Tag Archives: Alles über…

Alles über: Planungsgrundlagen zur Unterrichtsübersicht

Von: | 21.6.2013

Etwa Ende April jeden Jahres erstellen Gymnasien ihre vorläufige Unterrichtsplanung für das kommende Schuljahr: Wie viele Klassen mit wie vielen Stunden in welchen Fächern wird es geben,  wie viele Anrechungsstunden und Wahlunterrichte gibt es? Diese Informationen werden dann ans Kultusministerium geschickt, das auf dieser Basis und unter, äh, Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Mittel den Schulen Lehrer zuweist, falls es nicht genügend für die zu erwartende Schülerzahl gibt. (Jedes Jahr werden Lehrer pensioniert, Referendare müssen auf Einsatzschulen verteilt werden, und junge Lehrer kommen nach Abschluss ihrer Ausbildung an ihre erste Schule.) Schulen dürfen sich nicht einfach aussuchen, wie viel Wahlunterricht… Weiter lesen »

Alles über: die Abiturstatistik

Von: | 17.9.2012

Im Sommer kriegen die bayerischen Gymnasien immer die Statistik über die Durchschnittsnoten der Abiturprüfungen, sortiert nach verschiedenen Kriterien. Die Schulen werden dabei gebeten, vor allem auf drei Dinge zu achten: Ist der Unterschied zwischen den Semestern der Jahrgangsstufen 11/12 und den Abiturnoten auch nicht zu groß, jeweils an der eigenen Schule? Ist der Unterschied zwischen den Abiturnoten an der eigenen Schule und dem bayerischen Durchschnitt auch nicht zu groß? Ist die Note zwischen dem bayerischen Abiturdurchschnitt und den eigenen Noten in 11/12 nicht zu groß? Ab mehr als 5 Leuten in einer Prüfung sind zu große Abweichungen zu thematisieren. Das… Weiter lesen »

Alles über: Gymnasialschüler (in Bayern)

Von: | 16.11.2011

Ein kurzer Überblick darüber, wie sich das Kultusministerium beziehungsweise die Bayerische Regierung einen Schüler am Gymnasium vorstellen. Es geht hier übrigens nicht um das Abitur, sondern um das Gymnasium – zum Abitur führen ja auch andere Wege. Gymnasialanforderungen 2004 (der aktuelle Lehrplan): Das Gymnasium sieht seine Aufgabe darin, alle Schüler gezielt zu fördern, die sich aufgrund ihrer Begabung, ihrer Einsatzfreude, ihres Leistungsvermögens und ihrer Leistungsbereitschaft für ein Studium und für herausgehobene berufliche Aufgaben eignen. Schüler des Gymnasiums sollen geistig besonders beweglich und phantasievoll sein, gern und schnell, zielstrebig und differenziert lernen sowie über ein gutes Gedächtnis verfügen. Sie müssen die… Weiter lesen »

Alles über: Anrechnungsstunden

Von: | 14.10.2011

Anrechnungsstunden sind eine heimliche Währung der Schule. Es gibt sie auch außerhalb Bayerns, dort heißen sie so ähnlich.* Wenn ein Lehrer eine Anrechnungssstunde hat, muss er dafür eine Unterrichtsstunde weniger geben – und hat dafür eben eine andere Aufgabe gekriegt. Der Schulleitung – zumindest am Gymnasium, die Spielräume an anderen Schularten sind kleiner – steht eine bestimmte Anzahl von Anrechnungsstunden zur Verfügung, abhängig von der Schülerzahl. Genaue Daten sind schwer zu bekommen. Diese Stunden kann sie an Lehrer verteilen. Von den Stunden sind einige verbindlich festgelegt. Die Schulleitung hat zum Beispiel feste Anrechungsstunden, so dass sie – abhängig von der… Weiter lesen »

Personalratswahlen

Von: | 17.1.2011

Dieses Jahr gibt es wieder Wahlen für den Personalrat – den Bezirkspersonalrat, vor allem aber den örtlichen Personalrat an den Schulen. Bei unserer Größe können wir fünf Personalräte wählen. Gewählt wird für fünf Jahre. Als Entlastung gibt es ab 100 Beschäftigten (nicht: Lehrern) drei Anrechnungsstunden, die die gewählten Personalräte unter sich verteilen können. Das ganze ist sehr amtlich. Ich kriege gerade wöchentlich Unterlagen über die Durchführung der Wahlen – wer kann gewählt werden, wer ist stimmberechtigt, wer muss wann mit welchem Formblatt worüber benachrichtigt werden. Glücklicherweise brauche ich die nur an den Wahlvorstand weiterzugeben, der die Wahlen an der Schule… Weiter lesen »

Gedanken eines Lehrers in den mittleren Dienstjahren

Von: | 20.9.2010

Ich muss mir angelegentlich mal Gedanken machen, ob ich Karriere machen will, oder was man statt Karriere als Beamter an der Schule halt so hat. Seit über einem Dutzend Jahren bin ich Vollzeitlehrer, bin mit meinen Fächern vertraut, bin mit Paragraphen und Verordnungen und Instanzen vertraut, kenne die Abläufe an meiner Schule, habe mit wechselndem Erfolg alle möglichen Aufgaben an der Schule erledigt und bin zur Zeit Junior-Fachbetreuer und Personalrat. Und ich habe noch zwanzig bis fünfundzwanzig Schuljahre vor mir. Das ist so das Dienstalter, in dem man sich Gedanken macht. Was fange ich in dieser Zeit an? Die eine… Weiter lesen »

In den Ferien getrieben 1: Unterrichtsverteilung anschauen

Von: | 2.9.2010

Etwas technischer heute, gerne zu überspringen. Eine Aufgabe der Personalräte ist es, einen Blick auf die Unterrichtsverteilung für das kommende Schuljahr zu werfen. Dies geschieht für den Fall, dass man Vorschläge hat, wie sich noch etwas verbessern lässt; für den Fall, dass man Bedenken vorbringen möchte; für den Fall, dass etwas übersehen wurde. Die endültige Entscheidung liegt natürlich bei der Schulleitung. Dieses Jahr habe ich mir die Verteilung besonders gründlich angeschaut, um währenddessen Notizen zu machen. Denn Ende des kommenden Schuljahres werden nämlich die Personalräte neu gewählt, und eventuellen Nachfolgern will ich Unterlagen hinterlassen können, worauf man achten muss. (Ich… Weiter lesen »