{"id":3209,"date":"2011-04-14T20:50:28","date_gmt":"2011-04-14T18:50:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=3209"},"modified":"2011-04-14T20:56:54","modified_gmt":"2011-04-14T18:56:54","slug":"osterferienreif","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2011\/04\/osterferienreif.htm","title":{"rendered":"osterferienreif"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2011\/04\/osterferienreif.htm#comments'>17 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div><p>Dieses vorgezogene G9-Abitur ist eine Belastung f\u00fcr alle Lehrer. Dementsprachend blank liegen auch Nerven im Lehrerzimmer. Unterst\u00fctzung durchs Kultusministerium: null. Gleichzeitig: zwei Klausuren in der Q11, Zweitkorrektur Leistungskurs im K13-Abitur, schriftliche und m\u00fcndliche Abiturpr\u00fcfungen von Externen &#8211; so geht es nur mal mir. Normalerweise schafft man das, in dem man seine sonstigen Arbeiten in anderen Klassen auf andere Termine verlegt. Zum Beispiel zwischen Ostern und Pfingsten, nur dass da das ganze Spiel mit dem G8-Abitur noch einmal wiederholt wird. <\/p>\n<p>Sch\u00fclermails in der letzter Zeit schwanken zwischen kommentarlosen Anh\u00e4ngen und ausf\u00fchrlichen Botschaften. Merke: Wenn man mit &#8222;Sehr geehrter Herr Rau&#8220; anf\u00e4ngt, h\u00f6rt man &#8222;mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen&#8220; auf; wenn man mit &#8222;Lieber Herr Rau&#8220; anf\u00e4ngt, schlie\u00dft man mit: bis morgen, herzliche Gr\u00fc\u00dfe, viele Gr\u00fc\u00dfe, sch\u00f6ne Gr\u00fc\u00dfe. Und jeweils umgekerht. Wer sich nicht traut, das Wort &#8222;Lieber&#8220; zu verwenden, nimmt dann halt: &#8222;Hallo&#8220;. Ich h\u00e4tte mir als Sch\u00fcler auch eher den Arm abgebissen als &#8222;lieber&#8220; zu schreiben, auch wenn die Lehrer das immer so wollten. (Bei Musterdankesbriefen an Onkels oder Tanten.)<br \/>\n&#8212; Und das alles sollte eigentlich eine Einleitung sein, um einen Blogeintrag von Lothar zu verlinken, der einen sch\u00f6nen Formbrief f\u00fcr kommentarlose Anh\u00e4nge vorstellt. Leider ist der Blogeintrag verschwunden, jetzt h\u00e4nge ich etwas in der Luft. Wenn er nochmal erscheint, verlinke ich ihn.<\/p>\n<p>War heute in Buchhandlung, nach was H\u00fcbschem zum Nichtengeburtstag suchen (2 Jahre). Zum einen: sch\u00f6n, auch mal nicht in der Vorweihnachtszeit nach so etwas zu suchen. Ist viel leerer. Aber: die meisten Bilderb\u00fccher, die ich gesehen habe, habenn mir nicht gefallen. Und zwar allein schon mal und vielleicht vor allem das Layout und die Typographie der Titelbilder. Das sieht so aus, als h\u00e4tte ich das gemacht: Irgendein langweiliger bunter Zeichensatz, gut gemeinte Verteilung \u00fcber die Seite. Ich kann es vorerst nicht besser beschreiben als: so h\u00e4tte ich das auch gemacht, und mir gefallen meine typographischen Experimente nicht besonders. Hab&#8217;s auch nie gelernt. Ich wei\u00df, dass es auch anders geht, weil ich sch\u00f6ne Kinderb\u00fccher kenne. Aber sie hatten keine davon da.<\/p>\n<p>Ansonsten: kaum ist das mit dem Sperren von Kinderpornographieseiten vom Tisch, kommt der n\u00e4chste Versuch: au\u00dferdeutsche Gl\u00fccksspielseiten sollen von Deutschland aus nicht mehr erreichbar sein. Lesen: <a href=\"http:\/\/www.indiskretionehrensache.de\/2011\/04\/sportwetten-und-der-kampf-um-das-internet\/\">Indiskretion Ehrensache<\/a> und den schlicht <a href=\"http:\/\/www.lawblog.de\/index.php\/archives\/2011\/04\/11\/lgner\/\">&#8222;L\u00fcgner&#8220;<\/a> betitelten Eintrag im Lawblog. Es geht nicht und ging nie um Kinderpornographie, sondern um die prinzipielle technische M\u00f6glichkeit, deutschen Internetbenutzern bestimmte Seiten sperren zu k\u00f6nnen. Gl\u00fccksspiele; Killerspiele; urheberrechtlich Bedenkliches &#8211; auch wenn das im Ursprungsland legal ist. Das ist konsequent und verst\u00e4ndlich, aber trotzdem falsch. Mich selbst betrifft das zum Beispiel so: bei Project Gutenberg gibt es jede Menge Material, das in den USA gemeinfrei ist, in Deutschland aber noch gesch\u00fctzt ist. (So ist das Urheberrecht halt.) Ich m\u00f6chte trotzdem auf Project Gutenberg zugreifen k\u00f6nnen. &#8222;Ich m\u00f6chte&#8220; ist nat\u00fcrlich kein Argument gegen einen bestehenden rechtliche Lage. <\/p>\n<p>In der <a href=\"http:\/\/lehrerrundmail.de\/wordpress\/2011\/spielen-im-dunklen\/\">Lehrerrundmail gefunden<\/a>: Audiogames. Zum Beispiel ein Autorennspiel mit schwarzem Bildschirm &#8211; man h\u00f6rt nur den Motor, die Stra\u00dfe, die anderen Autos und eine manchmal ruhige, manchmal fast hysterische Stimme &#8222;easy left&#8220;, &#8222;right&#8220; oder &#8222;RIIIIGHHHT!!!!&#8220; sagen. Auch das Men\u00fc ist <em>audio only<\/em>. Es gibt aber auch Adventures und viel mehr, habe bisher nur ein paar ausprobiert.<\/p>\n<p>Ach ja, und wenn man sein Google auf Englisch stellt, kann man als Suchkriterium einen Schwierigkeitsgrad f\u00fcr dei Sprache der gesuchten Seite angeben: Beginner, Intermediate oder Advanced. Au\u00dferdem kriegt man angezeigt, wieviel Prozent der gefundenen Seiten auf welchen Schwierigkeitsgrad entfallen. Der Wunschtraum f\u00fcr Englischlehrer: man sucht einen Text zu einem Thema und mit einem gegebenen Schwierigkeitsgrad. Ich habe ein bisschen experimentiert, die Ergebnisse haben mich aber noch nicht \u00fcberzeugt. <a href=\"http:\/\/lifehacker.com\/#!5790803\/filter-google-search-results-by-reading-level\">Einstieg zum Thema bei lifehacker<\/a>.<\/p>\n<p>(Und n\u00e4chstes Jahr fahre ich vielleicht auch auf die re:publica, wenn sich das schulisch machen l\u00e4sst. Als Fortbildung oder so.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(17 Kommentare.) Dieses vorgezogene G9-Abitur ist eine Belastung f\u00fcr alle Lehrer. Dementsprachend blank liegen auch Nerven im Lehrerzimmer. Unterst\u00fctzung durchs Kultusministerium: null. Gleichzeitig: zwei Klausuren in der Q11, Zweitkorrektur Leistungskurs im K13-Abitur, schriftliche und m\u00fcndliche Abiturpr\u00fcfungen von Externen &#8211; so geht es nur mal mir. 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