{"id":14739,"date":"2020-01-07T20:37:55","date_gmt":"2020-01-07T19:37:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=14739"},"modified":"2023-06-10T08:02:31","modified_gmt":"2023-06-10T06:02:31","slug":"in-der-biberrepublik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2020\/01\/in-der-biberrepublik.htm","title":{"rendered":"In der Biberrepublik"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2020\/01\/in-der-biberrepublik.htm#comments'>6 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Erinnerungen an Venedig<\/h4>\n\n\n\n<p>&#8222;Alle St\u00e4dte sind gleich, nur Venedig ist ein bissl anders.&#8220; So l\u00e4sst Friedrich Torberg die Tante Jolesch sagen, und die Tante Jolesch hat gar nicht Unrecht damit. Venedig <em>ist <\/em>anders. Venedig ist ganz genau so, wie es im Film <em>Top Hat<\/em> (1935) dargestellt wird, zum Beispiel am Anfang dieser Szene:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-dailymotion wp-block-embed is-type-video is-provider-dailymotion wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Fred Astaire &amp; Ginger Rogers Top Hat (1935) The Piccolino\" frameborder=\"0\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"https:\/\/geo.dailymotion.com\/player.html?video=x5sqjnv&#038;\" allowfullscreen allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; web-share\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Wohlgemerkt: Das soll das echte Venedig sein, in dem sich die von Fred Astaire und Ginger Rogers gespielten Charaktere aufhalten, nicht etwa eine Venedig-Revue auf einer gro\u00dfen B\u00fchne. Und doch trifft diese M\u00e4rchenlandschaft das Unwirkliche von Venedig besser, als man meint. <\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht ist das Surrealste die Tatsache, dass es keine Autos gibt, und eine Stadt mit Stra\u00dfen, aber ohne Autos w\u00e4re \u00e4hnlich unwirklich &#8211; aber wo Stra\u00dfe, da halt auch Auto. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe viele Erinnerungen an Venedig. Manche davon sind falsch.  Im Rollenspiele war ich schon in Paris, im Harz auf dem Brocken, in Paris, in Nepal, in Dublin. (Und als ich das erste Mal dann wirklich in Dublin war, kam mir manches vertraut vor.) Und auch in Venedig war ich da schon, ich kann mich genau erinnern, das muss 1937 oder so gewesen sein. Es war nur auf der Durchreise, ein oder zwei Tage, ging dann bald weiter nach Nordostafrika, aber an einen Abend in Harry&#8217;s Bar kann ich mich erinnern. &#8211; Nur dass meine Notizen sagen, dass das gar nicht die Harry&#8217;s Bar in Venedig war, sondern die in Paris! Anscheinend sind meine falschen Erinnerungen doppelt falsch. Dennoch erstaunlich, wie echt diese Rollenspiel-Erinnerungen wirken &#8211; ganz im Gegensatz zu Film-Erinnerungen \u00fcbrigens.<\/p>\n\n\n\n<p>Richtigere Erinnerungen habe ich auch, ich war schon mindestens zweimal in Venedig; das letzte Mal jedenfalls mit knapp sechzehn Jahren. Das da links bin ich, und das rechts hat Frau Rau heute aufgenommen. Links halte ich wohl Futter f\u00fcr die Tauben, rechts Futter f\u00fcr Frau Rau:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"680\" height=\"680\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig1983-2020.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14817\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig1983-2020.jpg 680w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig1983-2020-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig1983-2020-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig1983-2020-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>(Ach, es waren andere Zeiten damals. Vielen Dank an meine Eltern. Ich habe das alles gar nicht zu w\u00fcrdigen gewusst und f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich genommen. Venedig, USA, Bahamas. Was f\u00fcr ein Aufwand, in den 1970er, 1980er Jahren.)<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Venedig im Deutschunterricht<\/h4>\n\n\n\n<p>Im Deutschunterricht beginnt die Rom-Rezeption fr\u00fcher als die von Venedig. Rom, das ist das, was Goethe so beeindruckte; italienische Reise, Antike, Weimarer Klassik. Venedig taucht erst sp\u00e4ter auf, mit Thomas Mann, und einige Jahrzehnte zuvor mit Conrad Ferdinand Meyer, und ein Nietzsche-Gedicht f\u00e4llt mir noch ein. Beide Gedichte kenne ich aus <a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2011\/04\/mein-liebstes-schulbuch.htm\">meinem liebsten Schulbuch<\/a> aus meiner 11. Klasse<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Auf dem Canal grande betten<br>Tief sich ein die Abendschatten,<br>Hundert dunkle Gondeln gleiten<br>Als ein fl\u00fcsterndes Geheimnis.<\/p><p>Aber zwischen zwei Pal\u00e4sten<br>Gl\u00fcht herein die Abendsonne,<br>Flammend wirft sie einen grellen<br>Breiten Streifen auf die Gondeln.<\/p><p>In dem purpurroten Lichte<br>Laute Stimmen, hell Gel\u00e4chter,<br>\u00dcberredende Geb\u00e4rden<br>Und das frevle Spiel der Augen.<\/p><p>Eine kleine, kurze Strecke<br>Treibt das Leben leidenschaftlich<br>Und erlischt im Schatten dr\u00fcben<br>Als ein unverst\u00e4ndlich Murmeln.<\/p><cite>Conrad Ferdinand Meyer<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ich mag dieses Gedicht sehr. Dabei interessiert mich eine eventuelle metaphorische \u00dcbertragung auf das Leben an sich, zu der einen die letzte Strophe verleiten mag, \u00fcberhaupt nicht; ich sch\u00e4tze daran nur die Abbildung einer Szene. Wie hier Licht und Laut und Leben entsteht in den mittleren beiden Strophen, und Stille und Dunkelheit in der ersten und letzten Strophe: so ist das Abendlicht in Venedig. &#8211; Kein echtes Venedig, das &#8222;frevle Spiel der Augen&#8220;, das fl\u00fcsternde Geheimnis rufen ein romantisiertes Bild hervor &#8211; hier steht Venedig f\u00fcr Abenteuer, erotische und andere; f\u00fcr Intrigen und R\u00e4nke. Bevor Venedig zum Sinnbild des eleganten Verfalls wurde,  war es ein Ort der Verschw\u00f6rungen und Intrigen, mit Casanova und Cagliostro.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gibt es etwa in Friedrich Schillers <em>Der Geisterseher<\/em>  &#8211; siehe den ausf\u00fchrlichen <a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2015\/10\/friedrich-schiller-der-geisterseher.htm\">Blogeintrag<\/a> dazu. &#8211; Wie sahen eigentlich die deutschen und englischen Romantiker (einschlie\u00dflich der Klassik) Venedig? Ich h\u00f6re da immer nur von Italien allgemein, und von Rom. Von Shelley und Byron gibt es wohl etwas zu Venedig; f\u00fcr die deutsche Klassik war Rom pr\u00e4gender &#8211; klar, Venedig ist nicht antik, hier steht nichts R\u00f6misches auff\u00e4llig sichtbar herum. Und der Verfall &#8211; kann es sein, dass die deutschen Romantiker sich bei allem Ruinenkult nicht f\u00fcr italienische Ruinen interessierten? <\/p>\n\n\n\n<p>Immerhin ergibt eine kurze Recherche, dass Goethe auf seiner Italienreise auch in Venedig war.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>So stand es denn im Buche des Schicksals auf meinem Blatte geschrieben, da\u00df ich 1786 den achtundzwanzigsten September, abends, nach unserer Uhr um f\u00fcnfe, Venedig zum erstenmal, aus der Brenta in die Lagunen einfahrend, erblicken und bald darauf diese wunderbare Inselstadt, diese Biberrepublik betreten und besuchen sollte. So ist denn auch, Gott sei Dank, Venedig mir kein blo\u00dfes Wort mehr, kein hohler Name, der mich so oft, mich, den Todfeind von Wortsch\u00e4llen, ge\u00e4ngstiget hat.<\/p><p>Als die erste Gondel an das Schiff anfuhr (es geschieht, um Passagiere, welche Eil&#8216; haben, geschwinder nach Venedig zu bringen), erinnerte ich mich eines fr\u00fchen Kinderspielzeuges, an das ich vielleicht seit zwanzig Jahren nicht mehr gedacht hatte. Mein Vater besa\u00df ein sch\u00f6nes mitgebrachtes Gondelmodell; er hielt es sehr wert, und mir ward es hoch angerechnet, wenn ich einmal damit spielen durfte. Die ersten Schn\u00e4bel von blankem Eisenblech, die schwarzen Gondelk\u00e4fige, alles gr\u00fc\u00dfte mich wie eine alte Bekanntschaft, ich geno\u00df einen langentbehrten freundlichen Jugendeindruck.<\/p><cite> Goethe, <em>Italienische Reise<\/em>, 28. September 1786 <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Biberrepublik! Was f\u00fcr ein sch\u00f6nes Wort! Warum h\u00f6rt man das nicht \u00f6fter in Verbindung mit Venedig? Und ganz reizend auch, dass die Gondeln schon damals beliebte Souvenirs waren. (Goethes Vater hatte 1740\/41 eine Bildungsreise nach Italien unternommen und dar\u00fcber ein Buch geschrieben.)<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Die Enge und Gedr\u00e4ngtheit des Ganzen denkt man nicht, ohne es gesehen  zu haben. Gew\u00f6hnlich kann man die Breite der Gasse mit ausgereckten  Armen entweder ganz oder beinahe messen, in den engsten st\u00f6\u00dft man schon  mit den Ellbogen an, wenn man die H\u00e4nde in die Seite stemmt; es gibt  wohl breitere, auch hie und da ein Pl\u00e4tzchen, verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig aber kann  alles enge genannt werden. <\/p><cite>Goethe, <em>Italienische Reise<\/em>, Den 29sten, Michaelistag, abends. <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Also, ganz so eng ist es auch wieder nicht. Aber mit ein bisschen Suchen bin ich schon auf Gassen gesto\u00dfen, die den Goethetest bestehen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"525\" height=\"700\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig_so_schmal.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14806\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig_so_schmal.jpg 525w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig_so_schmal-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig_so_schmal-113x150.jpg 113w\" sizes=\"auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"525\" height=\"700\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig_so_schmal2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14813\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig_so_schmal2.jpg 525w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig_so_schmal2-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig_so_schmal2-113x150.jpg 113w\" sizes=\"auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px\" \/><figcaption>  (Bilder: Frau Rau) <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Nachdem ich m\u00fcde geworden, setzte ich mich in eine Gondel, die engen  Gassen verlassend, und fuhr [&#8230;] bis gegen  den Markusplatz, und war nun auf einmal ein Mitherr des Adriatischen  Meeres, wie jeder Venezianer sich f\u00fchlt, wenn er sich in seine Gondel  legt. Ich gedachte dabei meines guten Vaters in Ehren, der nichts  Besseres wu\u00dfte, als von diesen Dingen zu erz\u00e4hlen. Wird mir&#8217;s nicht auch  so gehen? <\/p><cite>Den 29sten, Michaelistag, abends. <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Auch hier hat Goethe, finde ich, das Gef\u00fchl richtig beschrieben. Weil heute, so im Vaporetto, dem Alltagsfahrzeug der Venezianer (wenn es in Venedig \u00fcberhaupt noch Venezianer gibt, das kann ich nicht beurteilen), da dachte ich mir das auch.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_9.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14832\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_9.jpg 700w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_9-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_9-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption>Herr Rau f\u00fchlt sich an Bord einesVaporetto als Seeb\u00e4r (Bild: Frau Rau)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bilder und Museen<\/h4>\n\n\n\n<p>Anfahrt mit dem Zug, knapp sieben Stunden Direktverbindung von M\u00fcnchen aus, mit Landschaft drumrum. Und dann steigt man aus dem Zug und steht mitten in Venedig. Nachts leere und ruhige G\u00e4sschen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"526\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_1.jpg\" alt=\"\" data-id=\"14824\" data-full-url=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_1.jpg\" data-link=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/venedig2020_1\" class=\"wp-image-14824\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_1.jpg 700w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_1-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_2.jpg\" alt=\"\" data-id=\"14825\" data-full-url=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_2.jpg\" data-link=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/venedig2020_2\" class=\"wp-image-14825\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_2.jpg 700w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_2-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"525\" height=\"700\" 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class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"466\" height=\"700\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_8.jpg\" alt=\"\" data-id=\"14831\" data-full-url=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_8.jpg\" data-link=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/venedig2020_8\" class=\"wp-image-14831\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_8.jpg 466w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_8-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_8-100x150.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 466px) 100vw, 466px\" \/><\/a><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"464\" height=\"700\" 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Oder ist es dann einfach verschlafener Stadtkern? Wird Venedig irgendwann mal ganz Museum sein &#8211; so ein Disneyworld, in dem man wohnen kann?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"466\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_11.jpg\" alt=\"\" data-id=\"14834\" data-full-url=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_11.jpg\" data-link=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/venedig2020_11\" class=\"wp-image-14834\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_11.jpg 700w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_11-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_11-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">Blick von der Seufzerbr\u00fccke auf Seufzerbr\u00fccke-Fotografierende<\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_12.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"466\" height=\"700\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_12.jpg\" alt=\"\" data-id=\"14835\" data-full-url=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_12.jpg\" data-link=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/venedig2020_12\" class=\"wp-image-14835\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_12.jpg 466w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_12-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_12-100x150.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 466px) 100vw, 466px\" \/><\/a><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">Waffensammlung im Dogenpalast, 1983 schon mal gesehen<\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_13.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"466\" height=\"700\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_13.jpg\" alt=\"\" data-id=\"14836\" data-full-url=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_13.jpg\" data-link=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/venedig2020_13\" class=\"wp-image-14836\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_13.jpg 466w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_13-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_13-100x150.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 466px) 100vw, 466px\" \/><\/a><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\"> Palazzo Grimani <\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_14.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_14.jpg\" alt=\"\" data-id=\"14837\" data-full-url=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_14.jpg\" data-link=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/venedig2020_14\" class=\"wp-image-14837\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_14.jpg 700w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_14-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_14-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\"> Museo di Storia Naturale di Venezia<\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_15.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" 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\/><\/a><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_10.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"466\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_10.jpg\" alt=\"\" data-id=\"14833\" data-full-url=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_10.jpg\" data-link=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/venedig2020_10\" class=\"wp-image-14833\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_10.jpg 700w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_10-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/venedig2020_10-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p>Das allerletzte Bild nur deshalb, weil ich mal f\u00fcr Geld einen Text \u00fcber <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Mariano_Fortuny_(designer)\">Fortuny<\/a> \u00fcbersetzt habe, und weil ein Lied auf einer Platte von <em>The Bathers<\/em> so hei\u00dft, und meine Bathers-Platten habe ich in einer pr\u00e4genden Phase meines Lebens viel geh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die&#8230; befremdlichen Bilder davor stammen aus dem Museo di Storia Naturale di Venezia. Ich gehe ja sehr gerne in naturhistorische Museen, komme aber weniger dazu, als man meint. Das in Venedig ist&#8230; sehenswert. Viele R\u00e4ume davon sind schick und modern, siehe das blaue Bild, und sehr ansprechend aufgemacht, auch wenn die Texte alle nur auf Italienisch sind. Aber davor gibt es zwei S\u00e4le mit historischen Sammlungen, und drei, vier, R\u00e4ume, in denen die Beute eines J\u00e4ger und Sammlers des sp\u00e4ten 19. oder fr\u00fchen 20. Jahrhunderts steht &#8211; geh\u00e4uft, und kaum kommentiert, lediglich und wenigstens mit einigen Texten zum Kolonialismus. Aber nichts zu der zur Schau gestellten Mumie, den Schrumpfk\u00f6pfen, den Sch\u00e4deln &#8211; oder eben den vielen ausgestopften Tieren, obsz\u00f6n in ihrer F\u00fclle. Aber so muss das bei Agatha Christie und auch schon bei Doyle gewesen sein, diese J\u00e4ger mit dunkler Vergangenheit, die aus Afrika mit ihrer Beute zur\u00fcckkommen und die dann aush\u00e4ngen. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Anhang<\/h4>\n\n\n\n<p>Beim Suchen nach dem Text des Canal-Grande-Gedichts bin ich auf ein gleichnamiges, viel weniger bekanntes Gedicht von Conrad Ferdinand Meyer gesto\u00dfen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p><small>\nAuf dem Canal grande.<br><br>\n\nEine gl\u00fcckgef\u00fcllte Gondel gleitet auf dem Canal grande,<br>\nAn Giorgione lehnt die Blonde mit dem rothen Sammtgewande.<br>\n\u201eGiorgio, Deiner Laute Saiten h\u00f6r\u2019 ich leise, leise klingen\u201c \u2013<br>\n\u201eJulia Vendramin, Erlauchte, was befiehlst du mir zu singen?\u201c<br><br>\n\nNichts von sch\u00f6nen Augen, Giorgio! Solches Thema sollst du lassen!<br>\nSinge, wie dem Meer entstiegen diese wunderbaren Gassen!<br> \nFessle kr\u00e4nzend keine Locken, die sich ringeln los und ledig!<br>\nGiorgio, singe mir von meinem unvergleichlichen Venedig!&#8220;<br><br>\n\n\u201eMeine s\u00fc\u00dfe Muse will es! Es geschieht!\u201c Er pr\u00e4ludierte.<br>\n\u201eWeiland, eh\u2019 des heil\u2019gen Marcus Flagge dieses Meer regierte,<br>\nDr\u00fcben dort, wo duftverschleiert Istriens sch\u00f6ne Berge blauen,<br>\nSank vor ungez\u00e4hlten Jahren eine D\u00e4mm\u2019rung voller Grauen.<br><br>\n\nDurch das Dunkel huschen Larven, angstgeschreckte Hunde winseln,<br>\nSchreie gellen, Stimmen warnen: \u201eL\u00f6st die B\u00f6te! Nach den Inseln!\u201c<br>\nIn den L\u00fcften haucht ein Odem, wie es in den Gr\u00e4bern modert \u2013<br>\nSchaurig tagen Meer und Himmel! Aquileja brennt und lodert!<br><br> \n\nVon der St\u00e4tte, wo die stillen, ungez\u00e4hmten Flammen wogen,<br>\nKommt ein dumpfes Menschenbrausen nach dem freien Strand gezogen:<br>\nAttila, die Gottesgei\u00dfel, jagt auf blutbesprengten Pfaden<br>\nKrieger mit zerbrochnen Schwertern, Fraun mit Sch\u00e4tzen schwer beladen.<br><br>\n\nWie zum Hades Schatten wandern, ziehn zum Meere die Gescheuchten,<br> \nDas die purpurroth gef\u00e4rbten Wolken weit hinaus beleuchten,<br> \nWittwen, Waisen schreiten jammernd, schweigend st\u00fcrzen wunde M\u00e4nner,<br> \nMitten im Gew\u00fchle b\u00e4umen Wagen sich und scheue Renner.<br><br>\n\nKniee wanken, F\u00fc\u00dfe gleiten, K\u00e4stchen brechen, draus die hellen<br>\nGoldnen Reife rollend springen und die wei\u00dfen Perlen quellen.<br> \nNackte K\u00fcstenkinder starren gierig auf das rings zerstreute<br> \nGold, und doch betastet\u2019s keines, \u2013 Etzel\u2019s ist die ganze Beute!<br><br>\n\nSchiffer r\u00fcsten dunkle Nachen, dr\u00fcber Wogen sch\u00e4umend schlagen,<br>\nDurch die wei\u00dfe Brandung werden bleiche Fraun an Bord getragen \u2013<br>\nMit der Rechten an die phryg\u2019sche M\u00fctze langt der Meerplebejer,<br>\nBeut zum Sprung ins Boot die Linke dem behelmten Aquilejer.<br><br>\n\nSchon entflieht ein Schiff mit weh\u2019nden Segeln, flatternden Gewanden,<br> \nDrin sich weitgetrennte Loose sonder Wahl zusammenfanden,<br> \nUnbekannte H\u00e4nde dr\u00fccken sich in angstbeklommnem Traume,<br>\nAquileja\u2019s Ueberbleibsel schmiegen sich in engem Raume.<br><br> \n\nLetzte Scheideblicke wendend, sehn sie noch den Himmel bluten<br>\nAber tiefer stets und ferner brennen die gesunknen Gluten.<br> \nStill verglimmt der Heimat m\u00fcde Todesfackel. Auf die Ruder<br> \nBeugt sich Ungl\u00fcck neben Ungl\u00fcck, Bruder seufzend neben Bruder.<br><br>\n\nEine F\u00fcrstin k\u00fcsst ein Kn\u00e4blein, ein dem Edelblute fremdes,<br> \nEine Sclavin w\u00e4rmt ein f\u00fcrstlich Kind im Schoo\u00df des Wollenhemdes \u2013<br> \nUnter ihnen Eine Tiefe, \u00fcber ihnen Eine Wolke \u2013<br> \nLiebe thaut vom Himmel, Liebe w\u00e4chst in diesem neuen Volke.<br><br> \n\nUeber eines Mantels Flattern, sturmverwehten greisen Haaren<br>\nWill das Schweben einer Glorie einen Heil\u2019gen offenbaren,<br> \nDieses ist der heil\u2019ge Marcus, r\u00fcstig rudernd wie ein Andrer \u2013<br> \nNach den nahenden Lagunen lenkt die Fahrt der sel\u2019ge Wandrer.<br><br> \n\nNeben ihm der Jugendschlanke schl\u00e4gt die Wellen, da\u00df sie schallen,<br> \nWirren Locken sind die Kr\u00e4nze schwelgerischer Lust entfallen.<br>\nDer Bacchant wird zum Aeneas. Niederbrannte Troja\u2019s Feuer.<br> \nMit den rudernden Genossen sucht er edles Abenteuer.<br><br>\n\nM\u00e4lig lichtet sich der Osten. In der ersten Helle schauen<br> \nKecke M\u00e4nner tief ins Antlitz morgenstiller sch\u00f6ner Frauen \u2013<br> \nLieblich Haupt, das blonde Flechten wie mit lichtem Ring umwinden,<br>\nBald an einem tapfern Herzen wirst du deine Heimat finden!<br><br> \n\nScharfgezeichnet neigt sich eines Helden narb\u2019ge Stirne denkend,<br> \nIn das g\u00f6ttliche Geheimni\u00df ew\u2019gen Werdens sich versenkend;<br> \nRings in St\u00fccke sprang zerschmettert Roma\u2019s rost\u2019ge Riesenkette,<br> \nNeue Weltgeschicke g\u00f6nnen junger Freiheit eine St\u00e4tte . . . .<br><br>\n\nWie geworfen aus dem Himmel heiter spielend von Auroren,<br>\nSchwimmt ein lichter Kranz von Inseln in die blaue Flut verloren \u2013<br> \nJubelnd gr\u00fc\u00dfen den beschwingten, den beseelten Ruderschl\u00e4gen<br> \nFischer bis zum Gurt umbrandet, netzezieh\u2019nde, schon entgegen.<br><br>\n\n\u201eFleh\u2019nde kommen wir, Veneter! Dr\u00fcben flammt ein weit Verderben!<br>\nUnsre Seelen sind entronnen einem ungeheuern Sterben!\u201c<br> \n\u201eFreuet euch! Ihr lebt und athmet! Hier ist euch Asyl gegeben!<br> \nFriede sei mit euren Todten! Freude denen, die da leben! . . .\u201c<br><br> \n\nSchwert und Ruder tragend wallen ernste Genien vor den B\u00f6ten;<br>\nAuch ein Schwarm von Liebesg\u00f6ttern fl\u00fcgelt durch die jungen R\u00f6ten \u2013<br>\nUeber das Gestein der Inseln geht ein Hauch von Lust und Wonne,<br> \nAhnungsvollem Meer entsteigend, prangt Venedigs erste Sonne.<br><br> \n\nBlonde Julia, Deiner Heimath Ursprung hab\u2019 ich dir verk\u00fcndet,<br> \nLiebe hat die Stadt Venedig, Liebe hat die Welt gegr\u00fcndet \u2013<br> \nDeiner Augen strahlend blauer Himmel w\u00fcrde bleichen ohne<br>\nLiebesfeuer und verstummen, wie die Laute des Giorgione.\u201c<\/small><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(6 Kommentare.) Erinnerungen an Venedig &#8222;Alle St\u00e4dte sind gleich, nur Venedig ist ein bissl anders.&#8220; So l\u00e4sst Friedrich Torberg die Tante Jolesch sagen, und die Tante Jolesch hat gar nicht Unrecht damit. Venedig ist anders. 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