{"id":3434,"date":"2011-10-12T18:05:37","date_gmt":"2011-10-12T16:05:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=3434"},"modified":"2023-06-18T07:14:18","modified_gmt":"2023-06-18T05:14:18","slug":"big-rock-candy-mountain-zweites-oeffentliches-ueben-und-hemingway","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2011\/10\/big-rock-candy-mountain-zweites-oeffentliches-ueben-und-hemingway.htm","title":{"rendered":"Big Rock Candy Mountain, zweites \u00f6ffentliches \u00dcben, und Hemingway"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2011\/10\/big-rock-candy-mountain-zweites-oeffentliches-ueben-und-hemingway.htm#comments'>8 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Inhaltsverzeichnis:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"#musik\">Musikalische Versuche<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#lied\">Das Lied und sein Hintergrund<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#hobo\">Hobo Stories<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#hemingway\">Hemingway<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#seminar\">Seminar-Idee<\/a><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1. Musikalische Versuche<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Okay, Zeit f\u00fcr das zweite \u00f6ffentliche \u00dcben:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-3434-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/bigrock2.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/bigrock2.mp3\">https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/bigrock2.mp3<\/a><\/audio>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Nachtrag: drittes und letztes \u00f6ffentliches \u00dcben.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-3434-2\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/bigrock3.mp3?_=2\" \/><a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/bigrock3.mp3\">https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/bigrock3.mp3<\/a><\/audio>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier der Anfang meiner aktuellen Tabulatur f\u00fcr die Clawhammer Ukulele:<br>\n<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"550\" height=\"637\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/bigrock_sheet.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3453\" title=\"bigrock_sheet\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/bigrock_sheet.jpg 550w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/bigrock_sheet-129x150.jpg 129w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/bigrock_sheet-474x550.jpg 474w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gibt&#8217;s auch als <a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/BigRockCandyMountain.pdf\">pdf<\/a>, als <a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/BigRockCandyMountain.mid\">midi<\/a> und als <a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/BigRockCandyMountain.tg\">tux<\/a> &#8211; das ist die Quelldatei f\u00fcr f\u00fcr den <a href=\"http:\/\/tuxguitar.herac.com.ar\/\">TuxGuitar tab editor<\/a> (Java), mit dem ich midi und pdf erzeugt habe. Den finde ich f\u00fcr meine Zwecke praktischer als das verbreitetere PowerTab. Die midi-Datei kann man \u00fcbrigens auch in andere Tabulaturprogramme importieren und erh\u00e4lt so die Noten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ukulele geht schon besser, beim Singen aber keine Fortschritte. Frau Rau sagt betont immer nichts, wenn ich singe. Ein Problem ist, dass im ersten Teil des Liedes etliche Noten sind, die unterhalb des nicht allzu gro\u00dfen Tonumfangs der Ukulele liegen. Ich wei\u00df noch nicht, wie ich die am besten begleite und beim Singen treffe.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2. Das Lied und sein Hintergrund<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Lied selber (<a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Big_Rock_Candy_Mountain\">Wikipedia<\/a>): In neueren Versionen f\u00fcr die Grundschule gibt es das als heiteres <strong>Kinderlied<\/strong> mit abgewandeltem Text. Das Original gewinnt aber viel Witz dadurch, dass das Schlaraffenland, das darin beschrieben ist, ein Schlaraffenland f\u00fcr <em>hoboes<\/em> ist, f\u00fcr <strong>Landstreicher<\/strong> der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts. <em>The boxcars are all empty<\/em>, das sind die G\u00fcterwaggons, in die man sich verbotenerweise geschlichen hat, <em>the railways bulls are blind<\/em>, das sind die Bahnpolizisten, die die Landstreicher gerne mal aus dem fahrenden Zug werfen, und tr\u00e4umen kann man nur von Polizisten mit Holzbeinen (sie k\u00f6nnen einen also nicht verfolgen) und von B\u00e4umen, auf denen die abgelegte Kleidung (&#8222;handouts&#8220;) ebenso w\u00e4chst wie Zigaretten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinter dieser Ebene des Liedes steckt aber noch eine weitere. Das Lied beginnt ja mit einem <em>hobo<\/em>, der in ein Landstreichercamp (&#8222;hobo jungle&#8220;) kommt und dort von diesem Hobo-Paradies zu erz\u00e4hlen beginnt, und das mit der Aufforderung, mit ihm zu kommen. Darauf schlie\u00dfen sich drei oder vier (melodisch davon verschiedene) Strophen an, die die Vorz\u00fcge dieses Schlaraffenlands preisen und die den Hauptteil des Lieds ausmachen.<br>\nHarry McClintock sang das Lied bereits in den 1890er Jahren, drei\u00dfig Jahre vor der ersten Aufnahme, und diese urspr\u00fcngliche Form enthielt eine abschlie\u00dfende Strophe, die in der Aufnahme ausgelassen wurde:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">The punk rolled up his big blue eyes<br>\nAnd said to the jocker, &#8222;Sandy,<br>\nI&#8217;ve hiked and hiked and wandered too,<br>\nBut I ain&#8217;t seen any candy.<br>\nI&#8217;ve hiked and hiked till my feet are sore<br>\nAnd I&#8217;ll be damned if I hike any more<br>\nTo be buggered sore like a hobo&#8217;s whore<br>\nIn the Big Rock Candy Mountains.&#8220;<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein &#8222;punk&#8220; ist ein jugendlicher Streuner (oder allgemeiner: abwertend f\u00fcr einen Jugendlichen), der &#8222;jocker&#8220; ist die Figur der Rahmenhandlung, die den Leuten im <em>hobo jungle<\/em> die Geschichte erz\u00e4hlt und den Jungen zum Mitkommen \u00fcberreden will &#8211; um ihn sexuell auszubeuten oder eine sexuelle Partnerschaft einzugehen. Klingt weit hergeholt? Solche homosexuellen &#8211; daneben auch rein pragmatische &#8211; Hobo-Partnerschaften gab es regelm\u00e4\u00dfig. Der \u00e4ltere Partner hei\u00dft <em>jocker<\/em> oder <em>wolf<\/em> und l\u00e4sst den jungen f\u00fcr sich betteln. Der junge hei\u00dft <em>lamb<\/em> oder <em>gonzel\/ganzel<\/em> (<a href=\"http:\/\/www.eurekaencyclopedia.com\/index.php\/Category:Hobo_Life#Hobo_Homosexuality\">Quelle<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><small>Fu\u00dfnote: Dashiell Hammett nennt in <em>The Maltese Falcon<\/em> den jungen Ganoven Wilmer <em>gunsel<\/em>. Rezipiert wurde das als Slangausdruck f\u00fcr &#8222;Gangster&#8220; (immerhin steckt &#8222;gun&#8220; drin) und wanderte von dort aus wohl tats\u00e4chlich auch in Slang-W\u00f6rterb\u00fccher in dieser Bedeutung. Wie das Hammett gemeint hat, wei\u00df ich nicht. Aber Wilmer ist der j\u00fcngere Begleiter des \u00e4lteren Gutman, und Joel Cairo scheint zumindest einmal den Versuch gemacht zu haben, bei ihm zu landen.<\/small><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Begegnet bin ich diesem Konzept in einer Kurzgeschichte, in der der jugendliche (glaube ich) Held vor einem <em>wolf<\/em> gewarnt wird, und dass damit eben nicht einfach ein Mann gemeint sei, der Frauen hinterherpfeift. (Ich dachte, das sei eine Hemingway-Geschichte gewesen, Recherche &#8211; siehe weiter unten &#8211; sagt, dass wohl doch nicht.) Als solcher ist der Begriff ja viel weiter verbreitet, auch mit dem dazu geh\u00f6renden <em>wolf whistle<\/em>, verewigt etwa in <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lVN1Apz45AE\">Tex-Avery-Cartoons<\/a>. Tats\u00e4chlich ist das Wort in der Bedeutung &#8222;seducer&#8220; seit 1847 belegt, seit 1917 auch f\u00fcr einen aktiven, dominierenden Homosexuellen (<a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2011\/07\/thesaurus.htm\">Historical Thesaurus of the OED<\/a>). Ein Gay Slang Dictionary <a href=\"http:\/\/www.odps.org\/glossword\/index.php?a=term&amp;d=8&amp;t=6096\">nennt als Ursprung<\/a>: &#8222;prison early 1900&#8217;s&#8220;. Mehr dazu auch in diesem <a href=\"http:\/\/www.angelfire.com\/folk\/famoustramp\/terminology.html\">Glossar zur Hobo-Terminologie<\/a>. Da hei\u00dft oder hie\u00df ein unerfahrener jugendlicher <em>hobo<\/em> &#8222;preshun&#8220; oder &#8222;possesh&#8220;, der in die Lehre zu einem &#8222;profesh&#8220; geht. Jack London betont in seinem autobiographischen <em>The Road<\/em> (<a href=\"http:\/\/www.gutenberg.org\/files\/14658\/14658-h\/14658-h.htm\">Gutenberg<\/a>):<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">A boy on The Road, on the other hand, no matter how green he is, is never a gay-cat; he is a road-kid or a &#8222;punk,&#8220; and if he travels with a &#8222;profesh,&#8220; he is known possessively as a &#8222;prushun.&#8220; I was never a prushun, for I did not take kindly to possession. I was first a road-kid and then a profesh.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ausz\u00fcge aus dem Buch klingen ziemlich interessant, ich werde es bald mal lesen. James L. Haleys <em>Wolf: The Lives of Jack London<\/em> verdanke ich den Hinweis auf den Aufsatz <a href=\"http:\/\/www.gutenberg.org\/files\/13611\/13611-h\/13611-h.htm#2_APPENDIX_A\">&#8222;Homosexuality among Tramps&#8220;<\/a> in Havelock Ellis&#8216; <em>Studies in the Psychology of Sex<\/em>. Habe ich noch nicht reingeschaut, kann f\u00fcr nichts garantieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3. Hobo Stories<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Wort &#8222;hobo&#8220; kenne ich schon lange. Der &#8222;hobo jungle&#8220; taucht in Tom Waits wunderbarem &#8222;Kentucky Avenue&#8220; auf, wo zwei Jungen auch die Flucht von zu Hause planen, oder davon tr\u00e4umen, oder zumindest einer von ihnen. (&#8222;Church key&#8220; f\u00fcr &#8222;Flaschen\u00f6ffner&#8220; habe ich auch aus diesem Lied.)<br> Bei Stephen King bin ich dem <em>hobo jungle<\/em> sicher auch begegnet.<br> Vielleicht in Jack-London-Geschichten?<br> Und dann nat\u00fcrlich Ernest Hemingway, zum Beispiel &#8222;The Battler&#8220;. Dort ist der jugendliche &#8211; oder doch schon sp\u00e4ter Teenager? &#8211; Nick Adams, Held einer Reihe von Hemingway-Geschichten, gerade von einem Bahnpolizisten aus dem fahrenden Zug geworfen worden. Er wird von einem Lagerfeuer angelockt und trifft dort ein paar <em>hoboes<\/em>, einer davon ein ehemals ber\u00fchmter Boxer, und sie teilen ihre Lebensmittel. Die Situation wird tats\u00e4chlich ein bisschen brenzlig f\u00fcr Nick, aber Sexualit\u00e4t ist kein Thema in dieser Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4. Hemingway<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Bl\u00e4ttern im Hemingwayband bin ich auf zwei sch\u00f6ne Geschichten gesto\u00dfen, an die ich lange nicht mehr gedacht habe. <strong>&#8222;A Natural History of the Dead&#8220;<\/strong>, eine ganz untypische Geschichte. In durchaus poetischem Naturkundefilm-Tonfall (wie man ihn heute aus Fernsehsendungen \u00fcber Eisb\u00e4ren oder die Tierwelt der Alpen kennt) beginnt der Bericht \u00fcber einen Kriegsschauplatz:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">It has always seemed to me that the war has been omitted as a field for the observations of the naturalist. We have charming and sound accounts of the flora and fauna of Patagonia [&#8230;] Can we not hope to furnish the reader with a few rational and interesting facts about the dead?<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Until the dead are buried they change somewhat in appearance each day. The color change in Caucasian races is from white to yellow, to yellow-green, to black. If left long enough in the heat, the flesh comes to resemble coal-tar, especially where it has been broken and torn, and it has quite a visible and tarlike iridescence.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bitter. H\u00e4tte ich eher von Ambrose Bierce erwartet, so etwas.<br>\nTypischer ist <strong>&#8222;The Three-Day Blow&#8220;<\/strong>. Nick Adams besucht seinen Freund Bill, dessen Vater nicht zu Hause ist, in deren doch eher einfachen Behausung. Drau\u00dfen st\u00fcrmt es. Die beiden unterhalten sich erst mal \u00fcber Sport und trinken Whiskey (und fragen sich, was Torf eigentlich ist) &#8211; und dann sprechen sie \u00fcber die B\u00fccher, die sie gerade lesen. <em>Richard Feverel<\/em> von George Meredith (&#8222;It&#8217;s all right&#8220;), <em>The Forest Lovers<\/em> von Maurice Henry Hewlett (&#8222;That&#8217;s the one where they go to bed every night with the naked sword between them&#8220;), <em>Fortitude<\/em> und <em>The Dark Forest<\/em> von Hugh Walpole (&#8222;I&#8217;d like to meet him&#8220;) und &#8211; hooray! &#8211; G. K. Chesterton. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;&#8218;He must be the best guy there is. Do you remember the <a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2010\/11\/g-k-chesterton-the-flying-inn.htm\"><em>Flying Inn<\/em><\/a>?&#8220;<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Falls nicht erinnerlich: ich liebe Chesterton.) Nach einer kurzen Diskussion, wer besser ist, Chesterton oder Walpole, wollen sie beide zum Fischen mitnehmen. Danach geht das ernsthafte Whiskeyrtrinken los, sie bekennen sich zum Fischen und widersagen Baseball, erheben Trinkspr\u00fcche auf Walpole und Chesterton, und im Hintergrund steht die ganze Zeit \u00fcber Nicks Trennung von seiner Freundin\/zuk\u00fcnftigen Braut Marjorie.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">5. Seminar-Idee<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Falls ich noch Englisch unterrichten w\u00fcrde, k\u00f6nnte ich mir gut ein Seminar &#8222;Landeskunde durch Lieder&#8220; vorstellen &#8211; als W- oder P-Seminar. Die Leistung im W-Seminar w\u00e4re jeweils eine ausf\u00fchrliche Arbeit \u00fcber ein einzelnes Lied, im P-Seminar k\u00f6nnte man die Lieder auff\u00fchren oder aufnehmen oder in die heutige Zeit \u00fcbertragen, gerne auf Deutsch. Man m\u00fcsste sich halt um die Rechte k\u00fcmmern. Filme dazu: <a href=\"https:\/\/secure.wikimedia.org\/wikipedia\/de\/wiki\/Dieses_Land_ist_mein_Land\"><em>Dieses Land ist mein Land<\/em><\/a> (Biographie von Woody Guthrie, 1976, mit David Carradine). Am Rande erw\u00e4hnenswert: <a href=\"https:\/\/secure.wikimedia.org\/wikipedia\/de\/wiki\/Die_Faust_der_Rebellen\">Boxcar Bertha<\/a> (1972), nicht \u00fcber Musik, aber mit Z\u00fcgen in den 1930ern, etwas zu brutal f\u00fcr mich, aber auch mit David Carradine und eine ganz fr\u00fche Scorsese-Regie &#8211; in einer Rogar-Corman-Produktion, da schau her.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lieder f\u00fcr das Seminar, ganz spontan:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Strange Fruit (Billie Holliday) (<a href=\"https:\/\/secure.wikimedia.org\/wikipedia\/de\/wiki\/Strange_Fruit\">Wikipedia<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>Brother, Can You Spare A Dime (Rudy Vallee und viele viele andere) (<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zrPOqDRQErw\">Youtube: The Weavers<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4F4yT0KAMyo\">Youtube: Al Jolson<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>Sacco and Vanzetti (Woody Guthrie)<\/li>\n\n\n\n<li>Sixteen Tons (Merle Travis u.a.) (<a href=\"https:\/\/secure.wikimedia.org\/wikipedia\/de\/wiki\/Sixteen_Tons\">Wikipedia<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>Fairytale of New York (Pogues)<\/li>\n\n\n\n<li>Vive la Quinta Brigada (Christy Moore) (<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8nhoEEzR-h8\">Youtube<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>The Ludlow Massacre (Woody Guthrie)<\/li>\n\n\n\n<li>Lousiana 1927 (Randy Newman)<\/li>\n\n\n\n<li>Poverty Knock (trad., Chumbawamba) (<a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2009\/12\/vom-weben-poverty-knock-und-anderes.htm\">Blogeintrag<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>Tom Joad (eine Grapes-of-Wrath-Interpretation von Woody Guthrie)<\/li>\n\n\n\n<li>The Biggest Ballof Twine in Minnesota (Weird Al Yankovic) (<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=yp9yqLbJ4Wk\">Youtube<\/a>, aber kein Vergleich zur Studioversion)<\/li>\n\n\n\n<li>Ten Cents A Dance (<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=O3WZHOjjTBM\">Version 1<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0V8VvdaJvPU\">Version 2<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=kdS2MHcfAQ4\">Version 3<\/a>, weil die beste Version &#8211; die von Doris Day &#8211; in unserem Land bei Youtube nicht angeschaut werden kann)<\/li>\n\n\n\n<li>Von mir aus auch &#8222;I don&#8217;t like Mondays&#8220; und &#8222;Sunday, Bloody Sunday&#8220;, jede Menge irische politische Lieder, die 1930er sowieso.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(8 Kommentare.) 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