Für eine Öffentlichkeit schreiben: Geniale Idee

Selber darauf gekommen bin ich nicht, aber wenigstens erkenne ich eine gute Idee, wenn ich sie sehe: Kollege Z. im Treppenhaus der Schule, er geht nach oben, ich nach unten, um uns herum wuselnde Schüler, Zeit nur für einen kurzen Zuruf: “Was hältst du davon: Ich lasse jetzt die Schüler in mein Poesiealbum schreiben.” Und in diesem Moment war alles klar. “Genial”, habe ich noch gerufen, dann war ich schon weiter. Kollege Z. hat jetzt also ein Poesiealbum, ich habe ein Poesiealbum und Kollegin N. auch. Und wir wetteifern, wer am meisten Einträge hat. Das da oben ist nicht mein …

Papierbasteln

Früher habe ich halbwegs viel gebastelt, jedenfalls solange es sich auf Papier beschränkte. Origami bis hin zum funktionsfähigen Schachtelmännchen nach Max Hulme, oder eine zappelnde Maus aus einer Serviette (so wie auf diesen Videos), mit der sich gelegentlich Kinder am gedeckten Tisch unterhalten lassen. Inzwischen bin ich träge geworden, aber für die Kommunion in Berlin neulich habe ich doch eine Karte selbst gebastelt. Kernstück war das hier: Ein Schwan, den man auf- und zuklappen kann. Das ist nicht selbst ausgedacht, nur leicht variiert und mit weniger Geduld und Liebe zurechtgebastelt als früher, stammt aus diesem Buch: Masahiro Chatani ist laut …

Poesiealbum

Seit Wochen liegt wieder eines bei mir. Siebte Klasse. Man ist als Lehrer schon stolz, wenn man das erste kriegt. Und danach wohl auch noch. Trotzdem liegen die Bücher immer lange zu Hause herum. Dabei habe ich doch einen Spruch, den ich immer verwende, genommen aus dem Poesiealbum meiner Frau. Deshalb lege ich hier eine Sammlung meiner Poesiealbum-Sprüche an. Meine ersten Einträge bekamen noch einen selbstgebastelten Aufklappschwan oder ‑schmetterling (nach Entwürfen von Masahiro Chatani), inzwischen schaffe ich das nicht mehr.