{"id":259,"date":"2005-04-09T10:25:09","date_gmt":"2005-04-09T08:25:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2005\/03\/storisende-1113.htm"},"modified":"2023-06-10T08:12:11","modified_gmt":"2023-06-10T06:12:11","slug":"storisende-1113","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2005\/04\/storisende-1113.htm","title":{"rendered":"Storisende No. 1113"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2005\/04\/storisende-1113.htm#comments'>6 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<p>(Eine Buchgeschichte.)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/storisende7.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/storisende8.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich habe mir einen Wunsch erf\u00fcllt. Vor zw\u00f6lf Jahren stand ich in der Unibibliothek in Augsburg und betrachtete ehrf\u00fcrchtig-liebevoll achtzehn gr\u00fcn eingebundene B\u00e4nde im Regal: Die Storisende-Ausgabe der <em>Biographie von Manuel<\/em> von James Branch <a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2004\/06\/james-branch-cabell.htm\">Cabell<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Cabell hat sp\u00e4ter noch viele weitere B\u00fccher geschrieben, aber sein Hauptwerk ist die <em>Biographie von Manuel<\/em>, ein Roman in 18 B\u00e4nden. Sozusagen. Man k\u00f6nnte sie auch realistischer als 18 B\u00e4nde mit Romanen, Kurzgeschichten, Essays und ein wenig Lyrik zu einem gemeinsamen Thema und mit einem verbindenden Element nennen: Es geht um den legend\u00e4ren Dom Manuel und seine Nachkommenschaft durch die folgenden Jahrhunderte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Teile der Biographie erschienen einzeln zwischen 1904 und 1930, die meisten in verschiedenen, teilweise immer wieder \u00fcberarbeiteten Ausgaben. Die endg\u00fcltige Ausgabe und Sammlung aller Texte, die zur <em>Biographie<\/em> geh\u00f6ren, ist die Storisende-Ausgabe von 1927-30. Es handelt sich bei ihr um eine Teil-Gesamtausgabe der Werke Cabells, wenn man so will, und die Ausgabe letzter Hand, was die <em>Biographie<\/em> betrifft.<br>Sie erschien in einer Auflage von 1590 St\u00fcck, handschriftlich nummeriert, mit der handschriftlichen Unterschrift Cabells im Vorwort in jedem einzelnen Band. Und eine dieser 1590 Reihen von 18 B\u00e4nden hatten wir in der Unibibliothek. Bei den meisten B\u00e4nden waren die Seiten noch nicht mal aufgeschnitten.*<\/p>\n\n\n\n<p>Und jetzt bin ich ebenfalls stolzer Besitzer einer Storisende-Ausgabe, Nummer 1113:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/storisende12.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Cabell, James Branch. Works of James Branch Cabell. New York: 1927-1930. 18 octavo volumes. One of 1590 sets. The author&#8217;s note in each volume is signed by Cabell. The first collection of his works. Green cloth. Some volumes skewed, some rubbing and light wear, generally a bit tired, bookplates, very good.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Stolz nicht darauf, dass ich genug Geld habe, sie mir leisten zu k\u00f6nnen. (Sie war ohnehin weit billiger, als ich gedacht h\u00e4tte. Der Dollarkurs hilft, ebenso die deutlichen Gebrauchsspuren.) Aber stolz darauf, dass ich mir eher das leiste als andere Sachen. Gelesen habe ich schon fast alle B\u00e4nde, teilweise mehrfach, teilweise nicht; einige sind etwas weniger zug\u00e4nglich als andere. Nur der letzte, der fehlte mir noch, und da bin ich gerade mittendrin. Was mache ich nur mit meinen alten Cabell-Ausgaben?<\/p>\n\n\n\n<p>Und hier die Fotostrecke zum Auspacken:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/storisende1.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/storisende2.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/storisende3.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/storisende4.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/storisende5.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/storisende6.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/storisende9.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Und hier das eingepr\u00e4gte Logo (Kalki, ein mythologisches Pferd aus dem Cabell-Kosmos):<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/storisende11.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><small>* B\u00fccher werden auf gro\u00dfe B\u00f6gen Papier gedruckt, die dann gefaltet und zusammen gebunden werden. Die durch die Faltung entstandenen R\u00e4nder m\u00fcssen dann noch aufgeschnitten werden. Das geschieht maschinell, und au\u00dferdem wird zumindest in Deutschland der Rand ganz sauber abgeschnitten. Gerade in den USA wird bei vielen Hardback-Ausgaben auch heute noch der Rand nicht sauber abgeschnitten, wohl um das Buch handgemachter erscheinen zu lassen.<br>Das maschinelle Auftrennen der R\u00e4nder funktionierte fr\u00fcher oft nicht richtig. (Oder gab es auch B\u00fccher ganz ohne aufgeschnittene Seiten? Vielleicht wei\u00df die <a href=\"http:\/\/www.nja.ch\/\">Buchh\u00e4ndlerin<\/a> mehr.) Daf\u00fcr hatten Leser ein Papiermesser, mit denen man die nicht geschnittenen Seiten bei neuen B\u00fcchern auftrennte. So sah dann ein Buch mit aufgeschnittenen Seiten von hinten aus:<\/small><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/storisende10.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(6 Kommentare.) (Eine Buchgeschichte.) Ich habe mir einen Wunsch erf\u00fcllt. Vor zw\u00f6lf Jahren stand ich in der Unibibliothek in Augsburg und betrachtete ehrf\u00fcrchtig-liebevoll achtzehn gr\u00fcn eingebundene B\u00e4nde im Regal: Die Storisende-Ausgabe der Biographie von Manuel von James Branch Cabell. 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