Über den Tod

Es war zwar schon im Deutsch-LK-Blog, aber weil’s so schön ist, hier gleich nochmal: Protokoll zum Deutsch-LK im Stil der Lektüre (Wolf Haas, Komm, süßer Tod) [-von einer Schülerin-] Jetzt ham sie doch glatt erst die zweite Unterrichtsstunde zum Wolf Haas und seinem SÜSSEN TOD, und gleich wieder eine echt riesige Diskussion gehabt. Über den Erzähler vom TOD und wie der sich so macht und und und. Aber nicht dass du jetzt denkst, das ist alles so einfach, das mit dem Erzähler. Einfach wärs ja, wenn der Erzähler, der uns im Buch über all die Morde auf dem Laufenden hält, …

Geoffrey Chaucer, The Canterbury Tales

Als ich in der 11. Klasse war, hielt unser damaliger Englisch-Referendar Peter Ringeisen eine Stunde zu Geoffrey Chaucer. Eigentlich war es nur eine halbe Stunde: Ich habe gerade das Arbeitsblatt von damals herausgekramt; die linke Hälfte ist altenglisch, die rechte der Anfang eines mittelenglischen Chaucer-Textes, den ich heute noch auswendig kann. Das muss mich damals sehr beeindruckt haben. Ich hab dann auch später sowohl im Englisch- als auch im Deutsch-LK jeweils eine Stunde zu Chaucer gehalten, unter anderem mit den weiter unten stehenden Texten. Geoffrey Chaucer lebte von etwa 1340–1400 in England. Er arbeitete am Hof, war Page und beim …

Frederik Hetmann als Gast an der Schule

Heute war Projekttag an unserer Schule. Für die 7. Klassen sah das so aus: nach einer Schulstunde Einführung in den Tag gingen die Schüler zu Fuß zur Stadtbibliothek in der Aumühle. Die ist die schönste solcher Bibliotheken, die ich kenne. Ein Turm oben drauf, und innnen hell, verwinkelt und mit viel Platz. Unten gibt es ein Café, und ganz oben einen Vortragssaal, dazwschen Computer-Arbeitsplätze und das OPAC-Bibliothekssystem. Ein wirklich sehr rühriger Deutschlehrer hatte Frederik Hetmann (eigentlich: Hans-Christian Kirsch) eingeladen. Für junge Schüler ist eine reine Dichterlesung oft nicht sehr interessant. Die wollen selber etwas tun. Außerdem sollte dieser letzte Tag …

Geheimnisvolle Läden

(Lord Dunsany berichtet) Ein verstörter junger Mann erschien gestern abend bei der Pariser Polizeipräfektur und verlangte von den Beamten, ihm bei der Suche nach einem Bureau d’Echange de Maux zu helfen. In der von ihm genannten Straße waren jedoch keinerlei Spuren eines solchen Ladens zu finden, obwohl der Mann beteuerte, erst wenige Tage zuvor dort Kunde gewesen zu sein. Über die Art seines Handels wurde nichts bekannt. Diese Seite enthält drei Listen zu diesem Thema, die sich teilweise überschneiden. In der ersten habe ich alle mehr oder weniger merkwürdigen Seitenstraßen-Läden gesammelt – ob sie verschwinden oder nicht. Danach habe ich …