Tag Archives: Referate

Zum Merken

Von: | 10.7.2013
referat_zombie

Nächstes Mal, wenn sich ein Schüler für ein Referat wie ein Zombie schminkt (blutüberströmter Kiefer, trübe Kontaktlinsen): Unbedingt die Lehrkräfte auf dem Weg zwischen Toilette und Klassenzimmer vorwarnen, oder einen zweiten Schüler mit Hinweisschild zur Beruhigung mitschicken. Nachtrag: Bild, mit Erlaubnis, aber trotzdem wenigstens ein bisschen verfremdet.

Wie geht kacken, und das achteinhalbjährige Gymnasium

Von: | 17.3.2012

Erster Preis beim 6. Freiburger Science Slam am 23. Januar: So sollen Referate an der Schule auch sein. Und das können sie auch, ich habe Vorstufen davon erlebt. Lebendig, nicht zu detailliert, anschaulich, und ohne Text auf den Folien. Das Publikum muss natürlich auch mitmachen. JochenEnglish schreibt derweil über The Power of Introverts, einen TED-Talk, der sich etwas gegen die populäre Gruppenarbeit ausspricht und dafür, erst einmal alleine arbeiten zu können. Sehr schön, wie eigentlich alle TED-Talks. Ich glaube, die Introvertierten sind eine ungenutzte Quelle für den Unterricht. Introvertiert sein heißt: nicht unbedingt schüchtern zu sein, und andere Leute durchaus… Weiter lesen »

Max Frisch, Homo faber: Referate – und die Links dazu

Von: | 16.6.2011

Im letzten Semester der Q12 lasen alle Deutschkurse an meiner Schule Homo faber von Max Frisch. Die Lehrer aller Oberstufen-Deutschkurse haben auch sonst viel zusammengearbeitet, aber das ist eine Geschichte für ein anderes Mal. 1. Die Referate Homo faber ist keines meiner Lieblingsbücher, aber die Schüler mochten es immer einigermaßen. Und selbst ich freundete mich wieder damit an. Diesmal gingen wir so vor, dass wir – eine Anregung des Kollegen Z. – uns darauf beschränkten, die Beziehungen zur griechischen Mythologie in dem Roman herausarbeiten zu lassen. Davon gibt es nämlich überraschend viele, und da wir auch viele mündliche Noten brauchten,… Weiter lesen »

Recherchieren in der Bibliothek

Von: | 16.3.2011

Das habe ich beim Webweiser gefunden: Das ist einer von drei Videos zum Thema Recherche in Bibliotheken. („Ein Projekt der Akademie für Leserförderung der Stiftung Lesen an der Wilhelm Leibniz Bibliothek Hannover“, Bindestriche hat man jetzt gar nicht mehr.) Die Schüler im Video sind jünger als meine, aber im Moment probiere ich das mit einer 7. Klasse aus, habe auch die Videos im Unterricht gezeigt. Die Schüler klagen zwar darüber, dass sie am Anfang so ein Plakat erstellen sollen, aber ich halte das Vorgehen für sinnvoll – ob es das wirklich ist, wird sich zeigen. Der Knackpunkt ist für mich… Weiter lesen »

Guck mal, ohne Lehrer!

Von: | 20.7.2010

Gestern, Doppelstunde in der 6. Klasse: die letzten 5 Referate des Jahres hatten sich angesammelt. Durch den Abistreich hatte sich die Schulaufgabe verschoben, dazu kamen Fortbildung und Bundesjugendspiele. Aber mit der Klasse lässt sich immer noch sehr gut arbeiten, auch wenn es schon lange keine Noten mehr gibt und auch diese Referate nicht mehr benotet werden. Referate sind in dieser Klasse gut eingeübt: Rednerpult, Buchvorstellung mit Inhaltsangaben und Heraussuchen typischer Motive, danach Fragen durch die Mitschüler. Deshalb konnte ich dieser Klasse das Angebot machen, die Referate ohne mich zu halten. Ob die Referenten dann weniger nervös seien? Seien sie, hieß… Weiter lesen »

Inhaltsangaben bei Referaten – natürlich!

Von: | 19.5.2010

6. Klasse, Referate, Buchvorstellungen. Heute gab es eines über Edgar Wallace, Der Banknotenfälscher (The Forger). Wer wen für geisteskrank erklären möchte und so weiter. Das Referat war auch ganz in Ordnung, aber trotzdem musste ich dabei so sehr an diesen Evelyn-Hamann-Sketch denken, dass ich den den Schülern gleich danach gezeigt habe. (Immer wieder praktisch: Youtube im Klassenzimmer.) Auch die Schüler fanden das lustig. Für die nächste Runde muss ich mir merken, dass ich den Ausschnitt den Schülern schon vorher zeige. (Die DVD habe ich zu Hause.) Für Krimis gilt es besonders stark, aber auch bei anderen Büchern ist es manchmal… Weiter lesen »

Kamishibai: Von der Grundschuldidaktik lernen

Von: | 31.8.2008

Ich will auch so etwas haben! In Grundschulkreisen ist das anscheinend bekannt, aber ich habe erst vor kurzem bei lehrerforen.de davon gehört: Laut Wikipedia gab es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fahrende Süßigkeitenhändler, die Kinder mit Geschichtenvorführungen anlockten und unterhielten. Der Kamishibai ist eine Art Minitheater, ein hölzerner Rahmen, der eine Reihe von Bildern enthält, die nacheinander herausgezogen werden, so dass jeweils das darunter liegende Bild zum Vorschein kommt. Anhand dieser Bilder wird eine Geschichte erzählt. (Und danach werden die Süßigkeiten verkauft.) (flickr, von Nazra!) Hier sieht man ein Kamishibai im Gebrauch. Laut Flickr-Quelle wurde gerade Frankenstein erzählt.… Weiter lesen »