Ein Baum voller Wacholderdrosseln

Mittwoch, 17. Februar 2010

Ich weiß auch nicht, was da los war. Wacholderdrosseln gibt’s hier sonst selten, aber gestern war der Baum voll davon. Am Vormittag nur oben, wo die Sonne hinkam; als diese im Lauf des Tages die unteren Teile des Baumes erreichte, wanderten die Vögel auch dorthin.

Hier eine beim Schneetrinken, oder vielleicht auch -essen. Das haben einige gemacht.

Danach putzt man sich:

Daneben die üblichen Baumbewohner, darunter eine Amsel mit bemerkenswert rotem Schnabel:

Blaumeise:

Specht:

Nachtrag: heute sind die Wacholderdrosseln schon wieder da.

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5 Reaktionen auf “Ein Baum voller Wacholderdrosseln”

  1. Ab Mitte Februar sind Wacholderdrosseln schon wieder auf dem Rückweg in ihre Brutgebiete. (s. a. hier: Wanderungen der Wacholderdrossel bei Wikipedia).
    Vermutlich sind sie hier ziemlich überrascht von der noch kalten Witterung, haben eine Pause eingelegt und versucht, das bißchen Wärme zu nutzen.

  2. Herr Rau sagt:

    Ah ja, dann sind das wirklich nur Gäste, die kurz malvorbeischauen. Der Vollständigkeit halber noch ein Grünfink von heute vormittag:

    Und ein leider etwas undeutlicher Buchfink.

    Grünfinken sehe ich sehr gelegentlich, Buchfinken öfter. Nicht abgebildet: ein Baumläufer, Stammgast hier. Fehlt nur noch der Kleiber, den habe ich länger nicht mehr gesehen.

    Nachtrag: Und heute war auch der Kleiber da.

  3. strelizie sagt:

    Wandern eigentlich Kohlmeisen auch? Ich sehe die bei uns im Garten eigentlich nur im Winter. Wo verstecken sie sich im Sommer?

  4. Herr Rau sagt:

    Ich glaube, ich habe die das ganze Jahr über… im Sommer sind die Kastanien vor meinem Fenster aber so grün, dass man die Vögel darin nicht sieht, drum kriege ich im Frühling und Winter immer am meisten von ihnen mit.

  5. strelizie sagt:

    Interessante Beobachtung:
    Die Kohlmeisen sind noch da und verputzen gerade den übriggebliebenen und vergessenen Meisenknödel im Vogelhäuschen. Im Winter haben sie den trotz tagelang schneebedeckter Landschaft verschmäht. Jetzt sind sie gerade ganz wild drauf. Übrigens auch die Spatzen.

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