{"id":11498,"date":"2018-08-17T07:50:38","date_gmt":"2018-08-17T05:50:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=11498"},"modified":"2023-05-23T21:55:36","modified_gmt":"2023-05-23T19:55:36","slug":"weird-menace-spicy-mystery-stories-august-1935","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2018\/08\/weird-menace-spicy-mystery-stories-august-1935.htm","title":{"rendered":"Weird Menace: Spicy Mystery Stories August 1935"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2018\/08\/weird-menace-spicy-mystery-stories-august-1935.htm#comments'>2 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<p>Die <em>pulp magazines<\/em>, das war eine Art seichte Unterhaltungsliteratur der USA haupts\u00e4chlich in den 1920er bis 1940er Jahren, abgel\u00f6st dann durch die Comic-Hefte. Ihren Namen haben die Magazine von dem billigen, holzhaltigen Papier, auf dem sie gedruckt waren, mit &#8222;wood pulp&#8220; als Ausgangspunkt. Das Gegenst\u00fcck waren die seri\u00f6sen Magazine f\u00fcr Hausfrau und Hausmann auf teurerem Papier, die <em>slicks.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Pulps gab es in allen m\u00f6glichen Genres und Subgenres &#8211; Horror, Krimi, \u00fcbermenschliche Verbrechensbek\u00e4mpfer, Western, Liebesgeschichte, Science Fiction. Science Fiction auf der Erde, auf anderen Planeten, mit Raumschlachten oder mit Au\u00dferirdischen, technisch, weniger technisch &#8211; sehr auf den diskriminierenden Kunden ausgerichtet. Ganz ohne Sex oder mit ein bisschen Sex, das hei\u00dft: heftig wogende Busen und halbdurchsichtige Gew\u00e4nder. Das gab es vor allem bei den <em>Spicy Pulps<\/em> aus dem Haus <em>Culture Publications: Spicy Adventure Stories, Spicy Detective Stories, Spicy Mystery Stories, Spicy Western Stories.<\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-11552\" style=\"float: right; margin-left: 15px;\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/spicy_mystery_stories.jpg\" alt=\"Titelbild Pulp-Magazin\" width=\"200\" height=\"299\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/spicy_mystery_stories.jpg 200w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/spicy_mystery_stories-100x150.jpg 100w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/spicy_mystery_stories-135x202.jpg 135w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n\n\n\n<p>Anfang der 1930er brachten einige regul\u00e4re Detektiv-Pulps Geschichten mit \u00fcbernat\u00fcrlichen, bedrohlichen Geschichten; das kam an, ein neues Genre war geboren, und damit eine neue Reihe von Magazinen. Die Detektiv-Pulps kehrten zu ihren regul\u00e4ren Geschichten zur\u00fcck oder stellten wie <em>Dime Mystery (Book) Magazine<\/em> ganz auf die neue Mode um. Diese Genre nannte man <em>shudder pulps<\/em> oder <em>weird menace<\/em> oder <em>the weirds.<\/em> Da ging es um sinistre Verbrechen, fehlende K\u00f6rperteile, Entf\u00fchrung, Folter &#8211; eher unangenehmes Zeug. Ich habe eine Anthologie davon; deprimierende Lekt\u00fcre.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein wenig besser &#8211; aber immer noch schlecht &#8211; ist die <em>spicy<\/em> Variante davon, und da habe ich gerade eine Faksimile-Ausgabe von <em>Spicy Mystery Stories<\/em> Vol I, No. 4, August 1935 gelesen. Hier die Geschichten darin:<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">(1) Robert Leslie Bellem, &#8222;The Executioner&#8220;<\/h4>\n\n\n\n<p>Entt\u00e4uschend, Bellem ist sonst einer der angenehm \u00fcbertrieben blumigen Autoren. Hier eine schlichte Geschichte um den New Yorker Gerard, der einen Unfall erleidet und danach den Geist mit seinem ihm unbekannten eineiigen Zwillingsbruder Gerhardt (Scheidung, Emigration, Trennung der Kinder) in Deutschland tauscht, der dort f\u00fcr Hitler als amtlicher Scharfrichter arbeitet und dazu gezwungen wird, seine Geliebte hinzurichten. (Die Zwillingstauschgeschichte ist v\u00f6llig unn\u00f6tig f\u00fcr die Handlung; in Deutschland ist Gerard auch nur ein bisschen ein verwirrter Gehrhardt. Am Ende sind beide tot.)<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">(2) Atwater Culpepper, &#8222;The Isle of the Restless Dead&#8220;<\/h4>\n\n\n\n<p>Schatzsuche mit einer kleinen Crew, Meuterei, verf\u00fchrerische exotische Frau (aber dazu mehr in sp\u00e4teren Geschichten), eine Bambuskathedrale eines wahnsinnigen Missionars, Juwelen. Ich kann mich an nicht viel erinnern aus dieser Geschichte; das spricht eher f\u00fcr sie. Ein paar Tahitianische Fremdw\u00f6rter dazwischen, also nicht alles verloren.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">(3) Ellery Watson Calder, &#8222;Cats of Cassandra&#8220;<\/h4>\n\n\n\n<p>Eine Wahrsagerin und <em>cat lady<\/em> erz\u00e4hlt ihrem Gast, der in Wirklichkeit ein R\u00e4uber ist, die Geschichte von Homers Kassandra, hat dann Sex mit ihm. Als sie sich in eine Katze verwandelt, t\u00f6tet er sie, worauf er dann wiederum von ihren Katzen gefressen wird.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">(4) Carl Moore, &#8222;Mate for Medusa&#8220;<\/h4>\n\n\n\n<p>Wir begeben uns zum ersten Mal in echtes <em>weird menace territory.<\/em> Ein Reporter besucht das Labor eines exzentrischen weltber\u00fchmten Chirurgen, das sich inmitten eines Sumpfes vor der Stadt befindet. Der h\u00e4lt seine Schw\u00e4gerin gefangen, nachdem seine Frau &#8211; ihrer Schwester &#8211; Opfer seiner Experimente wurde. Der Reporter ertastet den Puls der Schw\u00e4gerin:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>There was no mark to mar the unflecked perfection of her loveliness; the racing heart-beat burning through soft flesh into the palm of his questing hand proved she had merely fainted.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Overwritten, much? Die Erwachte berichtet davon, wie sie davor schon mal erwacht war, weil sie von einem fremden Mann &#8211; eben nicht befingert wurde, denn:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>The fumbling, passionate digits that swept across burning breasts, caressing he vibrant flesh, were not fingers. <em>They were toes!<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Kursiv im Original. Der verr\u00fcckte Chirurg hat einem Patienten die Arme abgenommen und sich und seinem &#8211; schwarzen &#8211; Unterling jeweils einen dritten Arm verpasst. Der Armlose macht sich wieder an sein Opfer:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Seeking, probing toes skimmed caressingly over every curve of her round hips, across those tapering thighs so white in the moonlight<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Den Rest der Beschreibung schenke ich mir. Die Frau des Doktors lebt noch, ist aber zu einer grotesken Riesin verformt; seine Assistenten lehnen sich aus niederen oder nicht niederen Gr\u00fcnden gegen ihn auf; die Helden werden gerettet und auch f\u00fcr die Ehefrau gibt es wohl noch Heilung.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">(5) E. Hoffmann Price, &#8222;Naga&#8217;s Kiss&#8220;<\/h4>\n\n\n\n<p>Eine fast schon brauchbare Geschichte. Burma; der wei\u00dfe Finlay unter abergl\u00e4ubischen Eingeborenen, unterst\u00fctzt von seinem treuen Sikh-Gef\u00e4hrten. Eine Riesenschlange macht das Dorf unsicher, oder vielleicht ist es ein Schlangend\u00e4mon? Eine geheimnisvolle Frau erscheint in manchen N\u00e4chten und verf\u00fchrt Finlay. Ist sie in Wirklichkeit das Schlangenmonster? Nein, stellt sich heraus, ist sie nicht, aber sie ist ein <em>anderes<\/em> Schlangenwesen. Am Ende t\u00f6tet der Sikh die Schlangenfrau. &#8211; Interessant ist, wie sie im Bettgefl\u00fcster versucht, Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Schlangenwesen zu erwecken.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">(6) Jerome Severs Perry, &#8222;Dead Legs Walk&#8220;<\/h4>\n\n\n\n<p>Wieder <em>weird.<\/em> Ein Paar nackter wandelnder Frauenbeine &#8211; ohne K\u00f6rper dar\u00fcber &#8211; erschreckt den Zeitungsmann Dexter im n\u00e4chtlichen Schlafzimmer; als der Licht macht, liegen zwei amputierte Frauenbeine und ein Drohbrief auf dem Boden: Er solle sich heraushalten, sonst gehe es ihm und den Beinen seiner Verlobten Doris schlecht; gez. The Doctor of Death.<\/p>\n\n\n\n<p>Doris wohnt mit ihrer Halbschwester und dessen Ehemann zusammen. Ihr franz\u00f6sisches Dienstm\u00e4dchen ist verschwunden. Die Polizei wird verst\u00e4ndig, die amputierten Beine sind verschwunden. &#8212; Der Drohbrief kann nur von Professor Astro kommen, einem Scharlatan, gegen den Dexters Zeitung eine Kampagne f\u00fchrt. Dexter dorthin:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>The place was a brooding, rococo frame structure overshadowed by ancient, gnarled trees that wispered with a thousand sinister tongues in the night wind. Grotesque wooden ornamentation, twisted carvings, rotting and weather-decayed filigrees marked every inch of the black facade of the house; shuttered, unlighted windows loomed liked close eyes of a corpse. [&#8230;] A malevolent, noxious atmosphere of foreboding permeated the very air that surrounded the house. In the trees above Dexter&#8217;s head, a bat flitted eerily&#8230; An owl hooted&#8230;<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das ist schon sehr viel sinistre Atmosph\u00e4re auf einmal. Zu viel, das ahnt der ge\u00fcbte Leser bereits: Professor Astro ist unschuldig, auch wenn die Leiche des Zimmerm\u00e4dchens bei ihm gefunden wird:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Her nude body gleamed whitely in the bluish light; her breasts, firm and heavy and crimson-centered[,] were rounded melons of pathetic, lifeless beauty.<br>And her swelling white thighs ended horribly in blood-raw, hacked ends of flesh from which pinkish bones protruded nauseatingly&#8230;<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Es war wieder der Schwager, und alles nur ein elaborierter Plan.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">(7) Don King, &#8222;Hell Hole of Horror&#8220;<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Zirkusbesitzerfamilie Elkins scheint verflucht; es verschwinden im Lauf von Jahren mehrere ihrer Kinder. Der Polizist Lane ermittelt auf eigene Faust; die Spur f\u00fchrt in den <em>Black Forest,<\/em> wo es Schlangenspuk gibt und er eine exotische Sch\u00f6ne trifft:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>It was already too dark to see the feminine ripeness that was so rapturously soft against him, but Lane&#8217;s sense of touch was keen enough to appreciate each quivering hill and each undulating valley of her figure.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Man m\u00f6chte sich waschen nach der Lekt\u00fcre. Auff\u00e4llig die Metaphorik aus der Geologie, mit der hier Frauenk\u00f6rper beschrieben werden. (Ein paar Zeilen davor erscheint noch &#8222;firm hillocks&#8220;.) Aufger\u00e4umt aund aufgekl\u00e4rt wird alles hektisch auf der letzten Seite der Geschichte: B\u00f6se alte Frau entf\u00fchrt Elkins Kinder und wandelt sie in Schlangenwesen um, die sie dann als Freaks an Zirkusse verkauft, um sich zu r\u00e4chen. Stirbt an ihren eigenen Schlangen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">(8) Charles R. Allen, &#8222;Out of the Tomb&#8220;<\/h4>\n\n\n\n<p>Martin, Reporter, kriegt mit, wie im Hotelzimmer nebenan die sch\u00f6ne Helen einen kryptischen Drohbrief kriegt; als sie zum angef\u00fchrten Ort f\u00e4hrt (einem \u00f6rtlichen Friedhof mit Vampirlegenden), folgt er ihr heimlich mit dem Betreiber des Hotels, Costigo. Damit ist f\u00fcr erfahrene Leser alles klar. Auf dem Friedhof ist es unheimlich, am Ende stellt sich heraus, dass Costigo der unbekannte Mann war, der Helen und ihren Vater epresst hat (der war mit &#8222;Hasheesh&#8220; willenlos gemacht worden). Costigo wird erschossen. &#8211; Eine zivile Geschichte, keine zu \u00fcbertriebenen Stellen, nichts Unappetitliches, auch die Frauenk\u00f6rperbeschreibung h\u00e4lt sich in Grenzen. Bin ich schon mal dankbar f\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">(9) Charles A. Baker, Jr., &#8222;Bride of the Serpent&#8220;<\/h4>\n\n\n\n<p>Hier merkt man, dass die Autoren nach Wortzahl bezahlt wurden. Sich wiederholende Beschreibungen, die nichts zur Wirkung beitragen. &#8211; Sandra und ihr Ehemann Clive sind irgendwo in einem f\u00fcr sie exotischen Land; wir erfahren nicht mal einen Namen, aber es gibt <em>natives<\/em> und <em>tropical heat.<\/em> Die beiden besuchen Clives Cousin Malik, dessen Haus ganz im Schlangenmotiv gehalten ist: Teppich, Wandbeh\u00e4nge, Kaminsims, Feuerzangen, Leuchter. In der Nacht geht Sandra wie hyptnotisiert in das Haus, trifft eine Riesenschlange, liebkost sie auf metaphorisch auff\u00e4llige Weise, bevor Clive die Schlange erschie\u00dft &#8211; und das Haus anz\u00fcndet, denn der Schlangenleichnam war verschwunden; stattdessen lag dort <em>Maliks toter K\u00f6rper!<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">(10) Arthur Wallace, &#8222;Death Vault of Venus&#8220;<\/h4>\n\n\n\n<p>Ein frisch verheiratetes Paar im Bus Mailand-Rom. Der hat einen n\u00e4chtlichen Unfall; in Begleitung eines anderes Fahrgasts, Dr. Vecchio (sic) suchen sie das in der N\u00e4he gelegenen Haus von dessen Bekannten auf, Dr. Cagliostro (sic). Gruselschloss mit groteskem Zweg Ubaldo, mit Stiletten. Als w\u00e4r seit Ann Radcliffe und der <em>gothic novel<\/em> nichts passiert. Vecchio ist ein ehemaliger Kollege von Cagliostro, der ein wahnsinnsiger, mordender Wissenschaftler, der dessen Frau und Tochter gefangen h\u00e4lt. Er wird \u00fcberw\u00e4ltig.<br>Zuerst wollte ich lobend die Brocken Italienisch erw\u00e4hnen, die man in der Geschichte aufschnappen kann, aber <em>non podemos liberarnos<\/em> kam mir recht Spanisch vor.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Zum Format: Alle Geschichten beginnen auf einer geradzahligen Seite, also links; so kann man auf die ersten Seiten jeder Geschichte eine gro\u00dfe, \u00fcber zwei Seiten gehende Illustration platzieren. Nach acht oder zw\u00f6lf Seiten wird die Geschichte abgebrochen, falls sie nicht gerade zu Ende ist, damit die n\u00e4chste Geschichte wieder auf einer Doppelseite beginnen kann; die letzten ganzen oder halben Seiten der ersten Geschichte stehen viele Seiten sp\u00e4ter am <em>Ende<\/em> des Magazins (&#8222;Continued on page 118&#8220;).<\/p>\n\n\n\n<p>Auff\u00e4lliges: Der Held ist stets ein Mann; gibt es einen zweiten Mann als Nebenfigur, stellt sich dieser am Ende als der drahtziehende Schurke heraus. Eine Ausnahme ist (5), aber vielleicht z\u00e4hlt ein Sikh nicht als ebenb\u00fcrtig. Der Mann besiegt das B\u00f6se stets, mit Ausnahme von (1) und (3) &#8211; in der letzten Geschichte ist das aber auch kein Held, sondern ein R\u00e4uber; und auch in diesen Geschichten stirbt &#8211; wie in allen &#8211; der Schurke. (3) und (5) sind die einzigen F\u00e4lle, in denen sich die Frau als zumindest teilweise b\u00f6se herausstellt; sonst ist sie Opfer und muss gerettet werden. Die Frau ist entweder bereits mit dem Mann liiert (6, 9, 10) oder die beiden werden nach der Rettung ein Paar (2, 4, 7, 8). Zweimal hat die Frau eine Schwester oder Halbschwester (4, 6), das erm\u00f6glicht, diese stellvertretend f\u00fcr die Frau zum Opfer oder zur Mitt\u00e4terin zu machen. Wissenschaft taucht als Chirurgie auf und ist gef\u00e4hrlich (4, 10). Verwirrspiel um K\u00f6rperteile gibt es in (4) und (6).<\/p>\n\n\n\n<p>Siehe auch: Ignaz Ferdinand Arnold, <em>Der Schwarze Jonas<\/em> (<a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2015\/10\/ignaz-ferdinand-arnold-der-schwarze-jonas.htm\">Blogeintrag<\/a>) &#8211; das \u00c4quivalent aus der deutschen R\u00e4uberromantik.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(2 Kommentare.) Die pulp magazines, das war eine Art seichte Unterhaltungsliteratur der USA haupts\u00e4chlich in den 1920er bis 1940er Jahren, abgel\u00f6st dann durch die Comic-Hefte. Ihren Namen haben die Magazine von dem billigen, holzhaltigen Papier, auf dem sie gedruckt waren, mit &#8222;wood pulp&#8220; als Ausgangspunkt. Das Gegenst\u00fcck waren die seri\u00f6sen Magazine f\u00fcr Hausfrau und Hausmann [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11552,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[44],"class_list":["post-11498","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-buecher","tag-pulp-fiction"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/spicy_mystery_stories.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11498","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11498"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11498\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":57463,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11498\/revisions\/57463"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11552"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11498"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11498"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11498"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}