Archive nach Jahr: 2011

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Neal Stephenson, Cryptonomicon

Also gut, dann ist es öffentlich: Ich bin kein richtiger Geek. Ich bin übrigens wirklich kein richtiger Geek. (So wie ich kein richtiger Anglist oder Germanist oder Informatiker bin, kein richtiger Backgammon- oder Rollenspieler oder Filmfan, von allem ein bisschen kann, aber nichts richtig.)
Mir hat Cryptonomicon von Neal Stephenson nämlich nur mäßig gefallen.

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Letzter Schultag 2011

War schön. Meine Kollegin, die Klassleiterin der Klasse, hat das Wichteln sehr gut organisiert. Mit übertrieben großem Oh und Ah wurden die Geschenke unter der verhüllenden Decke herausgezogen – aber Übertreibung ist in Ordnung, alle haben mitgemacht, den Schenker zu erraten versucht und die Geschenke zum Bestaunen herumgereicht. (Kunststück, man muss ja auch neunzig Minuten herumkriegen.) Und es waren schöne Geschenke dabei – und die unvermeidlichen quadratischen Kaugummipackungen, die die jungen Leuten jetzt so haben.
Danach gab es Musikstücke auf Gitarren und Geige und eine vorgelesene Weihnachtsgeschichte.

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Letzte Schulwoche 2011, Notizen

Aus meinem spärlichen Unterricht habe ich wenig zu berichten. Der Deutschunterricht fehlt mir, da hatte ich Spielraum für Projekte, da gab es mehr vorzuzeigen. Informatik macht schon auch viel Spaß und deutlich weniger Arbeit, aber in den 9. Klassen unterrichte ich das Fach zum ersten Mal, da halte ich mich eher ans Buch. Die 10. Klasse mache ich jetzt zum vierten Mal und scheine endlich eine Reihenfolge gefunden zu haben, mit der ich zufrieden bin und die die Schüler nicht zu sehr abschreckt.

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Specht im Winter, 2011

Specht beim Picken:

Specht von vorn:

Specht von hinten:

Fenster sind etwas Wunderbares. Wenn es die nicht gäbe, müsste ich glatt öfter hinausgehen.

Handys an Schulen

Am Anfang des Jahrtausends gab es große Sorgen um Schüler und ihre Handys und was sie damit anstellten. Angeblich gab es epidemische Gewalt an Schulen, die mit dem Handy gefilmt und ins Internet gestellt wurde. (Oder waren es pornographische Bilder, die getauscht wurden?)
Vor diesem Hintergrund sah sich die bayerische Regierung an der Reihe, Handlungsfähigkeit zu zeigen, und erließ ein Gesetz.

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Zustandsautomaten in der 10. Klasse

Erst etwas Theorie, später gibt es etwas zu sehen.

In der 10. Klasse entwirft und programmiert man einfache Zustandsautomaten. Die sehen auf dem Papier gerne mal so aus:

Der Automat (hier ein Fahrstuhl) kann sich in verschiedenen Zuständen befinden. Er beginnt im Zustand Erdgeschoss (deshalb zeigt da ein Pfeil hin). Es gibt noch zwei weitere Zustände, Keller und 1. Stock. Der Automat kann seinen Zustand ändern, das sind die Pfeile zwischen den Zuständen. Wenn der Automat im Zustand “Erdgeschoss” ist und die Aktion “Pfeil nach oben drücken” eintritt, dann springt der Automat in den Zustand “1. Stock”.

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Meine Marvel-Sammlung 1979

Wir schreiben das Jahr 1979, gegen Ende des Jahres, und ich breite meine Marvel-Sammlung vor mir aus:

Ich sehe sehr selbstzufrieden aus (“smug”). Man sagt mir nach, manchmal schaute ich heute noch so. Damals war ich 12, am Anfang der 6. Klasse, wenn die Foto-Datierung meines Vater stimmt. Die Comics sind das Ergebnis eines Jahres Sammelleidenschaft.

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