Tag Archives: Filme

Ant-Man (2015)

Von: | 11.8.2015
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Vorspann Ich weiß, ich höre mich an wie der eine, der mir mal auf einer Party den Unterschied zwischen Techno und Electronic Body Movement erklärt hat, oder wie Bob aus Bob’s Country Bunker, bei dem es großzügig beides gibt: Country und Western – aber auch bei Superheldenfilmen gibt es Unterschiede. Sind die Filme düster und die Namen der Superhelden zusammengeschrieben (Superman, Batman), basiert der Film auf Comics des Verlags DC. Über die reden wir gar nicht, obwohl die sicher auch ihren Platz irgendwo haben mögen. Und dann gibt es die Filme, bei denen die Superhelden einen Bindestrich haben oder mit… Weiter lesen »

Avengers: Age of Ultron

Von: | 29.4.2015
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(Mit Spoilern, aber nichts, was man nicht schon im Trailern und auf Fotos gesehen hat.) Der Film hat mir gut gefallen, sogar besser als der erste. Allerdings wundere ich mich, warum so viele Leute ohne meine Comic-Vergangenheit in diese Filme gehen. Gibt es für die einen Unterschied zwischen Marvel-Superheldenfilmen und anderen Action-Serien? Leider sind die Superheldenfilme alles Action-Filme. Ein bisschen Action muss natürlich sein, und Disney weiß schon, was sie machen – sie stecken sehr viel Geld in einen Film mit sehr viel Krachbumm, und kriegen dafür noch mehr sehr viel Geld heraus, also halte ich mich da heraus. Aber… Weiter lesen »

Kingsman: The Secret Service

Von: | 16.3.2015

Kingsman: The Secret Service (2014), Regie Matthew Vaughn, Drehbuch Jane Goldman und Matthew Vaughn nach dem Comic von Mark Millar und Dave Gibbons. Es gibt da diese Faustregel: Wenn die geheimlichen Organisationen im Film Kürzel haben, die aus drei Buchstaben bestehen (FBI, CIA, KGB), dann handelt es sich um einen Agententhriller. Wenn es mehr Buchstaben sind, dann ist es einen Agentenkomödie. Men in Black ist nur scheinbar eine Ausnahme, da zwar auf dem Kinoposter groß „MiB“ steht, das im Film aber gar nicht groß auftaucht. Wir haben zum Beispiel U.N.C.L.E., und bei James Bond gibt es gleich zwei, SPECTRE und… Weiter lesen »

Lucy

Von: | 18.8.2014

Im Kino gewesen, Lucy gesehen, von Luc Besson, mit Scarlett Johansson. Mancherorts wird der ja als Superheldenfilm verkauft oder in eine Reihe von Superheldenfilmen gestellt. Dabei kommt der Film für mich aus einer ganz anderen Ecken: Dem Monsterfilm der 1950er Jahre oder dem Verrückten Wissenschaftler der frühen 1960er. Darum geht es in Lucy: Unfreiwillige Drogenkurierin erhält Überdosis einer experimentellen Droge und verwandelt sich daraufhin nach und nach in ein mit übermenschlichen Kräften versehenes Wesen, das a) nach und nach seine Menschlichkeit verliert und b) in dieser Form bald nicht mehr existieren kann. (Daneben: Peinliche Pseudowissenschaft, Anklänge an 2001, ein naives… Weiter lesen »

Captain America 2: The Winter Soldier (deutsch: The Return of the First Avenger)

Von: | 4.4.2014

War ich also neulich im Kino, den neuen Captain America anschauen. Wie er mir gefallen hat? Ganz nett, bunt, habe mich nicht gelangweilt, war okay. Aber wie er mir gefallen hat, interessiert mich weniger als das, was da gerade passiert. Das war jetzt der neunte Film im Marvel Cinematic Universe, der neunte Film seit 2008. Finanziell ist das eine der erfolgreichsten Filmserien überhaupt. Mehr Geld, vor allem weltweit, hat die Harry-Potter-Serie eingebracht. Star Wars, Star Trek, James Bond, alle weit abgeschlagen – zum Teil, weil es weniger Filme in der Serie gibt, klar, etwa bei den bisher zwei Hunger-Games-Filmen. Die… Weiter lesen »

Was ich von Fred Astaire noch nicht kannte

Von: | 15.3.2014

Fred Astaire hatte seinen großen filmischen Höhepunkt in den RKO-Schwarzweißproduktionen mit Ginger Rogers in den (eher frühen) 1930er Jahren. In den 1940ern gab es dann nicht mehr so viel; man wollte die jüngere Generation sehen. Für das MGM-Musical Easter Parade (1948) war eigentlich Gene Kelly vorgesehen, aber der war verletzt, so dass noch einmal der alte Astaire herausgeholt wurde. Easter Parade wurde ein Klassiker. Und darauf folgte dann ein zweiter Höhepunkt, mit Die Tänzer vom Broadway (1949), Seidenstrümpfe (1957) und vor allem dem großartigen Vorhang auf! (1953). Darin spielt Fred Astaire einen Tanzstar jenseits seines Höhepunkts, der noch einmal für… Weiter lesen »

James Bond im Kino, und Rollenspielen 2012

Von: | 2.11.2012

Seit langem wieder im Kino gewesen, den neuen James Bond („Skyfall“) anschauen. Hat mir gut gefallen, sogar besser als die Pierce-Brosnan-Filme davor. Brosnan mochte ich gerne, aber die Filme waren eher so mäßig. Diesmal gab es keine überflüssigen Schauplatzwechsel, nur um ein neues Set demonstrieren zu können. Der Schurke war hervorragend, und von meinen monierten Plot Holes wollte mir Frau Rau nur einige zugestehen. Nach einer spannenden Pre-Title-Sequenz war der erste Akt des Films nostalgisch schön – mehrfach musste ich an Indiana Jones und frühe Bond-Filme denken. Eine schöne Verbeugung vor dem traditionellen Haifischbecken gibt es auch. Mit der Entdeckung… Weiter lesen »