Archiv zur Kategorie: Schule (mal machen)

Geplante Projekte für die Schule; Ideen, die ich bisher noch nicht umgesetzt habe.

Automatische Metrikanalyse

Von: | 19.4.2014
metricalizer

Norberto42 hat in einem Blogeintrag auf den Metricalizer2 hingewiesen. Das ist ein Projekt zur automatischen Analyse von Gedichten. So etwas steht schon länger auf meiner Liste von Programmierprojekt-Vorschlägen für Informatikstudenten – aber es ist nicht überraschend, dass es das schon gibt. Und auch nicht überraschend, dass das Projekt bisher noch kein Informatikstudent haben wollte. Man gibt einen Gedichttext ein und klickt dann auf „Gedicht analysieren“. Die Reime werden richtig erkannt, selbst bei Reimen wie „Eiche“ und „Gesträuche“, die traditionell als vollkommen akzeptabel gelten, von Schülern aber gerne mal nicht als Reim erkannt werden. (Im Übermut und aus diesem Anlass habe… Weiter lesen »

Die achtundachtziger Weine

Von: | 24.3.2013

Bei Durchsicht meiner Bücher entdeckt: Die achtundachtziger Weine Ein saures Stück Arbeit In diesem Jahr am Rheine sind leider gewachsen Weine, die an Wert nur geringe, es reiften nur Säuerlinge im Verlauf dieses Herbstes; nur Herberes bracht er und Herbstes – zu viel Regen, zu wenig Sonnenschein ließ erhofften Segen zerronnen sein, nichts Gutes floss in die Tonnen ein. Der 88er Rheinwein ist, leider Gottes, kein Wein, um Leidende zu laben, um Gram zu begraben, um zu vertreiben Trauer; er ist dafür zu sauer. An der Mosel steht es noch schlimmer, da hört man nichts als Gewimmer, nichts als Ächzen… Weiter lesen »

Tag der Deutschlehrer 2012

Von: | 6.6.2012

Oder von mir aus auch der Tag der Englischlehrer 2012. Wo bleibt der denn? Im Fach Informatik gehe ich auf viele Fortbildungen, es werden auch viele angeboten. Die LMU München hat eine größere jährliche Fortbildungsveranstaltung für Informatiklehrerinnen und -lehrer, die TU München auch, daneben kleinere Veranstaltungen. Andere Unis machen das ebenso. Es gibt einen großen bayerischen Informatiklehrertag, der von Jahr zu Jahr von Uni zu Uni wechselt – ich war schon in Passau und München dabei, im Oktober bin ich in Würzburg. Referenten sind da geschätzt zu drei Vierteln Schullehrer, die Projekte oder Werkzeuge vorstellen; zu einem Viertel sind es… Weiter lesen »

Interactive Fiction in der Schule

Von: | 1.5.2012

Ich glaube, ich habe da etwas entdeckt, das mir viel Spaß machen wird. Über Text Adventures/Interactive Fiction habe ich ja vor ein paar Tagen geschrieben. Im Englischunterricht habe ich auch schon gelegentlich eine Zork-Stunde eingeschoben, und mit einer Unterstufenklasse, die ich in Informatik und Englisch hatte, habe ich selber mit dem Schreiben experimentiert. Aber da geht noch mehr. Einmal für den Literatur- und Fremdsprachenunterricht. Es gibt tolle Spiele: Manchmal muss man viele Rätsel lösen; bei anderen Spielen geht es darum, das historische New York kennenzulernen. Man schlüpft in die Rollen von Papageien oder Kleinkindern im Krabbelalter, mit entsprechend eingeschränkten Möglichkeiten,… Weiter lesen »

Processing

Von: | 2.1.2012

Bei Zurück in die Schule gefunden: Processing, eine Java-Programmierumgebung, mit der man Bilder erzeugen kann. Processing ist eine Lernumgebung und Einführung in das (Java-)Programmieren. Man kann damit einerseits voll objektorientiert schreiben, andererseits kann man genauso gut ohne Objektkrams die vorhanden Methoden benutzen, deren Überbau wunderschön transparent ist. (Fußnote: Transparent heißt überall anders soviel wie: „Durchsichtig, so dass man ins Innere blicken und die Zusammenhänge verstehen kann.“ In der Informatik heißt transparent allerdings: „Durchsichtig, so dass man hindurchschaut und nichts sieht, also quasi unsichtbar und vor leicht zu verwirrenden Augen verborgen.“) Man kann mit Processing neue Bilder zeichnen oder bestehende Bilder… Weiter lesen »

Letzte Schulwoche 2011, Notizen

Von: | 21.12.2011

Aus meinem spärlichen Unterricht habe ich wenig zu berichten. Der Deutschunterricht fehlt mir, da hatte ich Spielraum für Projekte, da gab es mehr vorzuzeigen. Informatik macht schon auch viel Spaß und deutlich weniger Arbeit, aber in den 9. Klassen unterrichte ich das Fach zum ersten Mal, da halte ich mich eher ans Buch. Die 10. Klasse mache ich jetzt zum vierten Mal und scheine endlich eine Reihenfolge gefunden zu haben, mit der ich zufrieden bin und die die Schüler nicht zu sehr abschreckt. *** In der letzten Woche mache ich regulär Unterricht, wenn auch nie mit allen Schülern – Konzertproben,… Weiter lesen »

Laienhafte Notizen zu germanischer Dichtung (mit Weltende)

Von: | 15.8.2011
marvel_thor

Ja, die Germanen. Eine völkerwandernde Gruppe von Sprechern verwandter indoeuropäischer Dialekte. Grob kann man die Dialektgruppen Nordgermanisch (die Nachfolger davon in Skandinavien und Island), Ostgermanisch (Gotisch gehört dazu, Nachfolger gibt es keine mehr) und Westgermanisch (Althochdeutsch, Altenglisch, Altniederdeutsch/Altsächsisch) unterscheiden; es gibt natürlich noch weitere Klassifizierungen. Die Germanen auf dem Großteil des Kontinents, also die Sprecher westgermanische Dialekte, hinterließen nicht viele schriftliche Zeugnisse. Ein paar Namen sind noch da: Donar, der Donnergott, nach dem der Donnerstag benannt ist; Wodan/Wotan, auf den Wednesday zurückgeht. (Auch die meisten anderen Wochentagsbezeichnungen gehen auf germanische Götter zurück – die Germanen übernahmen die 7-Tage-Woche von den… Weiter lesen »