Schlagwort: Science Fiction

A Ticket to Tranai (“Utopia mit kleinen Fehlern”)

Diese Science-Fiction-Kurzgeschichte von Robert Sheckley geht mir seit Wochen im Kopf herum; Grund sie wieder einmal zu lesen:

In einer Bar erzählt ein alter Raumfahrer Marvin Goodman vom utopischen Planeten Tranai. Goodman, unzufrieden mit dem Leben auf der Erde, der Korruption, seinem wenig erfolgreichen Engagement für alle möglichen sozialen Zwecke, beschließt, dorthin auszuwandern. Der Weg dorthin ist gar nicht leicht; das örtliche Reisebüro rät ihm ab und kann ihn auch nur die Hälfte der Strecke bringen. Aber nach langer Reise erreicht Goodman tatsächlich sein Ziel.

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The Golden Age 2: Perry Rhodan

In den letzten Wochen habe ich viele Hörbücher von meiner Festplatte angehört, die endlich mal wegmussten. Hauptsächlich Fontane und solche Sachen, aber auch Perry Rhodan Band 2300 aus dem Jahr 2005, den ich mir damals aus dem Web geladen habe. (Download inzwischen hier.)

Und grad schön war’s. Ich meine, ich kann das keinem meiner Leser einfach so empfehlen, aber wer’s mag, fur den ist es das Höchste, wie man so sagt. Und für jemanden wie mich auch, der eine Perry-Rhodan-Vergangenheit hat, und es gibt schlimmere Leichen, die man im Keller haben kann. Ich habe nur ein paar Jahre lang Perry gelesen, vielleicht zwei oder drei, aber von den ersten 1000 Heften habe ich vermutlich fünfhundert gelesen – die ersten dreihundert, und dann zwischendrin noch viele andere, dazu einige Dutzend PR-Taschenbücher.

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Inception

Im Kino gewesen, Inception gesehen. Eine halbe Stunde zu lang, mindestens. Die Geschichte: Spezialisten können Traumwelten konstruieren und sich und andere im Schlaf in diese versetzen. Das Opfer dieser Aktionen weiß nicht, dass es sich in einer Traumwelt befindet; es bevölkert die Welt mit Personen aus dem Unterbewusstsein, die allerdings um so aggressiver reagieren, je länger sich das Spezialistenteam in dieser Traumwelt befindet. Genutzt wird diese Technik für Industriespionage: Man entreißt den so Träumenden ihre Geheimnisse.

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Heftromane: Von deren Aufbewahrung

Osterferien.

Vor einiger Zeit gebraucht erstanden: Eine Wandleiter zur Präsentation von Heftromanen aus dem Pabel-Verlag.

Meine paar Dutzend alter Heftromane sind so schön standesgemäß aufbewahrt und präsentiert. Einen endgültigen Platz habe ich allerdings noch nicht gefunden. Und vor allem hätte ich noch liebend gerne so ein drehbares Teil für meine Taschenbuchreihen, wie man es aus dem Bahnhofsbuchhandel kennt.

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Freunde der klingonischen Oper

Heute nacht um 0:05 Uhr auf Deutschlandradio Kultur: juHrop (“tschuh-rop”, dt. Heimweg), eine Klingonische Oper von Frieder Butzmann. Via netzpolitik.org, zu Details siehe dort. Ja, es ist genau das, an das man denkt.

(Außerdem wird auf Bayern 2 um 21.30 Uhr die erste Folge von Jonas, der letzte Detektiv wiederholt. Die ersten 6 Folgen werden immer am ersten Mittwoch des Monats ausgestrahlt. Hat mir ein Schüler heute zugesteckt.)

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Secret Government Warehouses

(Aus der Reihe: Alles muss raus. Angefangene Blogbeiträge des Jahres 2008 aufräumen.)

Die bekannteste Lagerhalle meiner Jugend ist die aus dem Ende von Raiders of the Lost Arc. Die Kamera fährt – das Ende von Citizen Kane zitierend – langsam über fast endlose Stapel von Kisten, großen und kleinen, alle behördlich bestempelt und eingestaubt. Auch die Bundeslade, das magische Artefakt, das Indiana Jones und seine Freunde den ganzen Film über viel Mühe und fast das Leben gekostet hat, findet dort anscheinend einen anscheinend endgültigen Ruheplatz. All die Arbeit, nur damit das Objekt dort unter Verschluss gehalten werden kann?

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Der freie Wille (und Zeitreisen)

Man liest gerade wieder da und dort vom freien Willen und ob es ihn denn gibt oder nicht. Im Prinzip geht es dabei darum, dass das Gehirn anscheinend Entscheidungen trifft zu einem Zeitpunkt, der deutlich vor dem Zeitpunkt liegt, zu dem man glaubt, die Entscheidung getroffen zu haben. Ein Ausgangspunkt dafür ist das Libet-Expriment, von dem ich zum ersten Mal im sehr lesenswerten Buch Spüre die Welt. Die Wissenschaft des Bewußtseins von Tor Nørretranders gehört habe.

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