Tag Archives: Nachrufe

Terry Pratchett

Von: | 12.3.2015

AT LAST, SIR TERRY, WE MUST WALK TOGETHER. — Terry Pratchett (@terryandrob) 12. März 2015 Möglicherweise mein erstes Terry-Pratchett-Buch war Good Omens, ein paar Jahre, bevor ich Terry Pratchett oder Neil Gaiman als Namen kannte. Dann brachte mich ein Studienfreund auf die Scheibenwelt-Romane. Ich las die ersten drei, vier davon in den frühen 1990er Jahren. Nett, fand ich, sogar lustig. Die Bücher hatte ich ausgeliehen; selber brauchte ich keine Ausgabe davon. Ich fand mich ein bisschen unter meinem Niveau unterhalten. Auch wenn pro Buch mindestens ein genialer Witz dabei war. Dann habe ich vielleicht fünf oder acht Jahre gebraucht, um… Weiter lesen »

Ray Harryhausen

Von: | 9.5.2013

Vorgestern ist Ray Harryhausen mit 92 Jahren gestorben. Frau Rau meinte, ich soll etwas über ihn schreiben, weil sie noch nie jemanden über ihn hat reden hören außer mich. Wenn man sagt, dass Harryhausen ein Hollywood-Tricktechniker der 1950er und 1960er Jahre war, dann reicht das nicht. Er prägte die Fantasy- und Abenteuerfilme seiner Zeit mt seine weiterentwickleten Stop-Motion-Technik. Man kennt vor allem Sindbads 7. Reise und die Skelett-Kampfszenen aus Jason und die Argonauten: Immer noch sehenswert. Ray Bradbury war ein Jugendfreund und Weggenosse von Ray Harryhausen, in A Graveyard For Lunatics machte er ihn als „Roy Holdstrom“ zu einer zentralen… Weiter lesen »

Ray Bradbury

Von: | 11.6.2012

Letzte Woche starb, 91-jährig und von meinem Teil des Web wenig beachtet, Ray Bradbury. Ich lernte ihn kennen als Science-Fiction-Schriftsteller, und zwar einen der ganz großen – neben Asimov, Heinlein und vielleicht noch Arthur C. Clarke. Ich kannte Bradbury schon während meiner Schulzeit. In meinem Leistungskurs-Macbeth ist neben den Zeilen „By the pricking of my thumbs/Something wicked this way comes“ der Name Bradburys gekritzelt; einer seiner Romane heißt so. Gelesen hatte ich damals aber nur wenig von ihm. Ich kannte ihn aus der einen oder anderen Anthologie und vor allem aus der SF-Sekundärliteratur. (Es ist ganz erstaunlich, wieviel man als… Weiter lesen »

Martin Gardner

Von: | 28.5.2010

Komme aus dem Urlaub zurück, deswegen erst gerade bei Hanjo gelesen – und merkwürdigerweise sonst nirgendwo! – dass Martin Gardner gestorben ist, fünfundneunzigjährig (NYTimes). Martin Gardner war einer der ganz Großen. Jahrelang hatte er eine Kolumne im Scientific American (dessen deutsche Ausgabe ich als undergraduate einige Zeit abonniert hatte), in der er mathematische Kuriositäten präsentierte. Diese Beiträge und viele mehr erschienen in einer Vielzahl von Büchern, ein Dutzend davon oder so habe ich zu Hause. Die ersten habe ich wohl noch in der Unterstufe aus der Bibliothek ausgeliehen: Logikrätsel, Denkaufgaben, Unterhaltungsmathematik. Efronsche Würfel. Zellautomaten. Später kam dann The Annotated Snark… Weiter lesen »

Patrick McGoohan

Von: | 15.1.2009

Gestorben, mit 80 Jahren, Schauspieler Patrick McGoohan. Ich kenne ihn aus vielen Filmen, aber er wird immer Nummer 6 aus der Fernsehserie The Prisoner bleiben. Hier kann man alle Episoden anschauen. Meine Lieblingsepisode, nichts für Einstieger: „A, B & C“. McGoohan konnte dieses wunderbare Zucken des einen Mundwinkels. Nachtrag: Erinnerungen und Nachruf and ihn. Ebenfalls gestorben mit 88, Ricardo Montalban. Kennengelernt habe ich ihn als Khan in Star Trek II, Der Zorn des Khan, der sich auf eine alte Enterprise-Episode bezieht. Inzwischen kenne ich ihn auch als Schauspieler der frühen 1950er Jahre, wo er mit Esther Williams im Schwimmbad plantscht.… Weiter lesen »

Studs Terkel

Von: | 3.11.2008

Vor zwei Tagen ist Studs Terkel gestorben, 96 Jahre alt. Der schöne Nachruf bei NPR (anhören, schon mal wegen Terkels Stimme!) nennt ihn „legendary oral historian, author and radio personality“. In seinem langen Leben hat er vieles gemacht und viele Leute getroffen. Am bekanntesten ist er wohl für seine Bücher mit Interviews mit einfachen Leuten zu verschiedenen Epochen. Ich habe schon mal Hard Times empfohlen, kurze Interviews über die Depressionszeit. Auf www.studsterkel.org kann man viele der Interviews anhören. Im Moment lese ich den ersten Band mit gesammelten Essay aus der Radioreihe This I Believe. Vorwort Studs Terkel. Die Serie ist… Weiter lesen »

Cyd Charisse gestorben

Von: | 19.6.2008

Möglicherweise meine Lieblingsnummer von ihr. Eigentlich mag ich textlose Musical-Tanzeinlagen nicht besonders, und lyrische gleich gar nicht. Trotzdem, die gilt: „Dancing in the Dark“ stammt aus The Band Wagon (1953). Eines der besten. Buch Betty Comden und Adolph Green, wieder mal. Und tolle Musik. (Das Youtube-Video habe ich bei Frau Klugscheißer gefunden und gleich übernommen.)