{"id":2962,"date":"2010-09-10T13:03:29","date_gmt":"2010-09-10T11:03:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=2962"},"modified":"2023-06-19T10:32:56","modified_gmt":"2023-06-19T08:32:56","slug":"wieviel-aufwand-man-mit-einem-warmen-kaesebrot-treiben-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2010\/09\/wieviel-aufwand-man-mit-einem-warmen-kaesebrot-treiben-kann.htm","title":{"rendered":"Wieviel Aufwand man mit einem warmen K\u00e4sebrot treiben kann"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2010\/09\/wieviel-aufwand-man-mit-einem-warmen-kaesebrot-treiben-kann.htm#comments'>10 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<p>Man braucht daf\u00fcr Folgendes:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/rarebit_souffle1.jpg\" alt=\"\" title=\"rarebit_souffle1\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich wei\u00df nicht, wo und wann ich dem K\u00e4sebrot, von dem dieser Blogeintrag handelt, zum ersten Mal begegnet bin. &#8222;Welsh rabbit&#8220; oder &#8222;Welsh rarebit&#8220; hie\u00df es, und das allein lie\u00df mich das Gericht nicht vergessen. In jungen Jahren muss ich bei der Zubereitung des Gerichts einmal versagt haben, dunkel erinnere ich mich an so etwas.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum vorletzten Mal bin ich dem Gericht bei Karl Philipp Moritz begegnet, jawohl, dem von <em>Anton Reiser<\/em>, in seinem sch\u00f6nen Buch <em>Reisen eines Deutschen in England im Jahr 1782<\/em>, das es leider beim <em>Project Gutenberg<\/em> nur <a href=\"http:\/\/www.gutenberg.org\/etext\/5249\">auf Englisch gibt<\/a>. Nur beim <em><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Projekt_Gutenberg-DE\">Projekt Gutenberg<\/a><\/em> gibt es das deutsche Original. Man beachte die andere Schreibweise: das mit dem <em>k<\/em> ist diese deutsche Seite, bei spiegel.de, nicht mit dem Project verbunden, ohne Downloadm\u00f6glichkeit f\u00fcr ganze Texte, mit urheberrechtlichem Anspruch auf &#8222;Auswahl, Anordung, Einteilung und Formatierung aller Dokumente&#8220; dort. Ich w\u00fcrde da nie als Freiwilliger mitarbeiten. Dennoch, der Reisebericht von Moritz ist sch\u00f6n, ich sollte mal etwas dar\u00fcber schreiben. Und wie ich gerade nachsehe: es war gar kein Rarebit, sondern ein &#8222;K\u00e4se toast; die\u00df war am Feuer gebratner und halbgeschmolzner Chesterk\u00e4se, der wohl ein recht delikates Gericht seyn mag, wovon ich aber zum Ungl\u00fcck keinen Bissen essen konnte.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, englischer K\u00e4sebrot ist nicht f\u00fcr jeden etwas. Wer keine Angst davor hat, mag sich diesen Video anschauen:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Lancashire Cheese Rarebit Recipe (Antony Worrall Thompson)\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/lL4l7L1AmLE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>English cuisine at its most traditional.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum bisher letzten Mal bisher bin ich dem Gericht vor ein paar Wochen in freier Wildbahn in England begegnet, als alternativer K\u00e4segang. Also dachte ich mir, das mache ich endlich mal selber. Bei Delia habe ich eine etwas feinere Variante gefunden: Mehl in Butter anschwitzen, mit etwas Milch aufkochen, Cayennepfeffer oder Paprika (auch f\u00fcr die Farbe), Worcestershiresaue, Senf, Eigelb, geriebener K\u00e4se dazu (halb Cheddar, halb Parmesan &#8211; beim n\u00e4chsten Mal nur Cheddar). Das ergibt eine Pampe, die der aus dem Video nicht un\u00e4hnlich ist:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/rarebit_souffle2.jpg\" alt=\"\" title=\"rarebit_souffle2\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Soweit noch traditionell. Dann wird aber geschlagenes Eiwei\u00df untergehoben. Das lockert die Masse deutlich auf. Auf Brot gestrichen (Unterseite getoastet)&#8230;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/rarebit_souffle3.jpg\" alt=\"\" title=\"rarebit_souffle3\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>&#8230;und noch einmal kurz unter den Grill:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/rarebit_souffle4.jpg\" alt=\"\" title=\"rarebit_souffle4\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Lecker.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/rarebit_souffle5.jpg\" alt=\"\" title=\"rarebit_souffle5\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Aber ehrlich gesagt, das war mir fast schon zu fein. Das n\u00e4chste Mal ohne Eiwei\u00df und daf\u00fcr mit etwas Bier, wie es auch in vielen Rezepten steht. Wer m\u00f6chte, hier ein traditionelleres Rezept:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zr0z3b6Tb3M\n<\/div><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(10 Kommentare.) Man braucht daf\u00fcr Folgendes: Ich wei\u00df nicht, wo und wann ich dem K\u00e4sebrot, von dem dieser Blogeintrag handelt, zum ersten Mal begegnet bin. &#8222;Welsh rabbit&#8220; oder &#8222;Welsh rarebit&#8220; hie\u00df es, und das allein lie\u00df mich das Gericht nicht vergessen. 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