{"id":15073,"date":"2020-02-15T12:04:16","date_gmt":"2020-02-15T11:04:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=15073"},"modified":"2023-05-31T14:10:01","modified_gmt":"2023-05-31T12:10:01","slug":"hoerspiele-in-der-vertretungsstunde-und-hauff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2020\/02\/hoerspiele-in-der-vertretungsstunde-und-hauff.htm","title":{"rendered":"H\u00f6rspiele in der Vertretungsstunde: und Hauff"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2020\/02\/hoerspiele-in-der-vertretungsstunde-und-hauff.htm#comments'>5 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<p>Neulich Vertretung in einer fremden Unterstufenklasse gehabt. Schon im Referendariat hat man mir den Tipp gegeben, in solchen Vertretungsstunden Sachen auszuprobieren, die man mit eigenen Klassen nicht machen w\u00fcrde &#8211; und sei es nur, ein bisschen das Auftreten zu variieren, also mal streng zu spielen etwa.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer Viertelstunde wussten sich die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen nicht mehr selbst zu besch\u00e4ftigen. Und weil ich gerade Wilhelm Hauff las, siehe weiter unten, suchte ich nach einer H\u00f6rspielfassung von &#8222;Die Geschichte von dem Gespensterschiff&#8220; und spielte sie der Klasse vor. Malen erlaubt, aber ruhig sitzen mussten sie. <\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: Das ging gut. F\u00fcr die erste H\u00e4lfte hatte ich eine H\u00f6rspielfassung gefunden, f\u00fcr die zweite H\u00e4lfte dann ein H\u00f6rbuch. Ich wei\u00df nicht, ob der Klasse der Unterschied bewusst wurde. F\u00fcr die letzten zwei Minuten lie\u00df ich das H\u00f6rbuch mit 1,25-facher Geschwindigkeit laufen, um nur ja rechtzeitig fertig zu werden; auch das ging. Immerhin unterhielten sich einige beim Herausgehen miteinander \u00fcber den untoten Kapit\u00e4n mit dem Nagel durch seine Stirn, und wie genau das funktioniert hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider hatte ich weder dabei noch online gefunden die H\u00f6rspielfassung meiner Kindheit, eine EUROPA-Kassette, die ich vor ein paar Jahren als mp3-Download nachgekauft habe. Die ist richtig gut, &#8222;mit dem legend\u00e4ren Hans Paetsch als Sprecher&#8220;, wie mein Freund Bernhard auswendig zu sagen wei\u00df. Ich habe mich nie gegruselt dabei, aber unheimlich ist es eigentlich schon.  <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-corecolumns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/hauff_gespensterschiff_europa.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15097\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/hauff_gespensterschiff_europa.jpg 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/hauff_gespensterschiff_europa-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/hauff_gespensterschiff_europa-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.discogs.com\/Wilhelm-Hauff-Das-Gespensterschiff\/release\/8526492\">Diskographie<\/a> der Europa-H\u00f6rspielfassung (1972)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorleser.net\/hauff_gespensterschiff\/hoerbuch.html\">H\u00f6rbuchfassung bei vorleser.net<\/a> (mit Download-M\u00f6glichkeit, gut 24 Minuten)<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Alternativ eine Fassung bei Youtube\/LibriVox:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=nzkl-J7Pwec\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=nzkl-J7Pwec<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ab jetzt habe ich einige dieser Fassungen immer auf meinem Schul-USB-Stick dabei. Das H\u00f6rspiel mit gut 40 Minuten, die Lesung mit knapp 25. Und auch weitere H\u00f6rbuchfassungen von klassischen Novellen und Erz\u00e4hlungen &#8211; anh\u00f6ren und dar\u00fcber reden: Kleist, &#8222;Das Erdbeben in Chili&#8220; (40 Minuten), Poe, &#8222;Das verr\u00e4terische Herz&#8220; (16 Minuten), &#8222;Usher&#8220; (gut 50 Minuten). <\/p>\n\n\n\n<p>Das sonore &#8222;Balsora&#8220; des Gespensterschiffs ist laut Hauffs Fu\u00dfnote \u00fcbrigens &#8222;<em>Balsora,<\/em> jetzt Bassora oder Basra, einst gl\u00e4nzende Handelsstadt am <em>Schatt-el-Arab,<\/em> ist gegenw\u00e4rtig sehr herabgekommen.&#8220; Schau an, Basra, das wusste ich noch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Und auf das Gespensterschiff bin ich \u00fcberhaupt nur deshalb gekommen, weil ich gerade vergn\u00fcgt <em>Das Wirtshaus im Spessart <\/em>lese.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wilhelm Hauff, Das Wirtshaus im Spessart<\/h4>\n\n\n\n<p>Als Kind hatte ich eine Jugendbuchausgabe dieser Sammlung. Sie hat keinen sehr gro\u00dfen Eindruck hinterlassen, aber ich sehe sie jedesmal im Regal, wenn ich bei meinen Eltern bin. Und ich kenne die sch\u00f6ne Verfilmung von 1958. Au\u00dferdem habe ich mich inzwischen etwas mehr mit R\u00e4uberromanen, Romantik und Biedermeier besch\u00e4ftigt, mit Novellen und  Novellensammlungen; Hauff begegnet einem da und dort noch als Name, obwohl er im Schulalltag \u00fcberhaupt nicht mehr erscheint. Grund genug, <em>Das Wirtshaus im Spessart<\/em> herauszukramen und zu lesen &#8211; oder, wie das Buch auch hei\u00dft, <em>M\u00e6rchenalmanach f\u00fcr S\u00f6hne und T\u00f6chter gebildeter St\u00e4nde auf das Jahr 1828.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Rahmenhandlung ist die, die man aus dem Film kennt: In einem Wirtshaus tief im Schwarzwald finden einige Reisende Unterkunft, werden aber bald misstrauisch: das Wirtshaus stellt sich zwar nicht als vollst\u00e4ndige R\u00e4uberh\u00f6hle heraus, aber doch als Ort, an dem eine R\u00e4uberbande eine reisende Adlige entf\u00fchren will &#8211; mit einem edlen R\u00e4uberhauptmann. Heiteres Verwirrspiel um geschlechter\u00fcbergreifende Verkleidung, ; eigentlich alles \u00e4hnlich wie im Film, nur mit weniger Liedern, und dass die im Film nicht verheiratete Lilo Pulver am Schluss mit dem R\u00e4uberhauptmann geht statt mit ihrem Verlobten.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=AePj9jguSAQ\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=AePj9jguSAQ<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die Binnenerz\u00e4hlungen sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Die Sage vom Hirschgulden<\/strong><br>Spielt im Mittelalter, &#8222;vor vielen hundert Jahren, ich glaube, das Schie\u00dfpulver war noch nicht einmal erfunden&#8220; , auch wenn es sp\u00e4ter Kanonensch\u00fcsse gibt. Ritter, Erbestreitigkeiten, ein bisschen Magie; basiert auf einer \u00e4lteren Sage mit interessantem historischem Kern.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Das kalte Herz<\/strong><br>Begegnet einem ganz gelegentlich in der Schule und ist wohl die bekannteste Erz\u00e4hlung aus diesem Band. Spielt im Schwarzwald, es geht um einen K\u00f6hler und zwei \u00fcbernat\u00fcrliche Wesen in handfest irdischer Manifestation. Der K\u00f6hler geht einen finsteren Pakt ein, den er zwar nicht bald, aber doch eines Tages bereut. War mir als Kind zu wenig fantastisch &#8211; und ja, n\u00e4hert sich trotz allen Geistern schon dem Realismus; ich glaube, viel fehlt nicht mehr und wir w\u00e4ren bei Gottfried Keller oder Jeremias Gotthelf (obwohl ich von dem nur &#8222;Die schwarze Spinne&#8220; kenne). Interessant die Deutung vom Mann in der Midlife-Krise, von der ich bei Wikipedia gelesen habe.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Saids Schicksale<\/strong><br>Der junge Said muss Abenteuer mit R\u00e4ubern, b\u00f6sen Kaufleuten in Bagdad, und Seenot \u00fcberstehen, bevor sich sein gl\u00fcckliches Schicksal erf\u00fcllt. Die m\u00e4rchenhafteste, heiterste der Geschichten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die H\u00f6hle von Steenfoll<br><\/strong>Die irritierendste Geschichte, wenn auch nicht sehr. Online nicht viel dazu gefunden, au\u00dfer den <a href=\"https:\/\/m.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/buecher\/dieter-bartetzko-carmilhan-die-hoehle-von-steenfoll-1280660.amp.html\">Beitrag von Dieter Bartetzko<\/a> in der Reihe &#8222;Mein Lieblingsm\u00e4rchen&#8220; bei faz.net. Die eine H\u00e4lfte eines alten M\u00e4nnerpaars wird von Verlangen verzehrt &#8211; nach Reichtum? Jedenfalls: einen Schatz zu finden, einen ganz bestimmten, d\u00e4monischen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><em>Das Wirtshaus im Spessart<\/em> ist leicht zu lesen und, na ja, harmlos. Kein Vergleich zum sprachlich sperrigeren und inhaltlich brutaleren Kleist, etwa von &#8222;Das Erdbeben in Chili&#8220; oder &#8222;Die Verlobung in St. Domingo&#8220;, nur zwanzig Jahre zuvor. \u00dcber das Wesen des Menschen und der Welt habe ich nicht viel dabei gelernt, ein bisschen mehr \u00fcber das Wesen des Erz\u00e4hlens, aber vielleicht bin das nur ich.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Schule bietet sich an: Der Vergleich zu Schillers <em>R\u00e4ubern<\/em> &#8211; die Biedermeier-Schwundstufe der R\u00e4uber; vielleicht gar ein paar Seiten Trivialroman <a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2015\/10\/ignaz-ferdinand-arnold-der-schwarze-jonas.htm\">Der schwarze Jonas<\/a>; Vergleich mit dem Wandern in Eichendorffs &#8222;Taugenichts&#8220;. Dann das Motiv des Wirtshaus mit R\u00e4ubern darin: Procrustes bei den Griechen; &#8222;A Terribly Strange Bed&#8220; von Wilkie Collins (der Gast \u00fcbernachtet in einem Zimmer mit Himmelbett, dessen gepolsterte obere Seite langsam nach unten geschraubt werden kann, um den Schl\u00e4fer zu ersticken); &#8222;Rattle of Bones\/Das Skelett des Magiers&#8220; von Robert E. Howard &#8211; Howards Held Solomon Kane kommt zu Beginn der Geschichte in einem finsteren Wirtshaus im Schwarzwald (sic!) an, es gibt dort einen m\u00f6rderischen Wirt <em>und <\/em>R\u00e4uber. Dazu Friedrich Hebbel, &#8222;Die Nacht im J\u00e4gerhause&#8220;, wo \u00e4hnlich, wie im &#8222;Taugenichts&#8220;, die R\u00e4uberh\u00f6hle gar keine ist. Siehe auch den Artikel <a href=\"https:\/\/filmschoolrejects.com\/hospitality-in-rural-horror-films-c81e24979a9e\/\">&#8222;From Homer to \u2018House of 1000 Corpses\u2019: The Role of Hospitality in Rural Horror&#8220;<\/a>. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe mich f\u00fcr diesen Blogeintrag zum ersten Mal mit Hauff besch\u00e4ftigt; ich wusste nicht, dass er so jung gestorben ist, gerade mal mit f\u00fcnfundzwanzig Jahren. Dabei habe ich bei Wikipedia gelesen, dass er eine Parodie und Kritik an der seinerzeitenen Bestseller-Erz\u00e4hlung &#8222;Mimili&#8220; von Heinrich Clauren geschrieben hat. Und was Wikipedia zu <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mimili\">Mimili<\/a> schreibt, klingt dann doch irgendwie interessant:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>Mimili <\/em>ist eines der am meisten in Grund und Boden kritisierten  Werke der deutschen Literatur, woraus sich schlie\u00dfen l\u00e4sst, welch ein  \u00c4rgernis die Erz\u00e4hlung, vor allem aber ihr buchh\u00e4ndlerischer Erfolg f\u00fcr  die etablierte Literaturszene war. [&#8230;] <em>Mimili<\/em> befand sich lange auf dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundespr%C3%BCfstelle_f%C3%BCr_jugendgef%C3%A4hrdende_Medien\">Index f\u00fcr jugendgef\u00e4hrdende Schriften<\/a>, von dem das Werk erst im Februar 2008 gestrichen wurde.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Gelesen habe ich <em>Das Wirtshaus im Spessart<\/em> in der Version von Project Gutenberg, die allerdings leider so viele kleinere Scanfehler enth\u00e4lt, dass ich jetzt wohl auch noch herausfinden muss, wie man Korrekturen an Gutenberg schickt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(5 Kommentare.) Neulich Vertretung in einer fremden Unterstufenklasse gehabt. Schon im Referendariat hat man mir den Tipp gegeben, in solchen Vertretungsstunden Sachen auszuprobieren, die man mit eigenen Klassen nicht machen w\u00fcrde &#8211; und sei es nur, ein bisschen das Auftreten zu variieren, also mal streng zu spielen etwa. 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