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	<title>Lehrerzimmer &#187; Englisch</title>
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	<description>Herr Rau erzählt von sich und der Schule. Ein Lehrerblog.</description>
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		<title>Thesaurus</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 04:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[David Crystal stellt in seinem Blog den Historical Thesaurus of the Oxford English Dictionary vor. Die Datenbasis dafür ist der Oxford English Dictionary, aber die Information ist gänzlich anders angeordnet, nämlich eben als Thesaurus. In einem Thesaurus kann man nach Synonymen suchen. So eine Funktion ist zum Beispiel in meinem LibreOffice intergriert (und auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>David Crystal <a href="http://david-crystal.blogspot.com/2011/06/on-bottom.html">stellt in seinem Blog</a> den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Historical_Thesaurus_of_the_Oxford_English_Dictionary">Historical Thesaurus of the Oxford English Dictionary</a> vor. Die Datenbasis dafür ist der Oxford English Dictionary, aber die Information ist gänzlich anders angeordnet, nämlich eben als Thesaurus.</p>
<p>In einem Thesaurus kann man nach Synonymen suchen. So eine Funktion ist zum Beispiel in meinem LibreOffice intergriert (und auch in Open Office und Microsoft Word). Ich habe da mal das Wort &#8220;Haus&#8221; geschrieben und markiert und dann den Thesaurus um Synonyme dazu gebeten. Der hat etwa zwanzig davon gefunden, und bietet sie mir zur Auswahl an, und zwar nach Aspekten sortiert. Meinte ich Haus unter dem Aspekt <strong>&#8220;Bau&#8221;</strong>? Dann schlägt er vor: Behausung, Bude, Eigenheim, Heim, Hütte, Bauwerk, Gebäude. Oder meinte ich Haus unter dem Aspekt <strong>&#8220;Blutsbande&#8221;</strong>, etwa wie in &#8220;Haus Habsburg&#8221;? Vorschläge: Familie, Familienbande, Geblüt, Geschlecht, Mischpoke, Sippe, Stamm. </p>
<p>Ein Thesaurus enthält als zentrale Begriffe also solche Apekte wie &#8220;Bau&#8221; und &#8220;Blutsbande&#8221;. Der Historical Thesaurus kennt mehr als 236.000 solcher Kategorien, die sich in Hierarchien befinden. Allein diese Einteilung der (sprachlichen &#8211; aber welche gäbe es außer ihr?) Welt in Kategorien ist schon eine spannende Sache. Das macht das <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dewey_Decimal_Classification">Dewey Decimal Systemn</a> für Bibliotheken, das machte 1668 John Wilkins in seinem <em>Essay towards a Real Character and a Philosophical Language</em>, in dem er die Grundlagen einer philosophischen Sprache zu legen versucht, indem er das Wissen um seine Welt klassifiziert, und das macht das moderne <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Semantisches_Web">Semantische Web</a>.</p>
<p>Den Historical Thesaurus kann man zumindest zur Zeit und zumindest teilweise <a href="http://libra.englang.arts.gla.ac.uk/historicalthesaurus/menu1.html">online befragen</a>. Am einfachsten geht das über &#8220;Synonym Search&#8221;. Man sucht nach einem Wort, etwa &#8220;rosebud&#8221;, und kriegt als Ergebnis drei Großkategorien: Animal Kingdom, Society und Plants. Um welches &#8220;rosebud&#8221; soll es gehen? Um, probieren wir mal Society aus. Dort werden mir wieder drei Bereiche angeboten, ich wähle mal den Bereich, der technisch so heißt: &#8220;03.01.04.04.02. ./ 06.06. . .&#8221; mit der Bedeutung &#8220;members of scouts/guides&#8221;. das ist die endgültige Unterkategorie mit eben dem Inhalt: &#8220;Bezeichnungen für Mitglieder der Pfadfinder.&#8221; Und da finde ich dann, chronologisch geordnet mit dem Jahr des OED-Erstbelegs:</p>
<p>Boy Scout, patrol leader, scoutmaster/scout-master, tenderfoot, captain, (Girl) Guide, lieutenant, sea-scout, Rosebud (1914), Brownie, Sixer, tenderpad, Wolf Cub&#8230; na ja, und noch viele Synonyme mehr. </p>
<p>Mäßig spannend, das Ergebnis. David Crystal beschreibt in seinem Blogeintrag, wie er den Thesaurus dazu nutzt, herauszufinden, ob &#8220;bottom&#8221; schon zu Shakespeare-Zeit die Bedeutung von &#8220;Hintern&#8221; hatte. Also nach &#8220;bottom&#8221; suchen, Überkategorie &#8220;The Body&#8221; wählen, Unterkategorie &#8220;buttocks&#8221;, und man sieht alle Synonyme von Alteneglisch bis 1968. (Ergebnis: nein, bei Shakespeare gibt es diese Bedeutung noch nicht.) Jedenfalls alle, die das OED kennt. Ich habe nach Pulp-Fiction-Vokabular gesucht, da war nicht alles drin. Und unter &#8220;sexual intercourse&#8221; ist der Erstbeleg für &#8220;(to) shtup&#8221; erst 1969? Wird schon stimmen, ich hätte auf älter geschätzt.</p>
<hr />
<p><small>Quelle: Herr Rau aus dem <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress">Lehrerzimmer</a> 2011. |
<a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2011/07/thesaurus.htm">Permalink</a> |
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<br/>
</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Macbeth in den Kammerspielen</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2011/06/macbeth-in-den-kammerspielen.htm</link>
		<comments>http://www.herr-rau.de/wordpress/2011/06/macbeth-in-den-kammerspielen.htm#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 07:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[William Shakespeare]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gehe nicht gerne ins Theater. Das ist immer abends, und da bin ich müde. Außerdem sind komische Leute um mich herum. Aber das Hauptproblem ist, dass ich mich da oft langweile, selbst bei Stücken, die ich zum Lesen gut finde. Ich wünsche mir beim Theater eine hohe Informationsdichte, so wie ich mir bei Fernsehserien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gehe nicht gerne ins Theater. Das ist immer abends, und da bin ich müde. Außerdem sind komische Leute um mich herum. Aber das Hauptproblem ist, dass ich mich da oft langweile, selbst bei Stücken, die ich zum Lesen gut finde. Ich wünsche mir beim Theater eine hohe Informationsdichte, so wie ich mir bei Fernsehserien grundsätzlich Split-Screen wünsche (also mehrere Fenster mit unterschiedlichen Szenen, gerne mit Bezug zueinander). Und wenn ich dort am Anfang der letzten Folge eines Vierteilers ein schnell geschnittenes &#8220;Was bisher geschah&#8221; sehe, wünsche ich mir einen ganzen Film, der so dicht erzählt ist wie dieser Rückblick.<br />
Und was kriege ich meist im Theater? Eine Gruppe von Menschen, die in sicher ganz wichtigen Konstellationen auf der Bühne stehen und bedeutungsvoll schweigen. Jedes Wort im Satz betonen, und dann wieder bedeutungsvoll gucken. Und schweigen, bedeutungsvoll. Das Haupt schütteln, schweigend. &#8212; Mein liebstes Theater nehme ich bitte gleich als Hörspiel, mit viel Text, wenig Pausen dazwischen, und schneller, dichter Vortragsweise. Wo die Leute stehen und wie sie gucken, ist mir dabei egal.</p>
<p>Gestern abend war ich in den <a href="http://www.muenchner-kammerspiele.de/programm/macbeth/">Kammerspielen bei Macbeth</a>. Die Kurzfassung: es hat mir vom ersten Moment an ausgezeichnet gefallen. Und ich glaube, das liegt an der Informationsdichte der Inszenierung, obwohl es natürlich auch geholfen hat, dass die fünf Schauspieler sehr gut waren. Diese Informationsdichte wurde nicht durch Handlung und Dialog erreicht, sondern eher durch lyrische Effekte, so wie Lyrik ja auch sehr informationsdicht ist. </p>
<p>Es dauerte eine ganze Weile, bis die erste Worte fielen, die doch sonst das sind, was mich interessiert. Aber meine Aufmerksamkeit hatte auch so genug zu tun. Am Anfang die drei Hexen, als bunte Fairy Godmothers gekleidet, die das Publikum wortlos neckten. Allein da schon Assoziationen zu englischer Pantomime. Die drei mit deutlich unterschiedlichen Charakteren, darunter eine etwas mufflige, von einem Mann gespielt. Da hatte ich sofort Terry Pratchetts Hexen im Kopf. Dann kamen Macbeth und Banquo auf dem Schlachtfeld, von den Hexen live mit Blut getränkt, Schattenspiel im Hintergrund mit der Königskrone. (Überhaupt passierte gerne etwas auf zwei Ebenen, vorne und im Haus hinten. Ein Haus, dessen Inneres so plötzlich in Erscheinung tritt wie das Sterbezimmer von Charles Foster Kane in der Anfangssequenz von <em>Citizen Kane</em>.) Macbeth und Banquo als zwei Schuljungen, mit freundschaftlichem, nicht ganz konkurrenzfreien Abhängigkeitsverhältnis, die ihre innige Verbundenheit, oder zumindest den Wunsch danach, mit einem Lied aus der West Side Story ausdrücken. Dann die Botenrede vom Krieg als Live-Kriegs- und Sport-Berichterstattung mit Mikrofon. Überhaupt wurde das große Mikrofon und sein langes Kabel viel als dramaturgisches Mittel verwendet (und keinesfalls derm Lautstärke wegen): zum Singen, zum Kenntlichmachen der Öffentlichkeit der Rede, für akustische Verfremdungseffekte. Oder es wurde dem Malcolm, König Duncans Sohn, in die Hand gedrückt, damit der etwas sagt &#8211; und der kein Wort herausbrachte wie Colin Firth in <em>The King&#8217;s Speech</em>.</p>
<p>Und wir sind immer noch erst ganz am Anfang des Stücks. So dicht ging es weiter. Nicht die ganze Zeit, und der 4. Akt hatte Längen, aber das muss so sein. Vierte Akte sind immer langweilig (ist mir bei <em>Cyrano</em> und <em>Twelfth Night</em> zum ersten Mal aufgefallen). Die haben sogar ein eigenes Wort dafür in der Dramentheorie: retardierendes Moment. Das kann also kein Versehen sein, das mit den langweiligen vierten Akten, sondern Absicht. Warum, weiß ich auch nicht. Als Ausnahmen fallen mir spontan ein: <em>A Midsummer Night&#8217;s Dream</em> &#8211; eigentlich nur vier Akte mit einem angehängten Spiel im Spiel &#8211; und <em>The Merchant of Venice</em> &#8211; vier Akte mit einer angehängten Gerichtsverhandlung.</p>
<p>Der Text des Stücks (Übersetzung von Thomas Brasch, bearbeitet von der Regisseurin Karin Henkel und Jeroen Versteele) wurde gekürzt. Das ist völlig in Ordnung. Immer wieder wurden Passagen dabei chorartig wiederholt, teilweise auf Deutsch und Englisch, nacheinander oder nebeneinander. Sprache war dabei ein lyrisches Stilmittel (und Shakespeare ist immer für schöne Bilder gut) neben anderen, visuellen Stilmitteln.<br />
Ein Problem habe ich nur mit dem Verwenden eines Soundtracks. Gesang und live gespielte Instrumente (das gab es auch) finde ich legitime dramaturgische Mittel. Text- und Bildeinblendungen ebenso, auch wenn es die in diesem Stück nicht gab. Aber Filmmusik, sozusagen, da fühle ich mich nicht wohl dabei. Es ist ein effektives dramaturgisches Mittel, keine Frage. Aber zu effektiv für mich, glaube ich. Aus eigenen Erfahrungen weiß ich, dass man einen selbst gedrehten Videofilm, gut oder schlecht, durch nichts so aufpeppen kann wie durch eine schöne Filmmusik im Hintergrund. Da ist sofort Spannung da, die Wertigkeit des Film steigt enorm. Text- und Bildeinblendungen haben diesen Effekt nicht. Jedenfalls mag ich Musikeinblendungen in Theateraufführungen nicht, die habe ich lieber unplugged, sozusagen,.</p>
<p>Wie sehen andere Theatergänger diese Inszenierung? Werden die bedeutungsschwangeren Pausen vermisst? Vielleicht wird die Inszenierung als bloße Unterhaltung gesehen. Das Stück wurde verhältnismäßig unkonventionell, aber vor allem unterhaltend inszeniert. Ich habe nicht das geringste Bedürfnis, nach einer darüber hinaus gehenden Interpretation dieser speziellen Inszenierung, ist das in Ordnung?</p>
<p>Ein Wort noch zu den Clowns: In Shakespeare selber ist nur der Türsteher eine komische Figur, wenn ich mich richtig erinnere. Hier waren es auch die zwei bis drei gedungenen Mörder, die Banquo und seinen Sohn Fleance töten sollen. Toll, wie die Schauspieler aus den Rollen zuvor plötzlich in diese komische Einlage wechselten. Fans der englischen Radioserie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/I%27m_Sorry,_I%27ll_Read_That_Again">&#8220;I&#8217;m Sorry I&#8217;ll Read That Again&#8221;</a> (ISIRTA, etwa 1964-1975) kennen etwas Ähnliches aus der Macbeth-Episode, die man etwa <a href="http://www.myoldradio.com/old-radio-episodes/i-m-sorry-ill-read-that-again-macbeth/3">hier anhören</a> und <a href="http://www.sadena.com/BBC-Radio/ISIRTA%20I%27m%20Sorry%20I%27ll%20Read%20That%20Again/">da</a> herunterladen kann. (Der Macbeth-Sketch beginnt 15:15 die Mörder-Szene kommt ab 25:30.)</p>
<p>Mit Schülern habe ich Macbeth nie gelesen, war aber mal mit ihnen in einer Inszenierung und habe das Stück dazu kurz vorbereitet. Dazu habe ich die ISIRTA-Nummer vorgespielt, die tatsächlich einen guten Überblick über die Handlung gibt. Die Wortspiele und Anspielungen habe ich dazu herausgeschrieben, also setze ich die keinesfalls vollständige Liste mal hierher:</p>
<ul>
<li>Titus Andronicus: tight (=dicht, betrunken) as Andronicus</li>
<li>Scene 1: (I&#8217;ve) seen one</li>
<li>blasted heath (karge Heide): blasted Heath (verdammter Heath, Prime Minister)</li>
<li>infernal Wilson (Prime Minister vor und nach Heath)</li>
<li>a foul night: fowl (Geflügel)</li>
<li>to lash (peitschen)</li>
<li>a terrible night to be abroad (unterwegs): &#8230;a broad (eine Frau)</li>
<li>I noticed a hollow (cave/hole in ground): &#8230;hullo (=hello)</li>
<li>double, double, toil and bubble (witches&#8217; song): melody of &#8220;twinkle, twinkle, little star&#8221;</li>
<li>hail, hail, hail (=Heil): hail (=Hagel)</li>
<li>Thane (Scottish title)</li>
<li>issue (=Nachkommenschaft) : Ring a Ring o&#8217; Roses: Kinderspiel/-lied, mit dreimal Niesen (hatch-u, hatch-u, hatch-u), gefolgt von der Zeile &#8220;all fall down&#8221; (ein Relikt aus der Pestzeit)</li>
<li>throne (Thron): throne (Kloschüssel)</li>
<li>is this a dagger which I see before me (famous line)</li>
<li>the porter told (zählen/läuten – altertümlich) the bell: to tell (erzählen)</li>
<li>Lady Macbeth began wailing (weinen, klagen): &#8230;whaling (Walfangen)</li>
<li>Thar (=there) she blows: traditioneller Ruf bei Sichtung eines Wals</li>
<li>They brought in the corpse: &#8230;brought in the cops</li>
<li>traditioneller Polizistensatz: &#8220;Hello, hello, what&#8217;s all this here then?&#8221;</li>
<li>to crown (krönen): to crown (eins auf den Kopf geben)</li>
<li>he tore his hair&#8230; and stamped on his rabbit: &#8230;his hare (Hase)</li>
<li>to wash one&#8217;s hands: euphemism for going to the toilet</li>
<li>spot, damned spot (famous line)</li>
<li>you shall be king till Burnam wood shall come to Dunsinane (famous line)</li>
<li>stronghold (Festung): stronghold (Ringergriff)</li>
<li>bulwarks (&#8220;Bollwerk&#8221; &#8211; Zinnen oder so etwas&#8230;): bollocks (Hoden &#8211; aber anderes Register)</li>
</ul>
<p>Und natürlich ist keine Macbeth-Behandlung vollständig ohne James Thurbers geniales &#8220;<a href="http://www.google.de/search?q="The+Macbeth+Murder+Mystery"">The Macbeth Murder Mystery&#8221;</a>.</p>
<hr />
<p><small>Quelle: Herr Rau aus dem <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress">Lehrerzimmer</a> 2011. |
<a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2011/06/macbeth-in-den-kammerspielen.htm">Permalink</a> |
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</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Jerome K. Jerome, Three Men on the Bummel</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2011/05/jerome-k-jerome-three-men-on-the-bummel.htm</link>
		<comments>http://www.herr-rau.de/wordpress/2011/05/jerome-k-jerome-three-men-on-the-bummel.htm#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 May 2011 06:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Englisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Lest, in spite of all, the British schoolboy should obtain, even from the like of [terrible British schoolbooks] some glimmering of French, the British educational method further handicaps him by bestowing upon him the assistance of, what is termed in the prospectus, &#8220;A native gentleman.&#8221; This native French gentleman, who, by-the-by, is generally a Belgian, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Lest, in spite of all, the British schoolboy should obtain, even from the like of [terrible British schoolbooks] some glimmering of French, the British educational method further handicaps him by bestowing upon him the assistance of, what is termed in the prospectus, &#8220;A native gentleman.&#8221; This native French gentleman, who, by-the-by, is generally a Belgian, is no doubt a most worthy person, and can, it is true, understand and speak his own language with tolerable fluency. There his qualifications cease. Invariably he is a man with a quite remarkable inability to teach anybody anything. Indeed, he would seem to be chosen not so much as an instructor as an amuser of youth. He is always a comic figure. No Frenchman of a dignified appearance would be engaged for any English school. If he possess by nature a few harmless peculiarities, calculated to cause merriment, so much the more is he esteemed by his employers. The class naturally regards him as an animated joke. The two to four hours a week that are deliberately wasted on this ancient farce, are looked forward to by the boys as a merry interlude in an otherwise monotonous existence. And then, when the proud parent takes his son and heir to Dieppe merely to discover that the lad does not know enough to call a cab, he abuses not the system, but its innocent victim.</p>
<p>I confine my remarks to French, because that is the only language we attempt to teach our youth. An English boy who could speak German would be looked down upon as unpatriotic. Why we waste time in teaching even French according to this method I have never been able to understand. A perfect unacquaintance with a language is respectable. But putting aside comic journalists and lady novelists, for whom it is a business necessity, this smattering of French which we are so proud to possess only serves to render us ridiculous.</p>
<p>In the German school the method is somewhat different. One hour every day is devoted to the same language. The idea is not to give the lad time between each lesson to forget what he learned at the last; the idea is for him to get on. There is no comic foreigner provided for his amusement. The desired language is taught by a German school-master who knows it inside and out as thoroughly as he knows his own. Maybe this system does not provide the German youth with that perfection of foreign accent for which the British tourist is in every land remarkable, but it has other advantages. The boy does not call his master &#8220;froggy,&#8221; or &#8220;sausage,&#8221; nor prepare for the French or English hour any exhibition of homely wit whatever. He just sits there, and for his own sake tries to learn that foreign tongue with as little trouble to everybody concerned as possible. When he has left school he can talk, not about penknives and gardeners and aunts merely, but about European politics, history, Shakespeare, or the musical glasses, according to the turn the conversation may take. </p></blockquote>
<p>Jerome K. Jerome, <em>Three Men on the Bummel</em> (1900)</p>
<p>Schöne Textaufgabe für einen Englischdidaktikkurs: Nehmen Sie kritisch Stellung zu verschiedenen didaktischen Konzepten, die in diesem Romanauszug angerissen werden.</p>
<hr />
<p><small>Quelle: Herr Rau aus dem <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress">Lehrerzimmer</a> 2011. |
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</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Dial L for Listening</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2011/03/dial-l-for-listening.htm</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 19:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Schule (mal machen)]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin seit einiger Zeit nicht mehr bei der Telekom, sondern kriege mein Telefon über meinen Internetanbieter. Dort kann ich mir ohne weitere Kosten zusätzliche Telefonnummern anlegen und auch wieder löschen, 10 Stück davon. Diese Nummern kann ich mit digitalen Anrufbeantwortern versehen, über mein Telefon und meinen Router oder über eine Webschnittstelle, wo ich eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin seit einiger Zeit nicht mehr bei der Telekom, sondern kriege mein Telefon über meinen Internetanbieter. Dort kann ich mir ohne weitere Kosten zusätzliche Telefonnummern anlegen und auch wieder löschen, 10 Stück davon. Diese Nummern kann ich mit digitalen Anrufbeantwortern versehen, über mein Telefon und meinen Router oder über eine Webschnittstelle, wo ich eine Audiodatei hochladen kann (.wav, 8 kHz, also eher low-fidelity).</p>
<p>Ich unterrichte ja kein Englisch mehr, aber wenn es doch mal wieder dazu kommt, werde ich mir zwei oder drei Nummern einrichten mit Ansagetexten verschiedenen Schwierigkeitsgrads, und dann lasse ich in der Schule Schüler die Nummern anrufen und mir den Inhalt der Nachricht mitteilen. Eventuell ist auch gleich ein Arbeitsauftrag dabei. Ganz umkompliziert und spontan einsetzbare Hörverstehensübung.</p>
<p>(Ja, man braucht dazu <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/02/das-klingelnde-klassenzimmer.htm">Telefon im Klassenzimmer</a> oder einsetzbare Handys. Zur Not, aber das würde viel vom Witz wegnehmen, könnte ich auch mein eigenes Handy anbieten; Anrufe wären dann kostenlos &#8211; wieviel und ob das sonst etwas kostet, hängt von den Tarifen der Schüler ab. Und klar, ein echter Mensch am anderen Ende &#8211; so wie bei <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2007/10/anrufen-in-bishopsbridge-schnitzeljagd-i.htm">dieser Hörverstehens-Schnitzeljagd an der Uni</a> &#8211; wäre natürlich noch schöner.)</p>
<p>Optional müssen Schüler auch gleich einen Text als Reaktion auf meine Ansage aufsprechen. Der wird, digitaler Anbieter macht es möglich, automatisch als Audiodatei an eine beliebige E-Mail-Adresse geschickt (und dann vom digitalen AB gelöscht, man will ja nicht zuviel herumliegen haben). So kriege ich bequem die Aufnahmen.</p>
<p>&#8211; Was ich mir eh schon eingerichtet habe: eine private Telefonnummer ohne Ansagetext, aber mit Aufnahmemöglichkeit und Weiterleitung der Audiodatei an meine E-Mail. So kann ich mir schnell Audionotizen aufs Handy aufsprechen, die ich dann gleich auf dem Rechner habe, ohne erst ans Handy zu müssen. </p>
<p><em>Nachtrag: Eine eigene Nummer für den Anrufbeantwortner ist ohnehin keine schlechte Idee. Nicht nur für mich, das sollte jeder haben. Es kommt doch immer wieder vor, dass man Leute gar nicht persönlich sprechen möchte, sondern ihnen nur etwas aus Band sagen will. Wenn da jeder eine eigene Voicemail-Nummer hätte: wie praktisch.</em></p>
<hr />
<p><small>Quelle: Herr Rau aus dem <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress">Lehrerzimmer</a> 2011. |
<a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2011/03/dial-l-for-listening.htm">Permalink</a> |
<a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2011/03/dial-l-for-listening.htm#comments">6 Kommentare</a>
<br/>
</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Stapelweise Englischlektüren&#8230;</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/11/stapelweise-englischlektueren.htm</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 07:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Schullektüren]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;gibt es an meiner Schule. Für jede einzelne Klasse gibt es einen Stapel von etwa 30 Englischlektüren, die für die Jahrgangsstufe angemessen sind: (Im Bild ist der Stapel kleiner, da einige Bücher verliehen sind. Dafür sind auch drei von meinen eigenen dabei.) Diese Bücher kriegt der Englischlehrer einer Klasse und kann damit machen, was er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;gibt es an meiner Schule. Für jede einzelne Klasse gibt es einen Stapel von etwa 30 Englischlektüren, die für die Jahrgangsstufe angemessen sind:</p>
<p><img src="http://www.herr-rau.de/wordpress/archiv/englischlektueren.jpg" alt="" title="Englischlektueren" width="550" height="339" class="aligncenter size-full wp-image-3080" /></p>
<p>(Im Bild ist der Stapel kleiner, da einige Bücher verliehen sind. Dafür sind auch drei von meinen eigenen dabei.)</p>
<p>Diese Bücher kriegt der Englischlehrer einer Klasse und kann damit machen, was er will. Sinnvoll ist es natürlich, sie den Schülern als Lektüre auszuleihen. Einmal pro Woche ist bei mir Tauschtag, da kann jeder sich ein Buch ausleihen oder ein gelesenes zurückgeben.<br />
Das Angebot wird in der Unterstufe gut angenommen, je nach Klasse auch noch bis in die 9. Jahrgangsstufe. Ich verlange allerdings auch von jedem Schüler eine Buchvorstellung pro Jahr, auch schon in der Unterstufe. Das kann eine dieser Schullektüren sein oder ein eigenes, auf Englisch gelesenes Buch. Einige Schüler und Schülerinnen meiner aktuellen 7. Klasse lesen privat nämlich schon deutlich anspruchsvollere englische Bücher.</p>
<p>Zur Logisitik: Jede Lektüre hat eine aufgeklebte Nummer. Zum Halbjahr wird der Klassensatz mit einer Parallelklasse getauscht, damit eine neue Auswahl da ist. Am Ende des Jahres muss für verloren gegangene Bücher gezahlt werden. Und jemand in der Englisch-Fachschaft muss sich darum kümmern, dass ausreichend Bücher da sind, dass alte aussortiert und neue angeschafft werden; Schüler und Kollegen muss man zu kleineren Schönheitsreparaturen am Buch anregen. Und irgendwann muss man halt einen Haufen solcher Lektüren anschaffen. Andererseits hat ohnehin jeder Englischlehrer einen kleinen Stapel solche Bücher zu Hause, mit dem man selten etwas anfängt.</p>
<p>Aktueller Gedanke&#8230; könnte man das nicht auf mit Deutsch-Lektüren so machen? Ich denke speziell an Mittel- und Oberstufe. Eher einzelne Aufsätze als ganze Bücher?</p>
<hr />
<p><small>Quelle: Herr Rau aus dem <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress">Lehrerzimmer</a> 2010. |
<a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/11/stapelweise-englischlektueren.htm">Permalink</a> |
<a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/11/stapelweise-englischlektueren.htm#comments">10 Kommentare</a>
<br/>
</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bildungsstandards und GER: Die Faustregel</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/11/bildungsstandards-und-ger-die-faustregel.htm</link>
		<comments>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/11/bildungsstandards-und-ger-die-faustregel.htm#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 16:33:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Englisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ergebnisse für VERA 8 liegen vor, zumindest aus Berlin. Soundsoviel Prozent der Schüler erfüllen die Bildungsstandards. Bildungsstandards, die hat die Kultusministerkonferenz (KMK) Ende 2003 für den mittleren Schulabschluss eingeführt. Für Englisch hat man sich dabei am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (Common European Framework of Reference for Languages) orientiert. Der teilt die Fremdsprachfähigkeit in 6 Stufen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ergebnisse für VERA 8 <a href="http://bildungsklick.de/pm/75828/ergebnisse-fuer-vera-8-liegen-vor/">liegen vor</a>, zumindest aus Berlin. Soundsoviel Prozent der Schüler erfüllen die Bildungsstandards. Bildungsstandards, die hat die Kultusministerkonferenz (KMK) Ende 2003 für den mittleren Schulabschluss eingeführt. Für Englisch hat man sich dabei am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinsamer_Europ%C3%A4ischer_Referenzrahmen">Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen</a> (Common European Framework of Reference for Languages) orientiert. Der teilt die Fremdsprachfähigkeit in 6 Stufen ein:</p>
<ul>
<li>A1 und A2 (Elementare Sprachverwendung)</li>
<li>B1 und B2 (Selbstständige Sprachverwendung)</li>
<li>C1 und C2 (Kompetente Sprachverwendung)</li>
</ul>
<p>Was man auf welcher Stufe können kann, <a href="http://www.goethe.de/z/50/commeuro/303.htm">steht schön beim Goethe-Institut</a>, hier ein Ausschnitt:</p>
<blockquote><p>B2: Kann die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen; versteht im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen. Kann sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne grössere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Kann sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.</p>
<p>B1: Kann die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Kann die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Kann sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern. Kann über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.</p>
<p>A2: Kann Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke verstehen, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen (z. B. Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Kann sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen über vertraute und geläufige Dinge geht. Kann mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung, die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen beschreiben.</p>
<p>A1: Kann vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze verstehen und verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse zielen. Kann sich und andere vorstellen und anderen Leuten Fragen zu ihrer Person stellen &#8211; z. B. wo sie wohnen, was für Leute sie kennen oder was für Dinge sie haben &#8211; und kann auf Fragen dieser Art Antwort geben. Kann sich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind zu helfen.</p></blockquote>
<p>Auch im bayerischen Lehrplan stehen diese Stufen, und zwar so:</p>
<ul>
<li>5. Klasse: A1</li>
<li>6. Klasse: A1+</li>
<li>7. Klasse: A2</li>
<li>8. Klasse: A2+</li>
<li>9. Klasse: B1</li>
<li>10. Klasse: B1+</li>
<li>12. Klasse: B2+ (C1 im Lesen)</li>
</ul>
<p>Diese Plus-Stufen sind im GER eigentlich nicht vorgesehen, aber man muss ja den Fortschritt von Jahr zu Jahr dokumentieren.<br />
Da ich mir nie merken kann, wann was kommt, zähle ich immer an den Fingerknöcheln ab:</p>
<p><img src="http://www.herr-rau.de/wordpress/archiv/gemeinsamer_europaeischer_referenzrahmen.jpg" alt="" title="gemeinsamer_europaeischer_referenzrahmen" width="550" height="402" class="aligncenter size-full wp-image-3075" /></p>
<p>(Für B2+ am Ende der 12. Klasse hatte ich leider keine Finger mehr übrig.)</p>
<p>&#8211; Die Ergebnisse von VERA 8 sind leider nie groß veröffentlicht worden. Da wurde in der 8. Klasse getestet, und da hatten an meiner Schule fast alle Schüler B1 oder besser, teilweise viel besser, und ich denke, das wird in ganz Bayern so gewesen sein. Dabei müssten die Schüler doch erst am Ende der 9. Klasse so weit sein? Sollen sich die bayerischen Schüler darüber freuen oder nicht?</p>
<p>Nun, wer am Ende der 9. Klasse Jahres eine 4 im Zeugnis hat, dem wird bestätigt, auf der Stufe B1 zu sein &#8211; und sei es auch nur ein gerade noch erreichtes Ausreichend. Da ist schon denkbar, dass die meisten Schüler in der 8. bereits so weit sind.<br />
Das heißt aber auch, dass diese Werte Minimalwerte sind, also ein B1 in der 9. Jahrgangsstufe. Wenn man diese Stufe erreicht, dann ist das ausreichend; wer eine Stufe drüber ist, dann ist das schon befriedigend, zwei Stufen darüber &#8211; also zum Beispiel B1+ bereits in der 8. Klasse &#8211; sind gut. (Mein Vorschlag, nicht Lehrmeinung.) Oder wie soll man das sehen? Das heißt dann aber, dass man den Schülern auch Prüfungsaufgaben von schwierigerem Niveau vorsetzen muss.</p>
<p>Die Alternative wäre, in der 8. Klasse nur auf A2+ zu prüfen, und wer das erfüllt, kriegt Note 1-4, wer nicht, der 5-6. Halte ich für wenig sinnvoll. Die Lehrmeinung dazu kenne ich nicht. Interessieren würde mich sehr, wie gut die Schüler in den einzelnen Jahrgangsstufen <em>wirklich</em> sind. Ich sag mal: extrem unterschiedlich. Außerdem in den unteren Jahrgangsstufen im Schnitt deutlich darüber, in der Oberstufe kann ich&#8217;s beim G8 nicht sagen &#8211; vermutlich schon so B2. C1 im Lesen? Sicher ein paar, aber eher wenige.</p>
<hr />
<p><small>Quelle: Herr Rau aus dem <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress">Lehrerzimmer</a> 2010. |
<a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/11/bildungsstandards-und-ger-die-faustregel.htm">Permalink</a> |
<a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/11/bildungsstandards-und-ger-die-faustregel.htm#comments">4 Kommentare</a>
<br/>
</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sport und Spiel</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/09/sport-und-spiel-2.htm</link>
		<comments>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/09/sport-und-spiel-2.htm#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 16:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Sollte eigentlich jede Englisch-Fachschaft haben: So ein Set habe ich im Urlaub gesehen und vor kurzem bei amazon.co.uk bestellt &#8211; kostet &#163;10, nochmal &#163;12 Porto dazu, immer noch nicht viel. Natürlich ist das kein ernstzunehmendes Cricketset, es hat Kindergröße und ist vermutlich nicht sehr stabil, der Ball ist nur ein &#8211; für Schüler ohnehin eher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte eigentlich jede Englisch-Fachschaft haben:</p>
<p><img src="http://www.herr-rau.de/wordpress/archiv/cricket_set.jpg" alt="" title="cricket_set" width="550" height="269" class="aligncenter size-full wp-image-2989" /></p>
<p>So ein Set habe ich im Urlaub gesehen und vor kurzem bei amazon.co.uk bestellt &#8211; kostet &pound;10, nochmal &pound;12 Porto dazu, immer noch nicht viel. Natürlich ist das kein ernstzunehmendes Cricketset, es hat Kindergröße und ist vermutlich nicht sehr stabil, der Ball ist nur ein &#8211; für Schüler ohnehin eher geeigneter &#8211; einfacher Tennisball. Aber ein-, zweimal im Jahr könnte man doch in einer Englischdoppelstunde auf die Wiese gehen und Cricketspielen spielen. </p>
<p><a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2005/08/cricket.htm">In einem alten Blogeintrag</a> gibt&#8217;s eine Einführung in Cricket. So richtig beherrsche ich das Spiel nicht, von den Kriterien für die Schiedsrichterentscheidungen und deren Handzeichen habe ich nur vage Ahnung. Aber ich will mich gerne fortbilden, spiele auch schon fleißig Cricket auf meinem iPad.</p>
<p>Nächste Woche bin ich mit meiner 7. Klasse in einem Sport- und Freizeitheim: fünf Tage in einem Hüttendorf, mit Fußball, Tennis, Tischtennis, Wandern und dergleichen. Ich habe schon Frau Rau gefragt: &#8220;Darf ich mein neues Cricketspiel mitnehmen? Darf ich? Darf ich?&#8221; Aber ihr war nur wichtig, dass ich meinen Cricketpullover mitnehmen würde. Menno. Wo ich doch noch traumatisiert davon bin, dass ich <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2008/09/geek-credentials.htm">mein Spider-Man-Kostüm</a> nicht ins Schullandheim mitnehmen durfte, damals, anno 1979. War eine weise Entscheidung meiner Mutter damals.</p>
<p>&#8211; Dann war heute schöne Post im Briefkasten: eine Einladung des amerikanischen Präsidenten.</p>
<p><img src="http://www.herr-rau.de/wordpress/archiv/einladung_rollenspiel.jpg" alt="" title="einladung_rollenspiel" width="550" height="367" class="aligncenter size-full wp-image-2990" /></p>
<p>Der Präsident hieß aber Roosevelt. In einem Monat ist nämlich wieder das jährliche Rollenspieltreffen, und unser Abenteuer letztes Jahr war äußerst spannend &#8211; und nur ein Etappensieg für unsere Abenteurergruppe, auch wenn das Leben von F.D.R. Roosevelt vorerst gerettet ist. Der Spielleiter hat jedem Spieler einen Umschlag geschickt mit einem frisch ausgedruckten Charakterbogen; ich bin Nick Douglas, Schauspieler, zur Stummfilmzeit erfolgreich, jetzt &#8211; erste Hälfte der 1930er Jahre &#8211; auf der Suche nach anderen Aufgaben. (<a href="http://silentladies.com/Linder/Max09.jpg">Foto</a>.) <em>Schrotflinte</em> und <em>Revolver</em>, <em>Überreden</em> 50%, <em>Verborgenes erkennen</em> 45%, und so weiter. Dazu eine Liste der Personen vom letzten Jahr und eine Zusammenfassung der Ereignisse, man vergisst ja so viel. Bin schon gespannt, was der Präsident mir geschrieben hat&#8230; und das erste Misstrauen regt sich: haben alle Figuren das gleiche Schreiben gekriegt oder gibt es nicht doch besondere Anweisungen für den einen oder anderen?</p>
<p>Freue mich schon sehr.</p>
<p><em>Nachtrag: Im Umschlag eine Einladungskarte, Details, und ein Flugticket. Mmmmmmh. Eigentlich eine Kleinigkeit, aber hebt das Spielvergnügen ungemein.</em></p>
<p><img src="http://www.herr-rau.de/wordpress/archiv/einladung_rollenspiel_ticket.jpg" alt="" title="einladung_rollenspiel_ticket" width="550" height="411" class="aligncenter size-full wp-image-2993" /></p>
<p>(Ansonsten eher Unschönes. Heute war die Beerdigung einer Kollegin, zu jung gestorben, kein Thema fürs Blog. Ein Familienmitglied wird heute operiert, ein anderes hat Kummer. Ach ja.)</p>
<hr />
<p><small>Quelle: Herr Rau aus dem <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress">Lehrerzimmer</a> 2010. |
<a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/09/sport-und-spiel-2.htm">Permalink</a> |
<a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/09/sport-und-spiel-2.htm#comments">3 Kommentare</a>
<br/>
</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schöne Lieder</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/09/schoene-lieder.htm</link>
		<comments>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/09/schoene-lieder.htm#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 04:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon mal verlinkt, aber nichts daraus geworden, deshalb jetzt eingebettet: Jonathan Coulton, &#8220;The Presidents&#8221;. Washington came first and he was perfect, John Adams kept us out of war with France Jefferson made a Louisiana Purchase In 1812 James Madison kicked the British in the pants James Monroe told Europe they could suck it John Quincy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon mal verlinkt, aber nichts daraus geworden, deshalb jetzt eingebettet: Jonathan Coulton, &#8220;The Presidents&#8221;. </p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DdUUywIsIGI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/DdUUywIsIGI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<blockquote><p>Washington came first and he was perfect,<br />
John Adams kept us out of war with France<br />
Jefferson made a Louisiana Purchase<br />
In 1812 James Madison kicked the British in the pants<br />
James Monroe told Europe they could suck it<br />
John Quincy Adams looked just like his Dad<br />
Andrew Jackson got rid of all the Indians<br />
Van Buren served one term but he wasn&#8217;t bad</p></blockquote>
<p>Sollen die Europäer mal nicht so spotten über die geschichtslosen Amerikaner. Der Ton ist nicht so besonders, ich habe außerdem noch eine schönere Liveaufnahme.</p>
<p>Vielleicht kann man etwas im Englischunterricht damit machen. Ich habe mal als Teil eines Wikiprojekts <a href="http://www.jonathancoulton.com/wiki/index.php/The_Presidents/Lyrics">den Text</a> ausgegeben und zu den meisten Zeilen Links gesetzt, hinter denen die Schüler dann eine Erklärung zu der Zeile schreiben sollten. (Nach Recherche zum Thema natürlich.) Ich bin mir aber nicht sicher, was das gebracht hat. </p>
<ul>
<li>Klar, die Schüler sind weg von der Straße und beschäftigt, noch dazu mit einer gewissen Freiheit. Das kann nie schaden.</li>
<li>Die Schüler haben gelernt, dass Man Gemeinsam An Einem Projekt Arbeiten Kann. Aber eigentlich ist dazu so ein Liedtext zu klein, jeder Schüler weiß, dass das im Prinzip eine Aufgabe für eine Einzelperson ist. Hat ja auch nur einer geschrieben, den Text.</li>
<li>Jeder Schüler hat sich ein oder zwei Daten aus der amerikanischen Geschichte etwas näher angeschaut. Kann auch nicht schaden. Ist vermutlich das Lohnendste an der Aufgabe.</li>
<li>Die Schüler haben einen vagen Eindruck davon bekommen, dass die USA eine Geschichte haben. Kann auch nicht schaden. Die besseren Schüler wussten das wohl vorher schon.</li>
<li>Selbstständiges Recherchieren, na ja, okay.</li>
<li>Was man eigentlich an dem Lied sieht: dass für das Verständnis von Texten aus einer anderen Kultur viel Faktenwissen nötig ist &#8211; Fakten, die Mitglieder dieser Kultur zu einem ordentlichen Teil kennen und man selber nicht. </li>
</ul>
<p>Diese Wiederaufnahme eines Lied aus alten Fry&#038;Laurie-Tagen ging auch schon durch die Blogs, ich hab&#8217;s aber noch nicht hier gehabt. Hugh Laurie ist klasse.</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_SjBdVYG9ms?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/_SjBdVYG9ms?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<hr />
<p><small>Quelle: Herr Rau aus dem <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress">Lehrerzimmer</a> 2010. |
<a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/09/schoene-lieder.htm">Permalink</a> |
<a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/09/schoene-lieder.htm#comments">6 Kommentare</a>
<br/>
</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Who writes like who? Verzeihung, whom. Oder doch who?</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/09/who-writes-like-who-verzeihung-whom-oder-doch-who.htm</link>
		<comments>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/09/who-writes-like-who-verzeihung-whom-oder-doch-who.htm#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 12:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Schule (mal machen)]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Nettes Spielchen: I Write Like, eine Seite, bei der man einen zusammenhängenden englischen Text eingibt, theoretisch selbst verfasst, und die Maschine sagt einem dann, welchem &#8211; Englisch schreibenden &#8211; Autor man ähnelt. (via Anke Groener) Ich habe natürlich ausprobiert, was geschieht, wenn man gleich Texte englischer Autoren eingibt. Heraus kam: Ray Bradbury schreibt wie Stephen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nettes Spielchen: <a href="http://iwl.me/">I Write Like</a>, eine Seite, bei der man einen zusammenhängenden englischen Text eingibt, theoretisch selbst verfasst, und die Maschine sagt einem dann, welchem &#8211; Englisch schreibenden &#8211; Autor man ähnelt.  (<a href="http://www.ankegroener.de/?p=10009">via Anke Groener</a>)</p>
<p>Ich habe natürlich ausprobiert, was geschieht, wenn man gleich Texte englischer Autoren eingibt. Heraus kam:</p>
<ul>
<li>Ray Bradbury schreibt wie Stephen King.</li>
<li>Rudyard Kipling schreibt wie Vladimir Nabokov.</li>
<li>Robert Leslie Bellem schreibt wie Nabokov.<br />
Oder wie H.G. Wells, wenn man den Textausschnitt erweitert.*</li>
<li>William Faulkner schreibt wie Margaret Mitchell.</li>
<li>Ernest Hemingway schreibt wie Raymond Chandler.</li>
<li>Henry James schreibt wie H.P. Lovecraft.</li>
<li>H.P. Lovecraft schreibt wie H.P. Lovecraft.</li>
</ul>
<p><small>* Bellem muss man nicht kennen. Ein Spitzname für ihn ist <em>Shakespeare of the Spicies</em>. Pulpautor vom Feinsten.</small></p>
<p>Dass Hemingway und Chandler sich ähnlich sind, da ist etwas dran. Henry James und Lovecraft dagegen&#8230; das müsste man untersuchen.<br />
Mögliches Spiel, auch für die Schule: man gibt einen Text eines selbst gewählten Autors ein und schaut, wem dieser Autor ähnelt. Dann muss man ein Textstück des neuen Autors suchen und eingeben und wiederum schauen, wem dieser ähnelt. Und so weiter, bis man irgendwann zu einem Autor kommt, der sich selber ähnelt, wie Lovecraft in meinem Versuch oben.</p>
<hr />
<p><small>Quelle: Herr Rau aus dem <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress">Lehrerzimmer</a> 2010. |
<a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/09/who-writes-like-who-verzeihung-whom-oder-doch-who.htm">Permalink</a> |
<a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/09/who-writes-like-who-verzeihung-whom-oder-doch-who.htm#comments">8 Kommentare</a>
<br/>
</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Streichungswünsche ans bayerische Kultusministerium</title>
		<link>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/07/streichungswuensche-ans-bayerische-kultusministerium.htm</link>
		<comments>http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/07/streichungswuensche-ans-bayerische-kultusministerium.htm#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 17:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.herr-rau.de/wordpress/?p=2861</guid>
		<description><![CDATA[Klar: im Prinzip ist es schon sinnvoll, dass das Kultusministerium, wenn es eine Zulassung für Schulbücher gibt, sich die Bücher anschaut und dass es Grenzen für die Inhalte gibt. Ich weiß leider zu wenig über den aktuellen Kreationisten-Fall, aber das Argument, die Behandlung des Thema sei eine &#8220;einseitige Interpretation&#8221;, überzeugt mich nicht. Es gibt keinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klar: im Prinzip ist es schon sinnvoll, dass das Kultusministerium, wenn es eine Zulassung für Schulbücher gibt, sich die Bücher anschaut und dass es Grenzen für die Inhalte gibt. Ich weiß leider zu wenig über den <a href="http://bildungsklick.de/pm/74216/schulbuch-kritik-gruene-fordern-aufklaerung/">aktuellen Kreationisten-Fall</a>, aber das Argument, die Behandlung des Thema sei eine &#8220;einseitige Interpretation&#8221;, überzeugt mich nicht. Es gibt keinen Grund, Kreationismus anders als einseitig zu sehen. Das erinnert mich an eine Parabel von Raymond Smullyan über zwei Jungen, die gemeinsam einen Kuchen finden. Der erste will ihn mit dem anderen teilen, der zweite will ihn ganz alleine haben. Ein vorbeikommender Erwachsener meint: &#8220;Schließt doch einen Kompromiss. Der eine kriegt ein Viertel, der andere drei Viertel.&#8221; (Aus <em>Buch ohne Titel</em>, glaube ich.)</p>
<p>(Etwas mehr bei <a href="http://www.tagesspiegel.de/wissen/cornelsen-verlag-zieht-kapitel-aus-schulbuch-zurueck/1873076.html">tagesspiegel.de</a>.)</p>
<p>Im letzten Schuljahr gab es schon eine Mitteilung vom Kultusministerium, dass Aufgabe 6 auf Seite 46 im Workbook <em>Green Line New 4 E2</em> (das ist Englisch als 2. Fremdsprache, glaube ich) nach Elternbeschwerden bitte nicht mehr zu verwenden sei und in zukünftigen Ausgaben auch vom Klett-Verlag gestrichen werde. Ich habe mir die Aufgabe daraufhin angeschaut: eine harmlose &#8220;Mediation&#8221; (mit dem Arbeitsauftrag: <em>Translate this text into German&#8230;</em>) unter dem Titel: &#8220;How to make sure your parents go on complaining!&#8221; Ironie, aber die gehört wohl nicht in die Schule. Vielleicht werden das mal antiquarisch gesuchte Sammlerausgaben. <em>Das Workbook, wissen Sie&#8230; aber die ungeschnittene Ausgabe</em>.</p>
<hr />
<p><small>Quelle: Herr Rau aus dem <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress">Lehrerzimmer</a> 2010. |
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<a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/07/streichungswuensche-ans-bayerische-kultusministerium.htm#comments">12 Kommentare</a>
<br/>
</small></p>]]></content:encoded>
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	</channel>
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