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	<title>Kommentare zu: Noch einmal: öffentlich und privat</title>
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	<description>Herr Rau erzählt von sich und der Schule. Ein Lehrerblog.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 18:04:57 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Herr Rau</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/noch-einmal-oeffentlich-und-privat.htm#comment-85768</link>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 05:45:23 +0000</pubDate>
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		<description>@Marina: &quot;Privatsphaere gibt es in der Zwischenzeit, so scheint es, sowieso nicht mehr.&quot; Ja, so ähnlich hat es einer der Facebook-Gründer (Mark Zuckerberg, glaube ich) neulich formuliert. Wer Privatsphäre will, findet reichlich Platz dazu in seinem Leben - aber nicht in Facebook, und das muss man den Kindern sagen.

&quot;Wenn sich ein Schueler im Internet ... gemobbt fuehlt, warum haelt er sich dann davon nicht fern?&quot; Wenn er nicht ins Internet will und damit leben kann, dass hinter seinem Rücken über ihn hergezogen wird: klar. Aber das ist doch kein Rat, den man ernsthaft jemandem geben kann.

Strafen: Reden ist sinnvoll, klar, und sollte eine Reaktion sein. Aber &quot;mit Sicherheit&quot; einen Verweis ausschließen, halte ich für falsch. Es kommt auf die Situation an.

&quot;Wer beurteilt oder beobachtet das Verhalten von Lehrkraeften?&quot; Na ja, Sie, Schüler (etwa 30 Augenpaare pro Stunde, 120 täglich), Eltern, Schulleitung. Mal sinnvoller, mal weniger sinnvoll. Da gibt es sicher noch etwas zu verbessern.

&quot;Haben Sie als Lehrer darueber schon einmal nachgedacht?&quot; Bestimmt. Sie können davon ausgehen, dass Lehrer ständig über Aspekte ihrer Arbeit nachdenken und darüber reden. Deswegen werden wir auch so selten auf Partys eingeladen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Marina: &#8220;Privatsphaere gibt es in der Zwischenzeit, so scheint es, sowieso nicht mehr.&#8221; Ja, so ähnlich hat es einer der Facebook-Gründer (Mark Zuckerberg, glaube ich) neulich formuliert. Wer Privatsphäre will, findet reichlich Platz dazu in seinem Leben &#8211; aber nicht in Facebook, und das muss man den Kindern sagen.</p>
<p>&#8220;Wenn sich ein Schueler im Internet &#8230; gemobbt fuehlt, warum haelt er sich dann davon nicht fern?&#8221; Wenn er nicht ins Internet will und damit leben kann, dass hinter seinem Rücken über ihn hergezogen wird: klar. Aber das ist doch kein Rat, den man ernsthaft jemandem geben kann.</p>
<p>Strafen: Reden ist sinnvoll, klar, und sollte eine Reaktion sein. Aber &#8220;mit Sicherheit&#8221; einen Verweis ausschließen, halte ich für falsch. Es kommt auf die Situation an.</p>
<p>&#8220;Wer beurteilt oder beobachtet das Verhalten von Lehrkraeften?&#8221; Na ja, Sie, Schüler (etwa 30 Augenpaare pro Stunde, 120 täglich), Eltern, Schulleitung. Mal sinnvoller, mal weniger sinnvoll. Da gibt es sicher noch etwas zu verbessern.</p>
<p>&#8220;Haben Sie als Lehrer darueber schon einmal nachgedacht?&#8221; Bestimmt. Sie können davon ausgehen, dass Lehrer ständig über Aspekte ihrer Arbeit nachdenken und darüber reden. Deswegen werden wir auch so selten auf Partys eingeladen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Beelzebub Bruck</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/noch-einmal-oeffentlich-und-privat.htm#comment-85767</link>
		<dc:creator>Beelzebub Bruck</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 06:58:49 +0000</pubDate>
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		<description>@ Marina
Das Internet ist kein Kinderspielplatz, sondern in vielen Bereichen eher mit dem Straßenverkehr vergleichbar. Noch in meiner Kindheit in der 60er Jahren konnte man in Düsseldorf mitten in der Großstadt auf der Straße Fußball spielen. Niemand würde es heute als unzulässigen Eingriff in die Kindheit betrachten, wenn man Kinder heute vor dem Straßenverkehr zu schützen versucht. 

Schule ist kein Kindergeburtstag, schon gar nicht aus der Sicht der Schüler, für die Schule meistens der Ernstfall des Alltags ist. Hier nicht auf eine sich verändernde Realität zu reagieren, wäre ein schweres Versäumnis der Verantwortlichen im Bildungssystem. 

Sogenannter Sport wird selbst in Mannschaften der letzten Kindergartenliga in unserem Land noch leistungsfixiert betrieben, mit zwei mal Training pro Woche und einem Liga- oder Turnierspiel am Wochenende. In vielen Fällen werden die Noten erfahrungsgemäß schlechter, weil viele Kinder von den durchorganisierten Freizeitplänen der Eltern überfordert werden. Krank ist daran vor allem die Blindheit der Erwachsenen. 

Lehrkräfte werden täglich von Schülern, Eltern und Kollgen beurteilt und turnusmäßig von ihren Vorgesetzten, ggf. mit den entsprechenden Folgen. Es geht hier nicht um &quot;nachspionieren&quot;, weil die Informationen ohnehin öffentlich sind. Dass auch Erwachsene sich über den Charakter der digitalen Öffentlichkeit im Unklaren sind, zeigt doch, wie wichtig es ist, dass sich Schule damit auseinandersetzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Marina<br />
Das Internet ist kein Kinderspielplatz, sondern in vielen Bereichen eher mit dem Straßenverkehr vergleichbar. Noch in meiner Kindheit in der 60er Jahren konnte man in Düsseldorf mitten in der Großstadt auf der Straße Fußball spielen. Niemand würde es heute als unzulässigen Eingriff in die Kindheit betrachten, wenn man Kinder heute vor dem Straßenverkehr zu schützen versucht. </p>
<p>Schule ist kein Kindergeburtstag, schon gar nicht aus der Sicht der Schüler, für die Schule meistens der Ernstfall des Alltags ist. Hier nicht auf eine sich verändernde Realität zu reagieren, wäre ein schweres Versäumnis der Verantwortlichen im Bildungssystem. </p>
<p>Sogenannter Sport wird selbst in Mannschaften der letzten Kindergartenliga in unserem Land noch leistungsfixiert betrieben, mit zwei mal Training pro Woche und einem Liga- oder Turnierspiel am Wochenende. In vielen Fällen werden die Noten erfahrungsgemäß schlechter, weil viele Kinder von den durchorganisierten Freizeitplänen der Eltern überfordert werden. Krank ist daran vor allem die Blindheit der Erwachsenen. </p>
<p>Lehrkräfte werden täglich von Schülern, Eltern und Kollgen beurteilt und turnusmäßig von ihren Vorgesetzten, ggf. mit den entsprechenden Folgen. Es geht hier nicht um &#8220;nachspionieren&#8221;, weil die Informationen ohnehin öffentlich sind. Dass auch Erwachsene sich über den Charakter der digitalen Öffentlichkeit im Unklaren sind, zeigt doch, wie wichtig es ist, dass sich Schule damit auseinandersetzt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Marina</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/noch-einmal-oeffentlich-und-privat.htm#comment-85765</link>
		<dc:creator>Marina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 03:23:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2690#comment-85765</guid>
		<description>Wenn ich Artikel und Diskussionen wie diese lese, dann frage ich mich jedesmal, wie krank die Welt und ihre Menschen eigentlich noch werden koennen.
Privatsphaere gibt es in der Zwischenzeit, so scheint es, sowieso nicht mehr. Ueberwachung, lueckenloses Nachvollziehen, glaeserne Menschen, welch traumhafte Aussichten.

Und als engstirniger, &#039;erfahrerner&#039;, von vielen Dingen gepraegter Erwachsener sollte man sich derartige Aussagen von Kindern einmal naeher betrachten.

Wenn sich ein Schueler im Internet (beispielsweise in einer der tausenden Internetcommunities) gemobbt fuehlt, warum haelt er sich dann davon nicht fern?
Wenn es dann im &#039;Reallife&#039; in der Schule weiter geht, dann, ja, DANN ist es meiner Meinung nach Sache der Schule, einzugreifen.
Aber hier hilft auch mit Sicherheit reden, erklaeren, sich in die andere Person hineinversetzen um einiges mehr als ein Verweis. Und es ist nur menschlich, nicht mit jedem gut klarzukommen.

Prinzipiell finde ich das &#039;Aus- und Nachspionieren&#039; von Schuelern (besonders ueber das Internet) alles andere als moralisch gerechtfertigt.
Wie viele Schueler bekommen am Anfang ihrer Schullaufbahn einen Stempel, den sie bis zu ihrem Abschluss nicht mehr loswerden keonnen. Egal wie sie sich weiter verhalten. Und dann sind immer dieselben ganz oben auf der Liste der Lehrer, die bei saemtlichen Vorkommnissen als Taeter oder Ursache als allererstes ins Visier genommen werden. Bekommen Strafen fuer Dinge, die sie tatsaechlich nicht getan haben. Sind bei Lehrern unten durch, bei denen sie noch nicht einmal Unterricht hatten und werden auch bei diesen keine Chance haben.
Haben Sie als Lehrer darueber schon einmal nachgedacht?

Wer beurteilt oder beobachtet das Verhalten von Lehrkraeften? Lehrer(innen) - von denen es mehr als genug gibt - die willkuerlich handeln und bestrafen, Lieblinge und eben auch die &#039;schrecklichen Stoerenfriede&#039; und &#039;Unruhestifter&#039; haben.

Und zu dem oben erwaehnten &#039;Freizeitstress&#039; - Freizeit, was ist das in der Zwischenzeit fuer Schueler? Schoen, wenn sie Zeit fuer Sport haben und in diesem Aufgehen, sich koerperlich auslasten. DAVON werden die Noten mit Sicherheit NICHT schlechter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich Artikel und Diskussionen wie diese lese, dann frage ich mich jedesmal, wie krank die Welt und ihre Menschen eigentlich noch werden koennen.<br />
Privatsphaere gibt es in der Zwischenzeit, so scheint es, sowieso nicht mehr. Ueberwachung, lueckenloses Nachvollziehen, glaeserne Menschen, welch traumhafte Aussichten.</p>
<p>Und als engstirniger, &#8216;erfahrerner&#8217;, von vielen Dingen gepraegter Erwachsener sollte man sich derartige Aussagen von Kindern einmal naeher betrachten.</p>
<p>Wenn sich ein Schueler im Internet (beispielsweise in einer der tausenden Internetcommunities) gemobbt fuehlt, warum haelt er sich dann davon nicht fern?<br />
Wenn es dann im &#8216;Reallife&#8217; in der Schule weiter geht, dann, ja, DANN ist es meiner Meinung nach Sache der Schule, einzugreifen.<br />
Aber hier hilft auch mit Sicherheit reden, erklaeren, sich in die andere Person hineinversetzen um einiges mehr als ein Verweis. Und es ist nur menschlich, nicht mit jedem gut klarzukommen.</p>
<p>Prinzipiell finde ich das &#8216;Aus- und Nachspionieren&#8217; von Schuelern (besonders ueber das Internet) alles andere als moralisch gerechtfertigt.<br />
Wie viele Schueler bekommen am Anfang ihrer Schullaufbahn einen Stempel, den sie bis zu ihrem Abschluss nicht mehr loswerden keonnen. Egal wie sie sich weiter verhalten. Und dann sind immer dieselben ganz oben auf der Liste der Lehrer, die bei saemtlichen Vorkommnissen als Taeter oder Ursache als allererstes ins Visier genommen werden. Bekommen Strafen fuer Dinge, die sie tatsaechlich nicht getan haben. Sind bei Lehrern unten durch, bei denen sie noch nicht einmal Unterricht hatten und werden auch bei diesen keine Chance haben.<br />
Haben Sie als Lehrer darueber schon einmal nachgedacht?</p>
<p>Wer beurteilt oder beobachtet das Verhalten von Lehrkraeften? Lehrer(innen) &#8211; von denen es mehr als genug gibt &#8211; die willkuerlich handeln und bestrafen, Lieblinge und eben auch die &#8216;schrecklichen Stoerenfriede&#8217; und &#8216;Unruhestifter&#8217; haben.</p>
<p>Und zu dem oben erwaehnten &#8216;Freizeitstress&#8217; &#8211; Freizeit, was ist das in der Zwischenzeit fuer Schueler? Schoen, wenn sie Zeit fuer Sport haben und in diesem Aufgehen, sich koerperlich auslasten. DAVON werden die Noten mit Sicherheit NICHT schlechter.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Beelzebub Bruck</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/noch-einmal-oeffentlich-und-privat.htm#comment-85753</link>
		<dc:creator>Beelzebub Bruck</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 22:17:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2690#comment-85753</guid>
		<description>Es war nicht die Rede von allen Schülern, sondern von Schülern und ehemaligen Schülern. Und in der Tat ist Profiling ein legitimes Mittel, das im Übrigen auch ganz informell und schon immer in Lehrerzimmern stattfindet. Man redet da doch nicht nur immer über Noten.  

Bisher ging es in dieser Diskussion um Informationen, die Schüler öffentlich (!) zugänglich machen, auch wenn ihnen das vielleicht nur halb bewusst ist. Das hat mit Gesetzen erst einmal gar nichts zu tun, über die ich hier auch gar nicht befinden will. 
Es geht um die Frage, ob Schule weit im Vorfeld, ohne dass immer gleich schon Schulstrafen oder gar der Staatsanwalt bemüht werden, wirksam werden soll oder gar muss. 


Es scheint aber schon so zu sein, dass manche Schüler sich in dieser Öffentlichkeit so weit aus dem Fenster lehnen, dass sie kaum mehr zurück können. Böse Absichten, gar Rachegedanken haben viele Schüler irgendwann einmal. Bisher konnten sie die aber nur in eher kleinem Kreis äußern. Heute ist das anders. Es macht einen Unterschied ob man vor guten Freunden mit seinen Absichten prahlt oder vor einer Öffentlichkeit, die nahezu das gesamte Umfeld mancher Jugendlichen ausmacht. Diese Zauberlehrlinge und ihre Besen gilt es vor Schlimmerem zu bewahren. 

Keineswegs sind alle Schüler potenzielle Mörder, so einen Unsinn habe nicht behauptet, also bitte die Unterstellungen, die so einen 68er-Reflex (Rasterfahndung) enthalten, weglassen. Und dass auch Lehrer zu Mördern werden können hilft auch nicht weiter. Mir geht es um den falschen Gebrauch oder den Missbrauch einer Internet-Öffentlichkeit, die nicht mehr Folge eines Problems zu sein scheinen, sondern eine ursächliche Komponente einschließen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es war nicht die Rede von allen Schülern, sondern von Schülern und ehemaligen Schülern. Und in der Tat ist Profiling ein legitimes Mittel, das im Übrigen auch ganz informell und schon immer in Lehrerzimmern stattfindet. Man redet da doch nicht nur immer über Noten.  </p>
<p>Bisher ging es in dieser Diskussion um Informationen, die Schüler öffentlich (!) zugänglich machen, auch wenn ihnen das vielleicht nur halb bewusst ist. Das hat mit Gesetzen erst einmal gar nichts zu tun, über die ich hier auch gar nicht befinden will.<br />
Es geht um die Frage, ob Schule weit im Vorfeld, ohne dass immer gleich schon Schulstrafen oder gar der Staatsanwalt bemüht werden, wirksam werden soll oder gar muss. </p>
<p>Es scheint aber schon so zu sein, dass manche Schüler sich in dieser Öffentlichkeit so weit aus dem Fenster lehnen, dass sie kaum mehr zurück können. Böse Absichten, gar Rachegedanken haben viele Schüler irgendwann einmal. Bisher konnten sie die aber nur in eher kleinem Kreis äußern. Heute ist das anders. Es macht einen Unterschied ob man vor guten Freunden mit seinen Absichten prahlt oder vor einer Öffentlichkeit, die nahezu das gesamte Umfeld mancher Jugendlichen ausmacht. Diese Zauberlehrlinge und ihre Besen gilt es vor Schlimmerem zu bewahren. </p>
<p>Keineswegs sind alle Schüler potenzielle Mörder, so einen Unsinn habe nicht behauptet, also bitte die Unterstellungen, die so einen 68er-Reflex (Rasterfahndung) enthalten, weglassen. Und dass auch Lehrer zu Mördern werden können hilft auch nicht weiter. Mir geht es um den falschen Gebrauch oder den Missbrauch einer Internet-Öffentlichkeit, die nicht mehr Folge eines Problems zu sein scheinen, sondern eine ursächliche Komponente einschließen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: experimentleben.de &#187; Social Networks und das Internet insgesammt</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/noch-einmal-oeffentlich-und-privat.htm#comment-85752</link>
		<dc:creator>experimentleben.de &#187; Social Networks und das Internet insgesammt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 21:41:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2690#comment-85752</guid>
		<description>[...] Hier nun die Linkliste: - im Lehrerzimmer geht es um die Frage, ob in der Schule Internetvergehen (insbesondere Mobbing) bestraft werden sollen [der Artikel findet sich hier - auch die Kommentare sind sehr lesenswert] [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Hier nun die Linkliste: &#8211; im Lehrerzimmer geht es um die Frage, ob in der Schule Internetvergehen (insbesondere Mobbing) bestraft werden sollen [der Artikel findet sich hier - auch die Kommentare sind sehr lesenswert] [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Herr Rau</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/noch-einmal-oeffentlich-und-privat.htm#comment-85751</link>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 18:29:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2690#comment-85751</guid>
		<description>Jetzt mal wieder alle beruhigen. Von Rasterfandung war nie die Rede, von rechtlichen Schritten auch nicht. Es geht um pädagogische Maßnahmen, nicht um rechtliche. Schulische Reaktionen sind in der Regel sonstige pädagogische Reaktionen (zum Beispiel das Gespräch), vielleicht auch Ordnungsmaßnahmen (wie der Verweis - bitte nicht mit einem Schulverweis verwechseln) und erst ganz am Schluss vielleicht rechtliche Schritte. Alles mit Augenmaß, worauf oben schon etliche Kommentare hingewiesen haben. Für diese Maßnahmen sollen öffentliche Informationen genutzt werden können; das halte ich für selbstverständlich. Diskutieren kann und soll man das Ausmaß und die Art der Nutzung.

Und ja, das sind wir einer Meinung, StS: die Unterscheidung öffentlich-privat greift eben zu kurz, ebenso wie die zwischen schulisch und privat. Das müssen manche Schüler eben noch lernen, siehe das Zitat oben.

Informationelle Selbstbestimmung ist ein wichtiges Thema. Schüler sollten wissen, was mit ihren Daten geschieht, und welche davon öffentlich sind und welche nicht. Aber darum geht es hier nur indirekt, anders etwa &lt;a href=&quot;http://www.boingboing.net/2010/02/17/school-used-student.html&quot;&gt;als in diesem Fall&lt;/a&gt;, wo Schulen Schülern hinterherspionieren. Hier ist eher das Problem, das manchen Schülern nicht klar ist, was öffentlich bedeutet. (Wir sind uns doch wohl einig, dass eine Schule irgendwie reagieren muss, wenn Schüler Lehrer öffentlich, aber außerhalb der Schule beleidigen. Und Mitschüler auch.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt mal wieder alle beruhigen. Von Rasterfandung war nie die Rede, von rechtlichen Schritten auch nicht. Es geht um pädagogische Maßnahmen, nicht um rechtliche. Schulische Reaktionen sind in der Regel sonstige pädagogische Reaktionen (zum Beispiel das Gespräch), vielleicht auch Ordnungsmaßnahmen (wie der Verweis &#8211; bitte nicht mit einem Schulverweis verwechseln) und erst ganz am Schluss vielleicht rechtliche Schritte. Alles mit Augenmaß, worauf oben schon etliche Kommentare hingewiesen haben. Für diese Maßnahmen sollen öffentliche Informationen genutzt werden können; das halte ich für selbstverständlich. Diskutieren kann und soll man das Ausmaß und die Art der Nutzung.</p>
<p>Und ja, das sind wir einer Meinung, StS: die Unterscheidung öffentlich-privat greift eben zu kurz, ebenso wie die zwischen schulisch und privat. Das müssen manche Schüler eben noch lernen, siehe das Zitat oben.</p>
<p>Informationelle Selbstbestimmung ist ein wichtiges Thema. Schüler sollten wissen, was mit ihren Daten geschieht, und welche davon öffentlich sind und welche nicht. Aber darum geht es hier nur indirekt, anders etwa <a href="http://www.boingboing.net/2010/02/17/school-used-student.html">als in diesem Fall</a>, wo Schulen Schülern hinterherspionieren. Hier ist eher das Problem, das manchen Schülern nicht klar ist, was öffentlich bedeutet. (Wir sind uns doch wohl einig, dass eine Schule irgendwie reagieren muss, wenn Schüler Lehrer öffentlich, aber außerhalb der Schule beleidigen. Und Mitschüler auch.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: StS</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/noch-einmal-oeffentlich-und-privat.htm#comment-85750</link>
		<dc:creator>StS</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 18:06:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2690#comment-85750</guid>
		<description>au ja Rasterverhandung für Schüler. Und jeder der im Netz einen boesen Scherz macht, kommt in den Knast. Es ist nämlich das alte Lied nachträglich war immer alles absehbar. Ob Daten und Hinweise wie auch immer beschafft für rechtliche Schritte benutzt werden dürfen entscheiden nicht Sie, lieber Beelzebub, sondern zum Glück immer noch Gerichte und ohne Straftatverdacht geht schonmal gar nichts.

So weit ich das Überblick ging es aber auch nicht um solche extrem Fälle sondern in erster Linie um viel weniger Dramatische Vorfälle und da stellt sich die Frage der Verhältnismäßigkeit noch viel mehr. 

Packen Sie also der Argumentativen Totschläger der Behauptet, dass jeder Schüler ein potentieller Mörder ist, wieder weg. Er ist es nicht mehr als jeder andere Mensch auch. Der jüngste Serienmörder in Belgien war Lehrer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>au ja Rasterverhandung für Schüler. Und jeder der im Netz einen boesen Scherz macht, kommt in den Knast. Es ist nämlich das alte Lied nachträglich war immer alles absehbar. Ob Daten und Hinweise wie auch immer beschafft für rechtliche Schritte benutzt werden dürfen entscheiden nicht Sie, lieber Beelzebub, sondern zum Glück immer noch Gerichte und ohne Straftatverdacht geht schonmal gar nichts.</p>
<p>So weit ich das Überblick ging es aber auch nicht um solche extrem Fälle sondern in erster Linie um viel weniger Dramatische Vorfälle und da stellt sich die Frage der Verhältnismäßigkeit noch viel mehr. </p>
<p>Packen Sie also der Argumentativen Totschläger der Behauptet, dass jeder Schüler ein potentieller Mörder ist, wieder weg. Er ist es nicht mehr als jeder andere Mensch auch. Der jüngste Serienmörder in Belgien war Lehrer.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Beelzebub Bruck</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/noch-einmal-oeffentlich-und-privat.htm#comment-85749</link>
		<dc:creator>Beelzebub Bruck</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 14:14:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2690#comment-85749</guid>
		<description>Angesichts der Tatsache, dass mittlerweile Schüler und ehemalige Schüler meinen, dass Lehrer Menschen sind, deren Handlungsweise subjektiv auch einen Mord rechtfertigt, ist die Frage ob die Schule öffentlich zugänglich gemachte Informationen der Schüler nutzen sollte, letztgültig beantwortet. Angesichts der Tatsache, dass noch jeder versuchte oder vollendete Mord an Lehrern und Schülern im Netz angekündigt war oder zumindest Anhaltspunkte dafür nachträglich zu finden waren, erübrigt sich eine Diskussion dieses Zuschnitts. Bisher war man leider immer erst hinterher schlauer. Jedesmal wird hinterher beklagt, dass die mediale Selbstinszenierung der Täter Anteil an der Tatmotivation hatte. Mich kümmert das viele Für und Wider dabei einen - mit Verlaub - Dreck!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der Tatsache, dass mittlerweile Schüler und ehemalige Schüler meinen, dass Lehrer Menschen sind, deren Handlungsweise subjektiv auch einen Mord rechtfertigt, ist die Frage ob die Schule öffentlich zugänglich gemachte Informationen der Schüler nutzen sollte, letztgültig beantwortet. Angesichts der Tatsache, dass noch jeder versuchte oder vollendete Mord an Lehrern und Schülern im Netz angekündigt war oder zumindest Anhaltspunkte dafür nachträglich zu finden waren, erübrigt sich eine Diskussion dieses Zuschnitts. Bisher war man leider immer erst hinterher schlauer. Jedesmal wird hinterher beklagt, dass die mediale Selbstinszenierung der Täter Anteil an der Tatmotivation hatte. Mich kümmert das viele Für und Wider dabei einen &#8211; mit Verlaub &#8211; Dreck!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: StS</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/noch-einmal-oeffentlich-und-privat.htm#comment-85748</link>
		<dc:creator>StS</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 13:43:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2690#comment-85748</guid>
		<description>was mir an der Diskussion auffällt ist, das hier privat und öffentlich als Gegensatzpaar dargestellt wird. Aber privat heisst ja nur das es nicht professionell ist. In wiefern diese Unterscheidung bei Schülern so einfach geht, ist sicher auch diskutabel. Ich denke aber das das Schulleben schon die Profession eines Schülers ausmacht, auch wenn er damit nicht seinen Lebensunterhalt verdient. Um was es hier meist geht, ist doch informationelle Selbstbestimmung, so sperrig drückt es das GG aus. Sprich das man was seine Privaten Daten angeht selbst bestimmen kann ob sie öffentlich gemacht werden dürfen. Und dann ist ja die Frage: Darf/sollte die Schule öffentlich zugängliche Informationen über das Private des Schülers nutzen. Und da gibt es viel für und wider. Auf der anderen Seite ob die Schule, auch Bewusstsein vermitteln sollte was es bedeutet Daten zu veröffentlichen gibt es keine Frage. Natürlich sollte sie das, und aber das wiederum nicht nur allein, das ist allgemeine Aufgabe der Gesellschaft</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>was mir an der Diskussion auffällt ist, das hier privat und öffentlich als Gegensatzpaar dargestellt wird. Aber privat heisst ja nur das es nicht professionell ist. In wiefern diese Unterscheidung bei Schülern so einfach geht, ist sicher auch diskutabel. Ich denke aber das das Schulleben schon die Profession eines Schülers ausmacht, auch wenn er damit nicht seinen Lebensunterhalt verdient. Um was es hier meist geht, ist doch informationelle Selbstbestimmung, so sperrig drückt es das GG aus. Sprich das man was seine Privaten Daten angeht selbst bestimmen kann ob sie öffentlich gemacht werden dürfen. Und dann ist ja die Frage: Darf/sollte die Schule öffentlich zugängliche Informationen über das Private des Schülers nutzen. Und da gibt es viel für und wider. Auf der anderen Seite ob die Schule, auch Bewusstsein vermitteln sollte was es bedeutet Daten zu veröffentlichen gibt es keine Frage. Natürlich sollte sie das, und aber das wiederum nicht nur allein, das ist allgemeine Aufgabe der Gesellschaft</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Blöcker</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/noch-einmal-oeffentlich-und-privat.htm#comment-85746</link>
		<dc:creator>Peter Blöcker</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 20:03:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2690#comment-85746</guid>
		<description>Bin zum Teil eher erschrocken über einige Ansichten: Die Schüler/-innen sind nicht &quot;meine eigenen&quot; Kinder - klar! Aber wo kommen wir hin, wenn wir wegschauen, statt Position zu beziehen? Recht bleibt Recht und Unrecht bleibt Unrecht. Die Kinder brauchen nicht nur Vorbilder, sie brauchen auch Orientierung. Und dazu gehört eben, dass wir uns &quot;einmischen&quot; und frühzeitig klarmachen, was wir dulden und was wir nicht durchgehen lassen. Darüber Konsens in einem Kollegium herzustellen gehört zu den schwierigen, aber dennoch notwendigen Aufgaben.
Klauen im Supermarkt in den Pausen - Recht auf &quot;Entfaltung der Persönlichkeit&quot; und &quot;Privatangelegenheit&quot;?
Dein danke!
Peter Blöcker</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin zum Teil eher erschrocken über einige Ansichten: Die Schüler/-innen sind nicht &#8220;meine eigenen&#8221; Kinder &#8211; klar! Aber wo kommen wir hin, wenn wir wegschauen, statt Position zu beziehen? Recht bleibt Recht und Unrecht bleibt Unrecht. Die Kinder brauchen nicht nur Vorbilder, sie brauchen auch Orientierung. Und dazu gehört eben, dass wir uns &#8220;einmischen&#8221; und frühzeitig klarmachen, was wir dulden und was wir nicht durchgehen lassen. Darüber Konsens in einem Kollegium herzustellen gehört zu den schwierigen, aber dennoch notwendigen Aufgaben.<br />
Klauen im Supermarkt in den Pausen &#8211; Recht auf &#8220;Entfaltung der Persönlichkeit&#8221; und &#8220;Privatangelegenheit&#8221;?<br />
Dein danke!<br />
Peter Blöcker</p>
]]></content:encoded>
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