Über den Tod

Es war zwar schon im Deutsch-LK-Blog, aber weil’s so schön ist, hier gleich nochmal:

Protokoll zum Deutsch-LK im Stil der Lektüre (Wolf Haas, Komm, süßer Tod) [-von einer Schülerin-]

Jetzt ham sie doch glatt erst die zweite Unterrichtsstunde zum Wolf Haas und seinem SÜSSEN TOD, und gleich wieder eine echt riesige Diskussion gehabt. Über den Erzähler vom TOD und wie der sich so macht und und und. Aber nicht dass du jetzt denkst, das ist alles so einfach, das mit dem Erzähler. Einfach wärs ja, wenn der Erzähler, der uns im Buch über all die Morde auf dem Laufenden hält, auch gleichzeitig der Brenner wär, der die Morde dann so mit der Zeit ganz geschickt aufklärt. Mit Hilfe der anderen natürlich. Aber leider ist es gar nicht so einfach, wie man immer denkt. Ja, das musst du dir merken: Meistens, wenn eine Sache so tut, als ob sie ganz einfach wär, wird sie dann doch ganz kompliziert und unverständlich. Ist fast so wie mit den Frauen.
Aber jetzt nochmal zurück zum Erzähler. Es wär halt nun wenigstens nett gewesen, wenn der Haas selber den Erzähler gemacht hätte. Der hat sich aber ganz fein rausgezogen. Vielleicht wollte er nicht direkt was mim Brenner und so zu tun haben. Sogenanntermaßen Schiss gehabt. Quasi Todesschiss. Is aber verständlich. Dieser Erzähler ist also weder der Brenner noch der Haas, sondern weranders. Und diesen Weranders haben sie nun gründlich zu beschreiben versucht. Charakterisierung heißt das. Obwohl die ja gar nicht wussten, wer das ist, der da erzählt. Feine Sache, nicht?! Einfach jemanden charakterisieren, den man nicht mal kennt. Sie haben den, glaub ich zumindest, alle, aber wahrscheinlich wirklich alle, noch nie gesprochen. Geschwiege denn irgendwo getroffen oder auch nur von weitem gesichtet. Aber charakterisieren! Das musst du dir mal anschaun. Da sitzen vielleicht neun, zehn Deutschler, quasi Deutschklugscheisser, in einem Raum und meinen, die Wahrheit geschluckt zu haben. Bleibt allerdings die Frage, ob sie das auch verdauen können und was dann dabei rauskommt.
So, und wie sie jetzt, die deutschen Deutschler über das Erzählerproblem nachgedacht haben sind sie zu ziemlich vielen Entschlüssen gekommen, frag nicht.
Wenn du jetzt aber denkst, die haben sich so einfach einigen können, wer da jetzt richtig scheißt und wer nur Scheiß redet, dann liegst du ganz und gar verkehrt. Im Deutschkurs gibt es nämlich die verschiedensten Meinungen. Und wie das halt mal so ist, kommen dadurch auch die verschiedensten Interpretationen und CHARAKTERISIERUNGEN raus. Aber halt Meinungsfreiheit. Und damit nicht zu kurz im Deutschunterricht. Und wie sie sich jetzt über die verschiedenen Erzählers gestritten haben und die Luft voller verschiedenartiger Erzählertypen war, sozusagen Erzählertypentreffen, da sind die Kursler auf folgende Ergebnisse gekommen:
Der Erzähler ist ein Mann. Da warn sich alle einig. Oder, man kann sagen, fast einig. Aber das tut nicht so viel zur Sache jetzt. Charakterisierung und so. Also, wenn du so einen Erzähltypen zu beschreiben versuchst, und ihn aber nicht vom äußeren kennst, dann bleibt dir nur noch wenig übrig. Aber nicht, dass du jetzt denkst, dass sie dann fast gar nichts mehr rausgefunden haben über ihn. So ist das nämlich mit den Deutschlern. Guter Trick. Auch wenn fast gar nichts mehr da ist, was man sagen kann, doch noch ganz viel sagen. Das ham die Deutschler schon immer ganz gut gekonnt. Vielleicht heißen sie deshalb auch Deutschler. Aber da bin ich mir nicht so ganz sicher. Vielleicht lernt man das ja auch beim Gedichtinterpretieren. Diese Vielauswenigholmethode. Aber wer weiß. Ich möchte nicht sagen, dreist, aber gefuchst sind sie schon. Wegen der Methode und so. Wie sie also weiterinterpretiert haben, kam raus, dass der Erzähler ein selbstsicherer und lockerer Typ ist. Und dass er vielleicht nicht soviel aufm Kasten hat. Obwohl, so möchte ichs gar nicht sagen, weil Carakter und so. Vielleicht sagt man da lieber: durchschnittliche Schulbildung und einfach gestrickt. Weißt du, ohne Schnörkel und Muster. Aber vielleicht ham sie sie nur nicht erkannt, die Schnörkel, weil er ihnen eben noch garnicht über den Weg gelaufen ist. Aber wie ichs schon gesagt hab. Sollte man dann doch lieber lassen, so eine Charakterisierung, wenn man jemanden gar nicht kennt und so. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass die Deutschler alle noch ein bissl jung sind. Darum will ich nicht so drauf rumhacken. Außer der Chef. Der ist schon viel älter. Trotzdem nicht rumhacken. Fairness und so. Aber wie das mit dem Radfahrerprinzip, haben die Deutschler, wo man jetzt nicht auf ihnen rumhackt, sofort angefangen, auf dem Erzähler rumzuhacken. So ist das nämlich mit dem Radfahrerprinzip: Nach oben Buckel und nach unten feste treten.
Aber insgesamt ist der Erzähler dann doch noch ganz gut weggekommen. Weil die Deutschler ihn dann doch alle ganz nett gefunden haben. Nur über die Figur vom Erzähler haben sie sich nicht ganz einigen können. Ob der Erzähler jetzt ein hochgeschossener, schlanker Mann ist oder einer, wo das geliebte Bier schon seine ersten Kinder kriegt, das ist nicht so ganz klar geworden. Kann man nur hoffen, dass ihm das nichts ausmacht, mit dem Gewicht und so. Weil Komplexe. Und wie es dann eben um das Alter ging, haben sie sich schon wieder nicht ganz einigen können, die Deutschler. Von wegen deutsche Einheit und so. Aber lass dich nicht so schnell täuschen von grossen Wörtern. Weil manchmal muss man da eben genauer hinschaun. Und wie die Kursler den Erzähler genauer angeschaut haben, haben sie sein Alter ganz unterschiedlich eingeschätzt. Obwohl gar nicht da und so. Aber eben junge Leute. So ist der Erzähler bei den einen als junger Spund gesehen worden, bei den anderen aber schon voll alt gewesen. Vielleicht wegen dem Bierbauch. Und der Chef von den Deutschlern noch mal ganz gut weggekommen.

Wenn man jetzt aber bedenkt, dass der Erzähler, wenn er alt ist, vielleicht lieber Wein trinkt, dann fragt man sich halt schon, wo denn dann der Bierbauch herkommt. Ja, so ist das nun mal: gar nicht so einfach.
Du wirst sagen, ganz schön wild, was die da in den armen Brenner so rum- und reininterpretieren, praktisch Maulstopfmethode. Aber jetzt sag ich dir mal was: Es bleibt dem Deutschler gar nichts anderes über, als sich da was Nettes auszudenken. Spezialrezept und so. Und deshalb waren sie, als sie mit dem Interpretieren und Charakterisieren für den Tag fertig waren, auch ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Schließlich ist dabei ja ein ganz netter Typ rausgekommen. Und wegen Sympathie und so.
Aber nicht, dass du denkst, das wars schon. Mit dem Interpretieren. Da werden die Deutschler ganz eifrig weiter machen. Darf man ihnen aber nicht über nehmen wegen dem Fach und so. Alles hat seine Tücken. Das musst du dir merken. Nur das mit dem Bierbauch. Vielleicht war das echt nicht so nett.

Geoffrey Chaucer, The Canterbury Tales

Als ich in der 11. Klasse war, hielt unser damaliger Englisch-Referendar Peter Ringeisen eine Stunde zu Geoffrey Chaucer. Eigentlich war es nur eine halbe Stunde: Ich habe gerade das Arbeitsblatt von damals herausgekramt; die linke Hälfte ist altenglisch, die rechte der Anfang eines mittelenglischen Chaucer-Textes, den ich heute noch auswendig kann. Das muss mich damals sehr beeindruckt haben.

Ich hab dann auch später sowohl im Englisch- als auch im Deutsch-LK jeweils eine Stunde zu Chaucer gehalten, unter anderem mit den weiter unten stehenden Texten.

chaucer

Geoffrey Chaucer lebte von etwa 1340-1400 in England. Er arbeitete am Hof, war Page und beim Militär, machte Karriere als Beamter. Außerdem war er Dichter, und sein Hauptwerk sind die Canterbury Tales.

Die Rahmenhandlung der Canterbury Tales erzählt, wie eine Pilgergruppe von London aus nach Canterbury aufbricht. Die Reisenden treffen sich in einer (historisch belegten) Wirtschaft und sind so begeistert, dass der Wirt und der Erzähler Chaucer gleich mitkommen. Neben ihnen gibt es Nonnen, Ritter, Handwerker aller Art, Priester. Auf dem Weg erzählen sie sich in einer Art Wettbewerb gegenseitig Geschichten, und diese Geschichten bilden eben die Canterbury Tales. Chaucer befindet sich damit in bester Novellen-Tradition.

Vor jeder Geschichte gibt es den von Chaucer erzählten Prolog des jeweiligen Geschichtenerzählers. Interessant sind nämlich nicht nur die Geschichten (lustige, traurige, dramatische Erzählungen), sondern auch die Erzähler, und der Grund, warum sie jeweils diese Geschichte erzählen (als Reaktion auf andere Geschichten, um bestimmte Mitreisende zu ärgern).

Chaucer ist der älteste englische Dichter, den man als Muttersprachler heute noch einigermaßen und mit viel gutem Willen lesen kann. „Mittelenglisch“ nennt man das, was damals gesprochen wurde; in der Schreibung ist das dem heutigen Englisch ziemlich ähnlich, es wurde nur anders ausgesprochen: Vereinfacht gesagt, jeder Buchstabe, der geschrieben wurde (und heute noch geschrieben wird), wurde auch als Laut ausgesprochen
Vor dem Mittelenglischen gab es das Altenglische, noch ohne französischen Einfluss, also rein Angelsächsisch. Als 1066 die Normannen England eroberten, brachten sie viele nordfranzösische Wörter mit, die sich nach und nach mit dem Altenglischen vermischten und zum Mittelenglischen führten. „Neuenglisch“ ist das, was heute (und seit etlichen hundert Jahren) gesprochen wird.

„The Miller’s Tale“ ist eine der besten Geschichten aus den Canterbury Tales. Schon in der 12. Klasse hatte ich mir eine neuenglische Übersetzung von Chaucer gekauft und diese Erzählung gelesen: Vermutlich hauptsächlich deshalb, um „A Whiter Shade of Pale“ von Procol Harum besser zu verstehen. Ein geniales Lied mit rätselhaftem Text. Unter anderem heißt es:

And so it was that later
As the miller told his tale
That her face, at first just ghostly
Turned a whiter shade of pale.

Leider hat mir Chaucer dabei auch nicht weitergeholfen. (Ebensowenig wie die Tatsache, dass mein Songbook damals die Zeile als „as the mirror told his tale“ wiedergab. Überhaupt wird sich bei diesem Lied gerne verhört, wie man bei misheard lyrics nachschlagen kann.)

In „The Miller’s Tale“ geht es um einen alten Tischlermeister (carpenter) mit einer deutlich jüngeren Frau, Alisoun. Die fängt mit dem Untermieter Nicholas, einem Studenten, ein Verhältnis an. Um vom Tischler nicht gestört zu werden, reden sie ihm ein, dass eine zweite Flut (wie die von Noah) droht, und dass er sich in seine Tröge innen unter das Dach hängen soll. Wenn die Flut komme und das Wasser das obere Stockwerk erreicht habe, brauche er dann nur die Seile durchzuschneiden und er und seine Frau könnten in den zu Booten umfunktionierten Trögen davonfahren. Natürlich schläft der brave Mann ein und Alisoun stiehlt sich zu Nicholas.
Absolon ist ein Mann aus dem Dorf, der ebenfalls mit Alisoun etwas anfangen möchte. Er will bei Alisoun fensterln, die ist aber schon mit Nicholas beschäftigt. Sie versprichst Absolon einen Kuss, streckt ihm aber nur ihren Hintern aus dem Fenster, den Absolon in der Dunkelheit küsst.


Ersten Teil anhören (von mir gelesen – einige Fehler sind noch drin, aber das merkt hoffentlich keiner)

The wyndow she undoth, and that in haste.
„Have do,“ quod she, „com of, and speed the faste,
Lest that oure neighebores thee espie.“

This Absolon gan wype his mouth ful drie.
Derk was the nyght as pich, or as the cole,
And at the wyndow out she putte hir hole,
And Absolon, hym fil no bet ne wers,
But with his mouth he kiste hir naked ers
Ful savourly, er he were war of this.

Abak he stirte, and thoughte it was amys,
For wel he wiste a womman hath no berd.
He felte a thyng al rough and long yherd,
And seyde, „Fy! allas! what have I do?“

„Tehee!“ quod she, and clapte the wyndow to,
And Absolon gooth forth a sory pas.

„A berd! a berd!“ quod hende Nicholas,
„By Goddes corpus, this goth faire and weel.“

Ich liebe vor allem Alisouns „Tehee“. Weiter: Absolon holt sich wutentbrannt vom Dorfschmied eine noch heiße Pflugschar („kultour“) und bittet dann wieder bei Alisoun am Fenster um einen weiteren Kuss, will sich aber eigentlich nur rächen. Er bietet ihr einen Ring als Geschenk an. Der Student Nicholas will Absolon noch mehr – hier passt: verarschen – und steckt seinen eigenes Hinterteil heraus. Und lässt einen fahren. In diesem Moment rammt Absolon die heiße Pflugschar nach oben. Nicholas schreit nach Wasser. Der Tischler wacht durch das Geschrei auf, hört die Rufe nach „Wasser! Wasser!“ und denkt, die Flut ist da. Also schneidet er die Seile durch und kracht mit seinem Trog ein Stockwerk nach unten auf den Boden. Die Nachbarn kommen zusammengelaufen, Chaos und Verwirrung überall.
Perfektes Timing.


Zweiten Teil anhören (von mir gelesen – einige Fehler sind noch drin, aber das merkt hoffentlich keiner)

„Why, nay,“ quod he, „God woot, my sweete leef,
I am thyn Absolon, my deerelyng.
Of gold,“ quod he, „I have thee broght a ryng.
My mooder yaf it me, so God me save;
Ful fyn it is, and therto wel ygrave.
This wol I yeve thee, if thou me kisse.“

This Nicholas was risen for to pisse,
And thoughte he wolde amenden al the jape;
He sholde kisse his ers er that he scape.
And up the wyndowe dide he hastily,
And out his ers he putteth pryvely
Over the buttok, to the haunche-bon;
And therwith spak this clerk, this Absolon,
„Spek, sweete bryd, I noot nat where thou art.“

This Nicholas anon leet fle a fart,
As greet as it had been a thonder-dent,
That with the strook he was almoost yblent;
And he was redy with his iren hoot,
And Nicholas amydde the ers he smoot.

Of gooth the skyn an hande-brede aboute,
The hoote kultour brende so his toute,
And for the smert he wende for to dye.
As he were wood, for wo he gan to crye,
„Help! water! water! help, for Goddes herte!“

This carpenter out of his slomber sterte,
And herde oon crien „water“ as he were wood,
And thoughte, „Allas, now comth Nowelis flood!“
He sit hym up withouten wordes mo,
And with his ax he smoot the corde atwo.
And doun gooth al; he foond neither to selle
Ne breed ne ale, til he cam to the celle
Upon the floor, and ther aswowne he lay.

Weil ich’s auch noch mit aufgenommen habe: Hier der berühmte Anfang der Rahmenhandlung der Canterbury Tales. Wie auch für die Aufnahmen oben gilt: Mein Mittelenglisch ist etwas rostig. Immer wieder setzt sich doch die gewohnte neuenglische Aussprache durch. Und auch die verschiedenen langen e- und o-Laute (offen bzw. geschlossen) halte ich nicht immer sauber getrennt.

Whan that aprill with his shoures soote
The droghte of march hath perced to the roote,
And bathed every veyne in swich licour
Of which vertu engendred is the flour;
Whan zephirus eek with his sweete breeth
Inspired hath in every holt and heeth
Tendre croppes, and the yonge sonne
Hath in the ram his halve cours yronne,
And smale foweles maken melodye,
That slepen al the nyght with open ye
(so priketh hem nature in hir corages);
Thanne longen folk to goon on pilgrimages,
And palmeres for to seken straunge strondes,
To ferne halwes, kowthe in sondry londes;
And specially from every shires ende
Of engelond to caunterbury they wende,
The hooly blisful martir for to seke,
That hem hath holpen whan that they were seeke.

Frederik Hetmann als Gast an der Schule

Heute war Projekttag an unserer Schule. Für die 7. Klassen sah das so aus: nach einer Schulstunde Einführung in den Tag gingen die Schüler zu Fuß zur Stadtbibliothek in der Aumühle. Die ist die schönste solcher Bibliotheken, die ich kenne. Ein Turm oben drauf, und innnen hell, verwinkelt und mit viel Platz. Unten gibt es ein Café, und ganz oben einen Vortragssaal, dazwschen Computer-Arbeitsplätze und das OPAC-Bibliothekssystem.

Ein wirklich sehr rühriger Deutschlehrer hatte Frederik Hetmann (eigentlich: Hans-Christian Kirsch) eingeladen. Für junge Schüler ist eine reine Dichterlesung oft nicht sehr interessant. Die wollen selber etwas tun. Außerdem sollte dieser letzte Tag vor dem Zeugnis möglichst produktiv genutzt werden: Auch um zu zeigen, dass solche Projekttage nicht bloß Kuchenverkauf- und Sportwettbewerbtage sein müssen, nicht bloß Lückenfüller sein müssen. (Das lag dem Deutschlehrer vielleicht besonders am Herzen.)

Deshalb wurden die Schüler in Gruppen aufgeteilt; jede Gruppe bekam gut fünf Seiten Arbeitsaufträge für die Bibliothek. Für jede Aufgabe gab es Punkte; für entsprechendes Verhalten (immerhin waren wir in einer öffentlichen Bibliothek) gab es ebenfalls Plus- oder Minuspunkte. Ganz wie bei Harry Potter, die Lehrkraft entscheidet.
Die Aufgaben enthielten: Bibliotheksausweis beantragen, sofern die Schüler keinen hatten. Signaturen anhand von OPAC (also mit dem Computer) und Katalog herauskriegen. Verschiedene in der Bibliothek benutzte und benutzbare Medien und Datenträger herausschreiben. Informationen zu Frederik Hetmann/Hans-Christian Kirsch herausfinden: Pseudonym, Berufe. Der Hauptteil der Aufgaben beschäftigte sich aber mit der eigens vom Deutschlehrer eingerichteten Werkschau.

Und die war wirklich sehenswert.

An die hundert Werke von Hetmann/Kirsch waren auf dem Boden ausgebreitet. Jedes Buch lag einzeln auf einem weißen A4-Blatt; und zwischen dem Büchern befanden sich rote, grüne und blaue Pfeile. Die Pfeile zeigten, und auch das sollten die Schüler herausfinden, Zusammenhänge im Werk an: chronologische, aber vor allem thematische. Übersetzungen von Kirsch waren ebenso dabei wie Werke, die Kirsch/Hetmann beeinflusst haben. Allen Ginsberg verwies auf Hetmanns erstes Buch, irgendwo lag eine Mao-Bibel. Der Anblick von hundert auf dem Boden ausgefächerten Kinder- und Jugend- und Indianer- und Märchenbüchern, von Biographien und Anthologien war beeindruckend.
Einfacher hätte man das als WWW-Seiten haben können: Einfacher, und um wieviel langweiliger, öder, weniger begreifbar. Die Schüler liefen um die vielleicht sieben Quadratmetet Fläche voller Bücher und Pfeile herum, betrachteten die Bücher von allen Seiten, in all den verschiedenen Größen und Farben und Schrifttypen und Verlagen und voller verschiedener Gebrauchsspuren.

Danach begann die eigentliche Dichterlesung. Hans-Christian Kirsch las zwei Texte aus der von ihm mit verfassten „Literaturgeschichte in Geschichten“, Dichter leben. Danach stellten die Schüler Fragen – und sie hatten sich auch gute Fragen vorher überlegt. Dafür gab es nämlich auch Punkte: Dafür, dass die Gruppe gute Fragen auf ihr Blatt aufgeschrieben hatte, aber auch dafür, diese Fragen dann auch wirklich gestellt zu haben. Das ist extrinsische Motivation, schadet aber nicht: Denn fast alle Schüler waren an den Antworten mehr interessiert als daran, nur ihre Frage loszuwerden.
Gefragt wurde unter anderem:
– zu seinem Tagesablauf als Schriftsteller
– zu seiner Arbeitsweise
– wie lange er für ein Buch braucht
– zu Schwierigkeiten und Erfahrungen mit Verlagen und Lektoren
– zu seinem Pseudonym
– zu seinen Deutsch-Leistungen in der Schule
Hans-Christian Kirsch beantwortete alle Fragen ausführlich und freundlich und verständlich, er sprach zu den Schülern und nicht zu den Lehrern, erzählte kurze Anekdoten, und er ließ vor allem auch die Schüler mit ihren Fragen zu Wort kommen.

Danach konnten Schüler und Lehrer noch Dichter leben kaufen und signieren lassen.

Das war ein sinnvoller Projekttag.

Geheimnisvolle Läden

(Lord Dunsany berichtet) Ein verstörter junger Mann erschien gestern abend bei der Pariser Polizeipräfektur und verlangte von den Beamten, ihm bei der Suche nach einem Bureau d’Echange de Maux zu helfen. In der von ihm genannten Straße waren jedoch keinerlei Spuren eines solchen Ladens zu finden, obwohl der Mann beteuerte, erst wenige Tage zuvor dort Kunde gewesen zu sein. Über die Art seines Handels wurde nichts bekannt.

Diese Seite enthält drei Listen zu diesem Thema, die sich teilweise überschneiden. In der ersten habe ich alle mehr oder weniger merkwürdigen Seitenstraßen-Läden gesammelt – ob sie verschwinden oder nicht. Danach habe ich alle Orte gesammelt, die verschwinden, als hätte es sie nie gegeben – ob es sich um solche Läden handelt oder nicht. Und schließlich habe ich Clubs und Häuser gesammelt, in denen sich Leute mehr oder weniger regelmäßig treffen – ob diese Örtlichkeiten nun verschwinden oder nicht. (Alle Kombinationen treten nämlich auf.)

Tut mir leid, dass ich nicht mehr anbieten kann als nur Titel- und Autorenangaben. Besonders das Jahr der Erstveröffentlichung wäre interessant; vielleicht ergänze ich die Liste bei Gelegenheit. Zusätzliche bibliographische Angaben stehen nur gelegentlich (wenn ich nämlich die Geschichten sonst nicht mehr in meinen Büchern finden würde).

Titel ohne Autoren beziehen sich auf Filme.
Angaben mit Fragezeichen müssen noch überprüft werden.
An weiteren Geschichten bin ich sehr interessiert.


1. „Yes, the shop was one of those.“ (Harlan Ellison)

Geheimisvolle Läden, abseits der Straße gelegen, in denen es mehr oder weniger merkwürdig zugeht. Oft, aber nicht immer übernatürlich. Gerne sind das übrigens Buchläden, ansonsten kauft man dort auch noch Gift. Bei Bloch sogar beides. Ich habe auch Grenzfälle aufgenommen, wie unheimliche Zirkusse (Big, Bradbury, Finney) und ein geheimnisvolles Hinterzimmer (Norton), in dem ein Fluchthelfer in eine andere Welt hilft (wie bei einem von Ellisons Läden übrigens auch).

  • Aickman, Robert. „Le Miroir“, Whispers, ed. Stuart David Schiff ?
  • Big
  • Bloch, Robert. „The Cape“
  • Bloch, Robert. „Night School“ („Kain und Abel“)
  • Bond, Nelson. „The Bookshop“ („Der Buchladen“)
  • Bond, Nelson. „Fuddle’s Finger“ ?
  • Bradbury, Ray. „Drink Entire: Against the Madness of Crowds“
  • Bradbury, Ray. Something Wicked This Way Comes (Das Böse kommt auf leisen Sohlen)
  • Braunbeck, Gary A. „Curtain Call“, in: P. N. Elrod (ed.), Dracula in London
  • Brooks, Terry. Magic Kingdom For Sale/Sold (wieder mal Fluchthelfer)
  • Peter H. Cannon, „The Fantasy and Mystery Bookshop“, in: The Horror of it All.
  • Chandler, Raymond. „The Bronze Door“ („Die Bronzetür“)
  • Collier, John. „The Chaser“ („Ein Schluck zum Nachspülen“)
  • Collier, John. „Bottle Party“
  • Corman, Avery. The Old Neighborhood
  • Dickens, Charles. The Old Curiosity Shop
  • Dunsany, Lord. „The Bureau d’Echange de Maux“ („Das Bureau d’Echange de Maux“ – aber auch schon mal als „Der Tauschladen in Maux“ übersetzt)
  • Dunsany, Lord. „A Shop in Go-by-Street“ („Der Laden in der Go-by-Street“)
  • Dunsany, Lord. „The Wonderful Window“ („Das wundersame Fenster“)
  • Ende, Michael. Die Unendliche Geschichte
  • Ellison, Harlan. „Adrift Just Off the Islets of Langerhans: Latitude 38° 54′ N, Longitude 77° 00′ 12“ W“
  • Ellison, Harlan. „Djinn, no Chaser“
  • Ellison, Harlan. „The Museum on Cyclops Avenue.“ (Slippage)
  • Ellison, Harlan. „The Place with No Name“
  • Ellison, Harlan. „Shoppe Keeper“
  • Finney, Charles G. The Circus of Dr. Lao
  • Finney, Jack. „Of Missing Persons“ (S-F. The Year’s Greatest Science-Fiction and Fantasy, ed. Judith Merril) (Reisebüro)
  • Finney, Jack. „Lunch-Hour Magic“ (Normaler Scherartikelladen, der manchmal Exotisches anbietet)
  • Fritch, Charles E. „The Pawnshop“, Whispers, ed. Stuart David Schiff) (vor 1977)
  • Théophile Gautier, „Der Mumienfuß“
  • Gremlins
  • Jackson, Shirley. „Seven Types of Ambiguity“
  • Jacobi, Carl. „Revelations in Black“.
  • King, Stephen. Needful Things
  • Leiber, Fritz. „Bazar of the Bizarre“ Swords Against Death (dt. in Schwerter im Nebel)
  • Lalumière, Claude. The Door to Lost Pages (Buchhandlung)
  • Little Shop of Horrors
  • Ranald MacDougall, „The Ineffable Essence of Nothing“
  • Eine Monkees-Folge (Fernsehserie) (Titel unbekannt, aber einer der Monkees kauft im Laden eine Harfe nebst der Fähigkeit, sie zu spielen, worauf ihn der Teufel kassieren will)
  • Morley, Christopher. The Haunted Bookshop
  • Mysterious Traveler, The: „Death Is the Judge“, 1947-06-15 (old time radio show)
  • Norton, Andre. Witch World (Gefangene der Dämonen. Ein Roman aus der Hexenwelt)
  • Pound, Ezra. „The Lake Isle“ (ein Gedicht, gehört vielleicht nur am Rand hierher)
  • Pratchett, Terry. The Light Fantastic (in der Corgi-Ausgabe zumindest auf Seiten 133, 153, 162-175)
  • Pratchett, Terry. Soul Music
  • Rowling, Joanne K. Harry Potter and the Philosopher’s Stone (Harry Potter und der Stein der Weisen)
  • Sheckley, Robert. „Something For Nothing“ („Die Wunschmaschine“)
  • Sheckley, Robert. „Is THAT what people do?“ („Wenn Leute ganz allein sind“)
  • Robin Sloan, Mr. Penumbra’s 24-Hour Bookstore
  • Smoke/Blue in the Face ?
  • Stevenson, Robert L. „Markheim“
  • Tenn, William. „Everybody Loves Irving Bommer“ („Alle Welt liebt Irving Bommer“) (vor 1955)
  • Travers, Pamela L. Mary Poppins, „The Gingerbread Shop“
  • Vogt, A.E. van. (Die Waffenläden von Isher)
  • Vogt, A.E. van. (Die Waffenhändler von Isher)
  • Warschawski. „Der Traumladen“
  • Wells, H.G. („Der Zauberladen“)
  • Wells, H.G. „The Diamond Maker“
  • Wells, H.G. „The Door in the Wall“
  • Wu, William F. „Wong’s Lost and Found Emporium“ („Wongs Fundsachen“)

Traditionell kauft man dort übrigens Spiegel, Gemälde, Türen, Fenster oder Bücher, glaube ich. Kombiniert wird das gern mit Geschichten um einen Pakt mit dem Teufel; dazu gibt es bereits etliche Anthologien, anders als zu den Läden (obwohl die schon so bekannt sind, dass sie oft genug parodiert werden).
Die Läden haben nun außerdem die Eigenschaft, dass sie gerne verschwinden, nachdem der Kunde wieder gegangen ist. Darum meine zweite Liste:


2. Now You See Them – Now You Don’t

Hier geht es um diverse Orte und Örtlichkeiten (darunter eben auch Läden), die plötzlich nicht mehr da sind, in die man plötzlich nicht mehr hinein kann, oder in denen nicht mehr dieselben Leute wohnen. Variante bei Michael Ende: Der Besitzer behauptet, den Jungen und das Buch (Die unendliche Geschichte) noch nie gesehen zu haben. Mitunter sind es auch Orte, die vorher nicht da waren (Jack Finney, Sheckley), oder Orte außerhalb unseres gewöhnlichen Kontinuums (King).
Die Erklärungen für das Verschwinden müssen dabei nicht immer übernatürlich sein, gerne handelt es sich allerdings doch um verschwindende dreizehnte Stockwerke.

  • Anderson, Poul. A Midsummer Tempest (Ein Mittsommernachts-Sturm)
  • Bond, Nelson. „The Bookshop“ („Der Buchladen“)
  • Bradbury, Ray. „Drink Entire: Against the Madness of Crowds“ ?
  • Braunbeck, Gary A. „Curtain Call“, in: P. N. Elrod (ed.), Dracula in London
  • Brednich, Rolf Wilhelm. „Das verschwundene Hotelzimmer.“ Die Maus im Jumbo-Jet. Neue sagenhafte Geschichten von heute. München: Beck 1991, 66-67. (Beck’sche Reihe 435)
  • Chetwynd-Hayes, Robert. The Monster Club (Der Monster-Club) ?
  • Doyle, Arthur Conan. „The Red-Headed League“
  • Dunsany, Lord. „The Bureau d’Echange de Maux“ („Das Bureau d’Echange de Maux“)
  • Dunsany, Lord. „A Shop in Go-by-Street“ („Der Laden in der Go-by-Street“) ?
  • Eichendorff. Joseph von. „Das Marmorbild“
  • Eichendorff, Joseph von. „Die Zauberei im Herbste“
  • Ellison, Harlan. „Adrift Just Off the Islets of Langerhans: Latitude 38° 54′ N, Longitude 77° 00′ 12“ W“
  • Ellison, Harlan. „The Museum on Cyclops, Avenue.“ (Slippage)
  • Ellison, Harlan. „The Place with No Name“
  • Ellison, Harlan. „Shoppe Keeper“
  • Ellison, Harlan. „Tired Old Man“ (1975)
  • Ende, Michael. Die Unendliche Geschichte
  • Finney, Charles G. The Circus of Dr. Lao
  • Finney, Jack. „The Third Level“
  • Fowler, Christopher. The Victoria Vanishes (2008) – entpuppt sich als Trick
  • Gaiman, Neil. The Sandman Library 8: World’s End.
  • Gruber, Frank. „The Thirteenth Floor“, The Day of the Dragon and other Tales of Terror, ed. Kurt Singer (vor 1967)
  • King, Stephen. Needful Things ?
  • King, Stephen. „A Winter’s Tale: The Breathing Method“
  • Lalumière, Claude. The Door to Lost Pages (verschwindet möglicherweise nur in Alptraumsequenz)
  • Leiber,Fritz. „Bazar of the Bizarre“ Swords Against Death (dt. in Schwerter im Nebel)
  • Lovecraft, H.P. „The Music of Erich Zann“ („Die Musik des Erich Zann“)
  • Ranald MacDougall, „The Ineffable Essence of Nothing“
  • Pratchett, Terry. The Light Fantastic (siehe oben)
  • Pratchett, Terry. Soul Music (siehe oben)
  • Ray, Jean. Malpertuis, Frankfurt: Insel 1974 (Bibliothek des Hauses Usher), S. 128
  • Robeson, Kenneth. Devil On the Moon (Der Mann vom Mond, S. 108 [Anspielung auf verschwundenes Stockwerk])
  • Rowling, Joanne K. Harry Potter and the Philosopher’s Stone (Harry Potter und der Stein der Weisen)
  • Rushdie, Salman. Midnight’s Children. Does the following belong here? „Bulldozers were rushed to the scene of the reported hovels; they found nothing. After that the existence of the moving slum of the escaped illusionists became a fact know to all the inhabitants of the city, but the wreckers never found it.“ (p. 431)
  • Russell, Ray. „Comet Wine“ („Kometenwein“) (Terra Fantasy Taschenbuch 74) ?
  • Sheckley, Robert. „The Altar“ („Der Altar“)
  • Tenn, William. „The Tenants“ („Die neuen Mieter“) (vor 1955)
  • The Twilight Zone. „The After Hours“. Season One, Episode 34, June 10, 1960: Ninth floor of department store
  • Vogt, A.E. van. The Weapon Shops of Isher
  • Vogt, A.E. van. The Weapon Makers
  • Wells, H.G. („Der Zauberladen“)
  • Wells, H.G. „The Door in the Wall“ ?
  • Wilson, Robert Anton. Masks of the Illuminati (Masken der Illuminaten)
  • Wu, William F. „Wong’s Lost and Found Emporium“ („Wongs Fundsachen“) ?

(Nach einer im 15. Jh. niedergeschriebenen Legende soll das Heilige Haus [Santa Casa = Jesu Wohn-/Elternhaus in Nazareth] auf wundersame Weise am 7.9.1295 nach Loreto bei Ancona gelangt sein. Gehört das auch hierher?)

Und nachdem es sehr unbefriedigend ist, wenn einem so plötzlich der Boden unter den Füßen weggezogen wird, gibt es neben diesen ach so flüchtigen Orten das gerade Gegenteil (vielleicht zum Ausgleich?): Eine sichere, feste Heimat fern der Heimat. Ein Club, mit bequemen Sesseln, einem offenen Kamin, ein Club, der immer da ist, wo man ihn vermutet… oder zumindest fast immer. Deshalb die nächste Liste.


3. Kneipen, Clubs und Bars.

Nicht unbedingt phantastische, aber auf jeden Fall mehr oder weniger regelmäßig besuchte Treffpunkte. Eventuell auch Clubs ohne feste Räumlichkeiten (Stevenson, Chesterton). Zimmer Bradley ist ein Sonderfall: Greyhaven gibt’s wirklich.
Club Stories sind sicher schon sehr alt. Schon die frühen Novellensammlungen (Bocaccio, Chaucer, Tausendundeine Nacht, Goethes Unterhaltungen deutscher Ausgewanderter bis zur deutschen Romantik) haben als Rahmen die geschlossene Gesellschaft, der die Geschichten erzählt werden. Ende des 19. Jahrhunderts erhalten dann auch viele englische Geschichten, gerne auch die unglaubwürdigeren, phantastischen (Heart of Darkness, The Turn of the Screw) diesen Rahmen.
Die Erzählsituation reicht dabei von dem Club, der für viele Geschichten den Rahmen abgibt (Clarke, King, Wodehouse), bis zur zufälligen Begegnung mit dem Fremden im Zug, der einem seine Geschichte erzählt. (Angefangene Liste vorhanden.)

  • Adams, Douglas. The Restaurant at the End of the Universe
  • American Graffiti
  • Anderson, Poul. A Midsummer Tempest (Ein Mittsommernachts-Sturm)
  • Bangs, John Kendrick. A House-Boat on the Styx ?
  • Clarke, Arthur C. Tales of the White Hart (Geschichten aus dem Weißen Hirschen)
  • Cheers
  • Chesterton, G.K. The Club of Queer Trades
  • Chesterton, G.K. „The End of the World“: „Then we found ourselves filling up the strict main street of a tiny hamlet, and across the wall of its inn was written in large letters, LE BOUT DU MONDE—the end of the world.“
  • Chetwynd-Hayes, Robert. The Monster Club (Der Monster-Club)
  • DC Comics: House of Mystery und House of Secrets, wo jeweils die Geschichten der Pensionsgäste erzählt werden
  • Doyle, Arthur Conan. (der Diogenes-Club, in dem Holmes‘ Bruder Mycroft sich gerne aufhält) ?
  • Dunsany, Lord. (der Club, in dem die meisten Jorkens-Geschichten erzählt werden)
  • Fowler, Christopher. „Lost in Leicester Square“
  • Gaiman, Neil. The Sandman Library 8: World’s End.
  • Gilgamesh-Epos: Siduris Schenke am Ende der Welt
  • Hemingway, Ernest. „A Clean Well-Lighted Place“ (gehört das vielleicht tatsächlich irgendwie hierher?)
  • King, Stephen. „A Winter’s Tale: The Breathing Method“
  • King, Stephen. („Der Mann, der niemandem die Hand geben wollte“)
  • Kipling, Rudyard. „In the Interests of the Brethren“
  • Kipling, Rudyard. „The Janeites“ (Jane-Austen-Fans)
  • Kipling, Rudyard. „A Madonna of the Trenches“
  • Kipling, Rudyard. „A Friend of the Family“
  • Linklater, Eric. Poet’s Pub
  • Morley, Christopher. The Haunted Bookshop (der Corn-Cob Club darin)
  • Robinson, Spider. Die Callahan-Geschichten
  • Sheckley, Robert. „The Altar“ („Der Altar“)
  • Sprague de Camp, Lyon/Pratt, Fletcher. Tales from Gavagan’s Bar (Geschichten aus Gavagans Bar)
  • Stevenson, Robert Louis. „The Suicide Club“ („Der Selbstmörder-Club“)
  • Rumble Fish ?
  • Tinniswood, Peter. Tales from a Long Room
  • Verne, Jules. In 80 Tagen um die Welt
  • Wells, H.G. „The Truth about Pyecraft“
  • Wodehouse, P.G. Meet Mr Mulliner
  • Zimmer Bradley, Marion (ed.) Greyhaven (Geschichten aus dem Haus der Träume)