Tag Archives: Spiele

Pokémon GO für Sesselsitzer: Die Desktop-Variante

By | 21.8.2016

Beim Herumbasteln für den letzten Blogeintrag bin ich auch auf diese Variante gekommen (für den leisen Ton bitte ich um Entschuldigung):   Kurzfassung: Man kann mit einer Art Lupe den Bildschirm absuchen, und wenn man dieser Lupe (dem Geister-Registrierungs-Gerät) zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, sieht man dort – über dem herkömmlichen Desktop beziehungsweise den Programmen darauf – eine eingeblendete kleine Gestalt, mit der man interagieren kann. Da könnte man eine Art Wack-A-Mole daraus machen, wo es also vor allem darum geht, die Gestalten schnell zu finden und draufzuklicken. Sie könnnten sich dabei auch über den Desktop bewegen. Oder… Read More »

Das Geister-Registrierungs-Gerät: Ein Pokémon-Go-Simulator

By | 18.8.2016

Wie hoffentlich die Hälfte aller Informatiklehrer mache ich mir gerade Gedanken, wie ich das allgemeine Interesse an Pokémon Go für die Schule nutzbar mache. (Level 14 übrigens, und wenn ich ein neueres Gerät hätte, auf dem das Programm anständig liefe, wäre ich schon weiter.) Ingo Bartling hat sich schon überlegt, was man daran alles zeigen könnte, und dann nochmal hier mehr davon. Mit Schülern in der 10. Klasse könnte man mit einfachen Fragen zur Kommunikation anfangen: Was will die App denn eigentlich vom Server wissen? Zum Beispiel, wo die nächsten Pokémon sind. Allerdings kann der Server das nur beantworten, wenn… Read More »

Computerspiele und was man mit ihnen macht

By | 4.8.2016

Ein Screen – Früher unterschied man, also ich, die Computerspiele hinsichtlich ihrer – wir sagten wohl screens dazu. Die ersten Spiele hatten nur einen einzigen screen, also ein einziges Spielfeld: Bei Space Invaders, Astrosmash oder Missile Command kamen die Angreifer stets von oben, man selber konnte unten navigieren, nach links und rechts oder Varianten davon; schwieriger wurde das Spiel nur durch höhere Geschwindigkeit und eine größere Zahl an Angreifern. Asteroids hatte auch nur einen screen, bot schon etwas mehr Freiheit: Man konnte sich frei im zweidimensionalen Spielfeld bewegen und es sogar verlassen – um dann auf der gegenüberliegenden Seite wieder… Read More »

Modulares Geschichtenerzählen in Java, Fortsetzung

By | 1.2.2016

(Fortsetzung von hier, wo ich Sunless Sea beschrieben habe. In der ersten Hälfte geht’s ums Prinzip, in der zweiten wird es dann immer technischer.) Das modulare Prinzip, nach dem in eine bestehende Spielwelt kleine Missionen oder Geschichten eingebaut werden, würde ich gerne für ein Programmierprojekt in der Schule nutzen. Dazu erschafft man gemeinsam eine Fantasy-Welt oder nimmt eine von mir vorgegebene. Die Welt besteht aus vielen Orten, zwischen denen man reisen kann, modelliert als Graph. Jeder Ort hat einen Namen und eine schön geschriebene Beschreibung, jede Verbindung eine Distanz, später können dann gerne noch andere Attribute dazu kommen. Außerdem sollen… Read More »

Was ich gerade spiele und warum: Sunless Sea

By | 31.1.2016

Kurzfassung: Ich spiele gerade viel Sunless Sea, und wenn ich überhaupt spiele, was nicht mehr so oft vorkommt, dann meist mit dem Hintergedanken, wie ich das Spiel für die Schule ausschlachten kann. Und bei diesem Spiel hatte ich eine schöne Idee. Vorab: Auf dieses Spiel bin ich gekommen, weil ich zwei sehr empfehlenswerte Feeds abonniert habe. Das ist einmal http://planet-if.com/, ein Aggregator verschiedener Blogs, die sich mit Interactive Fiction beschäftigen. Da geht es um textbasierte Spiele jeglicher Art: Textadventures, historische und neue, browserbasierte Anklickspiele, aber auch reine Erzählspiele ohne Computer – alles, was mit Text zu tun hat. Da sind… Read More »

Call of Cthulhu: Rollenspiel in der Schule

By | 18.1.2016

Im aktuellen Süddeutschen Magazin steht ein langer Beitrag über eine Rollenspiel-Schule in Dänemark, ich bin noch nicht zum Lesen gekommen, hole das aber nach. Von der Schule selber weiß ich schon was, in einem Buch habe ich einen Aufsatz dazu gelesen, nachdem mich ein Artikel im Magazin LARPZeit darauf gebracht hatte (Blogeintrag 2010). Aber hier soll es heute um das klassische Pen&Paper-Rollenspiel gehen, oder, wie es früher hieß, „Rollenspiel“. Das musste man damals zwar bei jeder Erwähnung abgrenzen von jenen Rollenspielen, die man aus dem Jugendarbeitsworkshop oder anderen Treffen in Pfarrheimen kannte, aber anderes gab es nicht. Heute denken viele… Read More »

Rollenspielen 2015

By | 9.11.2015

Die letzten dreieinhalb Tage war ich wieder Rollenspielen, so wie seit etlichen Jahren immer um dieser Zeit. Pen & Paper, Call of Cthulhu: Inzwischen schreiben wir das Jahr 1939. Wir trafen uns in St. Paul, Minnesota, um von dort aus nach Rom aufzubrechen. Ein Brief eines Kardinals, mit dem uns ein gemeinsamer Bekannter aus vorhergehenden Spielen verband, brauchte unsere Hilfe. Leider war der Kardinal genauso falsch wie seine Absichten. Ein alter Feind von der SS agierte im Hintergrund, und um herauszufinden, was er eigentlich im Schilde hatte, verfolgten wir die Spuren seiner Aktivitäten sozusagen rückwärts. Zuerst nach St. Gallen, dann… Read More »

Games for Thinkers

By | 4.11.2015

„Games for Thinkers“ ist eine kleine amerikanische Firma, die es – ich müsste recherchieren – vielleicht seit den mittleren 1960er Jahren gibt, und die eine kleine – sehr kleine – Auswahl an Spielen vertreibt. Der Kopf dahinter und Entwickler oder Co-Entwickler aller oder zumindest der meisten Spiele ist Layman E. Allen, inzwischen emeritierter Jura-Professor an der Universität von Michigan. Die Spiele sind sich alle ein bisschen ähnlich: Sie sind komplex und kompliziert und haben eine Basis in den exakten Wissenschaften, die Anleitungen lesen sich wie trockenste Gesetzestexte und sind ebenso nüchtern gesetzt, und es lassen sich kaum Mitspieler dafür finden.… Read More »

Fünf Tage ohne Kamm

By | 21.9.2015

Ich bin gerade in Darmstadt. Ich war schon mindestens einmal in Darmstadt, 1984, glaube ich. Das war auf Burg Frankenstein, mit Übernachtung im Zelt, ein Treffen eines Clubs, der aus historischen Gründen Fantasy-Department hieß. Oder so. Auf dem Bild bin ich rechts in der Mitte: Und wir spielen gerade DSA. In Darmstadt habe ich auch zum ersten Mal Kingmaker gespielt, und Civilization, bei einem Besuch bei Herrmann Ritter. — Dieses Mal war ich die ersten zwei Nächte in einem Naturfreundehaus im Wald unter lauter Informatikdidaktikern, als Teil einer kleinen Arbeitsgruppe. Das war ein bisschen so ähnlich. Geradezu gerührt hat mich,… Read More »

Codefunde, und Programmieranregungen

By | 21.2.2015

Zwei Funde aus der letzten Zeit, und beide kurz, quelloffen und verständlich. 1. A Dark Room Ein minimalistisches Spiel, das mit Maus und später ein wenig Tastatur im Browser bedient wird. Nach den ersten Klicks befindet man sich in vertrauter Atmosphäre, ein textbasiertes City-Building-Spiel also, und doch… man beginnt in einem dark room, und muss erst einmal das Feuer anheizen. Eine Fremde kommt in die Hütte, wärmt sich, und stellt sich als builder heraus, die mit dem gesammelten Holz einfache Dinge bauen kann. Nach und nach kommen weitere Wanderer, eine zweite Hütte wird gebaut. Bereits bei den ersten, der interactive… Read More »