiche

(Nach einer Diskussion auf der Mailingliste und einem Beitrag bei JochenEnglish jetzt auch hier etwas dazu.)

Bei einem poetischen, literarischen Vergleich werden zwei Dinge miteinander verglichen, die etwas gemeinsam haben. Das heißt: so gut wie alles kann verglichen werden – das menschliche Gehirn ist gut darin, herauszufinden oder auch zu erfinden, was die Sachen gemeinsam haben könnten.

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Unzusammenhängendes zur SZ heute

Schlag ich heute die Süddeutsche Zeitung auf, geht es wieder mal um Lehrer. Schon auf der Eins, above the fold, der Beitrag dazu selbst weiter hinten in Politik. Im Prinzip nichts Neues: die Qualität der Lehrer ist wichtig für die Schule. Das kann ich unterschreiben. Allerdings: es gibt auch Klassen, denen kann man jeden Lehrer vorsetzen und die Klassen lernen etwas dabei. Viel wichtiger als didaktische Methoden ist die Lehrerpersönlichkeit, aber vielleicht noch wichtiger ist der Wunsch der Schüler, etwas zu lernen. In manchen fünften Klassen gibt es den, in anderen nicht. Daran wenn man etwas ändern könnte, das würde viel bringen. Woher der Unterschied kommt? Müsste man untersuchen.

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