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	<title>Kommentare zu: Unterrichtsmaterial im Internet? und andere Fundsachen</title>
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	<description>Herr Rau erzählt von sich und der Schule. Ein Lehrerblog.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Sep 2010 12:08:21 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Learning via Web &#8211; Lernen und Lehren im Netz - Unterricht muss Online sein? Hoffnung und Skepsis auf Lehrerblogs</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/unterrichtsmaterial-im-internet-und-andere-fundsachen.htm#comment-85702</link>
		<dc:creator>Learning via Web &#8211; Lernen und Lehren im Netz - Unterricht muss Online sein? Hoffnung und Skepsis auf Lehrerblogs</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 14:49:55 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Rau griff jüngst in seinem Lehrerblog herr-rau.de eine Forderung der Schüler-Union auf: &#8220;Unterricht muss Online [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Rau griff jüngst in seinem Lehrerblog herr-rau.de eine Forderung der Schüler-Union auf: &#8220;Unterricht muss Online [...]</p>
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		<title>Von: Estara</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/unterrichtsmaterial-im-internet-und-andere-fundsachen.htm#comment-85686</link>
		<dc:creator>Estara</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 18:17:27 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hab den Titel falsch gelesen: Unterrichtsmaterial AUS dem Internet - weil Eglash die Applets erwähnt mit denen seine Mathe IT Schüler an diesen Fraktalen arbeiten, wenn ich das richtig verstanden habe - der Teil war ja sehr kurz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab den Titel falsch gelesen: Unterrichtsmaterial AUS dem Internet &#8211; weil Eglash die Applets erwähnt mit denen seine Mathe IT Schüler an diesen Fraktalen arbeiten, wenn ich das richtig verstanden habe &#8211; der Teil war ja sehr kurz.</p>
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		<title>Von: Herr Rau</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/unterrichtsmaterial-im-internet-und-andere-fundsachen.htm#comment-85685</link>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 14:15:35 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für das schöne Bild, Beelzebub. Und Peter: ja, soweit ich weiß, ist das mit dem Urheberrecht so, und damit wird das Arbeiten schwer möglich. Aber ich blicke inzwischen nicht mehr durch bei den vielen Regelungen. Früher ging eine digitale Kopie jedenfalls gar nicht.

Estara, danke für den Link. (Aber den Zusammenhang sehe ich gerade nicht. Muss aber auch nicht sein. Außer das TED immer wieder schönes Online-Material liefert.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für das schöne Bild, Beelzebub. Und Peter: ja, soweit ich weiß, ist das mit dem Urheberrecht so, und damit wird das Arbeiten schwer möglich. Aber ich blicke inzwischen nicht mehr durch bei den vielen Regelungen. Früher ging eine digitale Kopie jedenfalls gar nicht.</p>
<p>Estara, danke für den Link. (Aber den Zusammenhang sehe ich gerade nicht. Muss aber auch nicht sein. Außer das TED immer wieder schönes Online-Material liefert.)</p>
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		<title>Von: Estara</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/unterrichtsmaterial-im-internet-und-andere-fundsachen.htm#comment-85679</link>
		<dc:creator>Estara</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 18:55:49 +0000</pubDate>
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		<description>Hmmm. okay der Link lässt sich wohl nicht direkt bei dir einbetten: http://www.ted.com/talks/view/id/198</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmmm. okay der Link lässt sich wohl nicht direkt bei dir einbetten: <a href="http://www.ted.com/talks/view/id/198" rel="nofollow"></a><a href='http://www.ted.com/talks/view/id/198'>http://www.ted.com/talks/view/id/198</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Estara</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/unterrichtsmaterial-im-internet-und-andere-fundsachen.htm#comment-85678</link>
		<dc:creator>Estara</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 18:54:28 +0000</pubDate>
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		<description>Hah, jetzt wollt ich dir dieses Video grad irgendwo in die Kommentare einbetten und da ist doch gleich ein passender Post dazu:

Africanische Muster und Gesellschaftsstrukturen und Glauben, die auf Fraktalen basieren - übrigens auch mit einem Hinweis auf eine Website wo man mit Kindern Applets bearbeiten kann, die ihnen Fraktale und deren Mathematik näher bringen. Wieder mal ein TED-Vortrag (von Ron Eglash), total interessant:

 </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hah, jetzt wollt ich dir dieses Video grad irgendwo in die Kommentare einbetten und da ist doch gleich ein passender Post dazu:</p>
<p>Africanische Muster und Gesellschaftsstrukturen und Glauben, die auf Fraktalen basieren &#8211; übrigens auch mit einem Hinweis auf eine Website wo man mit Kindern Applets bearbeiten kann, die ihnen Fraktale und deren Mathematik näher bringen. Wieder mal ein TED-Vortrag (von Ron Eglash), total interessant:</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/unterrichtsmaterial-im-internet-und-andere-fundsachen.htm#comment-85673</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 20:15:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2689#comment-85673</guid>
		<description>Erstens:

Ich finde das Modell an sich sinnvoll, eine Mindeststundenanzahl an Präsenz finde ich aber trotzdem erforderlich. Welcher Lehrer macht schon seine Arbeitsmaterialien so, dass sie auch ohne Lehrer bearbeitet werden können? Beispiel Sozialkunde: Eine Karikatur zum Einstieg, ein Text (z.B. aus der SZ), ein Tafelbild. Da müsste ich ja ein vielfaches an Arbeit aufwenden, um alle meine im Unterricht gestellten Fragen, Erläuterungen, Ergänzungen auch noch schriftlich zu erstellen. Kurzum, aus der Karikatur, dem Zeitungsartikel und dem Tafelbild würden dann auf einmal die 3 genannten Dinge plus eine &quot;Anleitung&quot;, die pro Unterrichtsstunde wohl so 2 DIN-A4 Seiten umfassen dürfte. 
Trotzdem fände ich das mit dem &quot;Online-Stellen&quot; extrem gut, so dass erkrankte Schüler eben nix mehr abschreiben oder kopieren müssen (heutzutage Zeitverschwendung), sondern eben nur noch mit Klassenkameraden sprechen müssen.

Zweitens:

Nach meinem Wissensstand ist das wegen dem tollen unterrichtsbehindernden Urheberrrecht völlig unmöglich. Eine Karikatur aus der SZ einscannen, auf die richtige Größe bringen und auf eine Folie drucken? Kein Problem. Die gescannte Bilddatei in ein Netzwerk stellen? UNMÖGLICH! (das alles gilt meines Wissens in Bayern für sämtliche nicht vom Lehrer selbst erstellte Materialien). Sämtliche Verlage finden eben, dass ihr Material in Netzwerken nix zu suchen hat, und somit werden wir in Schulen die Vorteile von Netzwerken eben auch nicht nutzen können, Schule verbleibt bis auf unbestimmte Zeit dank Urheberrrecht im analogen Zeitalter. An unserer Schule beispielsweise gab es vor ein paar Jahren eine Rüge vom MB, weil Material wie Cartoons im schulinternen INTRANET war. Pragmatische Lösung der Fachschaft: Alles auf eine USB-Platte, alles bestens. Fazit: Solange es für Schulen kein gesondertes Urheberrecht gibt, wird sich an der Verbreitung von Materialien in Intranets und erst recht im Internet GAR NIX ändern, auch wenn 50 Jahre vergehen sollten.

Nachdem Lehrer aus didaktischen, Fähigkeits- und auch Zeitgründen auch immer auf fremdes Material zugreifen MÜSSEN (Sozialkundeunterricht mit vom Lehrer selbst gezeichneter Karikatur? (kann ich nicht), mit selbst geschriebenem Zeitungsartikel? (will ich nicht, es sollen doch &#039;normale&#039; Artikel aus der echten Welt gelesen werden)), bleibt der Wunsch (auch meiner Schüler) nach downloadbarem Unterricht auf absehbare Zeit Illusion.

Endfazit: Ich will, dass Schule (abgesehen von Material, dass speziell von Verlagen nur für den Schulbereich erstellt wurde) komplett von der Bremse Urheberrecht befreit wird!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erstens:</p>
<p>Ich finde das Modell an sich sinnvoll, eine Mindeststundenanzahl an Präsenz finde ich aber trotzdem erforderlich. Welcher Lehrer macht schon seine Arbeitsmaterialien so, dass sie auch ohne Lehrer bearbeitet werden können? Beispiel Sozialkunde: Eine Karikatur zum Einstieg, ein Text (z.B. aus der SZ), ein Tafelbild. Da müsste ich ja ein vielfaches an Arbeit aufwenden, um alle meine im Unterricht gestellten Fragen, Erläuterungen, Ergänzungen auch noch schriftlich zu erstellen. Kurzum, aus der Karikatur, dem Zeitungsartikel und dem Tafelbild würden dann auf einmal die 3 genannten Dinge plus eine &#8220;Anleitung&#8221;, die pro Unterrichtsstunde wohl so 2 DIN-A4 Seiten umfassen dürfte.<br />
Trotzdem fände ich das mit dem &#8220;Online-Stellen&#8221; extrem gut, so dass erkrankte Schüler eben nix mehr abschreiben oder kopieren müssen (heutzutage Zeitverschwendung), sondern eben nur noch mit Klassenkameraden sprechen müssen.</p>
<p>Zweitens:</p>
<p>Nach meinem Wissensstand ist das wegen dem tollen unterrichtsbehindernden Urheberrrecht völlig unmöglich. Eine Karikatur aus der SZ einscannen, auf die richtige Größe bringen und auf eine Folie drucken? Kein Problem. Die gescannte Bilddatei in ein Netzwerk stellen? UNMÖGLICH! (das alles gilt meines Wissens in Bayern für sämtliche nicht vom Lehrer selbst erstellte Materialien). Sämtliche Verlage finden eben, dass ihr Material in Netzwerken nix zu suchen hat, und somit werden wir in Schulen die Vorteile von Netzwerken eben auch nicht nutzen können, Schule verbleibt bis auf unbestimmte Zeit dank Urheberrrecht im analogen Zeitalter. An unserer Schule beispielsweise gab es vor ein paar Jahren eine Rüge vom MB, weil Material wie Cartoons im schulinternen INTRANET war. Pragmatische Lösung der Fachschaft: Alles auf eine USB-Platte, alles bestens. Fazit: Solange es für Schulen kein gesondertes Urheberrecht gibt, wird sich an der Verbreitung von Materialien in Intranets und erst recht im Internet GAR NIX ändern, auch wenn 50 Jahre vergehen sollten.</p>
<p>Nachdem Lehrer aus didaktischen, Fähigkeits- und auch Zeitgründen auch immer auf fremdes Material zugreifen MÜSSEN (Sozialkundeunterricht mit vom Lehrer selbst gezeichneter Karikatur? (kann ich nicht), mit selbst geschriebenem Zeitungsartikel? (will ich nicht, es sollen doch &#8216;normale&#8217; Artikel aus der echten Welt gelesen werden)), bleibt der Wunsch (auch meiner Schüler) nach downloadbarem Unterricht auf absehbare Zeit Illusion.</p>
<p>Endfazit: Ich will, dass Schule (abgesehen von Material, dass speziell von Verlagen nur für den Schulbereich erstellt wurde) komplett von der Bremse Urheberrecht befreit wird!!!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fontanefan</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/unterrichtsmaterial-im-internet-und-andere-fundsachen.htm#comment-85671</link>
		<dc:creator>Fontanefan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 19:00:14 +0000</pubDate>
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		<description>Bravo B. Bruck für das anschauliche Bild! Ich habe mir gestattet, es in meinem Blog zu zitieren (http://fontanefan.blogspot.com/2010/02/lernen-ubers-internet.html). 
Doch Kooperation von Lehrers übers Internet halte ich für eine wichtige und fruchtbare Sache. Und wenn eigenes Arbeitsmaterial fremden Unterricht befruchten sollte, würde mich das nicht stören.
Freilich, Lehrer dazu zu verpflichten, neben ihrem eigenen Unterricht auch noch Lehrbuchtexte für sämtliche Klassen derselben Jahrgangsstufe auszuarbeiten und mit den entsprechenden kontextunabhängigen Aufgabenstellungen zu versehen, das kann nur Personen einfallen, die von Lernsituationen nur wenig begriffen haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bravo B. Bruck für das anschauliche Bild! Ich habe mir gestattet, es in meinem Blog zu zitieren (<a href="http://fontanefan.blogspot.com/2010/02/lernen-ubers-internet.html" rel="nofollow"></a><a href='http://fontanefan.blogspot.com/2010/02/lernen-ubers-internet.html'>http://fontanefan.blogspot.com/2010/02/lernen-ubers-internet.html</a>).<br />
Doch Kooperation von Lehrers übers Internet halte ich für eine wichtige und fruchtbare Sache. Und wenn eigenes Arbeitsmaterial fremden Unterricht befruchten sollte, würde mich das nicht stören.<br />
Freilich, Lehrer dazu zu verpflichten, neben ihrem eigenen Unterricht auch noch Lehrbuchtexte für sämtliche Klassen derselben Jahrgangsstufe auszuarbeiten und mit den entsprechenden kontextunabhängigen Aufgabenstellungen zu versehen, das kann nur Personen einfallen, die von Lernsituationen nur wenig begriffen haben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Beelzebub Bruck</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/unterrichtsmaterial-im-internet-und-andere-fundsachen.htm#comment-85670</link>
		<dc:creator>Beelzebub Bruck</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 18:31:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2689#comment-85670</guid>
		<description>Gab es da mal nicht das didaktisch-methodische Dreieck (Wissen, Methode, Person)? Ist dieses Modell nicht mehr sinnnvoll, weil jetzt der Computer am Netz die universelle Lernmaschine sein soll? Wird hier nicht dauernd die eigene digitale Kompetenz mit der der Schüler verwechselt? (Siehe ersten Teil des Beitrags, den ich woanders auch schon gelesen habe) Mir kommt dieser ganze Internetbildungsmessianismus mit seinen digitalen Arbeitsblättern vor wie die Euphorie einer studentischen Hilfskraft, die den unbegrenzten Zugang zum Institutskopierer mit dem Lesen der Texte verwechselt, die eigentlich studiert werden sollten. Wer einen Eckpunkt des Dreiecks (Wissen) mittels Internet in die Unendlichkeit verlegt, erzeugt für den Betrachter kein dreieckiges Lernfeld, sondern einen Strich unter dem nichts mehr herauskommt. Statt dass die Schülern lernen, wie man in einer Bibliothek recherchiert, wird jeder Unsinn aus dem Netz für die nächste Wissensrevolution gehalten. Im Endergebnis können die meisten Schüler weder ordentlich im Netz recherchieren noch in einer Bibliothek. 
Für diesen Mist soll man laut JU, bekanntlich immer schon ein Hort revolutionären Denkens mit ausgewiesener Expertise in Bildungsfragen, seine eigenen Materialien verschenken? Nur im freien Wettbewerb: ein von mir entworfenes Arbeitsblatt kostet 5 Euro (pro Download!). Nette Kollegen und Schüler bekommen es umsonst, wenn ich ihnen persönlich begegnen sollte, selbst wenn sie zur Jungen und Schüler-Union gehören sollten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gab es da mal nicht das didaktisch-methodische Dreieck (Wissen, Methode, Person)? Ist dieses Modell nicht mehr sinnnvoll, weil jetzt der Computer am Netz die universelle Lernmaschine sein soll? Wird hier nicht dauernd die eigene digitale Kompetenz mit der der Schüler verwechselt? (Siehe ersten Teil des Beitrags, den ich woanders auch schon gelesen habe) Mir kommt dieser ganze Internetbildungsmessianismus mit seinen digitalen Arbeitsblättern vor wie die Euphorie einer studentischen Hilfskraft, die den unbegrenzten Zugang zum Institutskopierer mit dem Lesen der Texte verwechselt, die eigentlich studiert werden sollten. Wer einen Eckpunkt des Dreiecks (Wissen) mittels Internet in die Unendlichkeit verlegt, erzeugt für den Betrachter kein dreieckiges Lernfeld, sondern einen Strich unter dem nichts mehr herauskommt. Statt dass die Schülern lernen, wie man in einer Bibliothek recherchiert, wird jeder Unsinn aus dem Netz für die nächste Wissensrevolution gehalten. Im Endergebnis können die meisten Schüler weder ordentlich im Netz recherchieren noch in einer Bibliothek.<br />
Für diesen Mist soll man laut JU, bekanntlich immer schon ein Hort revolutionären Denkens mit ausgewiesener Expertise in Bildungsfragen, seine eigenen Materialien verschenken? Nur im freien Wettbewerb: ein von mir entworfenes Arbeitsblatt kostet 5 Euro (pro Download!). Nette Kollegen und Schüler bekommen es umsonst, wenn ich ihnen persönlich begegnen sollte, selbst wenn sie zur Jungen und Schüler-Union gehören sollten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herr Rau</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/unterrichtsmaterial-im-internet-und-andere-fundsachen.htm#comment-85667</link>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 12:01:41 +0000</pubDate>
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		<description>@Stephan: Das mit der Krankheit des Lehrers sehe ich genauso, ein ganz nebensächliches Argument. Ich denke, es geht wirklich eher um Schüle, die zu Hause bleiben wollen.

Was die Ordentlichkeit betrifft: ich bezog das wohl eher auf Tafelbilder. Die sind oft auf einen Zettel gekritzelt, der dann vielleicht noch gescannt und auf Festplatte abgelegt wird. Für Schüler würde ich das dann schon ordentlicher machen. Aber es stimmt, der Aufwand wäre enorm, für Tafelbilder sicher zu groß. Und meine Arbeitsblätter... die sind allerdings tatsächlich schon sehr sauber und präsentabel, die Sorgfalt würde bei mir also gar nicht wirklich steigen. Aber vielleicht bei anderen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stephan: Das mit der Krankheit des Lehrers sehe ich genauso, ein ganz nebensächliches Argument. Ich denke, es geht wirklich eher um Schüle, die zu Hause bleiben wollen.</p>
<p>Was die Ordentlichkeit betrifft: ich bezog das wohl eher auf Tafelbilder. Die sind oft auf einen Zettel gekritzelt, der dann vielleicht noch gescannt und auf Festplatte abgelegt wird. Für Schüler würde ich das dann schon ordentlicher machen. Aber es stimmt, der Aufwand wäre enorm, für Tafelbilder sicher zu groß. Und meine Arbeitsblätter&#8230; die sind allerdings tatsächlich schon sehr sauber und präsentabel, die Sorgfalt würde bei mir also gar nicht wirklich steigen. Aber vielleicht bei anderen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: apanat</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/02/unterrichtsmaterial-im-internet-und-andere-fundsachen.htm#comment-85666</link>
		<dc:creator>apanat</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 11:24:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2689#comment-85666</guid>
		<description>Mündliche Noten erfassen jede Mitarbeit, die nicht durch die Benotung in den Klausuren erfasst wird. Da gibt es in Internetzeiten vieles; aber die Schüler können auch vieles verpassen. Dann sollte die Notengebung leicht fallen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mündliche Noten erfassen jede Mitarbeit, die nicht durch die Benotung in den Klausuren erfasst wird. Da gibt es in Internetzeiten vieles; aber die Schüler können auch vieles verpassen. Dann sollte die Notengebung leicht fallen.</p>
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