{"id":244,"date":"2009-02-15T12:25:00","date_gmt":"2009-02-15T11:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2005\/03\/meine-ballade.htm"},"modified":"2023-05-11T13:47:27","modified_gmt":"2023-05-11T11:47:27","slug":"entfesselt-mein-innerer-dichter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2009\/02\/entfesselt-mein-innerer-dichter.htm","title":{"rendered":"Entfesselt: Mein innerer Dichter"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2009\/02\/entfesselt-mein-innerer-dichter.htm#comments'>3 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"156\" height=\"230\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/fry_ode.jpg\" alt=\"fry_ode\" class=\"wp-image-2239\" title=\"fry_ode\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/fry_ode.jpg 156w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/fry_ode-101x150.jpg 101w\" sizes=\"auto, (max-width: 156px) 100vw, 156px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Ausl\u00f6ser:<\/strong> Stephen Fry, <em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Ode-Less-Travelled-Unlocking-Within\/dp\/1592403115\/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1234620916&amp;sr=8-3\">The Ode Less Travelled. Unlocking The Poet Within<\/a><\/em>. Ich wei\u00df immer noch nicht, was ich von dem zehennagelaufrollenden Wortspiel des Titels halten soll. Der Untertitel ist allerdings tats\u00e4chlich wohl etwas tongue-in-cheek: Im Vorwort weist Fry darauf hin, dass es jede Menge B\u00fccher gibt, anhand derer man die ersten Schritte f\u00fcrs Malen erlernen kann und f\u00fcr das Spielen von allen m\u00f6glichen Instrumenten. (Ich habe selber von beidem eine ganze Reihe.) F\u00fcr die Lyrik aber nicht, und so hat er eines geschrieben.<\/p>\n\n\n\n<p>(Wer Stephen Fry nicht kennt: Ach, das ist eine zu lange Geschichte.)<\/p>\n\n\n\n<p>Fry beschr\u00e4nkt sich in diesem Buch auf Formales: <strong>Metrik, Reim und Strophenform<\/strong>. Das kommt mir entgegen. Diese drei Sachen geh\u00f6ren zum Handwerk, mehr erwarte ich nicht von einem Einsteigerbuch. Aber von jedem Einsteiger-Lyriker erwarte ich, dass er diese drei Aspekte beherrscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch hat gut zwanzig Kapitel, vergn\u00fcglich, aber nicht zu launig geschrieben. Es beginnt mit dem Konzept der betonten Silbe, mit dem Jambus, mit Enjambement und Z\u00e4sur. Am Schluss jedes Kapitels gibt es <strong>Aufgaben,<\/strong> und an denen habe ich gemerkt, dass ich nicht der ideale Leser des Buchs bin. Denn die ersten Aufgaben sind mir zu leicht: Betonungen markieren, jambische Vier- und F\u00fcnfheber schreiben. Die sp\u00e4teren sind mir zu viel Arbeit. Ich stelle es mir allerdings toll vor, das Buch in einer Gruppe zu lesen. Man trifft sich jede Woche kurz, gerne auch digital, und tauscht die Aufgaben aus. Dann macht man die Aufgaben wirklich. Sicher w\u00fcrde ich mir dann auch den Unterschied zwischen <em>Rondeau<\/em>, <em>Rondel<\/em>, <em>Rondelet <\/em>und <em>Roundelay <\/em>merken k\u00f6nnen, Strophenformen, die ich bisher nur von Ezra Pound oder aus meinem <em>Faber Book of Comic Verse<\/em> kannte (<sup>11<\/sup>1955, intensiv gelesen). Fry gibt selber zu, dass die Unterschiede nicht wichtig sind und man gut durchkommt, wenn man alles einfach Rondeau nennt. Aber es scheint ihm doch ein gro\u00dfes Vergn\u00fcgen zu machen, in der zweiten H\u00e4lfte des Buches auch die exotischeren Strophenformen vorzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Fry geht mit Beispiel voran; alle Aufgaben erledigt er selber und vergisst nie, sich f\u00fcr deren Banalit\u00e4t zu entschuldigen. Es kommt ihm aber eben nicht auf den Inhalt, sondern nur auf die Form an. Recht hat er damit. In einem Kapitel stellt er etwa die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Germanische_Dichtung\">germanische<\/a> Langzeile vor. In dieser Versform ist das altenglische Beowulf-Epos geschrieben: Vier Hebungen, Senkungszahl beliebig, also nicht unbedingt jambisch oder sonstwie alternierend; ungereimt. Die Hebungen 1, 2 und 3 alliterieren, die Hebung 4 nicht. Fry zitiert den Beowulf-\u00dcbersetzer Michael Alexander, der dieses Prinzip <strong>BANG, BANG, BANG &#8211; CRASH!<\/strong> nennt. (Tats\u00e4chlich sind die Regeln f\u00fcr die Alliterationen gar nicht so streng; es reicht, wenn Hebung 2 und 3 oder Hebung 1 und 3 alliterieren.)<\/p>\n\n\n\n<p>Ich kenne und mag diese Versform seit <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Silverlock\">Silverlock<\/a> von John Myers Myers, in dem das Gedicht <a href=\"http:\/\/www.anitra.net\/commonwealth\/alamo.html\">&#8222;The Death of Bowie Gizzardsbane&#8220;<\/a> auftaucht &#8211; die Geschichte des <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Battle_of_the_Alamo\">Kampfes um das Alamo<\/a> in Langversen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Who has not heard of the holmgang at Natchez?<br>Fifty were warriors, but he fought the best,<br>Wielding a long knife, a nonesuch of daggers<br>Worthy of Wayland. That weapon had chewed<br>The entrails of dozens. In diverse pitched battles<br>That thane had been leader; by land and by sea<br>Winning such treasure that trolls, it is said,<br>Closed hills out of fear he&#8217;d frisk them of silver.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die von Fry gestellte Aufgabe ist weniger blutig; es geht nur darum, was der Leser jetzt gerne essen oder nicht essen w\u00fcrde. Frys Gedicht beginnt: &#8222;Figs are too fussy and fish too dull&#8220;. Daher auch der deutsche Titel des Buchs, <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3351032323\/ref=s9_sdps_c5_s4_p14_t1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_s=center-2&amp;pf_rd_r=1W9KXKN0QMHYKV9YW0HM&amp;pf_rd_t=101&amp;pf_rd_p=463375173&amp;pf_rd_i=301128\"><em>Feigen, die fusseln<\/em><\/a>. \u00dcbersetzt wurde es von Absolventen des Graduiertenkollegs f\u00fcr Literarisches \u00dcbersetzen an der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Web habe ich das Blog <a href=\"http:\/\/notbybreadalone.blogspot.com\">Not By Bread Alone<\/a> gefunden, in dem Mandy tats\u00e4chlich viele der \u00dcbungen im Buch ausgef\u00fchrt <a href=\"http:\/\/notbybreadalone.blogspot.com\/search\/label\/Stephen%20Fry\">ihre Ergebnisse online gestellt<\/a> hat. Ihre Langzeilen-\u00dcbung beginnt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Chocolate comes first or cocoa with froth,<br>A lemony drink or lime leached juice<br>(<a href=\"http:\/\/notbybreadalone.blogspot.com\/2008\/03\/alliterative-accentual-verse.html\">Quelle<\/a>)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Selber habe ich keine K\u00fchlschrank-Verse gedichtet, aber daf\u00fcr w\u00e4hrend der letzten Lehrerkonferenz <a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2009\/02\/warum-ich-waehrend-der-lehrerkonferenz.htm\">eine epische Schilderung der Vorg\u00e4nge<\/a> begonnen, die ich unbedingt mal fortsetzen sollte. Die letzten Zeilen bisher:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Wer rettet die Richtung, die Rufe werden lauter<br>nach Ordnung. Ohnm\u00e4chtig die Ohren vom Ansturm.<br>Verzweifelte K\u00f6pfe knallen aufs knarzende Tischholz.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Auch Tolkien hat im Herrn der Ringe viel in dieser Art gedichtet; die martialischeren Reiterlieder der Rohirrim, aber auch Fangorns &#8222;Song of Lore&#8220;:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Learn now the lore of Living Creatures!<br>First name the four, the free peoples:<br>Eldest of all, the elf-children;<br>Dwarf the delver, dark are his houses;<br>Ent the earthborn, old as mountains;<br>Man the mortal, master of horses<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/alliteration.net\/\">&#8222;A Treasury of Alliterative and Accentual Poetry&#8220;<\/a> versammelt noch viele alte und neue Beispiele mehr. Sch\u00f6n zum Auswendiglernen und Aufsagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Stabreimdichtung macht Spa\u00df und ist leicht. Dabei habe ich mich noch gar nicht gro\u00df an <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kenning\">Kenningar<\/a> gemacht, traditionelle, anspielungsreiche Metaphern in Kompositum-Form: &#8222;Wundenwolf&#8220; f\u00fcr Axt, &#8222;Wundenbiene&#8220; f\u00fcr Pfeil, &#8222;Wogenpferd&#8220; f\u00fcr Schiff, &#8222;Bienenwolf&#8220; f\u00fcr B\u00e4r. Und schau an, &#8222;G\u00e4nsewein&#8220; f\u00fcr Wasser. Das kenne ich selber noch als launige Bezeichnung aus meiner Kindheit, ich alter Germane, ich.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8212; Eine weiter Aufgabe von Fry betrifft die <strong>Ballade.<\/strong> Fry macht richtig Lust auf Balladen, und er hat dazu gef\u00fchrt, dass ich jetzt selber ab und zu in einer richtig dicken Balladen-Sammlung bl\u00e4ttre. Im Deutschunterricht ist diese Gattung Pflicht, aber wie lieblos wird sie oft unterrichtet, auch von mir. Fry gibt zwei Strophen vor und bittet um Fortdichtung. Auch diese Aufgabe habe ich, trotz eines spannenden Einstiegs, nicht bearbeitet. Not By Bread Alone dagegen schon, <a href=\"http:\/\/notbybreadalone.blogspot.com\/2008\/07\/poetry-exercise-ballad.html\">hier ihre L\u00f6sung<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings habe ich das zum Anlass genommen, eine alte Ballade herauszukramen, die ich vor \u00fcber zwanzig Jahren geschrieben habe, auch damals schon auf Englisch. (@rip: K\u00f6nnte so in deiner 11. Klasse gewesen sein.) Sie ist vollst\u00e4ndig in einer Ausgabe des Fanzines <em>Einhorn<\/em> erschienen. Aber meine Ausgabe musste ich damals bei Udo F. Rickert lassen, und Ersatz daf\u00fcr hat mir der schurkische Fanzine-klauende Karl-Heinz nie gegeben, also ist mein Kunstwerk der Nachwelt leider verschollen. Vielleicht melde ich mich irgendwann mal bei Udo, kann sein, in irgendeinem Keller liegt noch eine Ausgabe des Hefts.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe nur noch einzelne Fragmente im Kopf, darunter aber wenigstens die erste Strophe, und die Grundz\u00fcge der Handlung. Ich habe mich mal an einer Rekonstruktion versucht; die fett gedruckten Stellen sind urspr\u00fcnglich, die anderen erg\u00e4nzt. Ich weise hin auf die Strophenform mit vier- und dreihebigen Versen, das gelegentliche Enjambement, den Refrain; man sehe mir die eine oder andere Holprigkeit nach. Ich war siebzehn oder achtzehn, und war weder Keats noch Byron. Ein echtes Jugendwerk halt.<br>Das Grundprinzip, das Wunderbare im Allt\u00e4glichen zu sehen und umgekehrt, habe ich wiedererkannt in der deutschen Fr\u00fchromantik, vor allem sp\u00e4ter auch <a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2007\/01\/gk-chesterton-the-coloured-lands.htm\">bei Chesterton<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>My father told me once a tale<br>Which him his father told:<br>A wizard had come to the vale<br>Where Grandfather grew old.<br>To him one sunny day the wiz<br>Said: &#8222;Don&#8217;t you see?<br>Unicorn a wonder is,<br>Not just like you and me.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Well, Grandpa said not &#8222;Yea&#8220; or &#8222;Nay&#8220;<br>But wished to see (for)<small>*<\/small> himself.<br>So they went on the very<small>**<\/small> way<br>And walked straight to an elf,<\/strong><br>To ask him for advice. When this<br>he heard, he said: &#8222;Let&#8217;s see!<br>For <strong>unicorn a wonder is<br>Not just like you and me.<\/strong>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>They travelled far across the sea<br>Until they reached the shore<br>Where people said that you could see<br>That fabled beast of yore.<br>The wizard said: &#8222;Let&#8217;s go, for &#8218;tis<br>now time for us to see<br>That <strong>unicorn a wonder is<br>Not just like you and me.<\/strong>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>When finally they reached the wood<br>Where it was said to stay,<br>The others all a-waiting stood,<br>In awe for half a day.<br>&#8222;No need to go there now. For this<small>***<\/small><br>Is clear: You must agree<br>That <strong>unicorn a wonder is<br>Not just like you and me.<\/strong>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>So Grandpa was the only one<br>Who kept his wits about.<br>And he went in. Time passed. The sun<br>was down when he came out.<br>He smiled. They asked him: &#8222;Now, what&#8217;s this?&#8220;<br>Said he: &#8222;Yes. I agree.<br>That <strong>Unicorn a wonder is<br>&#8211; Just like you and me.<\/strong>&#8222;<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><small>* schon damals ungel\u00f6stes metrisches Problem<br>** m\u00f6glicherweise habe ich doch ein anderes Adjektiv gefunden<\/small><\/p>\n\n\n\n<p>Nu, es ist lang her. Heute w\u00fcrde ich manches anders machen. Ich w\u00fcrde mich auf jeden Fall nicht dauernd zu Reimen auf &#8222;is&#8220; zwingen, denn da gibt es recht wenige. <em>This &#8211; is<\/em> ist ein unreiner Reim; ich nehme an, dass ich damals gar nicht mal bemerkt habe. Vermutlich d\u00fcrfte trotzdem die urspr\u00fcngliche, verschollene Fassung besser sein als meine nicht allzu sorgf\u00e4ltige Rekonstruktion. So oder so, <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/The_Hunting_of_the_Snark\">&#8222;The Hunting of the Snark&#8220;<\/a> it ain&#8217;t.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8212; Das w\u00e4r doch mal ein P-Seminar f\u00fcr Englisch, oder von mir aus auch Deutsch, mit der \u00fcbersetzten Ausgabe: Mit Sch\u00fclern alle Aufgaben aus Frys Buch machen und ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Schon vor dem Fry gekauft, aber erst danach gelesen: die Lyriksammlung <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/s\/ref=nb_ss_w?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Daps&amp;field-keywords=%22gedichte+f%FCrs+ged%E4chtnis%22+Ulla+Hahn&amp;x=0&amp;y=0\">Gedichte f\u00fcrs Ged\u00e4chtnis: Zum Inwendig-Lernen und Auswendig-Sagen<\/a>, herausgegeben von Ulla Hahn.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"158\" height=\"229\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/hahn_gedichte.jpg\" alt=\"hahn_gedichte\" class=\"wp-image-2240\" title=\"hahn_gedichte\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/hahn_gedichte.jpg 158w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/hahn_gedichte-103x150.jpg 103w\" sizes=\"auto, (max-width: 158px) 100vw, 158px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf das Buch gekommen bin ich durch einen <a href=\"http:\/\/www.nja.ch\/?p=921\">Tipp von Tanja<\/a>. Eine Gedichtanthologie wie viele, mit meist bekannten Gedichten. Aber zu jedem Gedicht gibt es eine halbe Seite Kommentar, zur Entstehungs- doer Wirkungsgeschichte, zu Missverst\u00e4ndnissen, zu verwandten Gedichten oder einfach zur Sch\u00f6nheit des Gedichts. Und das ist genau die richtige L\u00e4nge, die dazu f\u00fchrt, dass man auch altbekannte Gedichte wieder gerne und neu liest.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8212; Empfehlenswert, soweit ich mich erinnere, ist auch Hans-Dieter Gelfert, <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Einf%C3%BChrung-die-Verslehre-Hans-Dieter-Gelfert\/dp\/315015037X\">Einf\u00fchrung in die Verslehre<\/a> &#8211; ein kleines Reclam-Buch, ebenfalls zu Metrik, Reim und Strophenform. Im Moment habe ich es an einen Sch\u00fcler verliehen, deshalb kann ich nicht mehr dazu schreiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(3 Kommentare.) Ausl\u00f6ser: Stephen Fry, The Ode Less Travelled. Unlocking The Poet Within. Ich wei\u00df immer noch nicht, was ich von dem zehennagelaufrollenden Wortspiel des Titels halten soll. 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