Schlagwort: Wissenschaftliches

#ManicureMonday, und zur Beantwortung der Frage, ob Frauen schlecht in Mathe sind

Seventeen ist eine amerikanische Mädchenzeitschrift, die ich nicht weiter kenne. Aber jeden Montag gibt es dort wohl den Twitter-hashtag #ManicureMonday – wo die Leserinnen des Magazins Bilder ihre gestylten Fingernägel zeigen können.

Letzten Montag – habe ich bei Slate gelesen, woher ich auch schamlos die Links kopiere – haben einige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diesen Hashtag gekapert und ihrerseits Bilder gepostet: von Fingern mit Fingernägeln, gerne auch fein manikürten, die Dinge damit tun:

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Kartenspielen mit der 10a, aus Gründen

In der letzten Stunde habe ich mit der 10a Karten gespielt. So eine Art Mau-Mau. Mau-Mau geht ja ganz einfach: Am Anfang deckt man eine Karte auf, und die Spieler versuchen der Reihe nach ihre Karten loszuwerden, indem sie sie ablegen. (Lassen wir alle Sonderkarten mal weg.) Die Ablageregel lautet: Man kann eine Karte ablegen, wenn sie die gleiche Farbe (Herz, Pik, Kreuz, Karo) hat wie die oben liegende Karte, oder wenn sie den gleichen Wert hat.

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Gefahren durch Handys

In der Süddeutschen heute morgen gelesen: Daten zu Handygefahr unter Verdacht. Ein typisches Beispiel dafür, dass man der traditionellen Schulwissenschaft nicht trauen kann! Ein möglicher Fälschungsskandal, in einer Dissertation mit renommiertem Doktorvater. Die tricksen doch alle, diese Schulwissenschaftler!

(Der eigentliche Inhalt ist mir im Moment gar nicht so wichtig, mehr dazu bei Esowatch.)

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Hans Zinsser, Rats, Lice and History: Being a Study in Biography, Which, After Twelve Preliminary Chapters Indispensable for the Preparation of the Lay Reader, Deals With the Life History of Typhus Fever

Wie anfangen? Das Buch will schon schon seit einem guten Monat verbloggt werden, ich habe ein paar gekritzelte Notizen und ein Dutzend Lesezeichen im Buch. Es stammt von 1935, ist ein Sachbuch, und laut Untertitel und Ankündigung im Vorwort die Biographie des Fleckfiebers. Gleich mal vorab und aus dem Weg gebracht: englisch typhoid (fever) heißt auf deutsch Typhus, englisch typhus (fever) ist auf deutsch das Fleckfieber, und um das geht es hier.

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Gelesen: Ben Goldacre, Bad Science

Ich liebe die Terminologie der exakten Wissenschaft, Physik oder Mathematik. Wo gibt es in den Geisteswissenschaften solche Begriffe wie “Bonferroni’s correction for multiple comparisons”? Diesen schönen Begriff aus der Statistik habe ich aus Bad Science von Ben Goldacre.

In dem Buch zeigt Goldacre, welcher Schindluder mit echter Medizin, alternativer Behandlung und vor allem wissenschaftlich-medizinischer Berichterstattung in den Medien getrieben wird. Er hat gar nicht so viel dagegen, wenn Verbaucher Entscheidungen treffen, die er nicht nachvollziehen kann – aber die Verbraucher sollen wissen, was sie tun, und nicht auf irreführende oder falsche Informationen hereinfallen.
Deswegen sind die Themen Goldacres: was eine gute wissenschaftliche Arbeit ausmacht, wie man sie richtig liest und interpretiert, und wie und warum das in der Presse oft nicht geschieht. Sein Credo, glaube ich: wissenschaftliche Untersuchungen müssen öffentlich sein. Sie müssen in der Fachpresse (auch online) veröffentlicht werden, damit andere Wissenschaftler (und auch Laien) sie kritisch würdigen können, damit Versuchsaufbau und -durchführungen hinterfragt und wiederholt werden können. Eine unveröffentlichte Studie ist nichts wert.

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Das Periodensystem des Irrationalen Unsinns

Von Crispian Jago (dort auch Kommentarthread und aktualisierte Versionen), via scienceblogs.

Kann ich alles unterschreiben. Zugegeben, bei den Religionen bin ich großzügiger, die behaupten ja nicht, etwas anderes zu sein. Aber Quasi-Religionen wie Homöopathie lösen verwirrtes, verwundertes Kopfschütteln in mir aus. Ich meine, wie kann man denn nur? Die hanebüchene Theorie, die fehlendende experimentelle Bestätigung, das fehlende Interesse an so einer Bestätigung, der unwissenschaftliche Ansatz des ganzen. Da hilft doch das ganze Naturundtechnik in der Schule nicht. Dieses Periodensystem gehört an die Wand in den Chemieraum.

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Wikipedia-Hüpfen

Neulich in der Q11 spielten die Schüler das Wikipedia-Spiel: wer kommt von einem beliebigen (deutschen) Wikipedia-Eintrag mit den wenigsten Klicks auf die Wikipedia-Seite für München? Eigentlich naheliegend, aber ich habe noch nie davon gehört. Das würde ich gerne mal mit der Unterstufe ausprobieren, wenn die schon genug Spieltrieb haben, da mitzumachen.

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