Schlagwort: Alltag

Semesterbeginn 2014

Ich bin ja jeden Donnerstag an der Uni. Der Tag läuft dann etwa so ab wie gestern: So losfahren, dass ich um 9 Uhr dort bin – auch wieder mit dem Fahrrad, wenn ich mir ein neues gekauft habe. Dann kurze Teambesprechung im Sekretariat, was es an Neuigkeiten gibt und was gerade besonders dringend ist. Danach hat die Kollegin eine Veranstaltung für Studierende Lehramt Realschule, davor der Kollege eine Veranstaltung für Studierende Lehramt Gymnasium. (Ich selber bin im Wintersemester dran.) Vormittags erledige ich verschiedene Aufgaben am Rechner: Wartung von Webseite und Moodlekursen, Planung der nächsten Veranstaltungen, E-Mail erledigen; manchmal schaut jemand zur Sprechstunde vorbei.

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Berlinfahrt 2014

Letzte Woche war ich in Berlin, politische Bildungsfahrt mit einer 10. Klasse. Mit der Fahrt an sich hatte ich wenig zu tun, es fehlte lediglich eine männliche Begleitperson, und so fuhr ich mit, auch weil die Klasse eine nette Klasse ist. (Dass ich der Meinung bin, dass insgesamt zu viel weggefahren wird, ist ein anderes Thema.) An sich fahre ich nicht sehr gerne weg. Eine Woche ständig unter Menschen, das ist ein bisschen viel für mich.

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Schulaufgabentermine

Aus verschiedenen Gründen – Abitur, spätes Ostern/Pfingsten, Zusammenarbeit mit Kollegen – liegt in meiner 10. Klasse die letzte Schulaufgabe des Jahres diesmal außergewöhnlich früh.

Fragen die Schüler neugierig: “Und was machen wir dann danach?”

“Etwas Sinnvolles,” sage ich.

Kurzes Überlegen: “Also schon etwas für die Oberstufe?”

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Letzte Woche November 2013 – Alltag, Uni, Vorlesung

Es ist eigentlich doch ganz schön abwechslungsreich, so als Lehrer.

Unterricht in verschiedenen Klassen mit verschiedenen Inhalten und Methoden. Vertretungsstunde und Klausuraufsicht bei einer Klasse, die ich drei Jahre nicht mehr hatte; interessant, was aus ihnen geworden ist. Wahlunterricht, auch am Freitag vor den Ferien, nach den regulären Stunden, bis ich die letzten Schüler nach Hause schicke, lange nach der offiziellen Zeit. Vormittagsunterricht, Nachmittagsunterricht, Streit mit Kollegen. (Wie schon getwittert: In Zukunft werde ich Kollegen mit Computerproblemen fragen, ob ich es a) einfach lösen oder b) ihnen beibringen soll. Bin nur zu b) bereit.)

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Wochenrückblick – auf Vorlesung, Unterrichtsbesuch, Ingolstadt

Irgendwann war mal der Personalausflug nach Ingolstadt: Erstaunlich viele Touristen dort, hätte ich nicht gedacht. Bei der Stadtführung begegneten wir oft anderen Gruppen; eine Standardwarnung, die man als Stadtführer der fremden Gruppe zuruft, ist wohl “Passen’S auf! Die lügt!” Viel Zeit bleibt bei so einem Besuch nicht, ich empfehle das Museum für konkrete Kunst und das Armeemuseum. Recht versteckt sind dort drei Turmstockwerke voller Zinnfigur-Dioramen, das hier ist nur ein Ausschnitt:

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Abitur, Berufsinfomessen, Krimskrams

Diese Woche: Elternsprechabend, angenehm und entspannt. Keine schwierigen Themen diesmal. Dann war da noch die Einschreibung für zukünftige Fünftklässler – immer wieder spannend: mehr Schüler, weniger Schüler, mehr mit Probeunterricht oder weniger? (Probeunterricht: An dem kann jeder Grundschüler teilnehmen, egal was er für Noten hat. Wer den besteht, kann auch ohne Gymnasialempfehlung aufs Gymnasium.)

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Motivierende Einstiege in den Unterricht

“Fünf Minuten verloren, aber eine Stunde gewonnen.” So kriegt man das in Pädagogikveranstaltungen erklärt. Man beginnt die Stunde mit einer Folie, darauf ein Bild, ein Cartoon, eine Schlagzeile, oder man hält etwas Mitgebrachtes hoch. Als Schüler habe ich abschätzig auf diese Praktik heruntergeblickt. Mir war stets völlig klar, dass das jetzt irgendetwas Lustiges, Heiteres, Spannendes sein sollte, dass es aber unwichtig war und nichts, das sich zu merken lohnte. Ich wartete dann nur darauf, dass die eigentliche, ernstzunehmende Stunde begann.

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