Schüler-Wiki

Hier geht’s zum Wiki dreier meiner Klassen [Link gelöscht], das diese im Informatik-Unterricht gemeinsam angelegt haben. (Zu Hause durften sie natürlich auch daran arbeiten.) Ich habe gefragt, ob ich’s vorzeigen darf. Abnahme und Notenvergabe kommt erst noch; ich weiß noch nicht, wie genau sich die Schüler an die Vorgaben gehalten haben. Das Zeug wächst so schnell, dass man als Lehrer kaum Überblick behalten kann. Immerhin, was ich sehe, ist zum allergrößten Teil selbst produziert; der Tonfall ist freundlich; die Rechtschreibung noch verbesserungswürdig – aber sie wird auch immer weider verbessert. Gerade das Urheberrecht ist ein Problem. Zwei Titelbilder von Büchern … Continue reading „Schüler-Wiki“

Wiki in der Schule

Im Teilgebiet Informatik des Fachs Naturundtechnik sollen die Schüler Hypertext-Dokumente erstellen. In der 6. Klasse haben die Schüler hierarchische Strukturen kennen gelernt (Verzeichnisstruktur unter Windows, Wirbeltier-Taxonomie), jetzt sind es vernetzte Strukturen. Zuerst wollte ich den Schüler quasi HTML-Grundwissen beibringen. Aber das brauchen die gar nicht. Je weniger Technik und Syntaxprobleme, desto besser. Informatik darf tatsächlich in der Unterstufe einfach sehr viel mit Information zu tun haben. Und das mache ich als Deutschlehrer doch sowieso. Also habe ich Mediawiki installiert. Weil ich das bei Herrn typ.o so gesehen habe, ich geb’s zu. Das hat mir nämlich schon imponiert. – Der Plan … Continue reading „Wiki in der Schule“

Erschöpft

Heute etwas frustrierend in der Schule. Ich würde gerne mehr machen, aber mir fehlt die Zeit. Dafür kriege ich langsam den Informatikunterricht in den Griff. Die beste Informatikstunde sieht so aus, finde ich: Am Anfang kriegen die Schüler einen Auftrag, sie basteln daran herum, fragen zwischendrin nach Tipps, und kriegen manche Tipps, auch wenn sie nicht danach fragen, und ganz am Ende der Stunde gibt’s was ins Heft. (Auch wegen der Noten.) Heute haben die Schüler schon mal zum Teil sehr schöne Vektorgraphiken erstellt. Ich muss mal ein paar davon zeigen. Ziel des Arbeitens mit Vektorgraphiken ist, dass die Schüler … Continue reading „Erschöpft“

Morgen Staatsexamen

Nachdem ich vorgestern, gestern und heute nochmal auf dem amtlichen Schreiben nachgeschaut habe, um sicher zu gehen, dass ich nicht plötzlich blöd geworden bin: Doch doch, morgen früh muss ich zum Staatsexamen Informatik (Lehramt vertieft). Mit der Einführung des neuen Lehrplans für das G9 wurde nämlich auch das Pflichtfach Informatik eingeführt. Als Teilnehmer am Schulversuch „Europäisches Gymnasium III“ gab es das Fach an unserer Schule bereits zuvor als Pflichtfach. (Das EGy III hatte manche Vorteile und manche Nachteile. Es ist insofern ein gescheitertes Experiment, als keine Erkenntnisse daraus gewonnen und umgesetzt wurden.)* Nur gab es noch keine Informatiklehrer, und es … Continue reading „Morgen Staatsexamen“

Termine Staatsexamen

Heute vormittag habe ich die Termine für die schriftlichen Prüfungen zum 1. Staatsexamen Informatik erfahren: 31.8. und 2.9. Inhalt: Theoretische Informatik, Datenbanken, Algorithmen und Datenstrukturen, Betriebssysteme, Programmieren, Netzwerke. Hab ich wenigstens genug zu tun.

Informatik-Klausur

Heute Informatik-Klausur geschrieben. Zwar nur zur Probe; die eigentlichen Prüfungen zum 1. Staatsexamen sind erst in zehn Monaten oder so. Ich war jede Stunde da, habe immer aufgepasst, die Hausaufgaben gemacht, meine Unterlagen dabei gehabt, selbstständig mitgeschrieben, und mir vor der Stunde eine Minute lang die Aufzeichnungen vom letzten Mal angeschaut. Dann klappt’s auch mit der Klausur. Aber erklär das mal einem Schüler. Themen: Erreichbarkeitsgraph eines Petri-Netzes (mit Aushungern und Verklemmung); Synchronisieren und Erzeugen von Threads unter Java; Modellieren und Kontrollieren von nebenläufigen Aktionen durch Semaphore; funktionales Programmieren in Assembler; Seitenersetzungsstrategien (verschiedene Kachel-Seite-Zuordnungsmöglichkeiten).

TU München

Zahnpflege für Mammutstoßzähne? Die Wahrheit ist noch unglaublicher: Im Mathematik- und Informatikgebäude der TU München in Garching gibt es einen großen überdachten Lichthof, um den wie in einer Galerie die einzelnen Hörsäle und Büros angeordnet sind. Unten lümmeln sich dann die Studenten an Tischen und Bänken, trinken Kaffee und krümeln Donuts in ihre Laptops. Und von oben bis unten gibt es diese langen, gekrümmten, schwarzen Röhren, die vage nach Kunst aussehen, tatsächlich aber: Rutschen sind. Man setzt sich auf ein bereitgestelltes kleines Stück Teppich und rutscht hindurch und herunter. Vielleicht traue ich mich nächstes mal ja. Wenn dann nicht wieder … Continue reading „TU München“