{"id":2976,"date":"2010-09-17T07:16:47","date_gmt":"2010-09-17T05:16:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=2976"},"modified":"2023-05-24T16:22:10","modified_gmt":"2023-05-24T14:22:10","slug":"aenderungen-an-der-gso-bayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2010\/09\/aenderungen-an-der-gso-bayern.htm","title":{"rendered":"\u00c4nderungen an der GSO (Bayern)"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2010\/09\/aenderungen-an-der-gso-bayern.htm#comments'>1 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<p>Zum Beginn des aktuellen Schuljahrs &#8211; 1. August 2010 &#8211; sind einige kleine \u00c4nderungen der GSO in Kraft getreten. Viele betreffen das Abitur, vorab angewendet wurde bereit die Erweiterung des m\u00f6glichen Vorr\u00fcckens auf Probe (bei welchen Noten auch immer) auf die Jahrgangsstufe 9. Echt neu sind ein paar W\u00f6rter in \u00a737:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Bei Erkrankung von mehr als drei Unterrichtstagen <em>oder bei Erkrankung am Tag eines angek\u00fcndigten Leistungsnachweises<\/em> kann die Schule die Vorlage eines \u00e4rztlichen Zeugnisses verlangen.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Kann, nicht muss. Bisher haben manche Schulen bereits so ein Attest verlangt, wenn ein Sch\u00fcler an einem Tag mit einer Schulaufgabe (angek\u00fcndigte gr\u00f6\u00dfere Pr\u00fcfung) nicht da war, aber das stand rechtlich vielleicht auf eher lockerem Boden. Ab jetzt ist das jedenfalls m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8212; An die Bekanntmachungen angef\u00fcgt war auch der Text des <em><a href=\"http:\/\/www.urheberrecht.th.schule.de\/86210899320b0a30b\/033a7a9b160dfe206\/index.html\">Gesamtvertrags zur Verg\u00fctung von Anspr\u00fcchen nach \u00a752a UrhG<\/a><\/em>. Der Vertrag ist zwischen den L\u00e4ndern und acht Verwertungsgesellschaften abgeschlossen, darunter die GEMA und WG Wort; geregelt wird darin das &#8222;\u00f6ffentliche Zug\u00e4nglichmachen von Werken oder Werkteilen f\u00fcr Zwecke des Unterrichts an den Schulen.&#8220; Grundlage f\u00fcr den Vertrag ist <a href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/urhg\/__52a.html\">\u00a752a UrhG<\/a>, der in Absatz 4 eine angemessene Verg\u00fctung f\u00fcr die Verwendung gesch\u00fctzten Materials in der Schule vorsieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Kleine Teile eines Werks (maximal 12% bzw. h\u00f6chstens 5 Minuten), 25% eines Druckwerks (maximal 100 Seiten) und ganze Werke geringen Umfangs k\u00f6nnen einem abgegrenzten Kreis von Unterrichtsteilnehmern zug\u00e4nglich gemacht werden. Aber nur, und das verstehe ich nicht ganz, &#8222;wenn das Werk nicht in zumutbarer Weise vom ausschlie\u00dflichen Rechteinhaber in digitaler Form f\u00fcr die Nutzung im Netz der Schulen angeboten wird.&#8220; Wo kommt pl\u00f6tzlich die digitale Form her? Hei\u00dft das, wenn es eine zumutbare Grass-CD gibt, dass ich keinen Grass-Text kopieren darf?<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr diese Rechte (bis 31. Juli 2013) zahlen die L\u00e4nder \u20ac1.760.000.- an die Verwertungsgesellschaften (bzw. die federf\u00fchrende VG Wort, die das dann wohl weiter verteilt). Au\u00dferdem wird es wieder repr\u00e4sentative Erhebungen geben an Schulen, darunter zus\u00e4tzliche an solchen, die gesch\u00fctztes Material &#8222;in Intranets&#8220; stellen. &#8222;Dabei sollen w\u00e4hrend des gesamten Schuljahres Angaben \u00fcber die eingestellten Inhalte erhoben werden; die genauen Modalit\u00e4ten werden rechtzeitig gemeinsam festgelegt.&#8220; Nu ja.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(1 Kommentare.) Zum Beginn des aktuellen Schuljahrs &#8211; 1. August 2010 &#8211; sind einige kleine \u00c4nderungen der GSO in Kraft getreten. Viele betreffen das Abitur, vorab angewendet wurde bereit die Erweiterung des m\u00f6glichen Vorr\u00fcckens auf Probe (bei welchen Noten auch immer) auf die Jahrgangsstufe 9. 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