{"id":2688,"date":"2010-02-07T07:49:22","date_gmt":"2010-02-07T06:49:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=2688"},"modified":"2023-05-23T12:44:38","modified_gmt":"2023-05-23T10:44:38","slug":"holmesiana","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2010\/02\/holmesiana.htm","title":{"rendered":"Holmesiana"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2010\/02\/holmesiana.htm#comments'>8 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<p>War im Kino, <em>Sherlock Holmes<\/em> gucken. Hat mir gut gefallen. Als Film gut &#8211; wenn es auch mehrere \u00fcberfl\u00fcssige Szenen darin gibt, die weder die Handlung voranbringen noch etwas zur Charakterisierung der Personen beitragen noch Atmosph\u00e4re erzeugen. Sch\u00f6n: die Boxkampszene, \u00fcberfl\u00fcssig: das Spektakel in der Werft. Immer wieder entt\u00e4uschend: Showdown hoch oben auf einem historischen Wahrzeichen. Das mochte ich bei <em>X-Men<\/em> schon nicht, und bei <em>Holmes<\/em> wird das f\u00fcr jeden, der sich minimal in London auskennt, l\u00e4cherlich &#8211; aus den Katakomben des Parlaments spaziert man quasi direkt auf die Spitze der Tower Bridge. Aber trotzdem ganz okay. Robert Downey Jr. als Holmes, Jude Law als Watson und Kelly Reilly als Mary Morstan waren sehr gut, wenig \u00fcberzeugend fand ich nur Hans Matheson als Lord Coward.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Als Sherlock-Holmes-Interpretation war der Film noch besser. Wieder wurden der Figur neue Seiten abgewonnen oder die alten Seiten f\u00fcr eine neue Zeit dargestellt. Hier die stichpunktartige Beschreibung von Holmes, die Watson erstellt hat, kurz nachdem sie zusammen in die Baker Street zogen (<em>A Study in Scarlet<\/em>):<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Knowledge of Literature.\u2014Nil.<\/li>\n\n\n\n<li>Philosophy.\u2014Nil.<\/li>\n\n\n\n<li>Astronomy.\u2014Nil.<\/li>\n\n\n\n<li>Politics.\u2014Feeble.<\/li>\n\n\n\n<li>Botany.\u2014Variable. Well up in belladonna, opium, and poisons generally. Knows nothing of practical gardening.<\/li>\n\n\n\n<li>Geology.\u2014Practical, but limited. Tells at a glance different soils from each other. After walks has shown me splashes upon his trousers, and told me by their colour and consistence in what part of London he had received them.<\/li>\n\n\n\n<li>Chemistry.\u2014Profound.<\/li>\n\n\n\n<li>Anatomy.\u2014Accurate, but unsystematic.<\/li>\n\n\n\n<li>Sensational Literature.\u2014Immense. He appears to know every detail of every horror perpetrated in the century.<\/li>\n\n\n\n<li>Plays the violin well.<\/li>\n\n\n\n<li>Is an expert singlestick player, boxer, and swordsman.<\/li>\n\n\n\n<li>Has a good practical knowledge of British law.<\/li>\n<\/ol>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Zu ernst darf man diese Liste nicht nehmen; wenige Zeilen zuvor hat Holmes Watson versichert, dass er keine Ahnung davon hat, ob sich die Erde um die Sonne dreht oder umgekehrt, und dass es ihn auch nicht interessiert. Die Forschung geht davon aus, dass Holmes hier seinem zu neugierigen Mitbewohner einen B\u00e4ren aufbindet, zumal Holmes an anderer Stelle durchaus astronomische Kenntnisse beweist.<br>Aber ein guter Faustk\u00e4mpfer ist Holmes, und das zeigt er in der Verfilmung auch. Der Kampfstil h\u00e4tte f\u00fcr meine Verh\u00e4ltnisse noch etwas viktorianischer sein k\u00f6nnen (<a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Bare-knuckle_boxing\">fisticuffs<\/a>), aber wenigstens gab es auch kein Hong-Kong-Gehoppse. Beim Faustkampf zeigt Holmes zweimal seine analytischen F\u00e4higkeiten, indem er quasi in die Zukunft schaut (so w\u00fcrde man das in einem Superheldenfilm nennen). Sch\u00f6n gemacht, aber noch sch\u00f6ner w\u00e4re es, wenn er diese F\u00e4higkeiten auch in einem Zusammenhang h\u00e4tte zeigen d\u00fcrfen, der f\u00fcr den Plot und nicht nur f\u00fcr die Charakterisierung wichtig gewesen w\u00e4re. Das geschieht nur einmal ansatzweise, als man im Nachhinein erf\u00e4hrt, dass Holmes bereits vorausgesagt hat, aus welchem Fenster er nach einer gewissen Zeit st\u00fcrzen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr sch\u00f6n ist auch die Szene, in der Holmes Watson erkl\u00e4rt, was er bei und nach ihrem ersten Besuch von Irene Adler herausgefunden hat; der Zuschauer ist hier \u00e4hnlich \u00fcberrascht wie es sonst nur pflichtgem\u00e4\u00df Watson ist. Aber auch dieses erz\u00e4hlerische Mittel wird nur bei der Exposition eingesetzt und nicht mehr sp\u00e4ter im Film. Klar darf man es nicht \u00fcberstrapazieren, aber einmal vielleicht noch an zentralerer Stelle?<\/p>\n\n\n\n<p>Auf jeden Fall neu interpretiert, aber naheliegend: der eifers\u00fcchtige Holmes, der Watson gram ist, weil der wegen seiner Verlobten die gemeinsame Bude aufgibt. Manchmal wirken Holmes und Watson aber etwas zu sehr wie ein stereotypes schwules Paar beim Streiten.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Ich mag Holmes, habe den ganzen Kanon in j\u00fcngeren Jahren gelesen und kenne und sch\u00e4tze die Variationen. Aus Gr\u00fcnden, die ich dereinst in meinem <em>magnum opus<\/em> darlegen werde (ein Blogeintrag, der seit zehn zehn Jahren halbfertig ist und zu Ende geschrieben werden will), bietet sich Holmes f\u00fcr solche Wiedererfindungen besonders an. Eine meiner liebsten ist diese hier:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"297\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/holmes_meyer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2695\" title=\"holmes_meyer\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/holmes_meyer.jpg 200w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/holmes_meyer-101x150.jpg 101w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br><small>Nicholas Meyer, <em>The Seven-Per-Cent Solution.<\/em> New York: Dutton 1974.<\/small><\/p>\n\n\n\n<p>Verfilmt als <em>Kein Koks f\u00fcr Sherlock Holmes<\/em>, so auch der Titel der ersten deutschen Ausgabe; inzwischen hei\u00dft sie <em>Sherlock Holmes und der Fall Sigmund Freud<\/em>. Die Geschichte: Holmes f\u00fchlt sich verfolgt von Professor Moriarty, dem &#8222;Napoleon des Verbrechens&#8220;. Er verschanzt sich in seiner Wohnung und berichtet Watson atemlos von dem gef\u00e4hrlichen Netz, das der gef\u00e4hrliche Professor um ihn gezogen hat. Diesen Ausgangspunkt kennt auch der Kanon, ab hier entwickelt sich die Handlung anders. Als sich Moriarty als harmloser Mathematiklehrer herausstellt, diagnostiziert Watson bei Holmes paranoiden Verfolgungswahn, ausgel\u00f6st durch \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Doregnkonsum. Durch einen Trick lenkt Watson den immer noch genialen Holmes nach Wien, zur gr\u00f6\u00dften Autorit\u00e4t, was Drogen und psychische St\u00f6rungen betrifft, Sigmund Freund. In Wien deckt Holmes eine Intrige auf, wird mehr oder weniger geheilt (wobei die Psychoanalyse interessante Details aus Holmes&#8216; Kindheit enth\u00fcllt), und im spannenden Finale rasen zwei Z\u00fcge um die Wette.<\/p>\n\n\n\n<p>(Auf der Hinfahrt reisen Holmes und Watson eine Weile zusammen mit einem Herrn Rassendyll, angeblich aus Tirol, tats\u00e4chlich gerade aus Ruritanien kommend. Das ist auch so ein Herr, der weit herumkommt. Auch der junge <a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2004\/07\/george-macdonald-fraser-flashman.htm\">Flashman<\/a> erlebt Abenteuer in Ruritanien, und im Alter von \u00fcber siebzig Jahren legt sich Flashman erfolgreich mit Holmes&#8216; zweiter Nemesis, Colonel Sebastian Moran, an. Man kennt sich halt.)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Eine Holmes-Ausgabe f\u00fcr Aficionados sind die zwei B\u00e4nde <em>The Annotated Sherlock Holmes<\/em> von William S. Baring-Gould.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"271\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/holmes_baring-gould.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2696\" title=\"holmes_baring-gould\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/holmes_baring-gould.jpg 200w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/holmes_baring-gould-110x150.jpg 110w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Geschichten sind chronologisch geordnet, also der Biographie Holmes&#8216; folgend, wie \u00fcberhaupt das Buch nat\u00fcrlich davon ausgeht, dass Holmes eine reale Person ist. Bilder und Karten erg\u00e4nzen die Geschichten, sehr ausf\u00fchrliche Randbemerkungen und Kommentare weisen auf Positionen aus der Holmes-Forschung zu vom Text aufgeworfenen Fragen hin und machen sicher ein Drittel der B\u00e4nde aus. Nehmen wir nur mal die Sache mit den Reichenbach-F\u00e4llen. <em>Bekanntlich<\/em> st\u00fcrzten Holmes und Moriarty dort ab, beide kamen ums Leben. So dachte jedenfalls auch Watson einige Jahre, bis Holmes in &#8222;The Adventure of the Empty House&#8220; unvermittelt wieder auftaucht. Was bei den Reichenbach-F\u00e4llen und in den Jahren danach wirklich geschah, ist eine Frage, auf die Holmes (beziehungsweise sein im Unklaren gelassener Chronist Watson) nie v\u00f6llig befriedigende Antworten gegeben hat. Vielleicht hat sich deshalb die Holmes-Forschung so intensiv damit besch\u00e4ftigt. Baring-Gould rei\u00dft auf zwei Seiten nur einige der wichtigsten Theorien an, zusammen mit ihren Vertretern und deren Argumenten. Wer will, kann anhand der genannten Titel gerne tiefer in die Forschung einsteigen. Die Hauptrichtungen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Sowohl Holmes als auch Moriarty \u00fcberlebten den Sturz. (Weil Moriarty gar nicht wirklich existiert hat. Weil Moriarty und Holmes dieselbe Person waren. Weil Moriarty einen Doppelg\u00e4nger benutzt hat.)<\/li>\n\n\n\n<li>Beide starben in Wirklichkeit und die danach spielenden F\u00e4lle Holmes&#8216; sind reine Erfindung Watsons. Das w\u00fcrde manche Unterschiede zwischen dem fr\u00fchen und dem sp\u00e4ten Holmes erkl\u00e4ren: der fr\u00fche nimmt Kokain und Morphium, der sp\u00e4te nicht. (Aber das kann nat\u00fcrlich auch auf Freuds Therapie in Wien zur\u00fcckgehen.) Der fr\u00fche respektiert das Gesetz mehr als der sp\u00e4te, kennt sich besser unter Spionen aus, spielt mehr Geige, zitiert auf Deutsch und Franz\u00f6sisch (was der sp\u00e4te nie tut). Anthony Boucher, gesch\u00e4tzter Krimi- und Science-Fiction-Autor, ging urspr\u00fcnglich davon aus, dass Mycroft den gestorbenen Sherlock durch einen angelernten Nachfolger ersetzen lie\u00df.<\/li>\n\n\n\n<li>Auch die Theorie, dass Moriarty allein \u00fcberlebte, hat Vertreter, gilt aber als unwahrscheinlich.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>(Von Baring-Gould gibt es auch eine Biographie Holmes&#8216; und eine von Nero Wolfe, in der Baring-Gould eine Idee aus dem <em>Baker Street Journal<\/em> aufgreift und Wolfe zu einem Sohn von Holmes und Irene Adler macht.)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Holmes-Leser sind wie die Leser von Superhelden-Comics <em>gr\u00fcndliche<\/em> Leser, wie man sie sich als Literaturtheoretiker nur w\u00fcnschen kann. Da wird argumentiert mit dem gesamten Instrumentarium, das wir in der Deutsch-Oberstufe vermitteln wollen: mit Autorenintention, Erscheinungsweise, redaktionellen Einschr\u00e4nkungen, Biographie des Autors, aber nat\u00fcrlich vor allem auch textimmanent. Allein das folgende Panel, Platz 5 auf einer Liste mit <a href=\"http:\/\/goodcomics.comicbookresources.com\/2009\/09\/04\/top-70-most-iconic-marvel-panels-of-all-time-10-1\/\">&#8222;The Top 70 Most Iconic Panels in Marvel History&#8220;<\/a>, hat zu zahllosen Interpretationen gef\u00fchrt:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"552\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/spider-man_gwen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2698\" title=\"spider-man_gwen\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/spider-man_gwen.jpg 200w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/spider-man_gwen-54x150.jpg 54w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/spider-man_gwen-199x550.jpg 199w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br><small>Amazing Spider-Man 121, writer: Gerry Conway; art: Gil Kane; inks: John Romita, Tony Mortellaro; Juni 1973<\/small><\/p>\n\n\n\n<p>Warum musste Gwen Stacy sterben, welche Br\u00fccke war es, woran starb sie genau, welche Absicht und welche Wirkung (in diesem Fall ist das nicht das gleiche) hat das &#8222;Snap&#8220; rechts unten&#8230; Comic-Fans diskutieren so etwas gerne. (Wikipedia zu <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/The_Night_Gwen_Stacy_Died#Which_bridge\">The Night Gwen Stacy Died<\/a>.) Ookla the Mok singen in &#8222;Stop Talking About Comic Books Or I&#8217;ll Kill You&#8220; zwar verst\u00e4ndlicherweise:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Stop talking about comic books or I\u2019ll kill you.<br>I don\u2019t care if the Hulk could defeat the Man of Steel.<br>I\u2019m gonna rearrange your face if you continue to debate<br>whether Logan\u2019s claws could pierce Steve Roger\u2019s shield.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>&#8211; aber die Art und Weise, wie diese Fragen diskutiert werden, ist vorbildlich.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Noch kurz zum Film: Wann fing das eigentlich an, die Kombination von sp\u00e4ter Viktorianik (oder fr\u00fches <em>Edwardian<\/em>) und phantastischen Elementen?<\/p>\n\n\n\n<p>Einerseits ist das vielleicht schon in der Zeit angelegt, siehe Bram Stokers <em>Dracula<\/em>. Und schon in <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Young_Sherlock_Holmes\">Young Sherlock Holmes<\/a> (1985) gibt es einen \u00e4gyptischen Kult, wenn auch &#8211; wie im aktuellen Holmes &#8211; keine echte Magie dahintersteckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Pseudo-Wissenschaft (mit Tesla im Grenzbereich) gibt es auch in <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/The_Prestige_%28film%29\">The Prestige<\/a> (2006), basierend auf einem Roman von Christopher Priest (1995). Dann ist da noch <a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2008\/05\/gw-dahlquist-the-glass-books-of-the-dream-eaters.htm\">The Glass Books of the Dream-Eaters<\/a> (2006) von G.W. Dahlquist, auch mit okkulter Wissenschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder ist tats\u00e4chlich <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/The_League_of_Extraordinary_Gentlemen\">The League of Extraordinary Gentlemen<\/a> (1999) ein Vorl\u00e4ufer? Allerdings kam auch schon 1986 die Rollenspiel-Erweiterung <a href=\"http:\/\/www.rpg.net\/reviews\/archive\/11\/11399.phtml\">Cthulhu by Gaslight<\/a> heraus. Da lag wohl etwas in der Luft. Siehe hierzu auch den Wikipedia-Eintrag zu <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Steampunk\">Steampunk<\/a> (abgeleitet von: Cyperpunk) mit den verwandten Kategorien <em>Gaslight Romance, Western Steampunk, Dieselpunk<\/em> und <em>Steamgoth<\/em>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(8 Kommentare.) War im Kino, Sherlock Holmes gucken. Hat mir gut gefallen. Als Film gut &#8211; wenn es auch mehrere \u00fcberfl\u00fcssige Szenen darin gibt, die weder die Handlung voranbringen noch etwas zur Charakterisierung der Personen beitragen noch Atmosph\u00e4re erzeugen. Sch\u00f6n: die Boxkampszene, \u00fcberfl\u00fcssig: das Spektakel in der Werft. 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