Link-Fundsachen

— Am Freitag beim Zwiefachen-Tanzkurs gewesen. Übe seitdem die Schritte zu Hause.

Kreide kotzen: Edition Flint erzählt aus dem Referendariat. War nicht so schön.

— Kommt es mir nur so vor, oder häufen sich gerade die Lobbyartikel im Web dazu, warum das Schulbuch in seiner derzeitigen Form unersetzlich ist? (Der hier etwa.)

Bei cracked.com gefunden: Unerwartete Höchstleistungen in Computerspielen. Gefallen hat mir dabei vor allem das erste Kapitel, das Bauen von gewaltigen Sachen in Simulationsspielen. Das Nachbauen eines gewaltigen Gameboy in Minecraft etwa, auf dem dann – in der originalen Auflösung von 160×144 Pixeln, also jetzt: Minecraft-Blöcken – Spiele laufen. Also, die Spiele gibt es nicht wirklich, und die Animationen auch nicht, die werden alle von Hand gewerkelt und dann werden Screenshots per Stop Motion zu Filmen gemacht.
Einen echten mechanischen Rechner gibt es dagegen bei LittleBigPlanet: Ein Spiel mit mechanischen Elementen, aus denen man im Level-Editor eigene Welten erzeugen kann. Oder eben auch einen mechanischen Additionsrechner.

— Manche Klassen sehe ich zur Zeit wenig, wegen Feier- und Wandertag und dem Plan, alle Sitzungen am gleichen Wochentagnachmittag abzuhalten, nämlich dem, wo am wenigsten ausfällt. Betrifft dann halt immer die gleichen drei Stunden von mir. Für Informatik in der 10. Klasse habe habe ich deswegen, und auch um das mit dem Flipped Classroom weiter zu üben, ein paar Filmchen gedreht. Hausaufgabe ist dann etwa, diesen Film anzuschauen:

Zu viel fürs erste Mal? Aber es ist ja eine Woche Zeit.
Im Computerraum geht es dann nur darum, die Aufgabe am Schluss zu bearbeiten. Ich bin dann ja da und kann notfalls helfen. Außerdem sollen die Schüler einen Hefteintrag dazu anlegen. Dazu haben sie bereits letztes Mal ein Textdokument erhalten, das bisher nur aus den Überschriften zu den Inhalten dieser Jahrgangsstufe besteht, und aus einem daraus automatisch erstellten Inhaltsverzeichnis. Damit sollen die Schüler ihr Heft in diesem Schuljahr digital führen – alle Illustrationen kriegen sie als Datei zum einbauen. Bin gespannt, wie übersichtlich oder ordentlich das Heft in einem halben Jahr aussieht.

Schöner wäre der Video, wenn man mich ab und zu drin sehen könnte – bisher ist das nur ein abgefilmter Screen. Vielleicht später, mal sehen, was der Klapprechner so hergibt.

6 Gedanken zu “Link-Fundsachen

  1. Kazam, unter Linux (Ubuntu). Für Windows gibt es kostenlos Camstudio, aber das ist wackeliger als das stabile Linuxprogramm. Das nächste Mal dann auch mit eingeblendetem Sprecher, und am besten wäre natürlich abfilmen im Unterricht. Komme ich vielleicht auch noch dazu,

  2. Feiner Screencast (allein der Ton scheint mir zu leise). Hast Du schon Erfahrungen mit dem Erfolg dieser Vermittlungsform? Mich würde vor allem interessieren, ob es den S leichter fällt, dem Filmchen zu folgen und ggf. nachzuvollziehen (Hin- und Herschalten zwischen den Fenstern verschiedener Applikationen inklusive) als den Inhalt beispielsweise auf mehren Arbeitsblättern (mit entsprechenden Abbildungen) zu lesen.

    (Mich ermüdet das untätige auf den Bildschirm Starren immer eher, ebenso wie Hörbücher, die mich zuverlässig zum Schlafen bringen, während letztere von meinen Kindern begeistert tagelang gehört wu/erden. Das mag ja aber eine Generationensache sein.)

  3. Ich mag Videocasts selber nicht besonders, und schaue mir Video-Bildungsbeiträge, wie man sie gelegentlich hat, meist erst gar nicht an. Gebt mir das ganze als Text, dann lese ich das.

    Insofern glaube ich, man könnte sich den flipped classroom erleichtern, indem man den Schülern den Vortrag einfach auf Papier oder als Seiten im Buch gibt. (Vortrag: Das gibt es an deutschen Schulen in dieser Form eigentlich nicht, was vielleicht schade ist.) Und die Schüler lesen das zu Hause, und in der Schule arbeitet man dann damit. Nur lesen das die Schüler halt nicht, oder nicht gründlich, weil vielleicht die Informationsdichte zu hoch ist.

    Ich bin also auf Rückmeldungen der Schüler gespannt: Kürzer? Dichter? Weniger dicht? Auf Papier? Witziger? Erfahrungen habe ich so nämlich noch keine.

  4. Auf die Rückmeldungen und weitere Erfahrungen bin ich auch gespannt.
    Am Montag habe ich mir flipped classroom-Fortbildungen für Fortbilder gewünscht – saß zwischen 30 DeutschlehrerInnen und bekam Folien Wort für Wort vorgelesen. Die Diskussionen in der Mittagspause brachten die eigentlichen Erkenntnisse.

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