{"id":10071,"date":"2017-11-04T19:47:35","date_gmt":"2017-11-04T18:47:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=10071"},"modified":"2017-11-04T20:58:55","modified_gmt":"2017-11-04T19:58:55","slug":"zadie-smith-swing-time-und-viele-viele-musical-ausschnitte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2017\/11\/zadie-smith-swing-time-und-viele-viele-musical-ausschnitte.htm","title":{"rendered":"Zadie Smith, Swing Time (und viele, viele Musical-Ausschnitte)"},"content":{"rendered":"<p>In meiner Leserunde gelesen. Vorab: Viel werde ich gar nicht zu dem Buch sagen. Es hat mir auch nicht sehr gefallen. Interessiert hat es mich durchaus, weil mich zwei oder drei Nebenthemen des Buchs interessierten &#8211; ansonsten war es nicht so das meine. Es geht darin um die Freundschaft der Protagonisten mit der gleichaltigen Tracey. Sie wohnen in der selben eher heruntergekommenen Nachbarschaft, haben aber ganz verschiedene M\u00fctter; beide Kinder gehen ins Ballett und lernen Tanz. Sie verlieren sich aus den Augen; die Protagonistin wird Assistentin bei dem an Madonna angelehnten Musikstar Aimee. Ein Gro\u00dfteil der zweiten H\u00e4lfte spielt in Afrika, wo Aimee an der Organisation der wohlt\u00e4tigen Pl\u00e4ne Aimees und der Adoption eines Kindes beteiligt ist. Am Ende verliert die Protagonistin ihren Job, nimmt aber wieder Kontakt zu Tracey auf, die, etwas abgedreht, der Mutter der Protagonistin, inzwischen Lokalpolitikerin, \u00c4rger bereitet.<\/p>\n<p>Interessant und lehrreich sind die Passagen in Afrika, die hochfliegenden Pl\u00e4ne von Aimee, die zum Scheitern verdammt sind. Wichtig f\u00fcr das Buch ist die Freundschaft der beiden M\u00e4dchen und die Rollen der M\u00fctter. Aber die Protagonistin selber fand ich nicht interessant, und sie ist auch die Erz\u00e4hlerin (ohne konkreten Erz\u00e4hlanlass). <\/p>\n<p>Dennoch habe ich das Buch mit Genuss und Belehrung gelesen. Tracey driftet ab in obskure Chatr\u00e4ume im Internet und h\u00e4ngt Verschw\u00f6rungstheorien an; das taucht nur ganz am Rand auf, aber dennoch ist es ein Thema, das mich interessiert: da gibt es meine geliebte Echsenmenschen-Verschw\u00f6rung (S. 94, S. 399) und den ehemaligen Fr\u00fchst\u00fccksfernseh-Reporter, der sie propagiert (S. 93 &#8211; nach dem Vorbild David Icke?); eine &#8222;secret eighteenth-century Bavarian sect&#8220; bleibt namenlos, aber erst neulich <a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2017\/10\/abb-augustin-barruel-denkwuerdigkeiten-zur-geschichte-des-jakobinismus-band-3-teil-1.htm\">schrieb ich \u00fcber sie<\/a>. In Afrika wird oft gefragt, ob dieser oder jene m\u00e4chtige Star &#8222;Illuminati&#8220; sei. <\/p>\n<p>Schon einmal geh\u00f6rt hatte ich von der Nation of Gods and Earths, einer &#8222;afroamerikanische[n] gesellschaftlich-religi\u00f6se[n] Bewegung&#8220; (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/The_Nation_of_Gods_and_Earths\">Wikipedia<\/a>), aber viel vergessen; hier bekam ich eine Auffrischung. Viele Leute aus der Hip-Hop-Szene h\u00e4ngen ihr an, viel Hip-Hop-Slang h\u00e4ngt damit zusammen, etwa das &#8222;Word&#8220; als \u00c4quivalent eines best\u00e4tigenden Aussagesatzes. Nu, es ist eine Religion oder eine esoterische Weltanschauung, klingt jedenfalls reichlich suspekt. Die Bewegung hei\u00dft auch Five Percent Nation, weil laut der Lehre 85% der Menschen ignorant sind der Wahrheit gegen\u00fcber, 10% wissend, aber b\u00f6se, und nur 5% wissend und gut.<\/p>\n<p>Aber noch mehr interessiert hat mich das eigentliche gro\u00dfe Thema des Buchs: Tanz, und kulturelle Aneignung. <em>Swing Time<\/em> hei\u00dft das Buch und ist benannt nach einem der RKO-Musicals mit Fred Astaire und Ginger Rogers aus dem Jahr 1936. Nicht das beste aus der Reihe, <em>The Gay Divorcee<\/em> (1934) und <em>Top Hat<\/em> (1935) sind besser, aber Smith l\u00e4sst ihre Protagonisten diese Tanzszene sehen:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Astaire Fred Bojangles of Harlem from Swing Time 1936\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/xm1jiv3zYw0?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Und erst sp\u00e4t f\u00e4llt der Heldin &#8211; schwarz, wie ihre Freundin ebenso &#8211; auf, dass Fred Astaire &#8222;Bojangles of Broadway&#8220; in <em>blackface<\/em> tanzt. Blackface: Das ist die Konvention, dass ein wei\u00dfer (oder auch schwarzer) Entertainer &#8211; Schauspieler, T\u00e4nzer &#8211; sich mit Schminke als Schwarzer maskiert; im 19. und fr\u00fchen 20. Jahrhundert in den USA durchaus \u00fcblich, noch bis 1955 gab es die Sendung &#8222;Amos &#8217;n&#8216; Andy&#8220; im amerikanischen Fernsehen mit zwei Wei\u00dfen in Blackface in schwarzen Rollen. (Begonnen hatte sie 1928 als Radiosendung.) Heute wird blackface meist als unsensibel, beleidigend, anst\u00f6\u00dfig empfunden.<\/p>\n<p>Die Fred-Astaire-Nummer ist ein Tribut an Bill &#8222;Bojangles&#8220; Robinson, einen ber\u00fchmten Stept\u00e4nzer &#8211; aber schwarz, und deswegen kein so gro\u00dfer Star wie die wei\u00dfen T\u00e4nzer. Hie sieht man ihn, etwa ab Minute 2, in <em>Stormy Weather<\/em> (1943), f\u00fcnfundsechzigj\u00e4hrig:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Bill &quot; Bojangles &quot; ROBINSON &quot; The Sand Dance &quot; !!!\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/WkD60wab3n4?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich war Astaire gar kein so gro\u00dfer Robinson-Fan. Robinson tanzte vor allem mit den F\u00fc\u00dfen, der Oberk\u00f6rper blieb relativ ruhig, und das lag Astaire nicht. (Am bekanntesten sind seine Nummern, wie er Treppen hinauf und herunter tanzt, allein oder <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=arkkGjDpa8E\">mit Shirley Temple<\/a>). Mehr sch\u00e4tzte Astaire John W. Bubbles, hier in <em>Cabin in the Sky<\/em> (1943):<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Cabin in the Sky\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/c58AAcnaPTo?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Am ausf\u00fchrlichsten beschreibt Zadie Smith aber eine Nummer aus <em>Ali Baba Goes to Town<\/em> (1937). Dieser Film ist ein wenig von Mark Twains <em>A Connecticut Yankee at King Arthur&#8217;s Court<\/em> inspiriert (<a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2015\/01\/mark-twain-a-connecticut-yankee-in-king-arthurs-court.htm\">Blogeintrag<\/a>); Eddie Cantor wird in der Jetztzeit in Schlaf versetzt und wacht in Tausendundeiner Nacht auf, macht doch Karriere und Feinde, bevor er am Ende wieder aufwacht. F\u00fcr Tracey und die Protagonistin ist diese Szene besonders wichtig, weil sie in ihrer zum ersten Mal auf die schwarze T\u00e4nzerin Jeni Le Gon sto\u00dfen, an deren Stil und Namen sich Tracey orientiert. (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=dRuC0k6Lqho\">Hier sieht man Jeni Le Gon 2008, zweiundneunzigj\u00e4hrig<\/a>.)<\/p>\n<p>Aber die Nummer ist auch aus einem anderen Grund im Buch, und zwar weil sie etwas \u00fcber das Verh\u00e4ltnis zwischen Wei\u00dfen und Schwarzen sagt, \u00fcber deren Darstellung, \u00fcber Tanz, \u00fcber das Abschauen und \u00dcbernehmen von Tanzbewegungen. Jeni Le Gon taucht ab 3:44 auf, aber die ganze Nummer ist sehr sehenswert:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Eddie Cantor- Swing Is Here To Sway\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/XFPgCGlxQa0?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Leider fehlt in diesem Ausschnitt die vorhergehende Minute, anhand derer man die Handlung erst richtig einordnen kann. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lu01MFTyovM\">Hier ist eine &#8211; russisch unterlegte &#8211; Fassung des kompletten Films,<\/a> etwa um 29:20 beginnt die Szene. Eddie Cantor begegnet in diesem m\u00e4rchenhaften Bagdad einer Gruppe von Musikern, frisch aus Afrika, die teilnahmslos bleiben und sich am Trubel nicht beteiligen &#8211; sie sprechen die Sprache dort nicht, und niemand spricht ihre Sprache. Eddie Cantor versucht es mit Franz\u00f6sisch, Spanisch, Italienisch und Jiddisch, bevor ihm &#8211; und damit beginnt der Ausschnitt oben &#8211; die Idee kommt, es mit dem Ruf &#8222;Hi-de-hi-de-ho&#8220; zu probieren. Und darauf reagieren die Musiker! Cantor singt ihnen dann von ihrer und ihrer Musik fantastischen Zukunft vor: &#8222;a thousand years from today: there&#8217;s gonna be a Harlem&#8220;. Und dann erz\u00e4hlt er ihnen vom Swing.<\/p>\n<p>Man wei\u00df gar nicht, wo man anfangen soll. Blackface, der Foxtrott-Rhythmus, die Phantasieinstrumente, die Karikaturen. Die drei ungewohnt dicken T\u00e4nzerinnen. Wenn diese ab 7:30 im Winkel von 45 Grad stehen, hat man das damals noch mit an den Boden genagelten Schuhen gemacht; Michael Jackson hat sich dazu eine besondere Konstruktion patentieren lassen (schreitb Zadie Smith). <\/p>\n<p>Wie kommt es, dass diese Musiker keine europ\u00e4ischen Sprachen verstehen, aber auf Hi-de-hi reagieren? Das bringt uns zu Cab Calloway, von dem meine Generation zum ersten Mal im Film <em>Blues Brothers<\/em> (1980) geh\u00f6rt hat. Er spielt darin Curtis Delgado, das Faktotum des Waisenhauses, in dem Jake und Elwood Blues aufgewachsen sind, und als die beiden zu sp\u00e4t auf ihr eigenes Konzert kommen, springt er mit der Band und der Nummer &#8222;Minnie the Moocher&#8220; ein:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"The Blues Brothers - Minnie The Moocher (Cab Calloway).\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/hlgnHpfEogo?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>(Zum zweiten Mal habe ich von Cab Calloway \u00fcbrigens in einem alten Englisch-Schulbuch geh\u00f6rt beziehungsweise gelesen. Damals enthielten die noch ordentlich viel Text, und eben auch einen Text von Cab Calloway \u00fcber Drogengebrauch in der Jazzszene, und dass das etwas ganz Schlimmes war.)<\/p>\n<p>Aber nat\u00fcrlich ist das Lied viel \u00e4lter, und Cab Calloway ein ber\u00fchmter Bandleader der 1930er und 1940er Jahre, Stammgast im Cotton Club in Harlem. Das Hi-de-ho war sein Markenzeichen. Hier eine Version des Lieds von 1942:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Cab Calloway - &quot;Minnie The Moocher&quot; - ORIGINAL &quot;VIDEO&quot;\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/8suquDgg0dw?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Und hier eine Version von 1932, mindestens so interessant und befremdlich:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"&quot;Minnie the Moocher&quot; Betty Boop HD 1080p\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/B_jqqJ-77xs?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Auch hier: Wo soll man anfangen? Betty Boop zu Hause und isst ihren Sauerbraten nicht?<\/p>\n<hr\/>\n<h2>Anhang<\/h2>\n<p>Zadie Smith schreibt im Guardian \u00fcber Tanz:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/books\/2016\/oct\/29\/zadie-smith-what-beyonce-taught-me\">https:\/\/www.theguardian.com\/books\/2016\/oct\/29\/zadie-smith-what-beyonce-taught-me<\/a><\/p>\n<p>Darin geht es auch um die Nicholas Brothers, Harold and Fayard, hier &#8222;Jumpin Jive&#8220;, wieder aus <em>Stormy Weather<\/em> (1943), wieder mit Cab Calloway am Anfang:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Jumpin Jive - Cab Calloway and the Nicholas Brothers\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/_8yGGtVKrD8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Ist das Internet nicht toll? Man findet alle diese Sachen. Hier ein Vergleich von Michael Jackson und Fred Astaire\/Cyd Charisse: <\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Michael Jackson\/Fred Astaire\/Cyd Charisse: The Master &amp; His Teacher\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/lwdDPT6nWuE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Oder allgemeiner Michael Jacksons Vorbilder:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Michael Jackson&#039;s influences\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/On-N99GmHDQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Ganz explizit etwa Bob Fosse:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Bob Fosse Michael Jackson Pas de Deux\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/qvZGl1NqBRc?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Man sieht: Tanzelemente werden weitergegeben. Michael Jackson hat den Moonwalk von Bob Fosse, und der von Bill Bailey. Darum geht es auch in Zadie Smiths Buch. &#8211; Die ersten Szenen von Bob Fosse stammen \u00fcbrigens aus einer Verfilmung von <em>Der kleine Prinz<\/em> (1974), <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=w-qUMzMVzdw\">hier die ganze Nummer, in der Fosse eine Schlange spielt.<\/a> Schau an, Regie Stanley Donen, der Mann ist echt untersch\u00e4tzt. Bob Fosse war T\u00e4nzer, Choreograph, Regisseur, seine Karriere startete durch mit <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qw0FSREoaLQ\">dieser Nummer aus Kiss Me Kate,<\/a> zusammen mit Carol Haney, von ihm selbst choreographiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In meiner Leserunde gelesen. Vorab: Viel werde ich gar nicht zu dem Buch sagen. Es hat mir auch nicht sehr gefallen. Interessiert hat es mich durchaus, weil mich zwei oder drei Nebenthemen des Buchs interessierten &#8211; ansonsten war es nicht so das meine. 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[&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[224,72,82],"class_list":["post-10071","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-buecher","tag-buecher","tag-musicals","tag-musik"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10071","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10071"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10071\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10110,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10071\/revisions\/10110"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10071"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10071"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10071"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}