{"id":18745,"date":"2021-07-13T07:32:50","date_gmt":"2021-07-13T05:32:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=18745"},"modified":"2023-06-09T11:52:59","modified_gmt":"2023-06-09T09:52:59","slug":"nachrichten-aus-der-schreibpause-buecher-scannen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2021\/07\/nachrichten-aus-der-schreibpause-buecher-scannen.htm","title":{"rendered":"Nachrichten aus der Schreibpause, B\u00fccher scannen"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2021\/07\/nachrichten-aus-der-schreibpause-buecher-scannen.htm#comments'>5 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<p>Ich merke, das ich lange nicht mehr gebloggt habe: Im Moment viel los. Letztes Wochenende habe ich Eltern und Schwiegereltern getroffen, was sehr sch\u00f6n war und immer noch sehr viel seltener geschieht als vor der Pandemie; am Tag davor eine Art Gartenparty. Alle geimpft, dennoch ein bisschen mulmig. Denn: Es gilt immer noch, dass jedes bisschen Treffen die Pandemie weiter tr\u00e4gt. Allerdings kann man deswegen nicht auf jedes bisschen Treffen verzichten, also muss man irgendwo f\u00fcr sich eine Grenze ziehen, was n\u00f6tig ist und was nicht. Meine Eltern: n\u00f6tig, n\u00e4chtliche Partyszene am G\u00e4rtnerplatz: nicht n\u00f6tig &#8211; aber damit mache ich es mir nat\u00fcrlich leicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Schule: Verabschiedung der Abiturienten, Notenschluss, Das Kultusministerium m\u00f6chte, dass zumindest in Deutsch, Englisch, Mathematik von allen Sch\u00fclern und Sch\u00fclerinnen der aktuelle Lernstand ermittel wird, jetzt noch im Juli (die Ank\u00fcndigung kam Ende Mai) oder im September. Also machen wir das auch noch. Die Deutsch- und Englischlehrkr\u00e4fte murren, weil jegliche Art von Zusatzbelastung der letzten f\u00fcnfzehn Jahre sie immer besonders trifft; das Fach Mathematik nimmt man der H\u00f6flichkeit halber mit dazu. <\/p>\n\n\n\n<p>Ansonsten scanne ich alte und uralte Schulb\u00fccher und Arbeitshefte (bisher nur Englisch). Ich werde doch nicht mehr viel damit arbeiten, also raus aus dem Regal, m\u00f6chte sie aber doch behalten als Zeitdokument und Vergleichsmaterial und um vielleicht doch die eine oder andere \u00dcbung daraus zu verwenden. Das mit dem Verwenden darf ich wahrscheinlich nicht, da m\u00fcsste ich das Kleingedruckte lesen &#8211; f\u00fcr Schulb\u00fccher, die \u00e4lter sind als ein bestimmtes Erscheinungsjahr, gelten die aktuellen, m\u00e4\u00dfig liberalen Regeln f\u00fcr den Umgang mit Schulb\u00fcchern nicht. Die eingescannten B\u00fccher weitergeben darf ich so oder so nicht, obwohl genau das mein Ziel w\u00e4re: mich vom jeweils aktuellen Schulbuch l\u00f6sen, und den Sch\u00fclern und Sch\u00fclerinnen alternative B\u00fccher an die Hand geben f\u00fcr ihre digitalen Endger\u00e4te.<\/p>\n\n\n\n<p>(Exkurs: Auch das mit den digitalen Endger\u00e4ten geht langsam voran. Zumindest diskutieren wir an der Schule ernsthaft, was wir wollen und wie wir vorgehen. Die Distanzunterricht-Erfahrungen wollen wir nicht aufgeben, und wer wei\u00df, wann wir sie ohnehin wieder brauchen.)<\/p>\n\n\n\n<p>Das mit dem Scannen geht flott von der Hand, wenn man erst einmal gelernt hat, die gr\u00f6bsten Fehler nicht zu wiederholen. Also: Die Umschl\u00e4ge abtrennen (vorsichtig abrei\u00dfen) und jeweils einen kleine Lage Seiten heraustrennen (vorsichtig abl\u00f6sen). Die Seiten sind meist geklebt (&#8222;Lumbeck-Klebebindung&#8220; &#8211; wei\u00df ich aus und seit den Williams-Marvel-Superb\u00e4nden der 1970er Jahre), und der einzelne Seitenstapel darf nicht zu gro\u00df sein, weil er sonst nicht in die Schneidemaschine passt. Wer Zugang zu einer professionellen hydraulischen Maschine in einer Druckerei hat, der kann locker das ganze auf einmal abschneiden, aber ich mache das mit der kleinen Haushalts-Schneidemaschine im Lehrerzimmer, und da passen immer nur zwanzig Bl\u00e4tter auf einmal hinein. Bei denen trennt man dann den Rand an der Klebeseite sauber ab, und man spart sich viel \u00c4rger, wenn man das zuverl\u00e4ssig macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn im n\u00e4chsten Schritt kommen die Bl\u00e4tter (bis auf die Umschl\u00e4ge aus mehr oder weniger dickem Karton) in den Stapeleinzug des Kopierger\u00e4ts. Gerne alle auf einmal, aber zum Ausprobieren erst mal nur ein halber Zentimeter hoch. Aufl\u00f6sung einstellen (300 dpi), Farbe oder Graustufen, und beidseitiges Scannen ausw\u00e4hlen: dann zieht das Ger\u00e4t nach und nach die Seiten ein, scannt und dreht sie, und speichert das Ergebnis in einer PDF-Datei auf dem Stick. Je nachdem, wie sauber die Vorarbeit war, bleibt seltener oder h\u00e4ufiger ein Blatt im Papierdreh-Element stecken. Die bearbeiteten Bl\u00e4tter schmei\u00dft man noch <em>nicht<\/em> weg, weil man sich die pdf-Datei erst am Rechner anschaut, ob wirklich alles mitgenommen wurde &#8211; gerade bei Einzug-Fehlern fehlen sonst ein paar Seiten. <\/p>\n\n\n\n<p>Und zu Hause l\u00e4sst man noch ein OCR-Programm \u00fcber die PDF-Datei laufen, so dass das Dokument durchsuchbar wird. Danach liegt n\u00e4mlich eine Textebene unsichtbar hinter den Grafiken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(5 Kommentare.) Ich merke, das ich lange nicht mehr gebloggt habe: Im Moment viel los. Letztes Wochenende habe ich Eltern und Schwiegereltern getroffen, was sehr sch\u00f6n war und immer noch sehr viel seltener geschieht als vor der Pandemie; am Tag davor eine Art Gartenparty. Alle geimpft, dennoch ein bisschen mulmig. 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