{"id":15819,"date":"2020-04-18T17:53:11","date_gmt":"2020-04-18T15:53:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=15819"},"modified":"2023-06-09T16:09:13","modified_gmt":"2023-06-09T14:09:13","slug":"osterferien-2020-zweite-woche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2020\/04\/osterferien-2020-zweite-woche.htm","title":{"rendered":"Osterferien 2020, zweite Woche"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2020\/04\/osterferien-2020-zweite-woche.htm#comments'>9 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<p>In der ersten Woche hatte ich die \u00fcblichen Ferienarbeiten: Eine Klausur zu Ende korrigieren (zugegeben, Uni, nicht Schule), einen Test korrigieren (12. Klasse). Aber keine Aufs\u00e4tze zu korrigieren und keine anderen Pr\u00fcfungen. So muss das als Nicht-Sprachen-Lehrer immer sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber ich habe nat\u00fcrlich sonst viel f\u00fcr die Schule vorbereitet, Videokonferenzen mit Kollegen ausprobiert und Sachen besprochen. Das hier ist aber die <strong>Videokonferenz<\/strong> zum sehr traditionellen <strong>Osterfr\u00fchst\u00fcck<\/strong> von Frau Rau in vier Wohnungen mit elf Beteiligten und einem Besucher drau\u00dfen im Garten, durch geschlossene T\u00fcr hereinwinkend. &#8211; Rote Bete mit Meerrettich als Beilage zu Wurst und Schinken, hier sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/osterfruehstueck2020.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15831\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/osterfruehstueck2020.jpg 700w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/osterfruehstueck2020-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/osterfruehstueck2020-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem noch eine Videokonferenz mit Freunden, zu denen als \u00dcberraschung auch ein alter Freund aus den USA stie\u00df und von dort berichtete.<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann habe ich auch <strong>Ensaladilla<\/strong> gemacht, also <em>ensaladilla rusa<\/em> &#8211; russischer Salat. Das gibt es in wohl jeder spanischen Bar als <em>raci\u00f3n.<\/em> Kartoffeln und Mayonnaise (selbst gemacht), dazu Karotten, Steckr\u00fcbe, als gew\u00fcrfelt und separat gekocht, mit Thunfisch und Erbsen f\u00fcr die Farbe. Sicherheitshalber noch etwas mehr Mayonnaise (aus dem Glas). Dekoriert mit Dosenspargel und Streifen gebratener, eingelegter Paprika. Ist sehr lecker.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/ensaladilla.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15832\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/ensaladilla.jpg 700w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/ensaladilla-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/ensaladilla-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Bein vom <strong>Zicklein<\/strong>, vor drei Wochen eingefroren, zubereitet mit restlichem Kombinatsgem\u00fcse und dem Steckr\u00fcbenrest. Zweieinhalb Stunden bei 140 Grad, h\u00e4tte noch etwas l\u00e4nger drin bleiben k\u00f6nnen, vielleicht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/zicklein.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15830\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/zicklein.jpg 700w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/zicklein-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/zicklein-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Beim Einkaufen das hier gesehen und an ein Konzept aus der Informatik gedacht:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/semaphoren2020.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15833\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/semaphoren2020.jpg 700w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/semaphoren2020-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/semaphoren2020-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Konzept hei\u00dft <strong>&#8222;Semaphor&#8220;.<\/strong>  Den braucht man, wenn verschiedene Programme (&#8222;Prozesse&#8220;) gleichzeitig ablaufen oder quasi-gleichzeitig, also abwechselnd mal beim einen eine Code-Zeile, dann beim anderen, und so weiter. Man wei\u00df nie, wann wer dran ist und sollte stets damit rechnen, dass das im schlimmsten m\u00f6glichen Moment geschieht. Das kann eigentlich immer sein, wenn beide auf einen gemeinsamen gemerkten Wert zugreifen, etwa einen Kontostand: Wenn der eine Prozess etwas einzahlt oder abhebt, und der andere das quasi-gleichzeitig macht, k\u00f6nnen die sich so in die Quere kommen, dass der Kontostand am Ende falsch ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die L\u00f6sung: Es darf immer nur ein Prozess gleichzeitig ans Konto, oder wenn es statt eines Kontos ein Aufzug f\u00fcr bis zu 4 Personen ist: es d\u00fcrfen immer nur maximal 4 gleichzeitig in den Aufzug. Wie ein Semaphor genau funktioniert, ist hier nicht wichtig, aber man kann sich das so vorstellen, dass vor dem Konto 1 gelbes Steinchen liegt, oder vor dem Aufzug 4 gr\u00fcne Steinchen liegen. Wer&#8217;s benutzen will, nimmt sich ein Steinchen und legt es nach der Benutzung wieder zur\u00fcck, wenn kein Steinchen da ist, muss man warten. Mit so etwas arbeitet man in der 12. Klasse in Informatik. Und so funktioniert das im Supermarkt auch mit den Einkaufswagen. (Kann man auch mit Toilettenschl\u00fcssel oder mit Spielecken-Zugang im Kindergarten, oder dem Muschelhorn in <em>Herr der Fliegen<\/em> erkl\u00e4ren.)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kartoffel-Apfel-Kuchen,<\/strong> irisch oder walisisch:  Den habe ich aus einer Art K\u00fcchengeschichte Gro\u00dfbritanniens, \u00fcber die ich noch einmal schreiben muss (Dorothy Hartley, <em>Food in England,<\/em> 1954). So ganz ohne Backzeit und ohne Temperatur und mit nicht vielen Details, eins von fr\u00fcher. Ein Teig mit nicht viel Butter drin, stattdessen zermanschte Kartoffeln und ein Viertel so viel Mehl, wird halbiert, ausgerollt, mit Apfelst\u00fcckchen belegt und mit der zweiten Teigscheibe bedeckt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/potato-apple-cake.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15844\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/potato-apple-cake.jpg 700w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/potato-apple-cake-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/potato-apple-cake-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Kein Salz, kaum Zucker im Rezept, ich hielt mich daran, nahm lediglich eine Pie-Form, von der nirgendwo die Rede war. Ich lie\u00df den Kuchen\/Pie bei 180\u00b0C f\u00fcr 55-60 Minuten im Ofen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und danach laut Rezept oben ein St\u00fcck ausgeschnitten werden, dann Zucker und d\u00fcnne Scheiben Butter hinein, wieder zugemacht und noch eine Minute in den Offen. Ich habe das mal halbherzig versucht und zumindest an einer H\u00e4lfte des Pies so operiert. Gegessen wurde dann auch nicht unmittelbar danach, wie angegeben, sondern zehn Minuten sp\u00e4ter.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: Ich mag Apfelkuchenf\u00fcllung, beim n\u00e4chsten Mal etwas Salz in den Teig, das ganze noch 5 Minuten l\u00e4nger im Ofen lassen. Der Teig selber gut, passt zu den \u00c4pfeln, gibt ihnen aber auch nicht viel &#8211; beim n\u00e4chsten Mal den gleichen Teig mit herzhafter F\u00fcllung?<\/p>\n\n\n\n<p>Und <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/fuerstenfeldbruck\/arbeiten-in-corona-zeiten-sz-serie-folge-17-es-fehlt-die-interaktion-1.4878623\">hier bin ich im Lokalteil<\/a> der <em>S\u00fcddeutschen Zeitung<\/em>, im Rahmen einer Reihe dar\u00fcber, wie Leute arbeiten w\u00e4hrend der COVID-19-Einschr\u00e4nkungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(9 Kommentare.) In der ersten Woche hatte ich die \u00fcblichen Ferienarbeiten: Eine Klausur zu Ende korrigieren (zugegeben, Uni, nicht Schule), einen Test korrigieren (12. Klasse). Aber keine Aufs\u00e4tze zu korrigieren und keine anderen Pr\u00fcfungen. So muss das als Nicht-Sprachen-Lehrer immer sein. 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